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Singapur-Strategie

Bestehende Solawis.

Für und erwarten wir ein geringeres Wirtschaftswachstum, aber keine Rezession - also eine „weiche Landung". Wir ändern unsere Konjunkturprognose für Deutschland von 1,9 % auf 1,7 %. Der schwache Ifo-Index, die näher rückende Fed-Zinserhöhung im Dezember, schwächere monetäre Trends in China, der Einbruch des Ölpreises, anhaltende politische Sorgen wegen des Handelskriegs, Italiens und des Brexits, schwache Autoabsatzzahlen im Euroraum und in China, der Kurssturz der Apple-Aktie, sinkende Gewinnerwartungen für

Solawis und Initiativen

Für die Illwerke vkw ist Obervermunt II ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Wasserkraft in Vorarlberg. Ziele des Projekts sind die Bereitstellung von zusätzlicher Regelenergie und entsprechender Kapazitäten für die Aufnahme von Strom zur Zwischenspeicherung.

Ideal wären Wahlrechte, aber das wird es wohl mit der SPD nicht geben. Hallo oskar, hallo namenlos,. Auch dann halte ich ein Inkrafttreten in für ausgeschlossen. Ich würde eher auf den 1.

Ich würde aber auch abraten, gar nix zu machen. Basisrentenverträge kann man auch als Einmalanlage durchführen. Und die Direktanlage in Fonds etc. Das könnte theoretisch auch eine Aktienfondsanlage im Mantel einer Basisrente sein. Wir werden uns dafür einsetzen, dass innerhalb des insolvenzsicheren Mantels auch dies möglich bleibt, denn für den Aufbau einer Altersvorsorge ist in der Aufbauphase auch ein gewisser Aktienanteil sinnvoll.

Ich befürchte, dass prekäre Selbständige kräftig draufzahlen werden. Nicht jeder hat ein Miethaus, aus dem Erträge generiert werden. Nicht jeder hat selbst genutztes Wohneigentum, das im Alter für eine geringere Ausgabenlast sorgt.

Nicht jeder hat mit 18 gegründet und mit 25 ein hoch profitables Unternehmen geschaffen, aus dessen Gewinnen locker etliche Hundert Euro monatlich zur Seite gelegt werden können, und zwar unterbrechungsfrei und ohne Pause über Jahrzehnte. Für eine auskömmliche Rente müsste aber genau dies erfolgen.

Es müssten kontinuierlich hohe Einzahlungen erfolgen, damit ein Rentenniveau oberhalb der Grundsicherung erzielt wird. Sie hätten aber auch noch länger Zeit, eine Rente über Grundsicherungsniveau aufzubauen. Ältere Selbstständige würden ab einem bestimmten Alter oder weil sie schon selbstständig sind wahrscheinlich von der Altersvorsogepflicht verschont. Die Höhe der Renteneinzahlung soll einkommensabhängig berechnet werden. Was ist beabsichtigt mit denjenigen — insb.

Ü40 und noch nicht vorgesorgt haben? Wird von diesen kompensatorisch ein höherer Beitrag verlangt werden, da ihnen vergleichsweise nicht mehr so viele Jahre zur Einzahlung zur Verfügung stehen? Das muss unbedingt verhindert werden, sonst drängt man diese in Hartz IV. Ich finde auch, dass Menschen, wenn Sie denn in Ihrer Selbstständigkeit arbeiten können, besser arbeiten sollen, auch wenn es mit dem Geld knapp ist anstatt sie dem Staat auf der Tasche liegen, weil sie ansonsten länger die Sozialsystemen belasten.

Wenn der nicht reicht, müsste man als Selbstständiger entweder versuchen, zusätzlich noch privat vorzusorgen oder noch einige Jahre länger zu arbeiten, wenn man nicht auf Grundsicherung angewiesen sein möchte.

Ergänzung zu meinem obigen Kommentar: Letztlich gibt es hier nur eine Lösung: Rückwirkend langjährige Selbstständige vor neue vollendete Tatsachen zu stellen, ist abzulehnen. Denselben Vorschlag hat Andreas Lutz oben ja auch schon geliefert. Volle Unterstützung für die von euch formulierten Positionen von meiner Seite.

Auch die, die mich nicht selbst betreffen, leuchten mir ein. Wenn das mit der Pflicht nur für neue Selbstständige nicht klappt, solltet ihr vielleicht einen Plan B parat haben. Man sollte auch an die Reihenfolge denken, wenn es denn so kommt: Bitte auch nicht vergessen, dass die Senkung der Mindestbeiträge keinerlei Entlastung für Selbständige mit z.

So viel freies Budget hat nicht jeder. Wird die Groko verlangen können bestehende Altersvorsorge z. Wie würde das eigentlich ablaufen: Die DRV ist ja umlagefinanziert, sprich das was eingezahlt wird geht direkt wieder raus an die Rentner. Wenn die ersten Selbstständigen dann in Rente gehen, hätte man dann den umgekehrten Effekt: Es würde gleich viel in die Verteilung geht, die Zahl der Leistungsempfänger aber von Jahr zu Jahr zunehmen.

Das Rentenniveau würde zusätzlich unter Druck geraten — übrigens nicht nur für die vormals Selbstständigen, sondern auch für die Angstellten, die dann in Rente gehen bzw. Ein Modell, bei dem nicht Millionen Selbstständige auf einen Schlag in die Rente einzuzahlen beginnen würde verbunden mit der alternativen Möglichkeit in kapitalbildende Anlagen zu investieren würde diese ungewollten Effekte zu einem erheblichen verhindern bzw.

Das ist ein sehr gutes Argument, das die obigen Überlegungen auch von der Ergebnisseite her bestätigt. Ungewollt von uns Selbständigen. Andere haben andere Begehrlichkeiten. Das wäre zweifellos die beste Lösung und würde auch dem Grundsatz des Vertrauensschutzes gerecht werden. Denn auch bei einer Altersvorsorgepflicht werden sich viele Selbständige für eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung entscheiden.

Dies erscheint uns nicht logisch, denn z. Doch, das ist logisch. Ältere Selbständige, die bislang nicht in die Rentenkasse oder einen Rürup-Vertrag eingezahlt haben, werden es in den verbleibenden Jahren bis zum Ruhestand kaum schaffen, genügend Rentenpunkte zu sammeln bzw.

Bei dieser Personengruppe wirkt die Altersvorsorgepflicht wie eine zusätzliche Steuer. Der junge Handwerker hat dagegen genug Erwerbsjahre vor sich, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Verhandlungslinie muss also sein: Altersvorsorgepflicht ja, aber nur für diejenigen, die sich in Zukunft selbständig machen und nicht für solche, die es schon sind. Kann man diese Position nicht durchsetzen, dann sollte sich der VGSD dafür einsetzen, dass wenigstens ältere Selbständige von der Pflicht ausgenommen bleiben jedenfalls alle ab 50, besser noch ab 40, was zuletzt auch Nahles wollte. Ich habe schon seit Beginn der Diskussion um eine Zwangsrentenversicherung reagiert und eine Betriebsrente abgeschlossen, die Insolvenzsicher in eine Pensionskasse einzahlt.

Und eine zusätzliche private Absicherung gibt es noch on top. Damit hoffe ich zumindest gut gerüstet zu sein. Für alle, die sich es nicht leisten können, so in das Rennen zu gehen, könnte ich mir vorstellen, das ein Ansatz so lauten könnte: Da schwanken die Stundenverrechnungssätze zwischen Industrie und Handwerk oder zwischen unterschiedlichen Gewerken. Und zusätzlich noch prüfen, wie der Selbständige am Markt auftritt. Hat er ein eigenes Auftreten im Markt und wechselnde Kunden in einem Zeitraum von 24 Monaten ist das das Ausschlusskriterium für den Kreis der Scheinselbständigen.

Diese dürfen nachweislich nicht mehr als vergleichbare Beiträge von Berufskollegen, die fest angestellt tätig sind, betragen. Damit das ganze dann aber fair zugeht, muss der Arbeitgeberanteil bei dem oben genannten betrachtet werden, und der selbständige muss bei seiner Kalkulation bzw.

Rechnungsstellung eine Change bekommen, diesen Betrag dem Kunden in Rechnung zu stellen Ich denke an eine extra ausgewiesene Position wie die Umsatzsteuer , bzw. Dies ist nur Fair, da andere Betriebe diesen Anteil ja ebenfalls zu entrichten haben. Ich weis, das sich das jetzt relativ naiv und einfach gestrickt liest. Und das es viele Facetten gibt, die zu betrachten wären. Aber je einfacher die Betrachtung gestaltet wird, und je weniger Ausnahmeregelungen formuliert werden, desto kalkulierbarer, fairer und einfacher ist die Umsetzung und der vom Gesetzgeber zu installierende Verwaltungsapparat.

Das müssten wir noch mal getrennt diskutieren, es würde den Rahmen hier sprengen. Nachdem sich diese Form der Diskussion hier gut zu bewähren scheint, würde ich dann unsere Gedanken zum Thema Scheinselbstständigkeits-Kriterien wiederum genauer beschreiben und zur Diskussion stellen. Dein Feedback habe ich aufgenommen. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung sollte in den Honoraren jetzt schon einkalkuliert sein, falls nicht müssten dies spätestens mit Einführung der AV-Pflicht alle tun, was deren Durchsetzung vereinfachen würde.

Genau dies ist ja auch eine Intention des Gesetzes. Den Ausweis des Arbeitgeberzuschusses zur Sozialversicherung auf Rechnungen sehe ich kritisch. Auf einer Rechnung ausweisen oder damit argumentieren darf natürlich jeder auf freiwilliger Basis dar natürlich jeder. Aber eine Verpflichtung dazu würde für viel Bürokratie sorgen. Was ist, wenn du Material verwendest oder freie Mitarbeiter? Auf diese könntest du ja den Aufschlag nicht anwenden. Und sicher will nicht jeder den Anteil der eigenen Wertschöpfung an dem Gesamtwerk ausweisen, um darauf dann einen Aufschlag vorzunehmen… — In der Kalkulation natürlich, aber nicht gegenüber dem Kunden.

