Kategorie: Symbole und Zeichen

Liste geflügelter Worte/W

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Vulgo, abgekürzt vlg. oder v/o bedeutet gewöhnlich, volkstümlich, im Sinn von „allgemein gebräuchlich“, „gemeinhin so genannt“. Es ist ein lateinisches Wort, abgeleitet . Die Wacht am Rhein ist der Titel eines /41 entstandenen patriotischen Gedichts von Max Schneckenburger, der den Text im November in Bern unter dem Eindruck der Gefahr eines neuen Krieges mit Frankreich dichtete.

Datum der Veröffentlichung: 29 Oktober 2009

There are certain schemata or frameworks of concepts or terms which link together as a system, which impose structure or coherence on some aspect of human experience, and which may contain elements which are simultaneously parts of other such frameworks. Durch ein Element eines "frame" kann auch ein anderer, benachbarter "frame" aktiviert werden. Ein "frame" ist eine kognitive Struktur, die einer Erfahrung durch Einordnung in einen Zusammenhang Bedeutung [22] verleiht:.

Every memorable experience occurs in a meaningful context and is memorable precisely because the experiencer has some cognitive schema or frame for interpreting it. Verb write ist z. Dasselbe gilt für jap. Im Gegensatz zu write kann aber das Produkt einer im Japanischen mit kaku bezeichneten Tätigkeit auch eine Zeichnung sein. Da das Produkt von write aber immer sprachlich ist, aktiviert write noch eine weitere "scene", die einen "language frame" aufruft.

Wörter wie buy, sell, pay, cost, spend, charge usw. Die einzelnen mit diesem Rahmen verbundenen Verben unterscheiden sich nun z. Diese der Valenztheorie und der Kasusgrammatik nahestehende Beschreibung vgl. Fillmore führt diesen Ansatz aber auch für Substantive vor. Die Bedeutung von engl. Fillmore vergleicht die Darstellung mit einem Comic strip: Fillmores Beschreibungsansatz ist für Substantive offenbar etwas umständlicher als für Verben und basiert darüber hinaus weitgehend auf verbalen Rahmen.

Vielmehr setzt sich nach Putnam die Bedeutung eines Worts zusammen aus mehreren Komponenten, von denen eine die Extension des Worts ist vgl. Die genaue Bestimmung der Extension eines Worts ist eines von zwei Problemen bei der Bedeutungsbestimmung vgl. Die Lösung dieses Problems fällt in den Aufgabenbereich der Soziolinguistik, da nach Putnams Hypothese von der sprachlichen Arbeitsteilung vgl.

Zur Klärung des Verhältnisses von Bedeutungen und spezifischen Extensionen müssen also die Verhältnisse zwischen einzelnen Gruppen innerhalb einer Sprechergemeinschaft beschrieben werden. Der zweite Aspekt der Bedeutungsbestimmung ist die Beschreibung der individuellen Kompetenz "individual competence" eines Sprechers, die Putnam dem Bereich der Psycholinguistik zuordnet vgl.

Diese Merkmale haben als Kriterien für die Zugehörigkeit eines Vertreters zu einer Kategorie den Stellenwert von notwendigen Bedingungen "necessary conditions" , allerdings mit einer Einschränkung, die sie in die Nähe der Merkmale bei W. Das Stereotyp von z. Dem Merkmal "being an animal" schreibt Putnam allerdings einen besonderen Stellenwert zu: Putnam übernimmt die Unterscheidung von "markers" und "distinguishers": Die "markers" fungieren als "category-indicators" ebd.

Als weitere Komponente kommen noch "syntactic markers" hinzu. Nach diesem Schema führt Putnam exemplarisch die Bedeutungsbeschreibung von engl. Schwarze bemerkt in dem Aufsatz "Stereotyp und lexikalische Bedeutung" zwei wesentliche Übereinstimmungen zwischen den Ansätzen von E.

Beide "setzen eine in sich strukturierte reale Welt voraus" a. Da seiner Ansicht nach also "Prototyp" und "Stereotyp" nun quasi synonym sind, kann er das Vorhandensein zweier verschiedener Ausdrücke für eine neue terminologische Differenzierung nutzen: Schwarze versteht unter "Prototyp" einen typischen Referenten oder ein typisches Hyponym und unter "Stereotyp" die Menge der einen "Prototyp" definierenden Eigenschaften, also die Menge der Eigenschaften eines typischen Referenten oder die Menge der Eigenschaften eines Referenten eines typischen Hyponyms vgl.

In der folgenden schematischen Übersicht führt Schwarze a. Das Verfahren entspricht in etwa der Berechnung der "cue validity" bei E. Wenn auch die oben zur Darstellung der "Standardversion" der Prototypensemantik herangezogenen Ansätze nicht ohne weiteres miteinander vergleichbar sind, so soll im folgenden wenigstens der Versuch unternommen werden, die wichtigsten Pointen auf engstem Raum zu präsentieren.

Zu diesem Zweck seien vier Grundgedanken angeführt, die allgemein [25] als "typical of prototypicality" angesehen werden vgl. Die folgende graphische Darstellung der Bedeutung von engl. Im schraffiert dargestellten Zentrum stehen die repräsentativsten Vertreter der Kategorie, z. Auch auf die Gefahr hin, die Aussagekraft der Graphik überzustrapazieren, mag man sich durch die Gestaltung der Rechtecke an eine der möglichen Arten von "frames" erinnert fühlen, die durch bird aktiviert werden.

Die Grundidee 4 kommt in obiger Graphik allerdings nicht zum Ausdruck, da die interne Struktur der Kategorie im Vordergrund steht. Zur Illustration unscharfer Kategoriengrenzen liefert Ch. Schwarze ein anschauliches Beispiel vgl. A stellt den klassischen Ansatz der Kategorisierung am Beispiel der Mengen der Stühle chaises , der Hocker tabourets und der Sessel fauteuils dar. Die Kategorien sind scharf umgrenzt; ein jeder Vertreter ist eindeutig einer Menge zugeordnet.

B verdeutlicht kontrastierend den Ansatz der Prototypensemantik. Rosch befindet sich in einer stetigen Veränderung. Anfangs dominiert die Vorstellung vom Prototyp als bestem Exemplar einer Kategorie.

Sie führt zwei Gründe für die verwirrend unterschiedlichen Interpretationen ihrer Ergebnisse an: Daher will Rosch den Begriff "prototype" nun "in as purely structural a fashion as possible" ebd. Sie beschreibt "effects of prototypicality" S.

To speak of a prototype at all is simply a convenient grammatical fiction; what is really referred to are judgments of degrees of prototypicality. Only in some artificial categories is there by definition a literal single prototype. Although prototypes must be learned, they do not constitute any particular theory of category learning.

Rosch folgend bezeichnet er die prototypischen Effekte als oberflächliche Phänomene:. It is important to bear in mind that prototype effects are superficial. They may result from many factors. In the case of a graded category like tall man , which is fuzzy and does not have rigid boundaries, prototype effects may result from degree of category membership, while in the case of bird , which does have rigid boundaries, the prototype effects must result from some other aspect of internal category structure.

