Tarent, Italien

Erdöl-Erdgas

Thermisches Cracken.

Das Rohöl tritt in einer Zwei-Phasen-Strömung (gasförmig/flüssig) in die Kolonne ein. Das Temperaturprofil fällt nach oben hin ab. Da die Temperatur im Sumpf, also am Boden der Kolonne, am höchsten ist und die leichten Bestandteile somit nicht kondensieren können, steigen sie gasförmig weiter nach oben. Im Kopf der Kolonne fällt Gas und Leichtbenzin, so genanntes Naphtha, an, darunter. Bei Cracken werden Kohlenwasserstoffe mit langkettigen Molekülen in gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit kurzkettigen Molekülen zerlegt. Dieses Verfahren ist erforderlich, da der Anteil von Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl im Rohöl sehr gering ist. Dieser Prozess ist sehr energieintensiv.

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Dabei wird das Rohöl in der Raffinerie auf Grad erhitzt, wodurch leichte Kohlenwasserstoffe gasförmig werden. Die Leichtesten wie Flüssiggas und Rohbenzin steigen in den oberen, kühleren Bereich des 50 Meter hohen Destillationsturms auf. Die schwereren, sogenannten Mitteldestillate wie.

Das Wort Naphtha stammt aus dem Griechischen: Von Naphtha leiten sich die Bezeichnungen für die Verbindungsklasse der Naphthene und der Name des bicyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffs Naphthalin ab. Im Polnischen steht das Wort für das dem Diesel ähnliche Petroleum.

Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Diese Seite wurde zuletzt am November um Diese Frühzündung wird als Klopfen bezeichnet. Nicht verzweigte Kohlenwasserstoffe neigen gerne dazu, während verzweigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe , sowie Aromaten eine relativ hohe Klopffestigkeit besitzen.

Je höher die Octanzahl ist, umso klopffester ist der Kraftstoff. Automotoren, die mit Superbenzin betrieben werden, halten aufgrund der hohen Klopffestigkeit deutlich länger. Früher wurden dem Benzin zur Erhöhung der Klopffestigkeit bleihaltige, metallorganische Verbindungen wie Bleitetraethyl zugesetzt. Bei der Verbrennung zersetzte sich die Bleiverbindung thermisch, wobei Bleistäube in den Abgasen frei wurden.

Heute ist kein verbleites Benzin mehr erhältlich. Die Umwandlung erfolgt mit Hilfe eines Platin- Katalysators. Als Nebenprodukt entstehen Wasserstoff und gasförmige Alkane. Vor dem eigentlichen Reforming wird das Benzin zunächst entschwefelt, da der Schwefel den Katalysator zerstören würde.

Hierbei entweicht als Produkt Schwefelwasserstoff. Es muss jedes Mal neu erhitzt werden, da die Reaktion im Reaktor endotherm verläuft. Im Trennturm werden von dem klopffesten Benzin der ebenfalls entstehende Wasserstoff und die gasförmigen Alkane abgetrennt. Die bei der fraktionierten Destillation anfallenden Schmier- und Heizöle sind noch reich an Schwefelverbindungen.

Diese würden bei der Verbrennung giftiges Schwefeldioxid freisetzen, das auch für das Waldsterben verantwortlich ist. Beim Hydrofinieren werden die zu entschwefelnden Öle mit Wasserstoff vermischt und erhitzt.

Beim nachfolgenden Claus-Verfahren wird der angefallene Schwefelwasserstoff mit Luftsauerstoff in einem Reaktor verbrannt. Es lässt sich dabei Schwefel gewinnen: Als Synthesegas wird ein Gemisch aus Kohlenstoffmonooxid und Wasserstoff bezeichnet. Es dient als Ausgangsprodukt zur Herstellung zahlreicher anderer, organischer Stoffe, zum Beispiel bei der Ammoniaksynthese oder bei der Herstellung von Methan oder Methanol.

Die Synthesegas-Erzeugung aus Methan kann nach diesen Reaktionsgleichungen ablaufen: Der reaktionsträge Stickstoff bleibt dann übrig. Das störende Kohlenstoffmonooxid wird in einer Konvertierungsanlage mit dem Wasserdampf zu Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid umgewandelt.

Kohlenstoffdioxid lässt sich mit Wasser herauswaschen. Dieses wird an die Getränkeindustrie verkauft. So erhält man die reinen Gase Stickstoff und Wasserstoff. Leitet man das Leichtbenzin in dieses Gemisch, wird es gespalten.

Dies soll am Beispiel n-Heptan aufgezeigt werden: Ethen und Propen sind wichtige Zwischenprodukte zur Herstellung von Kunststoffen. Die Pyrolyse wird auch als Steam-Crackverfahren bezeichnet. Im Gegensatz zum katalytischen Cracken findet die Pyrolyse bei sehr viel höheren Temperaturen und ohne Katalysator statt.

Das Erdöl ist aus der Industriegesellschaft des Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Es ist ein universeller Rohstoff für Millionen von Stoffen und Materialien. Beim Versiegen der natürlichen Erdöl-Ressourcen fällt nicht nur der wichtigste Energielieferant weg, sondern auch der Rohstoff für Kunststoffe , Textil-Faserstoffe, Farbstoffe , Medikamente, Düngemittel oder Waschmittel.

Nutzung erneuerbarer Energien Buch individuell erstellen: Erdölverarbeitung Gewinnung der Kraft- und Heizstoffe. Entstehung Erdöl, Erdgas und Kohle gehören zu den fossilen Brennstoffen, da sie im Laufe der Jahrmillionen durch den Umbau ehemaliger Lebewesen entstanden sind.

Beim Thermischen Cracken werden hoch siedende Fraktionen unter Druck auf ca. Dabei geraten die langen Kohlenwasserstoffmoleküle in so starke Schwingungen , dass die Kohlenwasserstoffketten brechen.

Es entstehen kurzkettige Kohlenwasserstoffmoleküle. Der russische Ingenieur Wladimir Schuchow entwickelte als erster eine industrielle Anlage zum thermischen Cracken von Erdöl. Beim Steamcracken wird das in der Vakuumdestillation einer Raffinerie anfallende Sumpf-Produkt schwerdestillierbare Fraktion , welches überwiegend aus langkettigen Alkanen besteht, unter Zugabe von Wasserdampf in kurzkettige Olefine Alkene gespalten. Der Steamcracker dient der Herstellung von Rohstoffen, die hauptsächlich zu Kunststoffen, Lacken, Lösemitteln oder Pflanzenschutzmitteln verarbeitet werden.

Das Visbreaking für Viscosity breaking dient der Verringerung der Viskosität des dickflüssigen Rückstandes aus dem Steamcracken. Die Verweilzeit im Ofen ist hierbei deutlich länger als beim Steamcracken. Im nachgeschalteten sogenannten Soaker findet das eigentliche Cracking statt. Hierbei entstehen kürzerkettige Alkane , welche als sogenanntes Mitteldestillat Verwendung finden.

Beim delayed coking deutsch: Dabei geht es darum aus dem asphaltähnlichen Rückstand der vorgenannten Verfahren doch noch verwertbare Produkte zu erzeugen. Hierbei ist es im Gegensatz zu den anderen Verfahren völlig gleich, welche kürzerkettigen Produkte entstehen. Der Prozess besteht aus einem Ofen und nachfolgenden Kokstürmen.

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Es ist ein universeller Rohstoff für Millionen von Stoffen und Materialien.

Closed On:

Als Edukt wird vorwiegend Vakuumgasöl verwendet. Danach werden die Flüssigphasen durch Absetzen der Phasen getrennt.

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