Deshab würden wir uns m. Das Ausweisen von Vorsorgebeiträgen auf Rechnungen war schon eine Idee der Grünen, von der ich nichts halte.

Das macht aus Solo-Selbstständigen dann quasi Selbständige-light und erhöht den Bürokratieaufwand. Wer seine Altersvorsorge nicht in den Preis mit einkalkulieren kann oder nicht dauerhaft entsprechendes Einkommen erzielt sollte m. Hallo Andreas, die Kombi Rürup und BUV gibt es und sie kann sogar steuerlich interessant sein, weil bei diesem Kombiprodukt der Gesamtbetrag steuerlich geltend gemacht werden kann wie die Rürup-Rente selbst. Hallo Martin, die Rürup klingt ja Steuerlich sehr interessant, hat man aber Familie und auch Kinder ist diese nicht praktikabel.

Die Rürup kann weder an die Familie vererbt werden noch kann man diese sich auszahlen lassen. Man nehme an man die Frau und der Mann sind mit 65 verstorben. So bleiben die gezahlten Beiträge bei der Versicherung. Die Kinder oder Enkelkinder haben davon nichts mehr. Zusätzlich ist die Rürup mit hohen Provisionen verbunden, der Versicherung verdient daher sehr gut an solch an einem Vertrag.

Ich halte daher nichts an solchen Produkte wo nur der Versicherungsgeber und nicht der Versicherungsnehmer was davon hat.

Und wenn das mit der Beitragszwang kommt und man nicht entscheiden kann worin man investieren darf, dann gehöre ich wahrscheinlich zu denen. Die entweder das Land mit der Familie wechseln oder die Selbstständigkeit aufgeben, weil man wird Selbstständig und Selbständig arbeiten und handeln zu können. Und warum steht es nicht zur Debatte, das die Pension abgeschafft wird. Wenn die Vorsorgepflicht dann doch für alle.

Man sucht hier im Grunde einfach nur ein Berufsgruppe die für die Kosten der Beamte aufkommen sollen. Man sieht es ja wunderbar an der Diätenerhöhung! Wie finanziert man dies? Hallo Martin, hallo Daniel,. Besteht der Schutz darin, dass man im BU-Fall beitragsfrei gestellt wird und ab z. Ich war von ersterem ausgegangen.

Wie Daniel richtig anmerkt, ist es auch eine Kostenfrage. Bei solchen schlechter vergleichbaren Kombiprodukten langen die Versicherer ja gerne bei den Kosten ordentlich zu, deshalb sehe ich sie etwas kritisch. Frage wäre auch, ob man analog zur Rentenversicherung auch nur das Erwerbsunfähigkeitsrisiko absichern könnte, also dass man nicht nur seinem Beruf, sondern gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Vielleicht mit noch zu entwickelnden Produkten?

Meine Tendenz wäre, in jedem Fall zunächst einmal die Anerkennung der Basis-Renten zu fordern und Kombiprodukte frühestens — wenn überhaupt — dann zu fordern, wenn diese Produkte auch tatsächlich auf dem Markt sind. Daniel Deinen Ärger über die Privielgierung bestimmter Berufsgruppen kann ich nachvollziehen. Und natürlich auch deinen Wunsch, direkt in Immobilien, Aktien usw. Die Gegenseite wird uns allerdings entgegenhalten, dass Angstellte diese Option ja auch nicht haben direkt anzulegen und wir durch die zusätzliche Wahlmöglichkeit privilegiert wären.

Wir werden deshalb fordern, dass zum einen jede Form von geföderter Basisrente auch als Altersvorsorge anerkannt wird und kein Zwang besteht, in klassische Produkte anzulegen. So wäre auch eine mittelbare anteilige Anlage in z. Zum anderen werden wir fordern, dass eine Anlage auch in berufsständische Versorgungswerke ermöglicht wird, soweit diese bereit sind und gesetzgeberisch in die Lage versetzt werden, Selbstständige aus anderen Berufsgruppen aufzunehmen.

Von der Definition der Betroffenen künftige Gründer vs. Altersschwelle mit Einzelprüfung hängt ab, ob du überhaupt altersvorsorgepflichtig würdest.

Wir Selbständigen zahlen bereits jetzt schon höhere Beiträge als Angestellte. Daher sollte man auch dem Selbständigen, die Möglichkeit geben, frei über die Produkte zu bestimmen. Das würde nicht nur uns sondern allen nutzen. Es ist ein Frechheit das man in der Rente nochmal versteuert wird. Der Staat kann wegen mir ein Nachweis von mir verlange wieviel Kapital ich habe, wieviel Immobilien und wieviel Versicherung und kann beurteilen ob es ausreicht zur Altervorsorge.

Aber mehr können die von mir nicht verlangen, ich sorge seit Jahren erfolgreich vor und nun soll man in Produkte investieren die von mehrere Zeitungen bereits als schlecht dargelegt worden ist. Der Beamte sollte daher auch einzahlen und auch die selben Steuern begleichen, das wäre gerecht.

Aber so haben Beamte priviligen und Selbständige nicht. Diese Forderung, die ich in der Diskussion an dieser Stelle zum ersten Mal lese, sollte unbedingt betont und weiterverfolgt werden. Die Frage ist aber immer ob einzelne Produkte da nicht beser sind.

Die Krux bei staatlich geförderten Produkten ist ja dass die Versicherer die Kunden hier in teure Verträge locken und sich das dann vom Staat bezahlen lassen. Man könnte anregen, die Altersvorsorgepflicht maximal auf das Erreichen der Grundsicherung zu beschränken.

Das wäre für den Einzelnen wahrscheinlich mit relativ wenigen Mitteln zu erreichen, und der Staat muss später nicht für nicht abgesicherte Selbständige zahlen. Darauf, und nur darauf, sollte es ihm ankommen. Wer darüber hinaus mehr tun möchte, dem sei das freigestellt. Zum anderen ist auch schwer zu sagen, wie viel man sparen muss und in welcher Form man es anlegen muss, um dann Jahrzente später mehr als Grundsicherung zu haben.

Dies gilt aber nur bei ausreichend langer Beitragshistorie und wird sicher in Frage gestellt. Eine Vermögensprüfung würden wir aber aus Bürokratiegründen eher vermeiden wollen. Wir kümmern uns um neue Kunden, um Bestandskunden, um Qualität bei der Arbeit, um Werbung und um die Steuer und sollten daher das Recht haben uns auch um die Altersvorsorge zu kümmern. Der heutige Selbständige zahlt bereits jetzt schon so viele Steuern, mit diesen Steuern wird unter anderem die Bundesrepublik finanziell unterstützt.

Diese Ausgaben ermöglicht Schulen usw. Was wäre das Land ohne die Selbständigen und den jenigen die Arbeiten und nicht vom Staat ihr Geld bekommen, also von uns zahlenden. Die Rente in dem jetzigen Modell ist krank, und man sollte mal anfangen zu modernisieren bevor man andere zwingt in das Kranke System zu zahlen.

Wieso gibt es zw. Ost und West andere Bemessungsgrenzen. Ist das überhaupt Verfasungswidrig. Wieso Krankenkassen, Wieso die Ausgaben für den Flughafen usw. Erst mal bei sich aufräumen und dann bei anderen versuchen aufzuräumen und nicht Mutti bei Selbstständigen spielen, die Leute bei der Politik sind soweit vom Volk entfernt wie der Mond von der Erde.

Wenn die Politiker rückrat hätten würde sie einstimmig für die Abschaffung der Pension, Reduzierung der Staatsdiener, Reduzierung der Krankenkassen und investieren in den Nachwuchs. Aber stattdesen Diätenerhöhung und anderen erzählen wie sie mit Geld um zugehen haben. Ich erkläre auch keinem Pilot wir er zu Fliegen hat. Echt schlimm diese Groko. Hoffe es gibt Neuwahlen.

Ist doch eine smarte Idee, die unabhängig von Lebensalter und Dauer der Selbständigkeit einen Ausweg aus dem Dilemma eröffnet. Als dann die DRV Prüfung kam, musste ich fast alle privaten Rentenversicherungen auflösen, um die rückwirkenden Beträge überhaupt stemmen zu können. Somit hätte ich wohl die Opt-Out Möglichkeit nicht mehr. Seither scheint es mir so, als ob man in Deutschland als Selbstständiger etwas kriminalisiert wird.

Aber, ich finde auch, das das Finanzamt einen ebenfalls extremst schlecht behandelt und man ständig auch mit Steuerberatern Seitenhiebe erwarten darf. Selbstständige brauchen seitens der Regierung, der Finanzämter etc viel mehr Unterstützung, Ideen, einen Willen den Selbstständigen zu helfen. Ich muss zugeben, dass wenn ich gefragt werde, ob es sich lohnt in Deutschland die Selbstständigkeit aufzunehmen, ich sehr sehr stark davon abrate.

Ändert sich denn vielleicht irgendetwas für private Krankenversicherte? Das ist bei mir der Fall. Vielleicht sehr mittelalterlich, aber könnte man nicht ähnlich wie die damaligen Gilden es wohl hatten, eine Rentenversicherung für Berufsgruppen aufbauen?

Ich weiss, man sollte in der BRD deutsch sprechen, aber es bildet nicht die Realität ab. VGSD könnte sicherlich auch hier Mitglieder gewinnen. Weder kommt eine Bürgerversicherung mit der Möglichkeit, wieder in die GKV zurückzukehren — aber auch mit der Gefahr, in einer PKV zu verbleiben, die viele Mitglieder verliert und dadurch ausgezehrt werden könnte noch sind m.