In der Diskussion der "metonymic models" vgl. Er unterscheidet anhand der Beispiele climb , long , bird , red , bachelor und decedent sechs verschiedene Typen vgl. Geeraerts entwirft eine Typologie der Prototypizitätskonzepte auf der Grundlage der von ihm zusammengetragenen vier Grundgedanken der Prototypentheorie vgl.

Diese Grundgedanken werden von Geeraerts teilweise modifiziert und zu folgenden "features of prototypicality" umformuliert vgl. Geeraerts untersucht vier gängige Beispiele für Prototypizität, die nur jeweils einige, aber nicht alle dieser "features" aufweisen, und unterscheidet anhand dieser vier Beispiele vier verschiedene Prototypizitätskonzepte: Das Konzept von engl.

Das Konzept von niederl. Eines dieser beiden Merkmale kann fehlen, z. Im Rahmen einer streng auf notwendigen und hinreichenden Bedingungen beruhenden Merkmalssemantik würde vers aufgrund der zwei unterschiedlichen Merkmalsstrukturen als polysem eingestuft werden, ebenso wie z. Dennoch gibt es einen prototypischen Anwendungsbereich, in dem die beiden Merkmale sich überschneiden: Die "erweiterte Version" der Prototypensemantik nimmt also ihren Anfang bei E. Im folgenden soll kurz erörtert werden, wie sinnvoll G.

Kleibers Unterscheidung zwischen "Standardversion" und "erweiterter Version" der Prototypensemantik vor dem Hintergrund der dargestellten Ansätze ist. Der Prototyp als Vertreter der kategoriellen Begriffe und als strukturelle Basis der Kategorie existiert nicht mehr. Hinsichtlich der veränderten Stellung des Prototyps in dieser Auffassung von der "erweiterten Version" bemerkt Kleiber S.

Er erscheint in unterschiedlichen Formen daher der Ausdruck prototypische Effekte , je nach der Art der Kategorie, die ihm zugrunde liegt. Seine auf dem Begriff der Familienähnlichkeit beruhende Ausweitung auf das Feld der Polysemie führt zu einer Definitionsverschiebung, durch die er das essentielle definitorische Element der Standardversion verliert: Selbst wenn der Prototyp nur als Effekt betrachtet wird, stellt er nicht mehr unbedingt das Exemplar dar, das von den Sprechern als bestes anerkannt wird.

Roschs programmatischen Aufsatz dies. Kleiber behandelt die Idee von der Beschreibung der Beziehung zwischen den Vertretern einer Kategorie mit dem Begriff "Familienähnlichkeit", als ob sie eine Alternative zur Beschreibung der Struktur von Kategorien im Rahmen der "Standardversion" durch einen Prototyp und davon je nach Ähnlichkeit mit dem Prototyp unterschiedlich weit entfernten Vertretern sei vgl.

Rosch wollte aber einerseits die ursprüngliche Konzeption nicht durch das Modell "Familienähnlichkeit" ersetzen, sondern vielmehr spezifizieren. Andererseits ist diese Idee bereits von Rosch in ihre Prototypenkonzeption eingeführt worden, also einige Zeit vor der Veröffentlichung des Aufsatzes , den Kleiber als den "radikalen Bruch mit den im Rahmen der Standardtheorie vertretenen Ansichten" ders.

Dabei spielt in der "erweiterten Version" Polysemie lediglich eine Rolle bei der Beschreibung einer von zahlreichen Arten von Prototypizitätskonzeptionen, die den verschiedenen prototypischen Effekten Rechnung tragen sollen vgl.

Des weiteren stellt weder die Einführung des Begriffs "Familienähnlichkeit" noch das zunehmende Interesse auch am Problem der Polysemie noch Roschs Richtigstellung den von Kleiber heraufbeschworenen "radikalen Bruch" dar. So deutet sich z. Schwarze siehe oben Kapitel 2. Rosch zieht aber die Prototypenkonzeption nie explizit zur Lösung linguistischer Probleme heran und erhebt sie auch nicht in den Status eines kognitiven Modells.

Dennoch ist Rosch von ihren Anhängern, denen sie nun vorwirft, sie falsch interpretiert zu haben, genau so verstanden worden, wie sie verstanden werden wollte. The present method makes possible a detailed investigation of the mental representations generated by category terms at any level of abstraction. The addition of such knowledge may make possible a greater understanding of the nature of psychological representation, the nature of taxonomies, and the process of abstraction.

Da die Entwicklung der Ideen der Prototypentheorie eben nicht einen klaren Bruch aufweist, sondern sich vielmehr bei genauerer Betrachtung als Kontinuum präsentiert, kann Kleibers Unterscheidung zwischen "Standardversion" und "erweiterter Version" nur eine Annäherung sein. Dasselbe gilt hinsichtlich der Zahl der ursprünglichen Thesen des Prototypizitätskonzepts: Eine Erweiterung ist allerdings festzustellen hinsichtlich der verschiedensten Gebiete von diachroner Semantik bis zu Syntax und Morphologie, in denen Prototypizitätskonzepte mittlerweile zur Anwendung kommen: Möglicherweise ist aber Kleibers Terminologie lediglich eine Übertragung der gebräuchlichen Unterscheidung zwischen der "standard theory" und der "extended standard theory" der generativen Transformationsgrammatik.

Die vorangegangenen Ausführungen Kap. Zuerst werden die Termini selbst untersucht; dann sollen die Rolle der Merkmale in den verschiedenen Ansätzen Kap. Wierzbickas frühe Arbeiten z. Vielmehr wurden von der Seite der Prototypensemantik polemische Begriffe für den traditionellen Ansatz geprägt, die einzelne Kritikpunkte hervorheben. Die Bezeichnung der in Kapitel 2. Rosch eigentlich nicht um Beiträge zur Semantik im Sinn einer linguistischen Teildisziplin handelt.

Rosch und andere Vertreter der Prototypentheorie verstehen ihre Beiträge eher allgemein als Beiträge zu einer "theory of categorization" Rosch a, S. Die Prototypentheorie ist eine Theorie der Kategorisierung und daher nicht in erster Linie eine Theorie der Wortsemantik.

Die Ausdrücke Semantik bzw. Die Psychologen können sie verwenden, um von Begriffen und mentalen Repräsentationen zu reden, d. Die Prototypensemantik wird somit zur Theorie der "sprachlichen" Bedeutung, insbesondere der Wortbedeutung.

If linguistics can be said to be any one thing it is the study of categories: Schwarze Bezug genommen wird, bald auch die Prototypentheorie von E. Rosch mit eingeschlossen ist. Im Zug der Metamorphose der Prototypentheorie in ein Grundkonzept der lexikalischen Semantik verwischten nämlich die Grenzen zwischen unterschiedlichen Prototypenkonzeptionen sowie die zwischen der Prototypentheorie und den auf dieser Theorie basierenden Ansätzen zur lexikalischen Semantik.

