Inhaltsverzeichnis

3. Preise und Ehrungen

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Der Gebirgszug des Apennins durchzieht das Land entlang der Längsachse und erreicht mit m seine größte Höhe im Gran Sasso. Im Norden gehört ein großer Teil der Alpen zu Italien: Höchster Gipfel ist der Mont Blanc (Monte Bianco) mit m, an der Grenze zu Frankreich. Geldpreise und soziale Stiftungen sind ein typisches Produkt des alten Mäzenatentums. Die ersten, mit der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens verbundenen Künstlerpreise entstanden schon bald nach ihrer Gründung; weitere, ursprünglich fremde, wurden der Genossenschaft später übertragen, oder in enger Zusammenarbeit mit ihr vergeben.

150 Jahre Künstlerhaus Wien 1861-2011

Geldpreise und soziale Stiftungen sind ein typisches Produkt des alten Mäzenatentums. Die ersten, mit der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens verbundenen Künstlerpreise entstanden schon bald nach ihrer Gründung; weitere, ursprünglich fremde, wurden der Genossenschaft später übertragen, oder in enger Zusammenarbeit mit ihr vergeben.

Zwischen und kam es auf Vorschlag der Gesellschaft bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus, auch hier zu einigen Verleihungen. Für dasselbe Gemälde wurde ursprünglich der Siller-Preis vorgeschlagen, dann geändert.

Gschnasauszeichnungen Für die Gschnasfeste wurden zahlreiche Erinnerungs-Anhänger, Medaillen und Plaketten geschaffen, die am Fest verkauft wurden bzw.

Im Februar sollte der Architekt Franz Kaym für seine zehnjährige Mitarbeit bei den Festen besonders geehrt werden. Karl Perl machte einen Medaillenentwurf, der am 1. Februar in der Ausschusssitzung besprochen wurde. Schmidt und Thiede wollten neue Skizzen machen; doch Architekt Kaym, dem diese Ehrung zugedacht war, erfuhr davon und lehnte die Annahme ab. Somit erübrigte sich jede weitere Verfolgung dieser Angelegenheit. Die Entwürfe sollten aber lt.

März für eine andere Gelegenheit aufgehoben werden. Geschaffen wurde diese Auszeichnung nach einer Idee von Rudolf Schmidt in der Sitzung der Ausstellungskommission am Die Gschnasdekorationen hatten stets ein hohes künstlerisches Niveau, die Arbeit an ihnen blieb meist jedoch unbedankt, das sollte jetzt anders werden. Rudolf Schmidt dachte an eine Medaille; im Februar wurde sein Vorschlag in einem Rundschreiben publiziert, in dem man auch um neue Ideen bat. Die Stiftung von Franz Peydl wurde in der Ausschusssitzung am Jänner bekanntgegeben, Peydl war der damalige Festleiter.

Die Verleihung sollte am dritten Fest für den besten und relativ billigsten Raum überreicht werden; an der Zuerkennung waren alle Festmitarbeiter durch geheime Stimmzettel wahlberechtigt. Noch vor der Zuerkennung entschloss man sich zwei Hauswurzen zu vergeben, eine für Malerei und eine für Bildhauerei.

Über die Art und das Aussehen der Hauswurze ist nichts bekannt, nur, dass sie Frau Nora Frey — die Gründerin einer erfolgreichen Schmuck- und Designfirma — anfertigte. Gschnasfestes die doppelte Anzahl von Auszeichnungen verliehen. Die Herstellungskosten eines Ordens betrugen S.

Hausbeteiligungsfond war nach dem Beschluss vom 5. März ein Teil des Unterstützungsfonds für Fremde; nach wurde nur noch vom Unterstützungsfond gesprochen. Beide Ausführungen sind im Künstlerhausarchiv vorhanden. Gustav Adolf Hessl war zwischen und Oberschützenmeister und starb am März datierten Brief den Wunsch, mit seiner Stimme in die Preisjury aufgenommen zu werden; dem entsprach der Leitende Ausschuss jedoch nicht.

Der Preis wurde im zweijährigen Takt vergeben. Gräfin Hoyos behielt sich ausdrücklich das Recht der Bestätigung vor. April verstorbene Marie Gräfin Hoyos hatte in ihrem Testament vom September unter anderem verfügt, dass die von ihrem verstorbenen ersten Gatten Friedrich von Amerling gesammelten Kunstschätze25 der Genossenschaft zur Gründung einer Stiftung zufallen sollen.

Zwischen Dezember und Mai wurde das Palais am Rennweg geräumt, die der Genossenschaft zufallenden Sammlungen wurden im Dorotheum eingelagert. Erst nach Drängen des Dorotheums und als es sich zeigte, dass der Krieg doch länger dauern wird als ursprünglich angenommen, entschloss man sich Anfang mit der Versteigerung nicht mehr länger zu warten. Die Auktion fand am 3. Mai statt, die vorangehende Schaustellung arrangierte Hugo Charlemont. Die restlichen Objekte wurden im Herbst versteigert, das Gemälde von van Dyck am Juni ; es brachte 47 K.

Dezember wurde der Stiftsbrief bewilligt; am Dezember suchte die Genossenschaft bei der Statthalterei um Änderung der Bestimmung, nach der die Bewerber in der Monarchie heimatzuständig sein mussten und wollte sie auf Deutsch-Österreich beschränken. Die Niederösterreichische Landesregierung von fand allerdings, dass zu einer solchen Beschränkung kein Grund vorliege und so blieben auch Künstler aus anderen Nachfolgestaaten teilnahmeberechtigt.

Erst durch Zuschrift der Steuer-Administration für den ersten Bezirk vom 6. September wurde der Genossenschaft auferlegt, die Unterstützungen nur noch an Staatsangehörige der Republik Österreich zu vergeben. Über die Zuerkennung entschied der Leitende Ausschuss, die Unterstützungen wurden ab in der Form eines Stipendiums jeweils für die Dauer eines Jahres vergeben. Entscheidend für die Zuerkennung war neben der Mittellosigkeit des Bewerbers seine künstlerische Qualität, die er im Einzelfall durch Vorlage von Arbeiten nachweisen musste.

Durch die Inflation und die Anlage in Wertpapieren wurde das Vermögen entwertet; am Oktober wurden an die Genossenschaftskassa als Kapitalrest 13,30 Schilling übertragen — das war alles, was aus der mächtigsten Stiftung, die die Genossenschaft jemals bekam, übrig geblieben ist.

März in Wien III. März der Genossenschaft Wertpapiere in der Höhe von fl. Nach ihrem Ableben sollten die Zinsen als Stipendium unbemittelten, strebsamen Kunstgenossen aus allen drei Kunstfächern zugutekommen. Frau Hranatsch starb am Oktober ; der Stiftsbrief wurde am Juli von der Statthalterei bestätigt. Um die Stipendien musste man selbst ansuchen; über die Zuerkennung entschied der Leitende Ausschuss. Wie es sich allerdings bei der Verlassenschaftsaufnahme zeigte, überstiegen die testamentarisch gemachten Legate die Summe der Aktiva, so dass es zu einer Gesamtreduktion kommen musste; auf die Genossenschaft entfielen aber immerhin noch fl.

Oktober wurde an die Genossenschaftskassa der Kapitalrest von S 00,14 übertragen, womit die Stiftung ab diesem Zeitpunkt als aufgelöst galt. Dezember den Entschluss, der Genossenschaft auch ein Stipendium zu widmen. Die gewidmeten Wertpapiere haben ihren effektiven Barwert nicht ergeben; die folgende Entwertung brachte das Ende der Stiftung, kein einziges Stipendium konnte ausbezahlt werden. Oktober wurden an die Genossenschaftskassa 00,05 S übertragen. Alphonse Huze starb am 2.

Honorar an Thiede S. Geburtstags und seiner Dienste als Hausarchitekt. Bildnisplakette, geschaffen von Oskar Thiede. Im Künstlerhausarchiv ist davon nur ein Foto vorhanden. Kaiser Franz Josef I. Viereckig, Bronze, 80 x 71 mm. Auflage Stück; die Plakette wurde kostenlos an alle Mitglieder verteilt. Geschaffen laut Beschluss der Monatsversammlung vom Im Künstlerhausarchiv sind eine Plakette und ein Foto vorhanden.

Jubiläums-Erinnerungs-Medaille dieser Medaillen wurden im November und Dezember an Mitglieder gratis verteilt. Eine Expeditionsliste mit Empfangsbestätigungen ist im Künstlerhausarchiv vorhanden. Unklar bleibt, um welche Medaille es sich tatsächlich handelte: Von einer Neuanfertigung ist sonst nichts bekannt. Juni wurde unter den Mitgliedern ein Wettbewerb ausgeschrieben.

Einsendetermin war der Die Jury am 1. Juli bestand aus den Wettbewerbsteilnehmern. Die Abstimmung erfolgte geheim mit Stimmzetteln. Im Künstlerhausarchiv ist die Plakette vorhanden, dazu ein gusseisernes Modell von mm Durchmesser. Vorgeschlagen in der Ausschusssitzung am 7.