Die Absenkung der KV-Mindestbeiträge hilft ihm oder ihr ja nichts. Dies ist ein weiterer Grund, warum bereits Selbstständige Bestandsschutz erhalten sollten. Bisher hat der Gesetzgeber dafür die Angehörigen einer Berufsgruppe kammerpflichtig gemacht auch die den Beruf in Anstellung betreiben und dann eine Versicherungspflicht im Versorgungswerk eingeführt, die von einer eventuell bestehenden Rentenversicherungspflicht befreit. Die Einzahlung in ein Versorgungswerk ist zwar attaktiver als in die DRV, aber die meisten der hier diskutierten Fragen und Probleme z.

Zudem hängt die Attraktivität eines berufsständischen Versorgungswerks auch von der Struktur der anderen Versicherten ab. Wir fänden es gut, wenn bestehende oder neue berufsständische Versorgungwerke für Selbstständige als Alternative zur DRV bzw. Dazu wäre aber eine Gesetzesänderung nötig. Eine zusätzliche Bürokratie mit Kammern müssen wir nicht unbedingt aufbauen….

Selbstständige Lehrer sind ja schon jetzt in vollem Umfang rentenversicherungspflichtig und das beste Beispiel für die Doppelbelastung aus hohen KV-Mindestbeiträgen, überhöhter Bemessungsgrundlage usw. Hier wäre unsere Forderung mit den Lehrern zu diskutieren , ob für sie die Altersvorsorgepflicht nicht attraktiver wäre. Ich bin sicher, die Regionalgruppensprecher in Frankfurt oder Berlin wären offen für solche Veranstaltungen, so lange sie sie nicht selbst organisieren müssen. Wir bräuchten also jemand, der Lust hat, einige solcher Treffen zu organisieren.

Dann bitte bei Max hilgart at vgsd. Sie wissen als Erstes, wer selbstständig ist und haben fast alle Infos, die zur Kontrolle der Altersvorsorgepflicht nötig sind. Insbesondere kennen und prüfen Sie auch den Gewinn. Wobei es schon jetzt eine Vielzahl von Kontrollmitteilungen zwischen Finanzbehörden und Sozialversicherung gibt, so dass kaum noch Geheimnisse bestehen.

Unsere Forderung wäre in diesem Fall, dass die Sozialversicherungsträger den vom Finanzamt beschiedenen Gewinn dann auch akzeptieren und nicht wie die Krankenkassen noch Mieten, Zinsen, Dividenden und ggf. Wenn man die Bedenken gegen eine Abwicklung über das Finanzamt überwinden kann, bestünde hier sicherlich ein erhelbiches Potenzial zur Entbürokratisierung. Es diesen Leuten geht primär nur um mehr Geld. Vor allem die langen Rückzahlungsfristen sind abzuschaffen.

Hierbei entsteht unnötige Insolvenzgefahr! Eine Umschichtung ist nur mit finanziellen Verlusten verbunden und daher eher kontraproduktiv. Vor allem ältere Personen, kurz vor Erreichen des Rentenalters dürfte dies hart treffen und zur Geschäftsaufgabe führen. Mit Nachhaltigkeit hat dies alles nicht viel zu tun, die Rentenversicherung ringt jedem ein paar schmerzvolle Euro aus der Tasche, der Staat wird auf wesentlich mehr Einkommensteuer in der Zukunft verzichten müssen weil sich diese Form der Arbeit für einzelne nicht mehr lohnt.

Richtig, neben mehr Rechtssicherheit braucht es in Deutschland eine neue, unabhängige Stelle, die die Statusfeststellungsverfahren durchführt. Die DRV ist nicht objektiv, weil sie ein finanzielles Interesse daran hat, möglichst viele Selbständige in die Beitragspflicht zu zwingen.

Sich gegen eine fehlerhafte Statusfeststellung juristisch zur Wehr zu setzen, ist langwierig und kostspielig, der Ausgang ungewiss. Mir hat einmal ein Rentenberater erzählt, dass jeder zukünftige Sozialrichter im Rahmen seiner Ausbildung ein halbes Jahr bei der DRV hospitiert und dort entsprechend gebrieft wird, weshalb die Sozialgerichte gerade in den unteren Instanzen häufig der Argumentation der Rentenversicherung folgen, die sie sozusagen verinnerlicht haben.

Auch bei einem Opt-out könnte es noch Anreize geben, aus Selbstständigen Scheinselbständige zu machen, denn dann entfiele die Opt-out-Möglichkeit. Wir werden deshalb die Forderung nach einer institutionellen Trennung aufrecht erhalten, die wir schon in unserem Positionspapier zum Thema Scheinselbstständigkeit erhoben haben.

In der Schweiz funktioniert die Statusfeststellung durch die Rentenversicherung rechtssicher. Allerdings gibt es dort keine entsprechenden Anreize für den Rentenversicherungsträger. Eine Unabhängigkeit würde in jedem Fall mehr Rechtssicherheit und Vertrauen schaffen. Geschehen könnte dies z. Und jeder Tag den man vor Gericht verbringen muss ist ein Tag an dem man kein Geld verdient, dieser Schaden wird von niemandem ersetzt.

Mal ein ganz anderen Punkt. Dann wäre es vielleicht mal Sinnvoll den Punkt vorzubringen, das jeder der freiwillig oder Pflichtversichert in die gesetzliche Krankenkasse einzahlt im Grunde Krankenkassen in Deutschland finanziert. Wieso gibt es eigentlich immer noch Krankenkassen für die gleichen Belange.

Ist doch ein Scherz, es gab zwar im mal Krankenkasse aber sind mindestens zuviel. Wieso schaut man nicht mal darauf die Kosten dort zu senken als ständig die arbeitenden Bürger Beamte ausgeschlossen auszunehmen. Die Gesundheitsversorgung verschwendet Millionen von Gelder nur für die Verwaltung der Krankenkassenbeiträge. Das Geld würde dazu führen, das die Beiträge der Krankenkasse stark reduziert werden könnte und gleichzeitig könnte das gesparte Geld zur Finanzierung der Renten genutzt werden, nehme an das die Rente dann auch nicht mehr versteuert werden müsste so wäre genug Geld für die Rente da.

Aber wieso geht man die Punkte nicht an. Oder wieso muss ein Beamter kein Beitrag leisten, ist ja nicht selbständig und im Grunde nur ein Angestellter. Da hätte ich eine Antwort drauf, wenn es dich interessiert, dann sag Bescheid und lass uns telefonieren.

Bei der Betrachtung der bestehenden Absicherung müssen unbedingt auch bereits bestehende Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden.

Viele Selbstständige haben aus früheren abhängigen Beschäftigungen bereits Rentenansprüche erarbeitet, so dass sie im Alter nicht völlig unversorgt sind. Ein gesetzlicher Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung sollte genügen, um den Staat von weiteren Leistungspflichten zu entbinden und eine zusätzliche Zwangsversicherung damit unnötig zu machen.

Auf diese Weise müsste keine Einzelfall- bzw. Bei denen, die nach einer Gründung erstmals altersvorsorgepflichtig werden, würde es ebenfalls keine Vermögensprüfung geben, sondern sie wären dann mit einem bestimmten Prozentsatz 15,5 Prozent altersvorsorgepflichtig. Dabei sollten wie bereits schon erwähnt auch ALLE bisher noch nicht enthaltenen Gruppen mit einbezogen werden z.

Mathematiker, unabhängige Vertreter der Versicherungswirtschaft, unabhängige Finanzberater usw. Leider bin auch ich mittlerweile überzeugt, dass eine Bürgerversicherung aus den verschiedensten Gründen nicht mehr kommen wird. Dann wäre ich noch eher dafür, dass sich der VGSD kompromisslos dafür einsetzt, dass alles beim Alten bleibt, dass also z.

Die Beratungsleistung könnte beispielsweise von der deutschen Rentenversicherung oder von der IHK oder zur Not von einer noch zu schaffenden Institution erbracht werden. Dies bedeutet nicht notwendigerweise, Kosten nach dem Rasenmäherprinzip einzusparen, sondern ggf. Hier wäre ein möglichst objektiv gehaltenes, ehrliches Beratungsgespräch m. Als vormaliger Angestellter hatte ich lange Jahre in die gesetzliche RV einbezahlt und hatte, als das Thema Selbständigkeit immer konkreter wurde, insgesamt sogar 2 freiwillige Beratungsgespräche, wobei das erste schon ca.

Aus dem Erstgespräch hatte ich z. Nun sorge ich weiter privat vor u. Das Wissen dazu habe ich mir durch langjährige Lektüre von einschlägigen Büchern aber auch über das Internet angeeignet, so dass ich schnell von der anfangs bequemen Variante einer Kapitallebensversicherung und eines Sparbuches oder ggf.

So habe ich meine Kapital-LV zwar nicht gekündigt, aber doch auf einen Mindestbeitrag umgestellt etc. Anrechnung von bisher gezahlten Beiträgen in die private Altersvorsorge oder Gegenrechnung von Pensionsansprüchen etc. Erst dann wäre ich für eine Altersvorsorgepflicht, aber mit den Anmerkungen, die ich zu Bürgerversicherung gemacht habe. Es bringt einfach nichts, ein immer maroder werdendes System durch zusätzliche Beitragsquellen aufrecht zu erhalten — hier müssten dann tiefgreifende Reformen durchgeführt werden, z.

Das würde mein Vertrauen in ihre Entscheidungen erheblich erhöhen. Leider war die Einbeziehung von Beamten zu keinem Zeitpunkt ernsthaft geplant und zwar ausdrücklich auch nicht von der SPD, die einen sehr hohen Beamtenanteil unter ihren Wählern hat. Unter dieesen Bedingungen haben wir uns deshalb gegen eine reine Rentenversicherungspflicht nur für Selbstständige ausgesprochen.