In diesem Sinn einer vagen "catch-all notion" wird auch G. Kleibers Terminus "Standardversion" in der vorliegenden Arbeit verwendet, auch wenn G. In dieser Form stellt die Prototypenkonzeption keine Kognitionstheorie mit erklärender Kraft dar, und eben gerade die kognitivistische Erklärung sprachlicher Phänomene macht die Attraktivität der Prototypentheorie für die Linguistik aus.

Den vier von Geeraerts unterschiedenen Typen von Prototypizitätskonzepten siehe oben 2. Analytic polysemy coupled with intuitive univocality. Prototypentheoretisch argumentierend könnte man die "cue validity" der Merkmale ermitteln: In Ermanglung kontrastierender Kategorien ergibt sich der Wert einfach aus der Summe der Häufigkeit des Vorkommens eines jeden Merkmals; der Prototypizitätsgrad ergibt sich aus der Summe der "cue validities" aller Merkmale eines Typs:.

Diese "familiar examples of prototypicality" weisen nur einen mittleren Prototypizitätsgrad auf, während mit dem Vers -Typ ein "less familiar example" vgl.

Es gibt nicht nur innerhalb der Prototypensemantik verschiedene Auffassungen von Prototypizität, die auf Kombinationen unterschiedlicher Grundgedanken beruhen, sondern auch Ansätze, die Grundzüge der Merkmalssemantik und der Prototypensemantik in sich vereinigen:. The confusion associated with the notion of prototypicality is further increased by the fact that more straightforwardly prototypical approaches are surrounded by hybrid theories that contain particular strategies for combining classical discreteness with typically prototypical phenomena.

Geeraerts führt als Beispiele für "theories that combine aspects of the classical approach to semantic structure with aspects of the prototypical conception" , S. Putnam als Versuch, Aspekte des klassischen Ansatzes beibehalten zu können. Was Putnams Ansatz aber m. Faust greift in seiner Untersuchung der "Wortfeldstruktur und Wortverwendung" im Bereich der Sitzmöbel sowohl auf die traditionellen europäischen Arbeiten zu diesem Thema z. Gipper , Pottier zurück als auch auf den Ansatz von W.

In diesem Sinn argumentiert auch U. Der Ansatz von W. Er berücksichtigt das Problem der Vagheit und unterscheidet zwischen Merkmalen, die den Charakter von notwendigen und hinreichenden Bedingungen haben "Typwissen" , und solchen, die nicht auf alle Vertreter einer Kategorie zutreffen müssen "Tatsachenwissen". Die Bedeutung konstituiert sich aber aus beiden Arten von Merkmalen vgl. Die Übernahme von einzelnen dekontextualisierten Theoremen aus der Kognitionspsychologie oder der Philosophie in die Linguistik ist aber nicht die einzige Ursache für die Entstehung solcher "hybrid theories".

Um untersuchen zu können, was Merkmalssemantik und Prototypensemantik als semantische Theorien leisten, soll zunächst schematisch dargestellt werden, auf welche Weise man mit Hilfe der verschiedenen Konzeptionen zu einer Bedeutungsbestimmung gelangen kann. Spezifiziert wird die Bedeutung durch die Eigenschaften Merkmale der Klasse von Dingen, für die man ein bestimmtes Wort benutzen kann. Die Bedeutungsbestimmung des Worts Stuhl in der Merkmalssemantik lautet:.

In der Prototypensemantik erfolgt die Bedeutungsbestimmung ebenfalls mit Hilfe von Merkmalen s. Darüber hinaus kommt die Prototypizitätskonzeption zum Einsatz. Prototypizität ist eine Konzeption, welche die Natur der Kategorien betrifft. Kategorien sind "concepts designable by words" Rosch b, S. So haftet also z. Die Bedeutungsbestimmung des Worts Stuhl in der Prototypensemantik lautet:. Der Prototypenansatz ist "another way of looking at compositional analysis which makes it less obviously defective" J.

Die Bedeutungsbestimmung, die Analyse eines Wortes im Hinblick auf seine konstitutiven semantischen Merkmale, erfolgt in der Merkmalssemantik relational: In der Merkmalssemantik ist die Bedeutungsbestimmung mit der Bestimmung der Zugehörigkeit eines Vertreters zu einer Kategorie gleichzusetzen. In der Prototypensemantik ist das Verfahren der Zugehörigkeitsbestimmung jedoch von dem der Bedeutungsbestimmung verschieden: Die Bedeutungsbestimmung erfolgt nicht direkt relational.

Die Liste der Merkmale des Prototyps einer Kategorie stellt keine Abgrenzung zu benachbarten Kategorien dar, sondern eine umfassende wesenhafte Beschreibung des Prototyps.

Die Bestimmung der Zugehörigkeit eines Vertreters zu einer Kategorie erfolgt hingegen relational: Die Ähnlichkeit eines Vertreters zum Prototyp ist ausschlaggebend für die Kategorienzugehörigkeit des Vertreters. Eine Bedeutungsanalyse im Rahmen der Prototypensemantik, wie sie oben schematisch vorgeführt wurde, setzt die Bestimmung des Prototyps der Kategorie voraus, der das zu bestimmende Wort anhaftet. Die Bestimmung des Prototyps erfolgt durch die Bestimmung der "cue validities" der Merkmale aller Vertreter dieser Kategorie, die sich danach berechnen, wievielen Vertretern einer Kategorie die Merkmale jeweils gemeinsam sind.

Die fragliche Relation ist also die von Pinguin und Huhn zu Rotkehlchen usw. Die durch diesen schematischen Vergleich der Methoden zur Bedeutungsbestimmung ermittelten strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Merkmalssemantik und Prototypensemantik werden unten in Kapitel 4 diskutiert.

Im folgenden werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Merkmalssemantik und Prototypensemantik hinsichtlich der Merkmale und der Kategorien genauer betrachtet. Die durch die Bezeichnung als "checklist theory" von Seiten der Prototypensemantik ausgedrückte Kritik an der Merkmalssemantik erweckt den Eindruck, die Prototypensemantik wende sich überhaupt gegen jede Form der Merkmalsanalyse.

Die in Kapitel 2. Eine Semantik ohne eine Form von "componential analysis" ist für ihn schlicht unvorstellbar:. This is a misconception for the simple reason that there can be no semantic description without some sort of decompositional analysis. Schwarze vielfältige Gründe an, wie z. Im Rahmen des Vergleichs von Merkmalssemantik und Prototypensemantik ist hier aber von besonderem Interesse, worin sich nun Merkmalssemantik und Prototypensemantik hinsichtlich der Merkmalsanalyse unterscheiden: In der amerikanischen Tradition stellt ein Merkmalsbündel die notwendigen und hinreichenden Bedingungen für ein Objekt dar, um mit einem bestimmten Ausdruck bezeichnet werden zu können: Im Rahmen der Prototypensemantik haben die Merkmale nicht diesen strengen definitorischen Charakter: So kann die Prototypensemantik erklären, warum ein vegetarisch lebender dreibeiniger Albino-Tiger als Tiger erkannt und bezeichnet wird, obwohl er nicht unter die klassische Definition von Tiger fällt vgl.