Mai durch Karl Heinrich Scholz. Aus einem am Dezember ausgeschriebenen Wettbewerb, Einsendeschluss Otto Hofner ging als Sieger hervor Preis S. Im Gegensatz zu den vorangehenden Jubiläumsmedaillen und Plaketten wurde jene des Jahres als Auszeichnung verstanden. Nach einer Mitteilung in der Hauptversammlung am Zwei Bronzemedaillen mit rückwärtiger Inschrift sind im Künstlerhausarchiv vorhanden. Jubiläumsstiftung Anlässlich des bevorstehenden 75jährigen Jubiläums der Genossenschaft war im Herbst beabsichtigt, auch eine Stiftung zu gründen, aus der Altersrenten und Notstandshilfen ausbezahlt werden sollten.

Viktor Werner arbeitete einen Stiftsbriefentwurf aus und sandte ihn am November dem Leitenden Ausschuss zu. Das notwendige Kapital sollte aus Widmungen gebildet werden. Der erste Vorschlag zur Schaffung einer Jubiläumsmedaille wurde in der Ausschusssitzung Beirat am Nach einem von Arnold Hartig gemachten Kostenvoranschlag fand man im Februar die Medaillenherstellung aber als zu aufwendig und wollte auf sie zugunsten einer Festschrift verzichten.

Juli wurde dann aber doch vom Vorsitzenden Rudolf H. Eisenmenger ein Medaillenwettbewerb ausgeschrieben. Die Entwürfe sollten bis zum Juli eingesandt werden, am selben Tag nachmittags fand die Jury statt. Die goldene und die silbernen Medaillen wurden an die damalige politische Prominenz verteilt, die übrigen erhielten die Mitglieder, einige Pressevertreter, weniger Prominente und die Aussteller.

Übergeben wurden die meisten am Kameradschaftsabend am November , die abwesenden Mitglieder bekamen die Medaille per Post zugeschickt. Freunde und sonstige Interessenten mussten die Medaille um 20 RM kaufen; am Dezember wurde dieser Preis auf 6 RM herabgesetzt.

Mehrere Zinkalmedaillen sind im Künstlerhausarchiv vorhanden. Vorgeschlagen von Oskar Thiede in der Fachsektion der Bildhauer am Jänner und unterstützt in der Sitzung der Ausstellungskommission am 8. Februar war der Leitende Ausschuss einverstanden und schrieb am Februar einen diesbezüglichen Wettbewerb aus Einsendetermin März trat die Jury zusammen, die aus sechs eingegangenen Entwürfen zu wählen hatte.

Keine Lösung fand die absolute Zustimmung; der als best gewertetste Entwurf von Kurt Ingerl wurde erst nach einer Modifizierung ausgeführt. Die Medaille wurde im Hauptmünzamt geprägt: Alle wurden gratis verteilt, die goldenen an den Bundespräsidenten sowie die Altpräsidenten der Gesellschaft, die silbernen an verdiente Mitglieder und Personen, die sich für das Künstlerhaus verdient gemacht hatten.

Die Bronzemedaillen bekamen ordentliche Mitglieder. Alle drei Ausführungen sind im Künstlerhausarchiv vorhanden. Dotiert mit S aus Hausmitteln. Die angeführte Gründungsjahreszahl ist falsch, richtig wäre oder Oktober durch Josef Hammer. Verteilt wurde sie an Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken wesentlich zum Fortbestand des Hauses beigetragen haben.

Die Medaille ist im Künstlerhausarchiv vorhanden. Gewicht 60 g, Vergoldung recht kornig. Posthum zu Handen seines Sohnes Hans Ranzoni d. Auf Vorschlag von Dr. Adolph von der Österreichischen Galerie. Wahl der Medaille als Anspielung auf den Namen: Zum ersten Mal vergeben wurde der Preis im August Kaiser Franz Joseph Plakette Anlässlich des Geburtstags des Kaisers Franz Joseph I. August widmete ihm die Genossenschaft eine Plakette von Rudolf Weyr. Im Jänner schenkte Weyr seinen Gipsentwurf der Genossenschaft.

Hat sich im Künstlerhausarchiv nicht erhalten. Mai den Betrag von K zu ihrem Pensions- und Unterstützungsfond. Der Leitende Ausschuss bildete aus diesem Kapital eine eigene Stiftung; am Das Geld ist am 9.

Mai im Künstlerhaus eingegangen, am 9. Juni wurden dafür Wertpapiere angekauft. Dezember wurde der Zinsüberschuss alljährlich — mit Ausnahme der Jahre — an den Pensions- und Unterstützungsfond übertragen; wurde eine Unterstützung direkt ausbezahlt.

Dezember wurde die Kaiser Franz Josef Widmung mit dem Unterstützungsfond zusammengelegt und aus dem Stiftungsregister gelöscht, das Stiftungskapital im Nominalwert von RM aber erst am 1. Jänner buchhalterisch übertragen.

April bewilligte Kaiser Franz Joseph I. Die Bewilligung erfolgte auf fünf Jahre und wurde dann jeweils immer wieder verlängert. Die Dukaten stammten aus den Privatmitteln des Kaisers. Bekommen konnten den Preis alle österreichisch-ungarische Maler, Bildhauer und Medailleure, soweit sie diesen Preis noch nicht erhalten haben; eine Wiederholung war also nicht möglich.

Dem Kaiser wurden jeweils drei Vorschläge unterbreitet, den Preisträger bestimmte der Kaiser selbst. Der Preis war unteilbar und jährlich nur an einen Künstler zu verleihen. Die an zweiter und dritter Stelle genannten Künstler erfuhren von ihrer Kandidatur nicht; die in der folgenden Liste angeführten Namen werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Der Kaiser kannte fast immer sowohl die Künstler, als auch die zu prämierenden Werke persönlich; er widmete den Ausstellungsbesichtigungen stets viel Zeit. Dem Kaiser war wichtig, dass sein Preis weder den Charakter eines Stipendiums, noch einer sozialen Unterstützung bekam.

Kaiser Karl beschloss die Übernahme des Preises am April und die Weiterverleihung bis bewilligt. Die Verleihung konnte von nun an auch an Architekten erfolgen, sofern ihr Werk durch ein entsprechendes Modell in der Jahres- bzw.

Der Preis sollte nun bar in der Höhe von K ausbezahlt werden. Da es zu keiner Verleihung gekommen war, vergab man zwei Preise. Mit der Ausrufung der Republik am November war es mit dem Kaiserpreis vorbei. Dezember machte Stefan Schwartz den Vorschlag, den Kaiserpreis in einen Staatspreis umzuwandeln.

Das ging aber nicht, da der Preis stets aus der Privatschatulle des Kaisers und nicht aus Steuermitteln finanziert worden war; die neuen Staatspräsidenten um Verleihungen aus ihrem Gehalt zu ersuchen schien aussichtslos. Grabdenkmal und Eduard Ameseder: Sommerabend am Neusiedlersee und Richard Kauffungen: Skizzen für Rudolfinum in Prag und Stanislav Sucharda: Juni durch Umwidmung des Carl Ludwig Medaillenfonds.

Die Zinsen, aus denen bis jährlich jeweils drei goldene Medaillen hergestellt wurden, zahlte man von nun an bar aus. Vergeben wurde der Preis zwischen und ; über die Vergabe entschied die Ausstellungskommission. Oktober der Kapitalrest von 00,05 S an die Genossenschaftskassa übertragen und das Konto gelöscht.

Betrag anderen Fonds entnommen. Aus den Zinsen sollten jährlich drei goldene Medaillen zu je 30 Dukaten hergestellt werden. Zwei davon waren für Inländer und eine für Ausländer bestimmt. Die Stiftung sollte die bildende Kunst nach der im Vorjahr anlässlich der Weltausstellung entstandenen wirtschaftlichen Krise fördern. Ursprünglich dachte der Erzherzog anscheinend nur an die Weiterverleihung der von Oswald Steinböck geschaffenen Gedenkmedaille; erst im Laufe der Gespräche entstand der Gedanke einer neuen Medaille.

März wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Einsendetermin war der 5. Die Prägestempel waren im November fertig. Ursprünglich sollte sie der Graveur Karl Schwenzer schneiden der sich selbst an der Medaillenkonkurrenz beteiligt hatte , dann aber betroffen war, dass er fremde Entwürfe ausführen sollte. Zur ersten Medaillenzuerkennung kam es in der Jahresausstellung Sie erhielten ihre Medaillen erst nachträglich, nach ihrer Fertigstellung vor Weihnachten.

Von den bronzenen Medaillen wurden zwei Stück in der Genossenschaft behalten, zwei Erzherzog Carl Ludwig zum Andenken übergeben und acht an bestimmte prominente Kunstfreunde verkauft. In der Folge wurden im Münzamt jährlich jeweils drei goldene Medaillen frisch erzeugt.