Wie du halte ich für einen wichtigen Grundsatz, dass versicherungsfremde Leistungen transparent ausgewiesen und steuerfinanziert werden sollten. Eine Bewahrung des bisherigen Systems mit hoher Eigenverantwortung — ergänzt um eine freiwillige oder obligatorische Altersvorsorgeberatung — wäre am ehesten bei einer FDP-Beteiligung an der Regierung zu erreichen gewesen, wobei Union und Arbeitgeber sich klar für eine Altersvorsorgepflicht ausgesprochen und bei Jamaika mit FDP und Grünen ja auch eine Altersvorsorgepflicht beschlossen hatten.

Unter diesen Umständen müssen wir uns — insbesondere, wenn jetzt erneut eine GroKo zustande kommen sollte — die Frage stellen, wie eine Altersvorsorgepflicht auszugestalten wäre. Es ist besser, wir bringen uns an dieser Stelle konstruktiv ein und erreichen eine sachgerechte Lösung.

Wir müssen aber m. Wir sehen auch den Bedarf nach einer besseren Information zum Thema Altersvorsorge. Staatliche Zwangsberatungen und -schulungen sehen wir eher kritisch in Bezug auf deren Qualität und die Motivation der Beteiligten.

Für mich sind die hier von Einigen aufgezeigten negativen Folgen bei einem abrupten Wechsel des Altersvorsorgemodells von privat auf staatlich bereits eingetreten. Die Angst potentieller Auftraggeber vor dem Scheinselbständigkeits-Thema hat mich in die Festanstellung getrieben, bis auf Weiteres. Ob die Rückkehr in die Selbständigkeit je gelingen wird, hängt auch davon ab, wie lang und gründlich ich jetzt vom Selbständigenmarkt verschwinde. Daher habe ich auf eine Nebenbeschäftigungserlaubnis geachtet, nur um dann festzustellen, dass ich mich als angestellter Teilzeitler mit einer Nebenbeschäftigung schnell in Teufels Küche bei der Krankenversicherung begebe, obwohl ich ja auch im Angestelltenverhältnis schon Beiträge bezahle.

Wenn jetzt noch die volle Wucht von RV-Mindestbeiträgen dazukommt, zahle ich vermutlich bei allen lebenslauftechnisch nötigen Nebenjobs drauf. Bitte verliert auch die ehemaligen Selbständigen nicht aus dem Auge, die in die Festanstellung gezwungen wurden, aber gerne zur Selbständigkeit zurückkehren würden. Dabei gibt es vermutlich ohnehin erhebliche Überschneidungen zu Neugründern, vor allem zu denen, die zunächst im Nebenerwerb probieren, ob ihre Gründeridee tragfähig ist.

Alle, die temporär in Festanstellungen gezwungen werden bei Journalisten ja sogar tageweise , leiden besonders unter dem erzwungenen Mix an Altersvorsorgemodellen. Wer sonst in der Gesellschaft kann denn hier die Stimme der Venunft sein? Doch die Chance, die RV-Beiträge nicht ganz nur in den Orkus geworfen zu haben, kann aus meiner Sicht nur gewahrt werden, wenn die genannten Gruppen auch einzahlen. Also bitte bleibt unbedingt auch an diesem Thema dran, egal wie gering die Chancen auf Erfolg sind.

Überhaupt finde ich es schade, dass hier nur über eine Altersgrenze für die RV von Selbständigen gesprochen wird. So richtig das ist — diejenigen, die von der aktuellen Rechtslage schon zeitweise in Festanstellungen oder bezüglich RV gleichgestellte Konstrukte gedrängt werden, haben auch generell ein Thema mit dem Rentensystem, das auf ein Vollzeit-Angestellten-Leben ausgerichtet ist und daher Ungerechtigkeiten en masse für Ab-und-zu-Einzahler bereithält.

Auch hier finde ich: Naja, mal davon abgesehen aber das geht jetzt wirklich massiv über die Kernkompetenz des VGSD hinaus , dass ich für meine Kinder bei der Rente gar keine Zeiten angerechnet bekomme, obwohl ich damals, in meiner Gründungsphase nur wenig mehr als die erlaubten EUR Gewinn hatte. Andererseits wird es wohl kaum Bestandsschutz für jeden geben, der viele Jahre zuvor mal kurz selbstständig war. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich das Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit bzw.

Gewerbebetrieb anschaut und als Kriterium heranzieht. So lange du nur nebenberuflich selbstständig bist, hast du übrigens m. Lieber Andreas, Du hast es genau erkannt. Das sind die Punkte, um die es mir am meisten geht.

Was die Krankenversicherung bei nebenberuflicher Selbständigkeit angeht, gibt es allerdings einen Haken, der mal wieder die Teilzeitbeschäftigten ergo meist die Frauen trifft. Wenn Du MEHR als 20 h pro Woche in der Festanstellung arbeitest, dann ist schön klar geregelt, bis zu welchem Umfang eine selbständige Tätigkeit noch als nebenberuflich gilt. Wenn Du aber nur 20 h oder darunter in der Festanstellung arbeitest was bei mir schon allein der Fall ist, um mir nicht alle Flexibilität zu rauben , dann ist die Abgrenzung der Nebenberuflichkeit einer zusätzlichen selbständigen Tätigkeit meines Wissens nicht mehr sauber definiert.

Manu Dreyer kündigte an neu um die Bürgerversicherung zu verhandeln. Also es nichts beschlossen, und alles ungewiss. Jedoch sollten wir den Parteien schon in den Verhandlungen unseren Unmut in vielen Themen mitteilen.

Neuwahlen sind bislang nicht ausgeschlossen! Solange verhandelt wird, gibt es zumindest keine Verschlechterungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD nachtarocken und vor dem Parteitag am Man kann natürlich seitens SPD-Offiziellen sagen, dass man darüber dann im Rahmen der Koalitionsverhandlungen noch mal verhandeln wird, dass der Parteitag jetzt aber erst mal für diese Verhandlugen stimmen soll. Da nach den Koalitionsverhandlungen eine Mitgliederabstimmung stattfindet, erhöht man dafür dann aber die Erwartungen.

Beide Abstimmungen werden auf jeden Fall spannend. Gut möglich, dass sie scheitern. Das würde dann wahrscheinlich ein ziemliches politisches Erdbeben auslösen…. Jeden Monat darf ein Kindergarten aus einem anderem Bundesland regieren. Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wie man die aktuellen Entwicklungen für Selbständige auch nur ansatzweise in einem positiven Licht sehen kann.

Denn sehen wir uns die Sachlage doch einmal an…. Hier herrscht seit Jahren eine absolut unsoziale Benachteiligung von kleinen und mittleren Selbständigen vor, denn sie sind von der Politik gewollt systematisch schlechter gestellt als Arbeitnehmer. Im Gegensatz zu den Arbeitnehmern müssen Selbständige für den gesamten Beitrag zur Krankversicherung alleine aufkommen.

Dieser Beitrag berechnet sich dann auch noch bei sehr vielen Selbständigen nicht nach dem tatsächlichen Einkommen, sondern nach einem einfach angenommenen höheren Einkommen. Als Dank dafür sind Selbständige dann auch noch schlechter abgesichert als Arbeitnehmer, da sie in ihrem Grundtarif kein Anrecht auf Krankengeld haben.

Sehr viele Selbständige zahlen also im Verhältnis zu dem, was am Ende für sie zum leben übrig bleibt, exorbitant hohe Krankenkassenbeiträge für eine am Ende schlechtere Leistung. Das ist die bisherige Realität. Da sollte es nun eigentlich selbstverständlich für jede Partei sein, diesen absolut unsozialen Zustand beseitigen zu wollen. Erst recht wenn man bedenkt, dass es in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht gibt, man sich dem System also nicht entziehen kann.

Man sollte sich von dieser Nebelkerze nicht blenden lassen! Klar, die Details müssen erst noch ausgehandelt werden. Denn es geht ihnen nicht darum, Selbständige im Alter besser abzusichern. Es geht darum, die Rentenkasse durch die Selbständigen aufzubessern, damit man die an anderer Stelle an die eigene Hauptwählerschaft verteilten Rentengeschenke finanzieren kann. Warum ist die geplante Altersvorsorgepflicht für Selbständige nun eine Mogelpackung? Weil die meisten gar nicht wissen, wie lange Selbständige in die Rentenkasse einzahlen müssten bzw.

Man liest hier in den Kommentaren von möglichen Sonderregelungen für Selbständige ab 40 oder 50 Jahren. Man sollte sich hier allerdings klarmachen, dass selbst gutverdienende Selbständige, die mit 50 Jahren erst anfangen in die Rentenkasse einzuzahlen, rein mathematisch eher nicht mehr auf ein Rentenniveau überhalb der Grundsicherung kommen werden.

Um das mal zu verdeutlichen: Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von Euro monatlich, die 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, kommen am Ende nicht einmal auf eine Rentenhöhe über dem Niveau der Grundsicherung!

Daraus ergibt sich, dass auch Selbständige mit einem Gewinn aus der selbständigen Tätigkeit von Euro monatlich auch nach 45 Beitragsjahren noch auf Grundsicherung im Alter angewiesen wären.

Die Rechnung wird nie aufgehen! Gerade Selbständige mit kleinen Einkommen werden in Zukunft selbst mit den Anpassungen in Sachen Krankenversicherung im Endeffekt mehr bezahlen als jetzt. Und sie werden dann im Alter trotzdem Grundsicherung beziehen müssen. Selbst im Idealfall von 45 Beitragsjahren ist dies bei Einkommen von ca. Bei weniger Beitragsjahren auch noch bei deutlich höheren! Die Gefahren der Altersarmut für Selbständige werden durch die geplanten Änderungen kein bisschen bekämpft.