Die Merkmale selbst, die in der Prototypenanalyse zum Einsatz kommen, unterscheiden sich dabei im allgemeinen nicht von denen der Merkmalssemantik vgl. Die Ablösung von der Beschränkung der Funktion der Merkmale auf reine Distinktivität führt im Zuge der Prototypensemantik zur Aufhebung der Grenze zwischen semantischem Wissen und enzyklopädischem Wissen vgl. Die Merkmale sollen beispielsweise nicht nur die Unterscheidung von Sessel und Stuhl leisten, sondern vielmehr eine möglichst umfassende Charakterisierung des prototypischen Sessels usw.

Allerdings liegt nicht allen in der Merkmalssemantik zur Bedeutungsbeschreibung herangezogenen Merkmalen die Idee von notwendigen und hinreichenden Bedingungen zugrunde: Des weiteren gibt es Ansätze, die zusätzlich zu Merkmalen im Sinn von notwendigen und hinreichenden Bedingungen für die Bedeutungsbeschreibung auch andere Merkmale heranziehen, wie das "Tatsachenwissen" bei W.

Bolingers Kritik , S. Einerseits kann Desambiguierung bisweilen nur mit Hilfe von Merkmalen erreicht werden, die sich aus sehr speziellem Weltwissen speisen, also von Katz und Fodor als "distinguishers" angesehen werden, andererseits kann auch die Quelle der "semantic markers" für Bolinger nichts anderes als das Weltwissen sein: Verfechter der von Ch.

Diese Unterscheidung entspricht in etwa der zwischen "Sem" und "Dimension" bei H. Die Unterscheidung verschiedener Dimensionen gerät bisweilen mit der eigentlich angestrebten Einheitlichkeit der Seme in Konflikt. Für die Analyse der deutschen Ausdrücke für Sitzgelegenheiten setzt U. Die Einteilung dieser Seme in eine physische, eine psychische und eine soziale Dimension kollidiert aber mit der Einheitlichkeit der Seme. Auch in der graphischen Darstellung der Analyseergebnisse s.

Darüber hinaus scheint die Einheitlichkeit der Seme eher auf der Oberfläche der Formulierung der Merkmale angesiedelt zu sein. Die Auffassungen über die Natur der Merkmale gehen noch weiter auseinander, wenn man die Grenzen zwischen den verschiedenen Traditionen der Merkmalssemantik überschreitet. Den entscheidenden Unterschied sieht Geckeler in der Methode, mit der die Merkmale ermittelt werden.

Die vorgestellten Analysen haben lediglich illustrativen Charakter, und der Rückgriff auf vorhandene Wörterbuchdefinitionen stellt keinen methodologischen Vorschlag zur Ermittlung von Merkmalen dar. In der Prototypensemantik erfolgt dagegen die Bestimmung der Merkmale auf empirischer Grundlage: Probanden werden aufgefordert, alle Eigenschaften eines Objekts aufzuzählen, die ihnen einfallen vgl.

Die Merkmale der Prototypensemantik zielen hingegen eher auf eine möglichst umfassende Charakterisierung der Objekte als auf Beschreibungsökonomie. Die Merkmale werden in der Prototypensemantik im Gegensatz zur Merkmalssemantik nicht als gleichwertig angesehen. Die Vorstellung von unterschiedlichen "cue validities" der Merkmale ist der Ausgangspunkt für die hierarchische Strukturierung der Kategorien.

Das Merkmalsbündel eines Vertreters ist ausschlaggebend für die Positionierung eines Vertreters im Zentrum oder in einem peripheren Bereich einer Kategorie.

In der Konzeption der Merkmalssemantik werden die Merkmale einer Kategorie zwar prinzipiell als gleichwertig angesehen, eine gewisse Hierarchie der Merkmale kann aber z. Pottiers in dem Verhältnis zwischen einfachen "Semen" und solchen, die ein "Archisemem" bilden, gesehen werden, oder in der Unterscheidung zwischen rein distinktiven und nicht rein distinktiven Merkmalen bei G. Gleichzeitig konnten hinsichtlich der Auffassung der Natur der Merkmale wesentliche Gemeinsamkeiten zwischen der Merkmalssemantik und der Prototypensemantik festgestellt werden.

Daher wird an der vorläufigen Unterscheidung zwischen Merkmalssemantik und Prototypensemantik s. Dem Begriff der Kategorie bzw. Um die Verfahren zur Bedeutungsbestimmung in der Merkmalssemantik und Prototypensemantik zu vergleichen, wurden oben Kap. Die zahlreichen semiotischen bzw. Gleichheiten der Dinge abbildet, oder ob erst durch sprachliche Kategorisierung Dinge hinsichtlich ihrer Ähnlichkeit bzw.

Whenever we use the word dog to refer to two different animals, or describe two different colour sensations by the same word, e. Although different, the two entities are regarded in each case as the same. Im Rahmen der Merkmalssemantik ist ein Objekt aufgrund seiner Merkmalsstruktur entweder ein Vertreter einer Kategorie oder nicht. Diese beiden Bezeichnungen stehen aber für ein und denselben Gedanken, der von G. Lakoff von der Mengenlehre auf die Linguistik übertragen wurde: Zadehs Revolutionierung der Mengentheorie kann in sogenannten "fuzzy sets" ein Element als einer Kategorie graduell zugehörig beschrieben werden:.

Im Unterschied zur klassischen oder scharfen crisp Mengentheorie, in der ein Individuum alternativ im Hinblick auf eine Menge entweder Element ist oder nicht, kann man in der neuen Theorie die Zugehörigkeit eines Individuums zu einer deswegen unscharf genannten Menge graduell angeben.

Die Menge wird "unscharf" genannt, weil die Zugehörigkeit der Elemente als graduell angesehen wird. Diese beiden Gedanken implizieren sich nicht gegenseitig. Wenn allerdings eine Kategorie intensional vage ist weil z. Vor diesem Hintergrund wird auch deutlich, warum die "erweiterte Version" der Prototypensemantik nur von prototypischen Effekten spricht und die Prototypizitätskonzeption nicht als erklärende Theorie betrachtet: Some categories, like tall man or red , are graded; that is, they have inherent degrees of membership, fuzzy boundaries, and central members whose degree of membership on a scale from zero to one is one.

Geeraerts den Terminus "degrees of category membership" durch "degrees of representativity" vgl. Irreführend ist auch eine Formulierung wie die von G. To be short, then, a whale is a spouting fish with a horizontal tail. There you have him. However contracted, that definition is the result of expanded meditation. Im folgenden soll untersucht werden, wie originell einzelne Grundgedanken der Prototypensemantik tatsächlich sind. Zu diesem Zweck sollen exemplarisch die Wege einiger weniger Grundgedanken der Prototypensemantik, die als Neuerung gegenüber der Merkmalssemantik intendiert waren, nachgezeichnet werden.