Im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums befindet sich eine goldene Medaille und eine bronzene mit brauner Patina. Das gleiche ist auch von Eduard Veith bekannt.

Auktion des Hauses H. Nach dessen Ermordung kam es zu keiner Verleihung mehr. Um die Jahrhundertwende wurden die Dukaten durch die veränderte Goldrelation etwas teurer. März beschloss man deshalb, die Medaillen künftig etwas dünner, nur aus 27 Dukaten zu machen und zur Deckung der aufgelaufenen Verluste das ohnehin nicht verwendete Erzherzog Karl Ludwig Reisestipendium zu nützen. Erzherzog Franz Ferdinand war vor Anfang Juni nicht zu sprechen gewesen, hatte dann aber gegen die Zusammenlegung der Stiftungen nichts einzuwenden.

Bei den inzwischen bereits dünner angefertigten Medaillen sollte man seiner Meinung nach aber auch künftig verbleiben. Die Medaillen von wurden aus 26 Dukaten gemacht. Anlässlich der Medaillenverleihung von kam es zu Unstimmigkeiten mit dem Erzherzog, der mit dem Juryurteil nicht einverstanden war.

Er schlug vor, die Statuten so zu ändern, dass die Jury nach dem Beispiel des Kaiserpreises nur Ternavorschläge zu machen hätte, damit ihm eine Wahlmöglichkeit gewährt bliebe.

Sein Wunsch wurde von der Genossenschaft nicht berücksichtigt, was zu einem neuen Konflikt führte, nachdem Franz Ferdinand die Zuerkennung an einen Ausländer nicht anerkannte und es zu einer neuen Jurysitzung kommen musste. Mai sprach sich Stefan Schwartz für die Fortsetzung der Medaillenverleihungen aus und schlug vor, die Medaillen des Goldmangels wegen aus Silber zu machen.

Den solcherart gewonnen finanziellen Überschuss könnte man den Ausgezeichneten in bar auszahlen. Die Zinsen des zunächst noch vorhandenen Kapitals sollten als Förderungspreise ausbezahlt werden. Medaille per Post abgeschickt. Medaille per Post geschickt. Medaille per Post nach München geschickt.

Medaille im Sekretariat abgeholt. Im Stiftsbrief vom Hoheit für Lebenszeit aus Eigenem zu bestreiten. Jährliche Aktivwerte aber werden so lange aufgehäuft, bis eine für ein Reise-Stipendium Sr. Hoheit geeignet erscheinende Summe vorhanden ist, dessen Verleihung auf Grund von diesfälligen Vorschlägen der Künstlergenossenschaft Höchstdenselben respektive Hochstdessen Deszendenz reserviert bleibt.

Jänner gab es einen Aktivrest von 8,46 fl. Dieser Aktivrest wurde nach Bestimmungen des Stiftsbriefes zur Gründung eines Reisestipendiums verwendet und bei der Wiener Sparkasse auf ein Sparbuch gelegt.

Juni wurde von Erzherzog Franz Ferdinand die vom Ausschuss vorgeschlagene Vereinigung mit dem Medaillenfond genehmigt übertragen am Am Sparbuch befand sich zu dieser Zeit ein Betrag von 46,48 K; das durch die Goldteuerung entstandene Defizit der Medaillen betrug dagegen bereits ,07 K. Zu einer Auszahlung des Reisestipendiums an einen Künstler ist es also nie gekommen. Eine weitere Stiftung hätte stets einem Künstler eine Jahresrente von bis fl.

Streit hatte über diese Stiftung mit Erzherzog Carl Ludwig gesprochen, ein Brief und zwei Entwürfe haben sich erhalten. Tatsächlich gegründet wurde die Stiftung aber nicht. Juli starb in Gleichenberg der, sonst in Wien IV. Juli öffnete man sein mit April datiertes Testament: Kasparides wollte bereits seine im Atelier noch vorhandenen Werke dem Bundesministerium für Unterricht schenken, knüpfte aber daran die Bedingung, dass alle Werke auch ausgestellt werden müssen.

Das konnte das Ministerium nicht zusagen; Kasparides zog daraufhin in einem Brief vom Dezember seine Schenkung zurück. Auch das zum Vergleich herangezogene alte Testament vom 5. Oktober hat zur Klärung des Testaments von nicht beigetragen, obwohl darin die Absichten Kasparides präziser formuliert waren.

Im Prinzip wollte Kasparides alle seine Werke der Staatsgalerie und den Stadtsammlungen widmen; die Ateliereinrichtung und sonstige Kunstwerke sollte die Genossenschaft zur Errichtung einer Ankaufsstiftung versteigern.

Die Geschwister, die nur mit vorhandenem Bargeld und Wertpapieren bedacht worden waren, fochten durch ihren Vertreter den Stadtbaumeister und Architekten Ing. Adolf Jenisch ein Neffe von Kasparides das Testament an. Der sonstige Kasparides-Nachlass wurde am April im Deutschen Saal des Künstlerhauses nach einer vorangehenden Ausstellung versteigert. September wurde im Künstlerhaus bekannt, dass das Magistrat als politische Behörde die Stiftung wegen der vorhandenen Formfehler nicht genehmigte und die freie Verfügung der Genossenschaft über sie verweigerte.

Die Familienangehörigen von Kasparides konnten ihre Ansprüche neuerlich geltend machen. Mit Jahresende waren bereits ,01 S an Zinsen angelaufen, aus den man erstmals am Allgemein dachte man damals im Ausschuss, dass jährlich an die Schilling zur Ausschüttung gelangen könnten; davon sollten zum Ankauf von Plastiken, zum Ankauf von Gemälden, als ein Spezialschulpreis an die Akademie der bildenden Künste überwiesen und Schilling abwechselnd zwischen Universität und der technischen Hochschule Verwendung finden.

September wurde ein Regulativ für die Ankäufe und Preise beschlossen. Die Ankäufe sollten jeweils in der Frühjahrs- oder Herbstausstellung durch eine Jury stattfinden, eventuell aber auch in anderen Ausstellungen der Genossenschaft. Da die Stiftung behördlich nicht anerkannt wurde, handelte das Künstlerhaus aus freiem Willen im Sinne des verstorbenen Malers, ein Recht auf Zuwendungen bestand nicht.

Juni wurden die kaum veränderten Statuten noch einmal behördlich bestätigt. Ab dachte man an eine Auflösung der Stiftung bzw. Auf Ankäufe oder Akademiepreise wollte man in Zukunft völlig verzichten.

Franz Glück; die ehemaligen Städtischen Sammlungen würden ja bei einer Zusammenfassung der Stiftungen um ihre Ankäufe kommen. August Zeit; er wäre bereit zuzustimmen, wenn man dem Museum als eine einmalige Abfindung einige Blätter aus dem umfangreichen Ranftl-Nachlass überlassen würde. Mit dieser Lösung war man im Ausschuss einverstanden. Da an Zinsen ab rund 15 S hereingekommen waren, wählte man 15 Blätter aus und brachte sie zwecks Schätzung ins Dorotheum.

Nachdem sie dort mit 22 S bewertet wurden, übergab man Dr. Glück die Blätter zur Auswahl, er sollte sich zehn Stück herausnehmen. Zur Überraschung des Künstlerhauses dachte aber Dr. Glück gar nicht an eine Auswahl, sondern behielt alle fünfzehn Blätter. Trotz dieses Nachgeben des Künstlerhauses dauerte es aber noch bis zum Die Träger des Technikstipendiums sowie der Akademiepreise und sind nicht bekannt.

Ankauf für die Städtischen Sammlungen. Betrag übernommen als Kredit bereits früher. Ankauf für Städtische Sammlungen. März datierten Testament ihren Schmuck, eine Münzsammlung, sowie alles was sich an Geld, Gold und Silber in der Wohnung befand, zur Gründung eines Stipendiums für talentvolle Maler zur Fortsetzung ihrer Ausbildung in Italien gewidmet. Die Versteigerung des Nachlasses durch C. April brachte den Erlös von 51 fl.

Über die Vergabe der Zinsen entschied nach dem Willen der Stiftungsbehörde das Professorenkollegium der Akademie, erweitert durch fünf Delegierte der Genossenschaft. Diese Vertreter wurden im Künstlerhaus jeweils auf zwei Jahre gewählt. Nach dem Stiftsbrief vom Nach wurde nur noch ein Stipendium vergeben, entsandte das Künstlerhaus zum letzten Mal die erforderlichen Juroren.

Da das Stipendium durch die Akademie verwaltet wurde, ist über die Preisträger im Künstlerhaus keine Evidenz geführt worden. Man dachte an S; ihr Eingang ist in den Kassabüchern nicht nachweisbar, über eine Verleihung ist nichts bekannt. Der Betrag von fl. Die wiederholte Zuerkennung war möglich, jedoch erst nach einer Pause von zwei Jahren. Die ursprünglich vorgesehene Kapitalüberweisung unterblieb, der Preis wurde dafür direkt von Moritz Königswarter bzw. November durch dessen Sohn Hermann Königswarter bis vergeben.