Altersarmut betrifft am stärksten Selbständige mit kleinen und mittleren Einkommen, die deshalb bisher auch wegen den unsozialen Krankenkassenbeiträgen! Diese Gruppe wird in Zukunft bereits vor dem Alter stärker belastet werden als heute, ohne dass sie im Alter dann bessergestellt wäre. Im Endeffekt werden also die Selbständigen, die bisher schon über zu hohe Krankenkassenbeiträge benachteiligt wurden, in Zukunft noch stärker benachteiligt werden!

Selbständige in der GKV sind auch deshalb benachteiligt, weil für die Beitragsbemessung alle Einkünfte herangezogen werden also z. Eben deshalb sollten Selbständige im Alter ab 40 oder zumindest ab 50 von der geplanten Altersvorsorgepflicht ausgenommen werden. Dort aber ist die Rendite nicht zuletzt wegen der Niedrigzinsen im Regelfall viel geringer. Die Absicherung der Betroffenen im Alter würde sich also verschlechtern und nicht verbessern.

Du hast natürlich nicht Unrecht, nur wird eine Ausnahme für Selbständige über 50 das Grundproblem eben auch nicht lösen. Das lautet nämlich, dass mit den geplanten Änderungen im Prinzip keinem Selbständigen in Sachen Altersarmut geholfen ist. Kleine Selbständige werden damit nämlich heute mehr belastet und bleiben später trotzdem in der Armut. Selbständige, die genug verdienen, dass sie privat vorsorgen können, wiederum sollen nun in ein Zwangssystem gepresst werden, das für sie im Prinzip fast nur Nachteile bezüglich Flexibilität und Rendite bringt.

Mit den Änderungen werden im Wesentlichem fast alle Selbständigen unter dem Strich finanziell zum Teil deutlich schlechter dastehen. Eine grasdominierte Wiese lässt sich so etwa recht zügig in eine kräuterbetonte umstrukturieren. Wobei hilfreich auch das Einbringen von standorttypischem Saatgut ist - etwa durch "Impfen" mit Mähgut von ökologisch wertvollen Wiesen der Nachbarschaft.

Die klassische landwirtschaftliche Pflege, die das Abernten des Mähgutes zum Ziel hat. Inzwischen auch zur Landschaftspflege eingesetzt als Ersatz für die traditionelle bäuerliche Pflege, die spezielle, ökologisch wertvolle Wiesenbiotope geschaffen hat.

Funktioniert allerdings nur bei Düngungsverzicht, da Düngung Gräser fördert und dominierende Stickstoffzehrer wie Löwenzahn. Dabei bleibt das Mähgut einfach liegen und verrottet unstrukturiert. Führt zu Wiesenverfilzung und begünstigt tendenziell die Gräser und kriechende Pflanzen. Für die ökologische Pflege wenig sinnvoll. Genau genommen bedeutet "Mulchen" das Abdecken des Bodens mit organischem Material. Mit der Entwicklung moderner Mähgeräte, die das Grüngut kleinteilig zerhacken oder schneiden, wurde der Begriff jedoch zunehmend auf diese Weise des Grünschnitts bezogen.

Allerdings wird der Insektenbestand damit drastisch reduziert. Zudem findet langfristig eine Stickstoffanreicherung des Bodens statt, was für den Obstanbau sinnvoll ist, für seltene Blühtenpflanzen jedoch nicht, da diese vor allem auf mageren Standorten gedeihen.

Wird das Mähgut entnommen, entfaltet sich ein besonders hoher Artenreichtum. Bleibt das Mähgut liegen oder wird um die Bäume einer Obstanlage in Ringen gelegt, kommt es zur Humus- und Stickstoffanreicherung an den Liegestellen. Für Insekten ist der liegenbleibende Schnitt interessant - aber auch für Mäuse, was bedacht werden muss, wenn z. Obstbäume oder Obstgehölze gepflanzt werden! Mulchringe sollten daher gelegentlich "gestört" werden und zum Ende des Jahres oder spätestens im nächsten Frühjahr umgegraben.

Bei einmahliger Mahd sind die nicht in den Griff zu bekommen, auch bei zweimaliger Mahd kann es zur weiteren Ausbreitung kommen über Samenflug. Man muss also zwischendurch reingehen, zumal beide Arten, wenn sie erst blühend gemäht werden, zur Samennotreife in der Lage sind.

Mittel erster Wahl, aber sehr mühsam ist das Ausroden mit der Hand. Einfacher ist die Kontrolle mit der Sense, dabei wird jedoch oft mehr weggenommen als notwendig ist, unter Umständen wertvolle Magerpflanzen in der Blüte. Ich verwende gerne die Elektro-Motorsense. Die Vorteile gegenüber einer Benzin-Motorsense: Weniger Lärm, keine Abgase oder Ölabscheidungen, Antriebsleistung stufenlos regelbar, leichtes Gewicht. Ein weiterer Vorteil der Motorsense liegt darin, dass die Pflanzen zerkleinert werden.

Bei blühendem Berufkraut oder Kanadischer Goldrute wird damit z. Bei der Kanadischen Goldrute wird durch das Zerkleinern zudem die positive Wirkung der Pflanze auf die Bodenqualität über ihre ätherischen Öle breiter gestreut. Die Pfauenaugen-Krankheit, Spilocaea oleagina oder italienisch "Occhio di Pavone", und die ganz ähnliche "Piombatura" Mycocentrospora cladosporioides sind die sicherlich in Olivenanbauländern bekanntesten und häufigsten Olivenkrankheiten, die auch bei in Deutschland gekauften Olivenpflanzen auftreten können.

Sie greifen die Blätter an und bringt diese zum Absterben, was die Pflanzen schwächt. Im fortgeschrittenen Stadium verfärbt sich bei der Piombatura das ganze Blatt gelblich, mit Ausnahme der dunklen Ringe.

Bei uns haben die beiden Pilzerkrankungen vor allem bei Zimmeroliven und in den Übergangsjahreszeiten beim Zusammenwirken von Feuchtigkeit und Wärme ab 16 Grad gute Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei geschieht die Ansteckung vor allem ausgehend von befallenen lebenden Blättern. Von abgefallenen Blättern am Boden geht eher selten eine Ansteckung aus. Die Unterscheidung zwischen den beiden Erkrankungen wird nicht immer klar durchgeführt. Grund zur Panik besteht nicht, da sich beide Krankheiten bei vitalen, gut gelüfteten und nicht überdüngten Pflanzen schon durch Abzwicken der befallenen Blätter kontrollieren lassen.

Die Firma Neudorff bietet dazu ein passendes Mittel auf Kupferbasis an, das im Gartenbereich eingesetzt werden darf. Allerdings ist die Wirksamkeit von Kupferpräparaten bei M. Grundsätzlich ist an wenig gut durchlüfteten Standorten darauf zu achten, dass die Krone nicht zu dicht wird.

Pflanzenstärkend gegen Pilzerkrankungen wirken auch zahlreiche Kräuteransätze, etwa mit Kanadischer Goldrute bitte nicht eigens deswegen anpflanzen, ist ein biotopzerstörender invasiver Neophyt! In Deutschland stellt sich das Problem Olivenfliege Bactrocera olea vorläufig nicht.

Aber da ich auch zahlreiche Anfragen aus anderen Regionen erhalte, vor allem aus dem Piemont möchte ich auf das Thema hier eingehen. Olivenfliegen sind zweifach problematisch, einmal als Überträger des "Olivenkrebses", der von Bakterien verursacht wird - dieser wird an der Pflanze selbst durch Ausschneiden und Verbrennen des Materials bekämpft. Darüber hinaus beeinträchtigt die Olivenfliege durch den Besatz der Olivenfrüchte mit ihren Larven, was die Qualität des Olivenöls beeinträchtigt.

Bei starkem Befall wird auch die Vitalität der Bäume herabgesetzt. Werden die bewirtschaftet, dürften die Bewirtschafter selbst etwas gegen die Olivenfliege auf ihrem Gelände unternehmen. Liegen sie aber brach, gibt es ein Problem, dass nämlich von dort immer wieder Olivenfliegen in Ihren Hain einfliegen können.

Biologische Bekämpfungsmittel sind zum einen Pheromonfallen it. Damit werden die Fliegen angelockt und abgetötet. Weiters können selbst konstruierte Flaschenfallen eingesetzt werden, die eine Lockflüssigkeit enthalten, in der die Fliegen ertrinken.

Empfehlenswert mit eingestülpter Öffnung erschwert das Ausfliegen. Verwendet werden Mischungen aus verschiedenen der Komponenten Wasser, Zucker Lockstoff , Spülmittel um die Oberflächenspannung herabzusetzen, damit die Fliegen sich nicht auf der Flüssigkeit halten können , Spiritus soll Fliegen betäuben und die Brühe haltbarer machen , Rotwein Lockstoff, Betäubung oder Essig Lockstoff, ansonsten ähnliche Funktionen wie Spiritus.

Windige Lagen und trockene Luft gefallen den Olivenfliegen nicht. Schermäuse sind im Garten- und Obstbau wenig beliebt, da sie Wurzeln fressen und damit junge Obstkulturen stark schädigen können. Sie werden auch als Wühlmäuse bezeichnet, obgleich sie nur eine Gattung von Wühlmäusen sind, zu denen auch die Feldmaus, die Bisamratte und die Lemminge gehören. Ihre Nagespuren sind denen des Bibers ähnlich, können von Laien aber auch mit denen von Maikäferengerlingen verwechselt werden.

Ihre Gänge sind hochoval und weitgehend frei von Wurzelwerk im Unterschied zu den querovalen des Maulwurfs, der Fleischfresser ist. Sie sind extrem lichtscheu, daher halten sie ihre Gänge immer geschlossen und bevorzugen Wiesen mit hohem Bewuchs.