Roschs Ausgangspunkt ist die Untersuchung der Farbwörter von B. Für den Bereich der geometrischen Formen beruft sich Rosch z. In diesem Zusammenhang bemüht Ullmann auch zur Erklärung des Zusammenhalts verschiedenartiger Elemente, die unter eine Kategorie fallen, den Terminus "family resemblances" unter Berufung auf Wittgensteins Beispiel von der Ähnlichkeit zwischen verschiedenen Spielen , S.

If one indeed is intent on proving Wittgenstein to be the bellweather [sic] of prototype semantics, then by interpreting the preceeding passages with extreme charity, and then allowing for a Wittgensteinean paucity of explicit boundaries, one could indeed torture these passages into meaning what one wants them to mean. In one sense, Wittgenstein has already in fact been pressed into service in such a pioneering role, simply by virtue of Rosch having been inspired by his anti-platonic concept of "family resemblance" to formulate her prototype semantics in the first place.

Rieger bemerkt z. Kants "kognitionstheoretisch hochaktueller Schema -Begriff" S. Kay zurückgehende Tradition an, die als prominentesten Vertreter den Ansatz von E. Das Konzept der "Frames" speist sich nach seinen Angaben u. Darüber hinaus sieht er eine Verwandtschaft der "Frame"-Konzeption mit den Arbeiten der "European semantic field theorists" a. Diese "associative relation" Fillmore , S. Austins Aufsatz "The Meaning of a Word" von präfiguriert.

As a theory about the radial, clustered, dynamically flexible structure of polysemy, prototype theory is to a considerable extent a rediscovery of views that were paramount during the prestructuralist era of the development of lexical semantics, and that lingered on below the surface in the structuralist and transformationalist periods. Mit etwas Phantasie könnte man auch H. Gipper als den Erfinder der Prototypensemantik ansehen: Die empirische Untersuchung , welche Objekte Stuhl und welche Sessel genannt werden, erinnert nicht nur hinsichtlich der Versuchsanordnung vgl.

Der Verweis auf den vermeintlichen Ursprung einer Idee kann in zweierlei Hinsicht interpretiert werden: Einerseits dient er als stützendes Argument für den Wert einer Neuerung im Sinne von bereits bewährter Güte; andererseits kann er als vorwurfsvoller Hinweis auf einen vermeintlichen Mangel an Originalität gemeint sein.

Die vorangegangenen Ausführungen sollten Beispiele für beide Auffassungen geben. Vermeintliche Parallelen können sich als zufällige rein ausdrucksseitige terminologische Übereinstimmungen entpuppen. Ideen aus benachbarten Disziplinen für die Linguistik fruchtbar zu machen, war schon immer ein gängiges Verfahren zur Bereicherung der linguistischen Methodologie.

Die Prototypentheorie in ihrer ursprünglich revolutionären neuen Erklärung der kognitiven Repräsentationen der Kategorien durch das Prototypenkonzept hat sich als nicht haltbar erwiesen s. Dennoch ist sie ein begriffliches Instrumentarium, das im Bereich der lexikalischen Semantik und bei zahlreichen anderen Fragestellungen, die Probleme der Kategorisierung betreffen, gewinnbringend eingesetzt werden kann.

In diesem Sinn hält es M. Posner nach wie vor für gerechtfertigt, von dem Neuansatz als "Roschian revolution" zu sprechen , S.

Nonetheless I believe that the Roschian revolution is a genuine one because it was a part of a general new conceptualization of human thought in terms of bounded rationality that has important implications for psychology and the social sciences.

Hinsichtlich der Art der Bedeutungsbestimmung zeigten sich aber zwei wesentliche Übereinstimmungen: Die Bedeutungsbestimmung erfolgt 1. Wenn ich die Bedeutungen der Altersadjektive senex und vetulus nicht kenne, die E. It is ultimately on the basis of referential meaning that the oppositions that make up the field of a particular term are perceived.

The structure cannot be seen, the contrasts cannot be observed, without the referents of the elements being known, without interpretation. Da gezeigt werden konnte s. Aufgrund der strukturellen Gemeinsamkeiten der Verfahren zur Bedeutungsbestimmung kann die methodische Leistung der beiden Grundkonzepte als konkurrierende Deskriptionsansätze der lexikalischen Semantik nur gleich bewertet werden.

Von Seiten der Prototypensemantik konnten allerdings Beispielanalysen vorgebracht werden, welche zumindest für die Bereiche der jeweiligen Beispiele die Überlegenheit des neuen Konzepts zeigten. Merkmalssemantik und Prototypensemantik stellen als Theorien der lexikalischen Semantik den Anspruch auf, eine Bedeutungsbeschreibung für das gesamte Lexikon liefern zu können. Es haben sich aber in der Anwendung bestimmte Bereiche des Lexikons als adäquater mit der einen oder der anderen Theorie beschreibbar herausgestellt.

Mit der Methode der amerikanischen strukturellen Semantik lassen sich z. Verwandtschaftsterminologien völlig adäquat analysieren, wohingegen die von der Prototypensemantik angeführten Gegenbeispiele z. Da beide Konzeptionen ihre jeweiligen Vorzüge haben, unterscheidet z. Schwarze verschiedene Bereiche des Lexikons, die er mit jeweils unterschiedlichen Methoden analysiert:.

Schwarze entfaltet eine Typologie der "relationalen Bedeutungen", unter die auch der Bereich der Verwandtschaftsterminologie fällt vgl. Daher hält er für diesen Bereich des Lexikons wie auch für Nomenklaturen die Merkmalssemantik für die angemessene Analysemethode, während für den Rest die Stereotypensemantik besser geeignet sei:. Wir haben im Vorausgehenden die Fruchtbarkeit des Stereotypenbegriffs für die Lexikologie ohne weiteres anerkannt und die Kritik von Putnam und Rosch am Vorgehen und an den Voraussetzungen der Merkmalssemantik bzw.

Die Kenntnis der Bedeutung einer lexikalischen Einheit, die das Erkenntnisziel einer Theorie der Bedeutungsbestimmung ist, ist gleichzeitig eine Voraussetzung für einzelne Schritte in den Verfahren zur Bedeutungsbestimmung in beiden Konzeptionen.

In dieser Hinsicht können Merkmalssemantik und Prototypensemantik als gleichwertig angesehen werden. Mögliche Alternativen zu beiden Theorien können im Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht erörtert werden. Rosch zurückgehende Prototypenkonzeption hat nach deren eigenem Verständnis keine erklärende, sondern lediglich beschreibende Kraft.

Insofern stellt auch die Anwendung der Prototypizitätskonzeption auf die Probleme der lexikalischen Semantik keine wirklich neue Bedeutungstheorie dar, sondern eine neue Formulierung.