Testamentarisch datiert am 9. Dieser Legat eingegangen am Jänner wurde dem bereits bestehenden Vorschussfond einverleibt.

Ursprünglich wurde der Preis Jehudo Epstein zugesprochen; da dieser aber nicht in Österreich geboren und nicht österreichischer Staatsbürger war, neue Juryentscheidung notwendig. Walter Maria Neuwirth mehrere Vorschläge zur Neuordnung bzw.

Nach einem Beschluss der Fachsektion Maler vom Zum letzten Mal vergeben Foitik der Firma bekanntgegeben. Dotiert werden sollte der Preis durch freiwillige Spenden aus Honorarauszahlungen des Künstlerhauses an Mitglieder.

Das Echo war gering; bis zur Sitzung der Ausstellungskommission am 2. Mai gingen nur S ein. Auf Aufforderung von Günther Baszel wurden während der Sitzung noch S gesammelt, so dass für die erste und letzte Verleihung dieses Preises etwa S zur Verfügung standen. An ein Wiederaufleben des Preises dachte man noch im Juni Die Satzungen wurden am Oktober durch den Statthalter bewilligt. Der Kriehuber Preis war für Graphik und angewandte Kunst bestimmt.

Er sollte für Leistungen verliehen werden, die dem deutschen Kulturkreis angehörten und die eine wertvolle Bereicherung der deutschen Kunst bedeuteten. Voraussetzung war die deutsche Staatsbürgerschaft. Verliehen vom Reichstatthalter über Vorschlag einer Jury jeweils am April, dem Jahrestag der Genossenschaftsgründung.

Ehrung im Kameradschaftsabend am April und genehmigt durch den Reichstatthalter am Entstanden durch die Zusammenlegung alter Fonds mit geringem Kapital: Buschmann Stiftung ,97 und Architekten Stiftung , Ergänzt wurde die neue Stiftung durch Widmungen.

Stipendium, erste Rate ausbezahlt am Malerschüler der Akademie, Meisterschule Andersen. Stipendium, erste Rate vierteljährlich S ausbezahlt am Letzte Auszahlung am 5. Malerschüler der Akademie Meisterschule Pauser. Ankauf im Rahmen der Subventions-Aktion. Stipendium, ausbezahlt vierteljährlich zu je S, bis Stipendium, ausbezahlt in Raten vierteljährlich je S; letzte Auszahlung am Subventions-Aktion — Übernahme der Gusskosten.

Zurückgezahlt in Raten ab 2. Dezember als Nachfolger der Künstlerförderungsstiftung durch die Zusammenlegung mit dem Eduard Kasparides Fond, dem Künstler-Wohlfahrtsfond und dem Unterstützungsfond. November , Satzungen am 1. Entsprechend den bisher üblichen Widmungen aus diesen Stiftungen sollen aus den Zinsen notleidende Künstler sowie ihre Witwen und Waisen durch einmalige Auszahlungen, Stipendien und Förderungspreise unterstützt werden.

Jänner für den Bau der Passagegalerie ausbezahlt werden sollten. März wurden die Statuten den neuen Verhältnissen angepasst: Das Stammvermögen betrug zu dieser Zeit S. Monatlich auf Lebenszeit, verstorben am Monatlich, Beginn der Überweisung am 1. Auf Lebenszeit, verstorben im Februar Verstorben Ende August Monatlich, erste Überweisung am 1.

Ursprünglich S monatlich, ab einmal jährlich ausbezahlt. Ursprünglich S monatlich, ab ausbezahlt einmal jährlich. Bildhauer Herbert Schwarz starb am Foitik ist am 3. Karl Nieschlag ist am 8. Auf Vorschlag von Viktor Hammer. Ausbezahlt bereits am 3. Ihre soziale Bedürftigkeit vorgetäuscht? Überwiesen direkt an den Profildruck.

Stieg, 10 ,00 S. Widmung von Hans Mayr, nachträglich in der Sitzung am Jubiläums der Genossenschaft Im Herbst schickte der Ausschuss Aufrufe zur Bildung einer entsprechenden Sozialversicherung für bildende Künstler an offizielle Stellen aus. Man hatte zwei Schwerpunkte zum Ziel: Gebildet wurde er aus Widmungen und dem Verkauf der von Otto Hofner geschaffenen Jubiläumsmedaille; bis zum Jahresende wurden 24 goldene, 8 silberne und 17 bronzene Medaillen verkauft.

Das Bundesministerium für Unterricht widmete 10 S. Genehmigt wurde die Stiftung in der Hauptversammlung am Februar , die konstituierende Sitzung des Verwaltungsausschusses fand am Aus den Zinsen sollten Notstandaushilfen gewährt werden, über deren Vergabe der Verwaltungsausschuss — in der Regel einmal jährlich — entschied. Grundsätzlich sollten vorerst die älteren Kollegen berücksichtigt werden. Dezember wurde durch den Reichskommissär für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich der Fortbestand der Stiftung genehmigt; mit neuen angepassten Statuten durch den Reichsstatthalter am Manche Kollegen verzichteten dann oft zur Gänze auf die Auszahlungen, so dass die Stiftung rasch an Kapital gewann; wurden für ,39 RM Wertpapiere angekauft.

An direkten Unterstützungen wurden 10 RM ausbezahlt. Mit Beginn des Jahres wurden einige Dauerunterstützungen aus dem Künstler-Wohlfahrtsfond an den Unterstützungsfond übertragen, dafür nahm die Zahl der vergebenen einmaligen Zuwendungen stark zu.

Ab Jahresbeginn wurden die laufenden Zahlungen durch Daueraufträge bei den Bankinstituten durchgeführt. Bewilligt wurde diese Zusammenlegung durch das Bundesministerium für Unterricht am Weitere Unterstützung RM am Ausbezahlt an Gisela Rottonara. Auszahlung in Raten, als Spitalkostenbeitrag. Auszahlbar quartalsmässig in Raten je RM. Unterstützung ausbezahlt quartalsmässig in Raten zu je RM.

Die Zuwendungen stammten von R. Eisenmenger; zur Tarnung aus politischen Gründen wurden sie auf dem Umweg über den Künstlerwohlfahrtsfond, ab 1. Quartalsmässig ausbezahlte Zuwendung je RM. Quartalsmässig ausbezahlte Zuwendung von je RM. Zuwendung quartalsmässig zu je RM; ab 1. Jänner , dann aus dem Unterstützungsfond.

Quartalsmässige Zuwendung von RM. Ausbezahlt an Helene Hohenberger. Monatliche Zuwendung von je RM. Monatliche Zuwendung von je 50 RM bis inkl. Jänner , dann aus dem Unterstützungsfond RM. Laufende Zuwendung von je RM, ausbezahlt alle drei Monate. Laufende Zuwendung von je RM, ausbezahlt alle drei Monate; ab 1. Laufende monatliche Zuwendung von je RM. Laufende monatliche Zuwendung von RM 2. Weitere Zahlungen laufend ab 1. März ; dann ab 2. Laufende monatliche Zuwendung von je 50 RM; ab dem 1.

Verstorben im Februar Laufende Zuwendung von quartalsmässig RM. Seine Witwe Mathilde W. Laufende monatliche Zuwendung von je RM bis inkl. März ; dann wieder ab Laufende monatliche Zuwendung von RM, dann S; vierteljährlich überwiesen.

Laufende monatliche Zuwendung von 50 S. Laufende monatliche Zuwendung von S, vierteljährlich überwiesen. Laufende Zuwendung von S vierteljährlich. Monatlich auf Lebenszeit, vierteljährlich überwiesen; ab 1. Monatlich; vierteljährlich S überwiesen. Auf Lebenszeit; ab aus der Künstlerförderungs- und Wohlfahrtstiftung. Dieser Meisterpreis sollte zur dauernden Erinnerung an das 50jährige Jubiläum der Genossenschaft gebildet werden; zum ersten Mal wurde er erst vergeben.

Die Verleihung von und später wurde nur durch neue Spenden möglich, vor allem des ehemaligen Mandatars Dr. Siegmund Ehrlich, später aus der Genossenschaftskassa. Dezember aus den Mitteln des Unterstützungsfonds. Um das Stipendium musste man selbst ansuchen und die Idee durch Skizzen belegen. Über die Zuerkennung entschied die Ausstellungskommission, die Auszahlung erfolgte in Raten. Gleich die erste Zuerkennung an Karl Fahringer führte wegen der schlechten Erfahrungen, die man dann mit dem Künstler machte, zur Aussetzung des Stipendiums um ein Jahr.

Demgegenüber wurden die Stipendien vermehrt; über die Zuerkennung entschied das Unterstützungsfondskomitee. Waren anfangs nur Maler und Bildhauer die Stipendiaten, konnten ab auch Architekten berücksichtigt werden.