Wobei sie besonders vitale Exemplare bevorzugt haben. Da Menschen die natürlichen Feinde von Schermäusen wie Eulen, Greifvögel oder Mauswiesel erheblich reduziert oder in ihren Jagdrevieren eingeschränkt haben, können sich Schermäuse auf gut beschatteten Streuobstwiesen lebhaft vermehren.

Ein Weibchen kann zwei bis vier Male zwei bis fünf Junge im Jahr werfen. Die Vermehrungsquote ist bei günstigen, ungestörten Bedingungen etwa 1: Ein Teil der Jungen wird allerdings von Spitzmäusen oder Maulwürfen gefressen oder von Parasiten getötet. Oktober ist die beste Zeit zur aktiven Bekämpfung, da die Schermäuse dann besonders aktiv sind, um ihre Wintervorräte anzulegen. Sehr gute Erfolge hatte ich auch im März, am späteren Nachmittag.

Die Bekämpfung kann mit speziellen Fallen am ökologieverträglichsten erfolgen. Allerdings ist das sehr mühsam und erfordert einige Übung. Maulwürfe haben engere, eher querovale, Schermäuse eher hochovale Gangdurchschnitte.

Teilweise sind die Gangsysteme von Schermäusen und Wühlmäusen auch miteinander verbunden bzw. Sie knabbern gelegentlich mal an Oliventriebspitzen, an der Felsenbirne und an anderen Büschen. Anfang April haben sie die bodennahen Oliventriebe fast vollständig abgeweidet - das Laub war intakt aus dem Winter gekommen und war offensichtlich ein verlockendes Angebot. Meine Felsenbirnen muss ich zügig ernten, will ich sie nicht an die Rehe verlieren. Wirklich problematisch sind die Fegeschäden durch Rehböcke.

An die habe ich schon drei Sanddorn und einen Tellerpfirsich verloren. Auch junge Maulbeerbäume, Haselnüsse, Faulbaum und Felsenbirne wurden schon angefegt. Unter den Oliven waren bisher drei Pflanzen massiv betroffen, und zwar besonders vitale Exemplare. Ich habe daher inzwischen die meisten Pflanzen in meinem Gelände mit Holzstäben "umzäunt". Was unschön und beim Mähen und auch sonst in der Pflege lästig ist. Aber ich ziehe das den Plastikmanschetten vor, die ich nur ungern in mein naturnah gepflegtes Gelände einbringen möchte.

Zudem habe ich schon erlebt, dass Manschetten weggerissen waren von einem Bock vor dem Fegen. Die ideale Lösung habe ich noch nicht gefunden. Vergrämungsmittel sind völlig sinnlos gegen Rehe. Wildschweine sind auf meinem Gelände auch gelegentlich unterwegs. Sie suchen dort vor allem im Frühjahr Maikäferengerlinge.

Eine frisch gepflanzte Olive ist einmal wühlenden Wildschweinen zum Opfer gefallen. Engerlinge können dort allerdings keine gewesen sein, das hatte ich vor der Pflanzung weiträumig überprüft. Da hat wohl die lockere Erde gelockt. Vor allem bei "Eigenimporten" oder Gelegenheitsgeschenken, aber auch bei älteren Pflanzen aus dem Gartencenter gibt es Probleme mit der Rogna dell'olivo, dem Olivenkrebs - je nach Geschmack hässlichen bis malerischen Gewebewucherungen an Ästen und Zweigen.

Bei klarer Baumschulherkunft ist die Erkrankung höchst selten, da sie eher bei älteren Pflanzen auftritt, die schon häufigere Schnitte hinter sich haben und die in befallenen Anlagen mit fruchtenden Pflanzen und damit auch Olivenfliegenvorkommen standen. Rogna dell'olivo Pseudomonas sevastanoi wird verursacht durch einen Bakterium, Pseudomonas syringae. Das Eindringen in die Pflanze geschieht an Holzverletzungen, dabei sind die Olivenfliege und kontaminierte Schnittwerkzeuge die Hauptüberträger.

Günstige Übertragungsbedingungen sind auch gegeben bei Feuchtigkeit und Wärme an Holzwunden, dabei kann das Bakterium von infizierten Stellen aus "wandern" und in Verletzungen eindringen. Eine Saftstromausbreitung innerhalb der Pflanze scheint nicht stattzufinden.

Befallen werden vor allem junge Zweige, die z. Beim Auftreten von Rogna sollten befallene Zweige abgeschnitten und Wunden an stärkeren Ästen oder am Stamm mutig ausgeschnitten werden. Die Werkzeuge sind mit Eisensulfat, Spiritus oder Chlorbleiche zu desinfizieren. Die Wunden müssen mit Baumwachs verschlossen werden. Bei Zierpflanzen ist abzuwägen, ob man einen Schnitt vornehmen möchte und in welchem Umfang. Einen an Stamm und starken Ästen verwucherten Solitär "kurieren" zu wollen, macht eher keinen Sinn.

Oft wurden die Pflanzen auch wegen der "malerischen" Wucherungen gekauft und der ökonomisch im Anbau sinnvolle Schnitt würde ästhetisch einen Verlust bringen.

Die Ausbreitung sollte in jedem Falle verhindert werden, indem alle Schnittwunden am jungen Holz gut versorgt werden. Klone, Clone, Clons sind das, was Sie üblicherweise in der Baumschule kaufen. Denn Klon benennt zunächst nichts weiter als eine Pflanze aus ungeschlechtlicher Vermehrung. Im Griechischen bedeutete "klon" soviel wie "Zweig", "Trieb" oder "Spross". Olivenklone sind also aus abgeschnittenen Zweigen oder Stammbasisstücken durch Wurzelung entstandene Pflanzen.

Dazu kommt die geschlechtliche Vermehrung aus Samen, wie sie etwa bei der Produktion von Weihnachtsbäumen Nordmann-Tannen üblich ist. Heute hat der Begriff durch das Klonen von Tieren und potentiell auch Menschen sowie die Technik der Genmanipulation einen besonderen Beigeschmack gewonnen, klingt wissenschaftlich exklusiv bis abenteuerlich und anrüchig.

Manche Baumschulen machen sich ein Anliegen daraus, möglichst viele "eigene" Züchtungen, sprich "Klone" auf den Markt zu bringen.

Das Sortenangebot an Oliven ist derart umfassend, dass es eines genmanipulativen Aufwandes kaum bedarf. Zumal Oliven recht krankheits- und schädlingsstabil sind und wenig Profit durch einschlägige gentechnische Manipulationen zu erwarten ist. Eine unrühmliche Ausnahme macht eine Züchtung mit Stabilität gegen Xyllela fastidiosa, die befremdlicherweise gemeinsam mit dem rätselhaften Erscheinen von Xyllela fastidiosa an süditalienischen Olivenbäumen auftauchte.

In der Natur entstehen junge Olivenpflanzen aus den Früchten der alten, die recht sortenstabil sind, aber doch auch durch Fremdbefruchtung immer wieder - meist geringfügige - Varianten hervorbringen. Allerdings findet sich diese Sorte in keiner wissenschaftlichen Datenbank oder in Untersuchungen mit genaueren Angaben.

Wie eben schon angesprochen, gibt es zur Vermehrung von Oliven die vegetative und die generative, die ungeschlechtliche und die geschlechtliche Vermehrung. Die vegetative Vermehrung schafft genetisch identische Nachkommen, also Klone. Im menschlichen Bereich sind eineiige Zwillinge Klone - ganz ohne Fortpflanzungstechnologie. In der Regel werden diese Pflanzen dann als wurzelechte Exemplare einer definierten Sorte Mutterpflanze gehandelt.

Es ist allerdings auch möglich, diese Exemplare zur Grundlage einer Veredelung zu machen, etwa um die guten Wurzelungseigenschaften einer Sorte mit den guten Geschmackseigenschaften einer anderen zu verbinden. Die Veredlung ist dann eben nicht wurzelecht, aber Ergebnis einer, genau genommen zweier vegetativer Vermehrungsakte.

Pflanzen aus Sämlingen sind generativ entstanden und können eine neue Sorte begründen. In der Regel werden Sämlinge in der Olivenvermehrung nur als Veredelungsgrundlage verwendet, da ihre Eigenschaften nicht exakt zu definieren sind und keine Sortenreinheit garantiert ist. Hier werden also generative und vegetative Vermehrung verbunden. Für Veredelungen werden aber gerne auch Wildformen der Olive verwendet, nicht nur Edelsorten mit definierten Wurzeleigenschaften.

Wurzelechte Exemplare haben den Vorteil, das bei massiven oberirdischen Frost- oder sonstigen Schäden aus den verbliebenen Wurzeln wieder Pflanzen mit den gleichen Eigenschaften enstehen. Veredelte Exemplare haben den Vorteil, die positiven Eigenschaften zweier Sorten miteinander verbinden zu können - allerdings nur getrennt in Wurzelbereich und oberirdische Pflanzenteile.

Heute wird davon ausgegangen, dass es zumindest im nahen Umkreis der Veredelungsstelle dabei durchaus zu Gentausch kommen kann, die Eigenschaften sich möglicherweise weiter als bisher angenommen wechselseitig beeinflussen und modifizieren können.

Alllerdings ist dieser Bereich noch sehr wenig erforscht. In Grenzlagen mit der Gefahr oberirdischer oder doch zumindest bodennaher Zerstörung der Pflanzen etwa durch Frostereignisse empfiehlt sich daher die Verwendung wurzelechter Sorten. Es gibt wenig Grund zur Annahme, die Klimaerwärmung könne bei uns in absehbarer Zeit den Anbau von Oliven ermöglichen. Darüber hinaus muss berücksichtigt werden, dass die kürzere Vegetationsperiode bei uns das Ausreifen der Früchte mit erheblichen Unsicherheiten belastet.