Als eine neue Metasprache, ein begriffliches Instrumentarium "way of talking" versteht z. Fillmore seine Beiträge ders. Die Leistung von Merkmalssemantik und Prototypensemantik kann also nur an der Adäquatheit der Beschreibung von Bedeutungen gemessen werden.

Insofern ist der Anspruch der Prototypensemantik, eine Alternative zur Merkmalssemantik darzustellen, zu spezifizieren: Die Prototypensemantik stellt keine exklusive Alternative zur Merkmalssemantik dar, sondern eine ergänzende.

In diesem Sinn wollen wir für einen Methodenpluralismus plädieren, der für verschiedene Anwendungsbereiche verschiedene Methoden nebeneinander als gleichberechtigt anerkennt. Methodenpluralismus darf aber nicht zu Aufgabe der methodischen Schärfe führen, wie z.

Wie weit sich diese jedoch von der Axiomatik strukturalistischen Denkens entfernen dürfen, bleibt in der weiteren Forschung noch zu klären. So würde durch den Verlust methodologischer Schärfe eine "der Axiomatik strukturalistischen Denkens" verpflichtete Semantik geschaffen, die sich mit jedem weiteren von der Prototypensemantik vorgebrachten Gegenbeispiel notgedrungen zaghaft ein wenig von dieser Axiomatik entfernt.

Uns schwebt aber eine Form des Methodenpluralismus vor, die nicht zum Verlust der methodologischen Schärfe der einzelnen Theorien führt. Dazu sollten sowohl die Abgrenzung der beiden Theorien voneinander als auch die ihrer jeweiligen Anwendungsbereiche präzisiert werden.

Dann bleibt zu überprüfen, ob es möglicherweise Bereiche des Lexikons gibt, die durch keines der beiden Konzepte befriedigend beschrieben werden können. Category norms for verbal items in 56 categories: A replication and extension of the Connecticut category norms. Journal of Experimental Psychology 80 Monograph No. Componential analysis of general vocabulary: Bloomington, The Hague Speculations on the growth of ethnobotanical nomenclature. Some semantic universals of German adjectivals.

An Exercise in Logical Analysis. Ithaca, New York Berlin, New York An Alternative to Checklist Theories of Meaning. Proceedings of the first annual meeting of the Berkeley Linguistic Society.

Frame semantics and the nature of language. Origins and evolution of language and speech. Topics in Lexical Semantics. Current Issues in Linguistic Theory. Amsterdam, New York, Oxford Towards a Descriptive Framework for Spatial Deixis. Speech, place and action. Lexical Semantics and Text Semantics. New Directions in Linguistics and Semiotics. Frames and the semantics of understanding. Prospects and problems of prototype theory.

Prospects and Problems of Prototype Theory. An interdisciplinary journal of the language sciences []. Festschrift für Leo Weisgerber. Between Plato and Wittgenstein. Noun classes and categorization. Componential analysis and the study of meaning. A Problem in Componential Analysis. Zur Neuorientierung der Semantik bei Greimas. Grundgedanken, Probleme und Vorschläge. Frankfurt am Main Universals in color naming and memory. Zur Beschreibung und Darstellung begrifflicher Komponenten von Ausdrucksbedeutungen.

Linguistischen Kolloquiums Tübingen Gebrauchsvielfalt, Mehrdeutigkeit und Bedeutungszusammenhang bei lexikalischen Einheiten. Der Gebrauch der Sprache. Festschrift für Franz Hundsnurscher zum Panorama der lexikalischen Semantik. Geburtstags von Horst Geckeler. Gedanken zu einer strukturellen Lexikologie. Die Bedeutung von spanisch silla. Prolegomena zu einer Sprachtheorie. Für eine strukturale Semantik. Zur Kontinuität eines Beispiels in der lexikalischen Semantik.

Kritik der reinen Vernunft. Nach der ersten und zweiten Originalausgabe hrsg. The boundaries of words and their meanings. New Ways of Analyzing Variation in English. Papers from the eighth regional meeting of the Chicago Linguistic Society.

Women, Fire, and Dangerous Things. What Categories Reveal about the Mind. A semantic analysis of the Pawnee kinship usage.

The structural analysis of kinship semantics. Proceedings of the ninth international congress of linguists. London, The Hague, Paris Explorations in cultural anthroplogy. Componential analysis of meaning. An introduction to semantic structures. The Hague, Paris Empirical studies of prototypes. Entwurf einer modernen Semantik.

The Meaning of "Meaning". Language, Mind and Knowledge. Words, Worlds, and Contexts. New Approaches in Word Semantics. Die empirische Analyse, quantitative Beschreibung, formale Repräsentation und prozedurale Modellierung vager Wortbedeutungen in Texten. On the internal structure of perceptual and semantic categories. Cognitive development and the acquisition of language. New York, San Francisco, London Universals and cultural specifics in human categorization.

Cross-cultural perspectives on learning. Cognitive Representations of Semantic Categories. Journal of Experimental Psychology. Classification of real-world objects: Origins and representations in cognition. Readings in Cognitive Science. Cambridge, London, New York, Melbourne Studies in Cross-cultural Psychology. London, New York, San Francisco Hillsdale, New Jersey Studies in the Internal Structure of Categories.

Basic Objects in Natural Categories. Stereotyp und lexikalische Bedeutung. Explorations in semantic theory. Current Trends in Linguistics. Anchoring linguistic typology in universal semantic primes.

Ein Sofa ist zum Liegen nur für eine Person gedacht, bei Benutzung durch mehrere Personen müssen diese sitzen, können sich aber dann anlehnen. Semes of type 1 are overtly symbolized and those of type 2 are covertly indicated. Nichtsdestotrotz gehört die Vorstellung von der unscharfen Begrenzung der Kategorien zu den Grundgedanken der Prototypentheorie s. In den Instruktionen wurden die Probanden sogar explizit auf diese These eingeschworen: The same is true for other kinds of categories.

Im Gegensatz zu den Dani, die immerhin auf die Frage, welche Farbe die typischste einer Kategorie sei, mit Unverständnis reagieren konnten, waren diese Probanden also gar nicht in der Lage, die Hypothese von der Strukturiertheit semantischer Kategorien nicht anzunehmen.

Einer Auswertung der Ergebnisse ist also die folgende stets implizite Prämisse voranzustellen: In a beruft sie sich lediglich auf die ältere Arbeit b , auf deren Grundlage diese These meines Erachtens eben nicht als erwiesen angesehen werden kann s.

Der andere Aufsatz c; s. Ich meine Brettspiele, Kartenspiele, Ballspiele, Kampfspiele, u. Was ist allen diesen gemeinsam? Nun geh zu den Kartenspielen über: Wenn wir nun zu den Ballspielen übergehen, so bleibt manches Gemeinsame erhalten, aber vieles geht verloren.