Auszahlung in drei Raten. Zuerkennung anscheinend rückgängig gemacht, Riedl meldete sich erst nach dem Einsendeschluss. Wahrscheinlich an Josef Furthner weiterverliehen. Bekam das Stipendium anscheinend statt Josef Franz Riedl. Landespreise Anlässlich der I. Weitere Landespreise folgten in späteren Jahren. Preis des Landes Kärnten: Preis des Landes Niederösterreich: Preis des Landes Oberösterreich: Vergeben wurden die Preise durch besondere Jurys.

Peinlich wurde die Zuerkennung des Preises für Tirol. Die Jury vergab am Oktober den Preis an Johannes Behler. Selbstbewusst intervenierte er dann gegen die Juryentscheidung bei der Tiroler Landesregierung, die seinem Drängen nachgab, ging auf den Beschluss der Jury nicht ein und vergab den Preis des Landes Tirol dem von Boeckl protegierten Max Prantl.

Johannes Behler, der inzwischen schon von dem Beschluss der Jury informiert worden war, wurde am Oktober ersatzweise die ehrende Anerkennung der Jury ausgesprochen.

Preis des Landes Salzburg: Für alle vier Preise stiftete die Landesregierung S. Preis des Landes Steiermark: Preis des Landes Tirol: Preis des Landes Niederösterreich Preis des Landes Salzburg Der Preis wurde durch eine Jury zuerkannt; die erste Verleihung fand in der Aquarellistenausstellung statt. Februar widmete Frau Figdor der Genossenschaft eine Million Kronen, die für weitere vier Jahre ausreichen sollten.

Zum letzten Mal vergeben 25 S. Ernestine Figdor starb am Preis ergänzt durch Kollekte unter den Jurymitgliedern. Preis aus Hausmitteln ergänzt. März in Wien I. April mehrere Legate angekündigt. Dezember stiftete er der Genossenschaft seine Kunstsammlungen, die versteigert und der Erlös als Kapital zu einer Stiftung angelegt werden sollte.

Seine sechs Neffen und Nichten durften sich vorher nur noch einige Werke zur Erinnerung auswählen. Die Zuerkennung sollte durch eine Jury erfolgen. Die Nachlassversteigerung fand im Künstlerhaus am November durch C. Wawra statt; sie brachte K. Im Frühjahr dachte man an eine Stiftungsänderung: Festgelegt wurde dies im am November genehmigten Stiftsbrief, das Kapital bestand zu dieser Zeit aus etwa Millionen Kronen.

Entscheidungsberechtigt war ein aus sieben Mitgliedern bestehendes Kuratorium. Nicht belehnt werden konnten Porträts, Plastiken aus Gips, Wachs oder ungebrannter Erde sowie architektonische Entwürfe.

Das erste Darlehen wurde am Juli gewährt und die ersten Stipendien am In der Praxis wurden die Darlehensfristen nicht selten überschritten und auch die Pfandobjekte nur schwer verkauft, viele blieben im Künstlerhaus liegen. Dezember wurde der Weiterbestand des Fonds trotz der jüdischen Abstammung des Stifters behördlich genehmigt und am 2. Im Jänner bis April wurden aus dem Fond mehrere Zeichnungen von Mitgliedern angekauft, anscheinend für Geschenkzwecke; dazu Mappen von den Wiener Werkstätten.

Nicht alle Stipendiaten sind namentlich bekannt. Weiteres Darlehen am Die nächsten Darlehen am 2. Weiteres Darlehen am 9. Nicht zurückgezahlt, abgeschrieben am 1.

Weiters Darlehen am 8. Weiteres Darlehen am 8. Weiteres Darlehen am 1. Alles zurückgezahlt am Weiteres Darlehen am 7. Darlehen S samt Zinsen nicht zurückgezahlt; da verstorben, abgeschrieben. Im November abgeschrieben. Weiteres Darlehen am 5. Weiteres Darlehen am 2. Höhe unbekannt, zusammen mit Opitz S.

Höhe unbekannt, zusammen mit Windhager S. Ergänzt von der Genossenschaft. Neues Darlehen am Neues Darlehen am 4. Höhe unbekannt, zusammen mit Perlberger S. Höhe unbekannt, zusammen mit Endstorfer S aus der Genossenschaftskassa. Zurückgezahlt in Raten, letzte am 4. Da verstorben, abgeschrieben. Weiteres Darlehen am 4. Verliehen wurden sie durch eine Jury. November drei Preise zu je K. Anlässlich des Jubiläums von stiftete Fürst Liechtenstein noch weitere zwei Preise zu je K.

Vergeben wurden sie durch eine Jury. Der Entwurf stammt von Karl Fiala. Im Künstlerhausarchiv ist die Auszeichnung auf Foto und in einem Original vorhanden. Die gegossenen Ausführungen haben ab etwa eine wesentlich schlechtere Qualität. Lorbeer und Lorbeerkränze gelten seit eher als Symbole der Kunst. Dafür stiftete man Lorbeerkränze als persönliche Auszeichnung der Verstorbenen; so im April am Denkmal Amerlings im Stadtpark anlässlich seines hundertsten Geburtstags; im September für eine Hansen-Feier, im Oktober für die Büstenenthüllung Ferstels vor der Technischen Hochschule und im November desselben Jahres legte man einen Lorbeerkranz an der Bahre des verstorbenen Ehrenmitgliedes Ludwig Passini nieder.

Aquarellistenausstellung erweckte die Kollektion Alfred Cossmanns solche Anerkennung und Bewunderung bei den Kollegen, dass man beschlossen hatte, Cossmann durch die Widmung eines — silbernen? Der Zweig wurde diesmal ausnahmsweise bei den Arbeiten angebracht.

Etwas kurios wirkt die persönlich motivierte Ehrengabe für den 80jährigen Viktor Stauffer im November Kurz darauf, im Dezember und im Jänner , bekamen Arthur Ferraris anlässlich seines Geburtstages sowie Alexander D. Goltz ebenfalls zum Geburtstag, je ein Lorbeerbäumchen.

In der Sitzung der Ausstellungskommission am Jahresausstellung und der Fiala hatte nur wenige Tage später seinen Entwurf vorgelegt, er wurde im Leitenden Ausschuss besprochen und am Dezember zur Änderung empfohlen.

Jänner wurde die veränderte Fassung vom Ausschuss gebilligt und die Ausführung beschlossen. Februar lieferte Fiala den ersten Zweig ab, wofür ihm Dank ausgesprochen wurde. Inzwischen wurde im Jänner Heinrich Rauchinger anlässlich seines Geburtstags ein Lorbeerbaum überreicht.

April war der Zweig fertig. So sind bei den Verleihungen von Lorbeerzweigen eindeutig zwei Strömungen erkennbar: Aus praktischen Gründen durfte man aber bei diesem Beschluss nicht lange geblieben sein.

Als im Oktober Maximilian Lenz seinen In der Hauptversammlung vom Februar wurde von der Verleihung des Goldenen Lorbeers nur noch als eine Ehrung anlässlich des Im Mai wurden wieder einige Lorbeeren für künstlerische Leistungen vergeben.

Jänner machte in der Beiratssitzung Leopold Hauer den Vorschlag, den goldenen Lorbeer künftig nicht den 80jährigen Mitgliedern, sondern schon zum Die Monatsversammlung eine Woche später, am Jänner , beschloss einen Kompromiss: Daran hielt man sich nicht.

Nach dem Beiratsbeschluss vom Februar wurde der goldene Lorbeer dem erst siebzigjährigen Wilhelm Legler zuerkannt. In den folgenden Jahren verlieh man den Lorbeer an alle Künstler die über siebzig Jahre alt waren, also nachträglich zu allen, nicht nur runden Geburtstagen.

Jänner wurde der unverständliche Vorschlag gemacht, den Lorbeer durch eine Medaille zu ersetzten. Da dazu aber nach allgemeiner Meinung eine Wettbewerbsausschreibung nötig gewesen wäre, wurde der Vorschlag vertagt und nie mehr aufgegriffen. In der Sitzung des Leitenden Ausschusses am Juni wurde beschlossen, dem schwedischen Ingenieur Karl Christen einen silbernen Lorbeer zum Dank für seine Hilfsaktionen für notleidende Künstler zu widmen.

Es ist anzunehmen, dass es sich um denselben Lorbeerzweig von Fiala gehandelt hat, jedoch versilbert. Die Idee fand im Haus aber nicht die entsprechende Unterstützung, es kam zu keinem Beschluss. Zur gleichen Zeit sprach man von einer Modernisierung des Lorbeers; nach dem Leitenden Ausschuss vom 8.

Februar sollte der erste Künstler, der mit diesem neuen Lorbeer ausgezeichnet werden sollte, Clemens Holzmeister sein. Anscheinend entsprachen ihre Entwürfe allerdings nicht den Vorstellungen der Ausschussmitglieder, denn am Februar wurde beschlossen, Holzmeister den bisher üblichen Lorbeer zu übergeben.