Anlagen in Deutschland werden weiterhin den Charakter von Experimenten haben, mit entsprechendem Aufwand und eingeschränkten Erfolgserwartungen.

Aber das hier Folgende gilt auch für Anlagen in günstiger gestellten Grenzlagen. Faktoren für die Standortwahl sind: Windschutz windige Kuppen wenig geeignet , Sonnenexposition Süd bis Südwest , Bodenbeschaffenheit nicht zu fest und nicht zu feucht. Faktoren für die Sortenwahl sind: Bodenbeschaffenheit, Niederschlagshäufigkeit und Windexposition. Selbstredend kommen grundsätzlich nur besonders froststabile Sorten in Frage - wobei man sich nicht auf Geheimtipps verlassen sollte, sondern auf belastbare Quellen s.

Der Anbau sollte bei uns grundsätzlich eher auf Buschform, maximal Vasenform abzielen. Diese Erziehungsformen ermöglichen nach Frostkalamitäten einen rascheren Neuaufbau. Abweichend von den Empfehlungen für Olivenanbauländer mit Abständen im Bereich von etwa 6 Metern kann bei uns mit dem halben Abstand gearbeitet werden, da nicht die Entwicklung ausladender Kronen zu erwarten ist. Sollte die Klimaentwicklung diese in Zukunft ermöglichen, kann immer noch ausgedünnt werden.

Der Anlagenaufbau sollte bei Bedarf den Windschutz mit einplanen, zumal bei uns der Wind im Winterhalbjahr einen zusätzlichen Kältestress-Faktor bedeuten kann. Eingeplant werden muss auch der Winterschutz für Junganlagen und auch darüber hinaus möglicher Frostschutz bei Extremereignissen für ältere Anlagen.

Hochstammerziehung macht für unser Klima keinen Sinn, da der Verlust in strengen Wintern gravierend ist und der Baum sich schlecht wieder erholen kann bzw.

Sie einen Neuaufbau zum Hochstamm nach Frostschaden nur schwer hinbekommen. Diese Form ermöglicht frühere Ernten als Hochstämme und lässt sich relativ leicht wieder aufbauen. Eine Alternative hierzu, die ich für meinen Hain künftig erproben möchte, ist die Buscherziehung, idealerweise mit wurzelechten Exemplaren, die einen Neuaufbau mit gutem Ertrag innerhalb von wenigen Jahren bei milden Wintern ermöglicht. Es gibt Empfehlungen, bei Buscherziehung etwa alle zehn Jahre "auf Stock" zu setzen. Damit werden Schnitt- und Ernteaufwand minimiert und der Ertrag maximiert.

Nach dem Neuaustriebe wird drei Jahre gewartet, ehe im Zentrum der Pflanze ausgelichtet wird. Danach erfolgt kein weiterer Schnitt! Diese Methode wurde von Balilla Sillari in der Toskana entwickelt.

Mir erscheint diese Methode für Grenzlagen vielversprechend, da sie eine Adaption an starke Frostereignisse elegant ermöglicht. Nach Frostschäden sollte grundsätzlich zunächst bis in den Mai hinein abgewartet werden, ehe Schäden beseitigt werden. Dabei sollten auch Äste entnommen werden, die eine starke Rindenschädigung zeigen.

In Olivenanbauländern wird empfohlen, auch den Stamm bis auf Bodenniveau abzusägen. Das macht natürlich nur bei wurzelechten Pflanzen Sinn. Ein neuer Aufbauschnitt sollte erst nach drei Jahren erfolgen, um den Baum wieder in eine Wurzel-Krone-Balance zu führen und Vitalität sowie Froststabilität Zuckeranteil im Gewebe, den Saftbahnen gewinnen zu lassen. Grundsätzlich gilt, dass es keine pauschalen, fixen Zeitangaben geben kann, da jedes Jahr mit anderen Bedingungen aufwartet.

Die angegebenen Schnittzeitpunkte sind nur grobe Orientierungswerte. Ist ein kurzfristiger Formschnitt mit Blick auf die Wintereinüllung geplant, ein grundlegender Erziehungsschnitt, ein Durchlüftungsschnitt zur Vorbeugung von Pilzschäden oder ein Schnitt zur Beseitigung von Frostschäden? Nach Frostschäden sollte nicht vor Juni geschnitten werden, da sich erst bis dahin der Umfang der Schäden deutlich zeigt.

Das abgestorbenen Holz ist zu entfernen, dabei lassen sich auch Erfahrungen zur Holzstruktur und zur Reaktion der Pflanze auf den Winter sammeln. Ein massiver Rückschnitt bis kurz über die Veredelungsstelle oder bei wurzelechten Exemplaren bis in Bodennähe, wie in Olivenanbauländern empfohlen, ist bei uns kaum sinnvoll, da wir eher auf den Erhalt dessen achten sollten, was den Winter überlebt.

Durchlüftungsschnitte bei Problemen mit Occhio di Pavone sollten vor dem Herbst durchgeführt werden - aber behutsam, dichte Kronen kommen besser durch den Winter. Ein Erziehungsschnitt sollte nicht gleich nach der Neupflanzung, sondern erst nach einigen Jahren ungestörter Vegetation erfolgen anders als in Olivenanbauländern. Schnittziel kann dabei für uns natürlich kein Hochstamm sein. Selbst der Aufbau einer Vasenerziehung erfordert viel Glück, einen guten Winterschutz und damit auch eine windgeschützte Lage und Geduld.

Keinesfalls sollte nach einem Winter mit Frostschäden am Holz ein Erziehungsschnitt angesetzt werden, da er die Pflanze zusätzlich schwächt. Die von mir inzwischen präferierte Buscherziehung erfordert bei üblichem Pflanzenmaterial ein Kappen des Stammes zu geeigneter Zeit im Frühjahr.

Geeignet nur bei wurzelechten Pflanzen. Bei Veredelungen ist nur eine Buschvase zu erreichen. In Olivenanbauländern wird hier kaum geschnitten, lediglich die Zahl der Hauptaustriebe ggf.

Stattdessen erfolgt ein radikales "auf den Stock setzen" nach etwa 10 Jahren, im Frühjahr. Das häufigste Problem von Olivenbesitzern in Deutschland ist der Blattverlust - zumindest wenn man den einschlägigen Forenbeiträgen und Bogs glauben darf. Die Anfragen bei mir werden allerdings dominiert von Fragen zum Winterschutz, zu Frostschäden, zu geeigneten Sorten und zu Krankheiten.

Zunächst muss ich daran erinnern, dass Oliven, obgleich immergrün, ihre Blätter auch unter "normalen" Bedingungen gelegentlich verlieren bzw. Doch was Olivenbesitzer in Deutschland in der Regel beklagen, ist nicht dieser Blattfall, sondern massiver Blattfall im oder nach dem Winter. Dahinter stehen zumeist Frostschäden, Trockenstress, Hitzestress oder Umsiedelungsstress.

Der Blattfall im Winter wird in der Regel ausgelöst durch ein zu warmes Überwinterungsquartier. Auch im Winter sollten Oliven in Kübeln bisweilen gegossen werden, sonst kann die Pflanze unter Trockenstress leiden und daher die Blätter abwerfen. Häufig reagieren die Pflanzen auf Winterstress und Frostschäden erst relativ spät im Frühjahr mit Blattverlust.

Davor kann die Pflanze die Blätter allerdings auch durch Schütteln, Wind u. Der sollte am Abend stattfinden. In den ersten Tagen ist bei Sonnenschein unbedingt auf ausreichende Bodenfeuchtigkeit zu achten. Die Pflanzen sollten im Winter auch nicht zu dunkel stehen. Vollständige Dunkelheit führt gleichfalls im Winter schon zu Blattverlust.

Da hat man nun ein schönes Olivenbäumchen, aber seit Jahren wartet man vergeblich auf Blüten. Oder man hat einen Baum, der schon mal gut geblüht hat, aber dann bleibt die Blüte in einem Jahr plötzlich aus.

Gründe dafür gibt es zahlreich. Bei Kübeloliven kann es schlicht daran liegen, dass es ihnen im Winterquartier zu warm war. Auch im Sommerhalbjahr wird in den Kübel oft zu wenig gegossen - weil "die Oliven ja so wenig Wasser brauchen" was nur im Freien stimmt, wo sie mit ausgedehntem Wurzelwerk das Letzte aus dem Boden rausholen können. Oliven die im Freien stehen, kommen in der Regel bei uns zu ihrer Winterruhe. Nur in Stadtlagen kann es in einem milden Winter durchaus mal vorkommen, dass sie keinen ausreichenden Kälteimpuls bekommen.

Wirkliche Trockenschäden erleiden sie bei uns im Freien in der Regel auch nicht. Und doch kann Trockenheit zur falschen Zeit auch Ursache für ausbleibendes Blühen sein. Ebenso Mangel an Stickstoff und Phosphor - was jedoch eher selten vorkommen dürfte bei unseren Böden. Und natürlich führen auch Frostschäden zum Ausbleiben der Blüte, da die Pflanzen erstmal damit beschäftigt sind, neue Zweige und Blätter zu produzieren. Allerdings reagieren unterschiedliche Sorten hier sehr unterschiedlich.

Ich hatte schon bei einer Bianchera, der kaum Laub über den Winter geblieben war, vor den ersten Blattneuaustrieben einen Blütenaustrieb! Frostnächte im April, kühle Nächte im Mai können die Blütenstandentwicklung gleichfalls behindern. Ihr weit verzweigtes Wurzelwerk mag es nicht, wenn andere Pflanzen zu nahe stehen. Die Baumscheibe sollte auch gut freigehalten werden, damit sie sich wohl fühlen. Manche Sorten blühen und fruchten intermittierend, also nur etwa jedes zweite Jahr. Wildoliven, erkennbar an den kleinen Blättern, blühen nur sehr selten.