Vergleiche Schach mit dem Mühlfahren. Oder gibt es überall ein Gewinnen und Verlieren, oder eine Konkurrenz der Spielenden? Denk an die Patiencen. In den Ballspielen gibt es Gewinnen und Verlieren; aber wenn ein Kind den Ball an die Wand wirft und wieder auffängt, so ist dieser Zug verschwunden. Schau, welche Rolle Geschick und Glück spielen. Und wie verschieden ist Geschick im Schachspiel und Geschick im Tennisspiel. Denk nun an die Reigenspiele: Hier ist das Element der Unterhaltung, aber wie viele der anderen Charakterzüge sind verschwunden!

Und so können wir durch die vielen, vielen anderen Gruppen von Spielen gehen. Ähnlichkeiten auftauchen und verschwinden sehen. Und das Ergebnis dieser Betrachtung lautet nun: Wir sehen ein kompliziertes Netz von Ähnlichkeiten, die einander übergreifen und kreuzen. Ich kann diese Ähnlichkeiten nicht besser charakterisieren, als durch das Wort "Familienähnlichkeiten"; denn so übergreifen und kreuzen sich die verschiedenen Ähnlichkeiten, die zwischen den Gliedern einer Familie bestehen: Wuchs, Gesichtszüge, Augenfarbe, Gang, Temperament, etc.

Vögel ohne Federn gibt es m. Das zitierte Beispiel ist aber offenbar weder ornitholigisch noch kulinarisch motiviert. Auch in späteren Arbeiten Roschs wird dieser Beweis nicht erbracht. Unter diesen Lemmata werden dann sowohl der Ansatz von H. Putnam als auch der von E. Die Vertreter einer Kategorie verfügen nicht über Eigenschaften, die allen Vertretern gemeinsam sind; sie werden durch eine Familienähnlichkeit zusammengehalten. Ein wirkliches Desiderat stellt die prototypensemantische Untersuchung des Worts Feder dar, bzw.

Unplausibel ist auch die Annahme, Pinguin wäre nur ein anderer Name für den Kiwi im Urlaub, der es sich aufgrund des notorisch schönen Wetters in seiner Heimat Neuseeland leisten kann, im Adamskostüm zu gehen, sich aus Angst vor der asiatischen Hühnergrippe in seiner Sommerfrische am Südpol aber lieber etwas überzieht, denn das Kleid des Pinguins hat Ärmel, die der Kiwi ja gar nicht braucht.

Ich sehe in den teilweise schlecht recherchierten und fehlerhaften Kommentaren nicht das eigentliche Problem. Sie sind für mich auch hinreichend als solche gekennzeichnet. Gerade die provozierenden "Autorenstücke" regen doch zur Diskussion an - und da sind wir beim Problem. Wer Diskussionen will, muss auch einen dafür geeigneten Raum zur Verfügung stellen. Das scheint SPON entweder nicht zu schaffen oder nicht zu wollen. Daher diskutiere ich auch viel lieber auf ZEIT Online und empfehle jedem, der die Forumspflege hier so bescheiden findet wie ich, das auch einmal zu versuchen.

Sie werden angenehm überrascht sein. Wir haben das ungeheuere Privileg, uns jederzeit, ohne Gefahr für Leib und Leben, anzusehen, was viele andere Blätter des In- und Auslandes zu sagen haben, online dazu auch noch voll gratis.

So etwas nennt man auch Pluralismus, oder auf Neudeutsch Vielfalt. Mit ein bisschen Übung und Geduld kriegt man dann schon ein halbwegs dreidimensionales, farbiges und schattenfreies Bild der Ereignisse und Zustände zusammengebastelt. Was zum Henker will man eigentlich noch mehr! Nachrichten müssen nüchtern und ohne eine Wertung vorgetragen werden. So kann eine Forderung eines Politikers, den Eindruck erwecken, ertäte etwas für sein Klientel zb Arbeiter , später bei der Abstimmung stimmt er jedoch gegen seine eigene Forderung.

Die Abstimmung wird nicht als Nachricht formuliert. So kann man auch mit Nachrichten manipulieren. Das mag ein wahrheitsliebender Leser nicht. Ansonsten finde ich Ihre Pläne richtig und wichtigund werde das im Auge behalten ;.

Ich finde hier fast nur links gerichtete Kommentatoren, das ist zwar in Ordnung. Aber mit Pluralität hat das nichts zu tun, es ist einseitig. Viele Kommentare beklagen mit Recht, dass Titel wie 'Pöbel-Bewegung' oder 'unvernünftiger Umweltsünder' für Sportwagen selbstverständlich wertend, nicht neutral sind. Ich fürchte allerdings inzwischen, Ihre Redakteure merken selbst gar nicht mehr, wie tendenziös ihre Artikel bisweilen sind.

Nehmen Sie nur diesen jüngeren Beitrag: Die Einschätzung 'erzkonservativ' ist aber nicht neutral, sondern abschätzig. In diesem Kontext aber suggeriert sie eine sachliche Einschätzung. Dass Sie Trump zugleich als 'Polit-Clown' abstempeln, mag in der Sache ebenfalls richtig sein, gehört aber schlicht nicht in die neutrale Berichterstattung. Dass Ihr Korrespondent nicht in der Lage zu sein scheint, zwischen sachlichen Kategorien wie 'libertär' oder 'fiskalkonservativ' und Wertbegriffen wie 'erzkonservativ' oder 'Polit-Clown' zu unterscheiden und sie beide auf gleicher Ebene verwendet, finde ich fast noch erschreckender als die Disqualifizierung von Pegida als 'Pöbel-Bewegung'.

Dieses ist einfach boulevardeske Grellheit, jenes aber ein subtiles Verschwimmen der Grenze zwischen Wahrheit und Ideologie. Ich lebe in der Schweiz und informiere mich sowohl in einigen deutschsprachigen ausländischen Zeitungen, als auch in englisch sprachigen Medien. Was mich immer wieder erstaunt und wütend macht ist, dass ich schwerwiegende Meldungen im Spiegel nicht wiederfinde, stattdessen immer zunehmend Meldungen der yellow press.

Und warum wurde nicht gemeldet, warum das so gewesen ist? Jeder in Deutschland weiss doch, dass die gesamte Infrastruktur angefangen vom Fahrradweg bis zur Schnellbahntrasse fragwürdig und kaputt ist. Hätte man das nicht melden können ohne ein Tabu zu brechen? Mangelnde, fehlende und kaputte Infrastruktur, das hört keine Regierung gerne. Warum meldet so eine wichtige Information der Spiegel nicht? Bitte gesittet saufen, liebe Briten Das was ich kaum mehr beim Spiegel finde ist die Distanz zu Mächtigen und insbesondere zu der derzeitigen Regierung.

Die Idee ist gut mit der stärkeren grafischen Auszeichnung. Allerdings glaube ich, dass viel zu wenige Artikel in dieser Kategorie landen, als eigentlich dort hinein gehören.

Das eigentliche Problem ist doch, dass die meisten Leser Massenmedien völlig unabhängig ob Agenturmeldungen, Nachrichten, Kommentare, Glossen oder sonstwas lesen, um ihr eigenes Weltbild bestätigt zu sehen. Tritt das ein, dann sieht man über jegliche Mängel gerne hinweg.