Trotz des Beschlusses hat sich diese — doch etwas missglückte — Idee nicht durchgesetzt; es ist keine einzige solche Verleihung bekannt. In der Fachsektion der Bildhauer sprach sich am Auch diese Idee fand keine mehrheitliche Aufnahme. März war der Leitende Ausschuss mit einer Änderung des bestehenden Lorbeers aber durchaus einverstanden: Dezember wurde sein Entwurf im Ausschuss angenommen; die Ausgabe sollte jedoch erst nach dem Aufbrauchen vorhandener Stücke erfolgen.

Als die Vorräte im November ausgingen, beschloss der Leitende Ausschuss jedoch bei der bewährten alten Form zu bleiben und die Lorbeerzweige wie bisher unverändert weiter zu vergeben. Erlebt hatte dies Grienauer nicht, er war kurz davor, am Zur Beibehaltung der alten Zweige trugen sicher auch die im Prinzip unnötigen Kosten einer Neuherstellung bei. Der Lorbeer wurde inzwischen bereits automatisch als Ehrengabe anlässlich des Geburtstags jedem Mitglied vergeben.

Dezember schlug Präsident Karl Kupsky vor, die Verleihung doch etwas mehr auf die Verdienste jedes einzelnen abzustimmen; da er aber seine Idee nicht weiter präzisierte, blieb alles beim alten. August machte in der Vorstandssitzung der Bildhauer Alfred Crepaz den Vorschlag, den Lorbeer in Zukunft auch für sonstige Verdienste um das Künstlerhaus zu vergeben, also nicht nur Künstlern für ihr Lebenswerk.

Das war ein Gedanke, der in der Gesellschaft aber ohnehin bereits fallweise praktiziert wurde. Präsident Hans Mayr bat am Die Fachoberschulen istituto tecnico , die zur allgemeinen Hochschulreife und auch zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führen, untergliedern sich in mehrere Ausbildungsrichtungen, in denen wiederum zahlreiche Spezialisierungen angeboten werden.

Den Bereich der beruflichen Ausbildung decken einerseits die staatlichen Berufsfachschulen istituto professionale ab, an denen nach drei Jahren ein berufsqualifizierender Abschluss erlangt werden kann, nach zwei weiteren Jahren die Hochschulreife.

Auf der anderen Seite stehen die von den italienischen Regionen unterhaltenen oder beaufsichtigten Berufsausbildungszentren centro di formazione professionale. Die Schulpflicht ist schrittweise angehoben worden. Diese kann nach Abschluss der Mittelschule entweder durch den Besuch der staatlichen Oberschulen oder der regionalen Berufsschulen erfüllt werden. Alternativ kann auch eine betriebliche Ausbildung durchgeführt werden, wobei auch Kurse an regionalen Berufsschulen zu absolvieren sind.

Werden die Ausbildungsgänge an regionalen Berufsausbildungszentren mit einer Staatsprüfung abgeschlossen, steht der Weg zum beruflichen Abitur frei. Wer vor Vollendung des Lebensjahres einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erreicht, ist von der zwölfjährigen Schul- und Ausbildungspflicht freigestellt.

Italien hat in der Fremdsprachenausbildung bedeutende Fortschritte gemacht: Englisch wird bereits in der Grundschule unterrichtet, eine zweite lebende Fremdsprache kann ab der Mittelschule ab dem 6. Schuljahr zusätzlich erlernt werden. Die fünfjährigen Gymnasien sehen daneben i. Lateinunterricht vor, beim altsprachlichen Liceo Classico kommt noch Altgriechisch dazu.

Im Jahr konnte sich Italien unwesentlich verbessern, die regionalen Unterschiede blieben jedoch weiterhin fast unverändert. Im Hochschulbereich gibt es, anders als in den deutschsprachigen Ländern, keine eigenständigen Fachhochschulen. Jura wird als fünfjährige laurea magistrale angeboten. Was die Hochschuleinrichtungen angeht, kann man folgende Unterscheidungen treffen:. Italien ist ein katholisch geprägtes Land, das eine hohe Dichte an katholischen Institutionen aufweist.

Lag sie noch bei Deren Anteil ist durch die Einwanderung von Rumänen deutlich gestiegen. Waldenser und Baptisten fühlten sich circa Der Heilige Stuhl als nichtstaatliches, eigenständiges, vom Staat Vatikanstadt zu unterscheidendes Völkerrechtssubjekt vertritt den Zwergstaat auf internationaler Ebene. Zudem lebten in Italien Die Jüdische Gemeinschaft [44] zählt etwa Darüber hinaus sieht ein staatliches Gesetz aus dem Jahr [49] den Schutz folgender Minderheitensprachen vor:.

Bisher ist dieses Gesetz bis auf einige Ausnahmen nicht umgesetzt worden. Die Einrichtung von mehrsprachigen Ämtern, der muttersprachliche Schulunterricht und die Förderung von Radio- und Fernsehprogrammen, wie sie das Gesetz vorsieht, sind nicht verwirklicht worden.

Nur in der Ortsnamensgebung sind einige Fortschritte gemacht worden: So tragen zahlreiche Verkehrsschilder im Friaul auch die furlanische Bezeichnung, während auf Sardinien neben dem italienischen gegebenenfalls auch der sardische Ortsname steht.

In den Schulen des Friauls ist es zudem möglich, Unterricht in furlanischer Sprache zu nehmen. Fersentalerisch und Zimbrisch sind bairische Mundarten, die in einigen Sprachinseln in Nordostitalien verbreitet sind. Im Trentino werden sie als Minderheitensprachen geschützt. In einigen Alpentälern im Nordwesten wird der höchstalemannische Dialekt der Walser gesprochen, der in der autonomen Region Aostatal anerkannt ist und gefördert wird.

Darüber hinaus werden in Italien zahlreiche Dialekte des Italienischen gesprochen. Die Anerkennung der Dialekte als eigenständige Sprachen ist in der Sprachwissenschaft umstritten, ebenso in der Politik.

Die Verkehrsbeschilderung einiger Gemeinden, besonders jener, die von der Lega Nord verwaltet sind, ist zum Beispiel um die mundartliche Bezeichnung des Ortes erweitert worden. Zudem leben in Italien rund Die illegalen Einwanderer sind in der Statistik nicht berücksichtigt. Die OECD rechnet mit Vor allem Argentinien und Frankreich waren zwischen den Weltkriegen bevorzugte Auswanderungsländer, zumal die Vereinigten Staaten und Brasilien strengere Einwanderungsregeln eingeführt hatten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete sich die Auswanderung zunehmend in Richtung europäischer Staaten. Im konsularischen Personenregister sind nach wie vor 4. Im Ausland wohnende italienische Staatsbürger dürfen bei den Parlamentswahlen in Italien wählen und sind durch zwölf Abgeordnete und sechs Senatoren vertreten.

Zudem dürfen sie an den nationalen Volksabstimmungen teilnehmen. Jahrtausend setzte eine Entwicklung ein, die aus den Dörfern frühe stadtähnliche Siedlungen machte, und die Gesellschaften wiesen erstmals deutliche Spuren von Hierarchien auf. Die durch Schriftquellen belegte Geschichte Italiens beginnt erst nach der Besiedlung durch italische Völker. Neben ihnen erlebte die Kultur der Etrusker , deren Herkunft ungeklärt ist, um v. Diese Kolonien gehörten später zu Karthago. Dabei verwandelte sich die agrarische Wirtschaftsbasis, die anfangs aus Bauern bestanden hatte, zu einem System weiträumiger Latifundien auf der Basis von Sklavenarbeit.

In der Spätantike erschienen neben der Sklaverei und den freien Bauern auf dem Land Formen der Bindung an den Boden, wie das Kolonat , wenngleich noch um zwischen freien und unfreien Kolonen unterschieden wurde Kolonenedikt des Anastasius. Jahrhundert setzte sich das Christentum als Staatsreligion durch. Nach dem Einfall der Goten und der Langobarden bzw. Jahrhundert erfolgte über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten die normannische Eroberung Süditaliens. Die Normannen und zahlreiche Städte Oberitaliens unterstützten während des Investiturstreits zwischen und den Papst.

Den Süden beherrschte ab die französische Dynastie der Anjou. Im Italien des späten Jahrhunderts liegen die Anfänge der Renaissance ; als Kernzeitraum gilt das Das wesentliche Charakteristikum ist die Wiedergeburt antiken Geistes, der Humanismus war die prägende Geistesbewegung.

Hinzu kam eine Neuorientierung in der Wissenschaft, wo das theozentrische Weltbild des Mittelalters durch eine stärker anthropozentrische Sicht der Dinge abgelöst wurde. Jahrhundert entstanden Mächte mit enormem wirtschaftlichem und kulturellem Vorsprung. Zudem erlebte die Entwicklung zur pragmatischen Schriftlichkeit bereits im frühen Jahrhundert einen Aufschwung, der Schriftverkehr der Kaufleute vertiefte und verbreiterte die Literalität, so dass die Zahl der Alphabetisierten zunahm.

Jahrhundert gehörte Italien zu den am stärksten urbanisierten Regionen Europas. Der Niedergang Italiens begann unmittelbar nach der Entdeckung Amerikas, mit der Verlagerung des Handels in die Überseekolonien westeuropäischer Staaten, auch angesichts der osmanischen Kontrolle über das Mittelmeer.