Ob es dann aber Früchte gibt, hängt wiederum von einer Vielzahl an Bedingungen und Faktoren ab. Verschiedene Mechanismen der Frosthärte bei Pflanzen sind untersucht, vor allem die Erhöhung des Zuckergehaltes in Pflanzensäften, also die Produktion eines allseits bekannten "Frostschutzmittels".

Eisharte Pflanzen können darüber hinaus durch Entwässern ihrer Zellen und durch Mittel zur Modifikation der Kristallbildung "Rundung" ihr Überleben bis in weit in den zweistelligen Minusbereich sichern. Oliven sind nicht eishart. Sie sind jedoch grundsätzlich in der Lage, die Zuckerkonzentration in den Säften als Reaktion auf sinkende Temperaturen zu erhöhen.

Damit kann ein Schutz bis in den anfänglichen zweistelligen Bereich geleistet werden. Allerdings erfolgt die Anpassung je nach Sorte in unterschiedlicher Intensität. Zudem wird der "Frostschutz" bei Oliven nur allmählich aufgebaut, aber sehr rapide bei Erwärmung wieder abgebaut mit wiederum sortenspezifischen Differenzen.

Dies erklärt, weshalb Oliven unter den bei uns üblichen intermittierenden Wintern besonders leiden. Auffallend ist nach meinen Erfahrungen, dass auch Clorophylle mit der Frosthärte bei Oliven korrelliert sind. Besonders frostharte Sorten oder Individuen zeigen eine intensive Dunkelgrünfärbung, die zu Winterbeginn zunimmt und sich den Winter über erhält.

Gerade solche Sorten dürften durch falsches Einhüllen leiden! Die Parallelen zur Fichte sind unübersehbar s. Oliven können auch durch die Steuerung ihrer Vegetationsprozesse Froststabilität erreichen. Eine längere Winterruhe bewahrt eine Pflanze davor, bei frühem Saftfluss von einem Frost erwischt zu werden. Sorten, die erst bei höheren Temperaturen ihren Stoffwechsel hochfahren, sind bei uns also im Vorteil. Allerdings kommen diese Sorten dann bei uns kaum zur Fruchtreife.

Die Agrogentechnik arbeitet an der Übertragung des genetischen Hauptschalters von Arabidopsis thaliana zur synchronen Bildung mehrerer pflanzeneigener Frostschutzmittel. Ich plädiere allerdings für einen gentechnikfreien Olivenanbau in Deutschland ;-.

Wie schon oben ausgeführt, ist die Frosttoleranz bei Oliven sortenabhängig. Junge Pflanzen sind aufgrund ihres noch bescheidenen Stoffwechsels nur eingeschränkt zum Aufbau eines Frostschutzes in der Lage. Ältere Äste und Stämme sind aufgrund der Borkenentwicklung auch weit stabiler gegenüber Kambiumschäden durch Frost. Auch die Umstände einer Frostperiode entscheiden über die Stabilität bei Frost. Wind reduziert die Frosttoleranz. Auch Oliven kennen, wie Menschen, eine "gefühlte" Temperatur.

Bei starkem Wind können -6 Grad für eine Olive schon tödlich sein, wogegen sie bei Windstille erträgt. Fatal ist oft auch Feuchtigkeit verbunden mit Temperaturen um den Nullgradbereich, wenn es zur Eisbildung in feuchter Rinde kommt. Occhio di Pavone führt zu gestörtem Stoffwechsel der Blätter und reduziert punktuell die Fähigkeit, Frostschutz aufzubauen. Was zu massenhafter Verbräunung von Blätter führt, die mit Occhio di Pavone befallen sind. Allerdings wären diese ohnedies früher oder später abgestorben.

Frost verbunden mit starker Sonneneinstrahlung kann zu Rindenrissen führen. Bei Windstille und Trockenheit können Oliven kurzfristig bis Grad ertragen, ältere Pflanzen gar bis Temperaturangaben zur Froststabilität von Oliven sind in der Regel bezogen auf Windstille und auch sonst optimale Bedingungen. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Froststabilität bei intermittierenden Frostereignissen sukzessive abnimmt. Vermutlich nimmt die Froststabilität auch mit fortschreitendem Winter ab durch den Zuckerverbrauch der Pflanze.

Angaben dazu, welche Minustemperaturen die Sorte XY zu ertragen vermag, sind daher weitgehend irrelevant für das reale Verhalten in einem Winter. Allerdings wird man mit Sorten, die wissenschaftlich bestätigt oder nach verbürgten Erfahrungen frosthärter sind als andere, in unserem Klima die besten Erfahrungen machen.

Unreif grün oder reif schwarz - mit sehr vielen Zwischenstufen, die durch rot-braune Töne bestimmt sind. Wobei "unreif" mit Einschränkungen gilt. Denn auch grüne Oliven schmecken ja, entsprechend behandelt, durchaus gut. Und für die Pressung von Olivenöl werden aus Qualitätsgründen häufig gerade "unreife" Oliven verwendet. Doch sinkt dabei in der letzten Reifungsphase auch die Qualität, teilweise dramatisch, und das Öl verliert an Haltbarkeit, es oxidiert rascher bzw. Über die Reifungsunterscheidung hinaus gibt es eine breite Varianz der Olivenfärbungen, die durch Sortenunterschiede bedingt ist.

Bei weltweit etwa es kursieren auch weit höhere Zahlen verschiedenen Olivensorten ist das auch nicht erstaunlich. In Italien alleine sind etwa Varietäten verbreitet, davon über offiziell registriert.

Nicht immer sind "schwarze" Oliven, die man kauft, wirklich durch Reifung schwarz geworden. Häufig wird an grün geernteten Oliven nachgeholfen mit Farbstoffen, zum Beispiel Eisengluconat E Wer mit Oliven den Geschmack von Metall oder Seife verbindet, der sollte mal die Sorte oder den Händler wechseln und nach ungefärbten schwarzen Oliven fragen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, immer wieder verschieden eingelegte Oliven zu probieren, auch im Urlaub in entsprechenden Herkunftsländern auf dem Markt, um den Geschmack zu schulen und allmählich zu entdecken, was der eigentliche oder der einem zusagende Olivengeschmack ist.

Es ist durchaus hilfreich, auch einmal eine grüne Olive vom Baum oder eine schwarze unter einem Baum aufzulesen und anzuknabbern - nach entsprechender Reinigung natürlich und behutsam um keinen Schock zu erleben. Angesichts der Zahl von über eintausend Olivensorten weltweit erstaunt es nicht, dass es auch geschmacklich eine enorme Bandbreite gibt.

Gemeinsam ist allen Sorten eine charakteristische Oliven-Bitternis. Die geht auf Wirkstoffe zurück, Biophenole, die in den Früchten und auch in den Blättern enthalten sind, mit teilweise positiven Wirkungen auf die Gesundheit.

Nach der Intensität der Bitternis unterscheidet Paul Vossen in seinem verdienstvollen, reich bebilderten PDF mit sechzig gebräuchlichen Olivensorten "mild", "medium" und "strong". Darüber kann trefflich gestritten werden - in Frankreich gilt Aglandaou als "schockierend" bitter Michel Courboulex , was sich mit meiner Erfahrung deckt.

Die bittere Geschmacksnote von verarbeiteten Oliven verdankt sich vorwiegend den Biophenolen. Besonders die Note "scharf", die an Peperoncini, Rucola und Ingwer erinnert, wird häufig genannt. Sie ist auf Oleocanthal zurückzuführen. Weitere wichtige Geschmacksunterscheidungen sind die nach "grasig" oder "fruchtig", angereichert durch Differenzierungen wie "nach frischem Heu", "nach frisch geschnittenem Gras" oder genauere Bestimmungen der Fruchtnoten im weiteren Sinne, der auch Gemüse umfasst.

Bei letzteren dominieren verständlicherweise Noten, die in das Feld des Bitteren gehören, wie "Mandel", "Haselnüsse", "Kastanie", "Radicchio" oder "Artischocke". Als eher milde Fruchtnoten werden "Tomate", "Kiwi" und "Apfel" vorzugsweise "grün" genannt, auch "grüne Banane" ist beliebt. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, in Feinschmeckermagazinen liest man von Geschmackserinnerungen an "frisch zerriebene Basilikumblätter" oder "unreife Tomaten am Strauch".

Leider hatte ich im ersten Standjahr nur eine Hand voll ernten können, Leccino und Olivastra Seggianese - und , , gabs nichts, nach den Frostschäden waren die Pflanzen mit der Bildung neuer Zweige und Blätter beschäftigt. Und die beiden ausgereiften Oliven waren entsetzlich bitter - ganz wie ich es von Olivenanbauländern kenne. In mehreren Landkreisen fällt morgen die Schule aus. Flugreisende in Berlin und weiteren Städten müssen morgen mit Ausfällen und Verspätungen zurechtkommen.

Wie die Flughafengesellschaft mitteilte, sind mindestens 80 Verbindungen betroffen: Knapp 60 Flüge in Tegel und gut 20 in Schönefeld. Alle Passagiere sollten sich vorab bei ihrer Airline informieren. Am Hauptbahnhof Passau ist ein Mann ums Leben gekommen, der auf einen vorbeifahrenden Zug springen wollte. Nachdem die Polizisten seine Identität hätten prüfen wollen, sei er weggelaufen. Beim Versuch, auf einen Güterzug zu springen, sei er mit seiner Kleidung an einem Waggon hängen geblieben und habe sich tödlich verletzt.

Venezuela droht am Kampf gegen die Nullen zu zerbrechen

Das muss unbedingt verhindert werden, sonst drängt man diese in Hartz IV. Ich werde auf jeden Fall meinem Abgeordneten schreiben, auch wenn dieser nicht an den Verhandlungen beteiligt ist.

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