Politisch wurde Italien zum Spielball fremder Mächte. Jahrhundert kämpften Frankreich und Spanien um die Vormachtstellung auf der Halbinsel. Die Schlacht bei Pavia besiegelte die Vorherrschaft Spaniens, das sich die unmittelbare Kontrolle Süditaliens und der Lombardei sichern konnte. Nach dem Ende seiner Herrschaft fiel Italien in den Einflussbereich des österreichischen Kaiserreiches.

Die italienische Nationalbewegung im Jahrhundert wird oft als Risorgimento bezeichnet. Unter Führung der Dynastie der Savoyer , Könige von Sardinien-Piemont , angetrieben durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi , gelang in drei Unabhängigkeitskriegen bis die Vereinigung Italiens. März wurde Viktor Emanuel II. Rom wurde im September eingenommen und zur Hauptstadt des Landes. Viele andere europäische Mächte blickten damals auf eine lange Kolonialgeschichte zurück; Italien dagegen hatte wie auch das Kaiserreich Deutschland noch keine Kolonien.

Nachdem diese im Londoner Geheimvertrag territoriale Zugewinne zusagte siehe Italiens Kriegsziele , konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte Julisch Venetien , Istrien, das Trentino sowie das deutschsprachige Südtirol annektieren. Diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das antike Römische Reich wieder aufleben zu lassen.

Stahlpakt , Mai Juli mit einfacher Mehrheit abgesetzt und gefangen genommen. Badoglio erklärte die faschistische Partei und ihre Gliederungen per Gesetz für aufgelöst. Italien trat aus dem Dreimächtepakt aus. Der Krieg hatte Italien seit etwa September im Unternehmen Eiche befreien. Diese Parallelregierung blieb mit Deutschland verbündet, erklärte ihrerseits dem von den Alliierten besetzten Teil Italiens den Krieg und führte in Norditalien Krieg gegen italienische Partisanen.

In der Folge wurde vor allem Mittelitalien durch schwere Kämpfe entlang der vorrückenden Front verwüstet. Daraufhin erklärte die Regierung Badoglio Deutschland am Als sich die deutschen Verbände im Juni bis zur Gotenlinie im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu weiteren Massakern an der Zivilbevölkerung z.

Mai kapitulierte die Heeresgruppe C vor den Westalliierten. Eine verfassunggebende Versammlung beschloss die neue Costituzione della Repubblica Italiana am Diese Verfassung trat zum 1.

Januar in Kraft. Ihm folgte das Kabinett Letta April bis zum Februar und diesem das Kabinett Renzi unter Matteo Renzi. Die von Renzi angestrebte Verfassungsänderung wurde am 4. Dezember durch das Volk in einem Referendum abgelehnt, infolgedessen trat Renzi zurück. Neuer Ministerpräsident wurde Paolo Gentiloni. Juni ihr Amt antrat. Juni wurden die Italiener zum Referendum über die Staatsform und zu den Wahlen zur Verfassunggebenden Versammlung aufgerufen.

Zum ersten Mal durften auch Frauen wählen. Juni vom Kassationsgerichtshof verkündet: Hinsichtlich der regionalen Mehrheitsverhältnisse war Italien praktisch in zwei Lager gespalten: Italien ist seit eine parlamentarische Republik. Dezember beschlossen, trat am 1. Januar in Kraft und ist geprägt durch einen Kompromisscharakter, der aus der unmittelbaren Nachkriegsgeschichte herrührt: Daher finden sich im Verfassungstext einzelne Elemente, die mehr oder weniger klar den jeweiligen politischen Gruppierungen zuzuordnen sind.

Italien ist Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Dezember gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Er wahrt die Einheitlichkeit der Ausrichtung in Politik und Verwaltung, indem er die Tätigkeit der Minister fördert und koordiniert. Die Minister sind gemeinsam für die Handlungen des Ministerrates und einzeln für die Handlungen ihres Geschäftsbereiches verantwortlich.

Die Minister werden auf Vorschlag des Ministerpräsidenten vom Staatspräsidenten ernannt. Der Ministerpräsident hat nicht die Befugnis, Minister selbständig zu ernennen oder zu entlassen. Wegen seiner verfassungsrechtlichen Stellung, vor allem aber wegen seiner Abhängigkeit von den oft instabilen politischen Mehrheitsverhältnissen wird er als 'Vorsitzender des Ministerrates' oft nur als primus inter pares betrachtet.

Im Gesetzgebungsprozess hat der Ministerrat folgende Möglichkeiten:. Die beiden letzten Dekrete werden in der italienischen Rechtslehre bzw. Dort unterstützt ihn das Ministerratspräsidium. Amtierender Ministerpräsident von Italien ist seit dem 1. Juni Giuseppe Conte. Das italienische Parlament besteht aus zwei Kammern: Beide Kammern sind im Gesetzgebungsverfahren absolut gleichberechtigt und unterscheiden sich nur hinsichtlich Anzahl, Zusammensetzung und Wahlmodus ihrer Mitglieder.

Beide Kammern tagen unabhängig voneinander. In jeder Kammer gibt es ständige Ausschüsse und Sonderkommissionen, die ebenfalls unabhängig voneinander sind. Dem Senat der Republik gehören Senatoren an. Sie werden ebenfalls gleichzeitig mit den Abgeordneten auf fünf Jahre gewählt, allerdings nicht auf nationaler Ebene, sondern auf regionaler Basis.

Jede der 20 Regionen stellt eine festgelegte Anzahl an Senatoren, die je nach Bevölkerungszahl in der Region variiert. Hinzu kommen maximal fünf vom Staatspräsidenten ernannte Senatoren auf Lebenszeit.

Februar sitzen im Parlament fünf Senatoren auf Lebenszeit, davon vier vom Staatspräsidenten ernannte Senatoren und ein ehemaliger Staatspräsident. Staatsoberhaupt ist in Italien der Staatspräsident eigentlich: Präsident der Republik , italienisch: Laut Verfassungsnorm nimmt er vorwiegend repräsentative Funktionen wahr, beteiligt sich an der Regierungsbildung und ist Oberbefehlshaber über die Streitkräfte.

In der Verfassungswirklichkeit kommt ihm nicht selten eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von Regierungskrisen zu, die in der Italienischen Republik in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wesentlich häufiger waren als in anderen europäischen Ländern.

Seine wichtigste Befugnis ist die Auflösung des Parlaments einer Kammer oder beider. Er darf diese aber in den letzten sechs Monaten seines Mandats nicht ausüben, es sei denn, sie stimmen mit den letzten sechs Monaten der Legislaturperiode zur Gänze oder zum Teil überein.

Eine weitere wichtige Funktion steht ihm in Zusammenhang mit der Gesetzgebung vor. Da jedes Gesetz vor seiner Verkündung die Unterzeichnung des Staatspräsidenten benötigt, kann er zumindest vorläufig dessen Inkrafttreten verhindern. Wenn das Parlament das Gesetz nämlich erneut billigt, zwingt ihn die italienische Verfassung, dieses zu unterzeichnen. Ein echtes Veto-Recht besitzt er also nicht. Der Staatspräsident wird von den vereinigten Kammern des Parlaments parlamento in seduta comune und Vertretern der 20 Regionen gewählt: Die Wahl des Präsidenten findet durch geheime Abstimmung mit Zweidrittelmehrheit der Versammlung statt.

Nach dem dritten Wahlgang genügt die absolute Mehrheit. Gewählt werden kann jeder Staatsbürger, der das Der Amtssitz des Staatspräsidenten ist der Quirinalspalast in Rom. Amtierender Präsident der Italienischen Republik ist seit dem 3. Februar Sergio Mattarella. Das italienische Rechtssystem wird dem römisch-germanischen Rechtskreis zugeordnet und kann auf eine über das Mittelalter bis ins römische Recht zurückreichende Geschichte zurückblicken. Die wichtigsten Rechtsquellen neben der italienischen Verfassung Costituzione della Repubblica Italiana , sind das Zivilgesetzbuch Codice civile , , die Zivilprozessordnung Codice di Procedura Civile , , das Strafgesetzbuch Codice penale , und die Strafprozessordnung Codice di Procedura Penale , Höchstes Organ der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Italien ist der Kassationsgerichtshof Corte Suprema di Cassazione , für die Verfassungsgerichtsbarkeit ist der Verfassungsgerichtshof Corte Costituzionale zuständig.

Das Gesundheitssystem in Italien ist auf regionaler Ebene strukturiert. Die lokalen Sanitätsbetriebe Aziende Sanitarie Locali unterstehen den jeweiligen Regionalregierungen. Die regionale Ausprägung führt dazu, dass die Qualität der Dienstleistungen von Region zu Region sehr unterschiedlich ist. Hausärzte erhalten in Italien eine Kopfpauschale für die Patienten, die in einer Liste registriert wurden.

Zahnärztliche Leistungen müssen überdies von den Bürgern vollständig selbst getragen werden. Das italienische Polizeiwesen ist mehrgliedrig und teilweise militärisch organisiert. Die einzelnen Polizeiorganisationen unterstehen verschiedenen Ministerien oder den unteren Gebietskörperschaften. Dieses althergebrachte System hat sich aus Gründen der Tradition erhalten, aber auch, um zu verhindern, dass zu viel polizeiliche Gewalt in einer Hand bzw.

Auf der nationalen Ebene gibt es die zivile Polizia di Stato Staatspolizei , die dem Innenministerium unterstellt ist. Die Staatspolizei wird ergänzt durch die Carabinieri , einer Gendarmerietruppe , die dem Verteidigungsministerium untersteht und nach Weisung des Innenministeriums Polizeidienst versieht, vor allem auch auf dem Land. Daneben verfügt das italienische Finanzministerium über die Guardia di Finanza Finanzwacht , eine Finanz- und Zollpolizei, die auch Grenzschutzaufgaben übernimmt.

In Italien ist der Ministerpräsident seit unmittelbar für die Nachrichtendienste verantwortlich und legt in Zusammenarbeit mit dem interministeriellen Steuerungskomitee Comitato interministeriale per la sicurezza della Repubblica CISR deren operative Prioritäten fest.

Die Nachrichtendienste werden seit von einem besonderen parlamentarischen Ausschuss kontrolliert. Italien setzt sich im Bereich Abrüstung für die weltweite Beachtung der Verträge ein, so auch für das Verbot von Streubomben.

Es unterstützt die Initiative zur Schaffung einer atomwaffenfreien Welt. Derzeit dienen rund Die allgemeine Wehrpflicht ist in Italien seit dem 1.

Wegen der folgenden Finanz- und Wirtschaftskrise mussten auch im Bereich der Streitkräfte Kürzungen und Verkleinerungen vorgenommen werden. Bis soll die Personalstärke der Streitkräfte ohne Carabinieri auf Italien ist sowohl Gründungsmitglied der Europäischen Union als auch des Europarates.

Seit ist der Euro in Italien gesetzliches Zahlungsmittel und löste die italienische Lira ab. Neben wirtschaftlichen Interessen ist man auch auf weiteren Politikfeldern der EU aktiv, so ist Italien Teil des Schengenraums , der justiziellen und polizeilichen Zusammenarbeit in Europa mithilfe von Europol und Eurojust.

Italien gehört zu den besonders integrationsfreundlichen Mitgliedstaaten der EU. Italien setzt sich für eine weitere Vertiefung der europäischen Union ein. Ein besonderes europapolitisches Anliegen Italiens ist die Etablierung eines tragfähigen, auf dem Solidaritätsprinzip beruhenden Mechanismus zur nachhaltigen Bewältigung der Flüchtlingskrise.

Aufgrund seiner zentralen Lage versteht sich Italien zudem als Brücke zwischen Europa und den südlichen Mittelmeeranrainern, namentlich zu Libyen, Ägypten und Tunesien. Im Verhältnis zu Russland, zu dem intensive Wirtschaftsbeziehungen bestehen, setzt sich Italien auch in der aktuell angespannten Lage für eine Aufrechterhaltung des Dialogs ein.

Die Staatsverschuldung betrug 1. Gleichwohl stieg die Nettoneuverschuldung um 45,02 Mrd. Italien ist politisch in 20 Regionen regioni mit jeweils eigener Regierung gegliedert. Provinzen und Metropolitanstädte untergliedern sich in insgesamt 8. Die italienischen Regionen verfügen über eine als Statut bezeichnete Landesverfassung. Die Provinz Sassari ist mit 7. Sie sind Autonome Provinzen und den italienischen Regionen gleichgestellt.

Italien ist ein Industriestaat mit einer vormals stark gelenkten Volkswirtschaft: Der staatliche Konzern IRI — unterhielt zwischenzeitlich Tochtergesellschaften und zählte bis zu Das Bruttoinlandsprodukt Italiens betrug im Jahr insgesamt 1.

Dies entspricht rund Ferner ist zu bemerken, dass die Schattenwirtschaft in Italien traditionell sehr hoch ist. Dies betrifft sowohl die Jahre vor als auch nach der Finanzkrise um das Jahr Italien verfügt über verschiedenste Rohstoffvorkommen.

Die Energieversorgung Italiens ist durch eine sehr hohe Importabhängigkeit gekennzeichnet, ca. Im Jahre lieferte Italien unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit seiner Wasserkraft einen erheblichen Anteil zur Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen: Italien hatte vor vier Kernkraftwerke. Ausgelöst durch die Tschernobyl-Katastrophe in der Ukraine April führte Italien ab einen schrittweisen Atomausstieg durch.

Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Japan beschloss das italienische Kabinett im März , einen Wiedereinstieg in die Kernenergie ein weiteres Jahr auszusetzen; [] am Die Landwirtschaft spielt zwar volkswirtschaftlich nur noch eine geringe Rolle ca. Die Stärke der italienischen Wirtschaft liegt im verarbeitenden Gewerbe , vor allem in kleinen und mittelständischen familiengeführten Unternehmen. Zu den wichtigsten italienischen Exportgütern zählen auch die Erzeugnisse der Nahrungsmittelindustrie Barilla , Campari , Lavazza , Parmalat.

Die Tourismusbranche gehört seit Jahrzehnten zu den bedeutenden Einnahmequellen Italiens. Italien gehört zu den klassischen Reisezielen der Welt. Italien verzeichnete zu Beginn des Nach dem Ausbruch der Finanzkrise und der darauffolgenden Eurokrise steckt das Land jedoch in der Krise.

Im Vergleich zu stellen diese Zahlen jedoch eine Verbesserung dar. Die Selbständigenquote ist in Italien umso höher. Die Erwerbsquote von Frauen gehört zu den niedrigsten in der Europäischen Union. Charakteristisch für Italien ist die wirtschaftliche Zweiteilung des Landes. Der stark industrialisierte Norden steht dem unterentwickelten Süden gegenüber. Der gesamte oberitalienische Raum verfügt über einen gut entwickelten Dienstleistungssektor und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Gebieten Europas.

Zahlreiche Klein- und Kleinstunternehmen haben es aber schwer, sich am globalisierten Markt gegen die Konkurrenz aus Billiglohnländern zu behaupten. Andererseits sind Industriebranchen wie die Elektrotechnik und der Maschinenbau wettbewerbsfähig. Mittelitalien verfügt über eine Wirtschaft, die auf Unternehmen im Textil-, Schuh- und Möbelsektor und besonders auf Tourismus basiert. Der Süden des Landes, auch Mezzogiorno genannt, stellt eine der strukturschwächsten Regionen Westeuropas dar.

Italien ist ein Land, das nicht nur von starken lokalen Unterschieden geprägt ist, sondern auch eine relativ ungleiche Einkommensverteilung aufweist. Zum Vergleich liegt Deutschland an Das Vermögen pro erwachsene Person beträgt Der Gini-Koeffizient bei der Vermögensverteilung lag bei 71,9 was auf eine mittlere Vermögensungleichheit hindeutet. In Deutschland waren es im selben Jahr 4,3 Tote.

Insgesamt kamen damit 3. Das Land hat eine im weltweiten Vergleich hohe Motorisierungsrate. Die Länge des Schienennetzes betrug im Jahr Im europäischen Vergleich liegen die Preise für das Bahnfahren in Italien niedriger. Mit der Eröffnung der letzten noch fehlenden Streckenabschnitte zwischen Novara und Mailand sowie zwischen Bologna und Florenz im Dezember verfügt Italien über eine gut 1. Langfristig soll eine Verbindung zwischen Neapel und Kalabrien entstehen. Das Streckengleis befindet sich im Gegensatz zu Deutschland auf der linken Seite.

Das U-Bahn-System in Rom ist so aufgebaut, dass man bei Umsteigevorgängen in jede Richtung nur wenige Minuten warten muss, lediglich in das Umland ist die Umsteigezeit etwas länger. Den höchsten Passagierfluss verzeichnen die Häfen von Messina und Reggio Calabria , zumal es sich um die wichtigste Verbindung zwischen Sizilien und dem Festland handelt, aber auch La Spezia. Italien verfügt über ein ausgedehntes Containerhafennetz, wobei der Hafen Gioia Tauro rund 3.

Auch die Lufthansa ist auf dem italienischen Flugmarkt tätig: Air Dolomiti , eine Tochter der deutschen Fluggesellschaft, bedient zahlreiche Flüge, hauptsächlich zwischen Norditalien, München und Frankfurt. Der italienische Beitrag zum kulturellen und historischen Erbe Europas und der Welt ist beachtenswert. Die Auswanderung zahlreicher Italiener im Jahrhundert trug auch dazu bei, die italienische Kultur zu etablieren. Italien hat insgesamt schätzungsweise

Gräfin Hoyos behielt sich ausdrücklich das Recht der Bestätigung vor.

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Wenn er gleichwohl an den kleinlichsten Äusserlichkeiten haftet z.

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