Sieht man sich aber mit anderen Auffassungen konfrontiert, tut man alles, um diese und ihre Urheber zu diskreditieren. Zwar gibt es auch dort stark ausgeprägten Tendenzjournalismus, aber es gibt eben auch eine Kultur der sachlich nüchternen, fast kalten Reportage. Dagegen scheint mir, dass nicht nur im Spiegel sondern in vielen deutschen Leitmedien selbst die Berichterstattung oder "Analyse" oft nur ein Vehikel für Bürgerpädagogik ist.

Einseitigkeit und Rhetorik in "opinion pieces" ist richtig und kann ein echtes Lesevergnügen sein, wenn sie gut geschrieben sind. Ich finde vielmehr, dass Artikel vielfach Aussagen enthalten, die nicht Fakten, sondern Meinungen und, schlimmer noch, Werturteile sind.

Nicht nur im Journalismus verbreitet sich die hastige Verwechselung zwischen Kritik - als anspruchsvollem kognitiven Prozess des Sich-Auseinandersetzens auf Basis eines aufgeklärten Urteilsvermögens - und Häme, sondern wir sind alle mitverantwortlich. Aber gerade Politik wird, nicht nur in den Online-Medien, immer weniger vermittelt und immer mehr verhöhnt.

Ich finde es sehr bedenklich, wie häufig schon in den Untertiteln bewertet wird, ob etwas gut oder schlecht ist, und wie sehr auch hier der Pauschalierungstrend Wurzeln fasst. Und mittlerweile kontaminiert das auch die Print-Edition. Ich sehe immer weniger die Journalisten ihre Meinung oder gar Person zurück stellen.

Mir ist der enorme Zeitdruck des Onlinejournalismus zumindest in Teilen bewusst. Aber genau deswegen sollten diese schnell entstandenen Artikel sehr sparsam mit Werturteilen sein. Ich bin ein Anhänger differenzierter Standpunkte und sehe diese auch wegen besagten Zeitdrucks immer weniger, sowohl in der Presse als übrigens auch in der Leserschaft - siehe etwa diese hanebüchene Pauschalverurteilung zur "Lügenpresse".

Aber dahinter stecken Entwicklungen hin zu einer Beliebigkeit, Schlichtheit und dadurch Radikalisierung der Standpunkte, die die aufgeklärte Presse nicht mitgehen, sondern denen sie im Gegenteil durch besonnene Differenzierung entgegen wirken sollte. Ich sehe den Job des Journalisten darin, Informationen zu beschaffen und weiterzuverbreiten, nicht Meinungen. Und bei ehrlicher Anwendung dieses Prinzips der Eindruck entsteht, dass die Faktenlage dünn ist und selbst die hauptberuflichen Welterklärer gerade nicht sicher sagen können, wo es hingeht, umso besser.

Von daher, lieber mal einen Kommentar weniger veröffentlichen, lieber mal ein Autorenstück solange korrigieren, bis alle Instanzen tendenziöser Formulierung Wutbürger, krude, tumb, etc. Wenn hier nicht alle naselang unsolide Versatzstücke ja, auch Leser beherrschen das Spiel mit bösen Worten mit der Entschuldigung "Kommentar" veröffentlicht werden würden, käme beim Leser vielleicht ein gewisses Seriösitätsempfinden zurück.

Ich denke, die wesentliche Veränderung gegenüber früüüüher ist, dass die einflussreichen Medien sich nicht mehr auf das ganze politische Spektrum verteilen, sondern irgendwo im rot-grünen Bereich zusammenlaufen.

Ich vermute, früher war jedes Medium für sich betrachtet genauso tendenziös wie heute, aber wer wollte, konnte sich aus grundverschiedenen Richtungen informieren. Und um Ausgleich bemühte Artikel, wie es sie damals noch z. Eine Meinung sollte auf Fakten beruhen. Nicht in erster Linie auf Emotionen, oder auf unsachlichen Alltags- Überzeugungen.

In der Schule führt Einseitigkeit zu einer schlechten Note. Womit wir wieder bei der Vermischung von Nachricht und Haltung Meinung sind. Laut Artikel sollen beide stärker getrennt werden. Scheinbar hat man auch in der Redaktion erkannt, dass die Kritik nicht ungerechtfertigt ist. Eine Zeitschrift hat nicht Politik zu machen, sie hat Politik kritisch zu begleiten.

In Zeiten des Internets besteht für den interessierten Bürger die Möglichkeit sich breiter zu informieren. Damit war ein ideologie übergreifendes Informationspotential gegeben. Heute ist vor allem in den Online Ausgaben vieles gleichförmig. Eine Möglichkeit wäre die reine Nachricht zu bringen, dann die Auffassungen der Autoren zum Thema incl.

Hierbei wäre es gut, wenn sich die Redakteure der Nachrichten kommentare dem Leser direkt stellen würden.

Gut natürlich gehört der Quellenschutz auch weiter gewährleistet, aber wie ein Redakteure zu seiner Interpretation kommt und wie weit er wirklich vor Ort war wäre schon eine wichtige Information. Dann fehlt mir die letzten Jahre immer mehr die Empathie für die soziale Frage der Unterklasse. Beiträge die, die Rolle der sozialen Gesetzgebung im Neoliberalen Staat und deren Folgen aufzeigen fehlen ganz.

Dazu gehören dann auch Artikel über die Entlastung der Unternehmen und Konzerne zu Lasten der unteren Einkommensgruppen Kranken- und Sozialversicherungssystem Man kann so etwas durchaus aus bürgerlicher Sichtweise machen, denn auch dem Bürgertum sollte klar sein, das die heutige Politik eine Altersarmut Pyramide aufbaut die wir alle zahlen müssen Dann sollte man sich nicht nur der Vorlagen der Versicherungswirtschaft und des Bankensektors zur Handnehmen wenn man über die Versorgung schreibt sondern diese Unterlagen vergleichen mit den Stellungnahmen und Materialien der Sozialverbände und der Ministerien.

Die Kritik an der Regierung ist zuwenig Substantiel. Wichtiger wäre welche Beschlüsse sich wie auf die internationalen Märkte und die unternehmerischen Aktivitäten im Welthandel auswirken. Hier könnte man durchaus auch mal die vertanen Chancen aufführen. Das wäre ein erster Guter Schritt. Die Agenturmeldungen sind da bei Weitem noch das neutralste. Und Demokratie ist doch eh pfui-rechts weil populistisch. Die angekündigte Kommentarform hilft doch nur beim Verschleiern der vorherrschenden ideologischen Voreingenommenheit der Redaktionsmehrheit, zur Vielfältigkeit trägt sie gewollt nicht bei.

Und das ist ja auch gut so, denn das Bringen nackter Zahlen und Statistiken reicht nicht aus, vielmehr müssen diese auch kontextualisiert werden. Pegida auf gut Deutsch eine "Pöbelbewegung". Medien haben möglichst neutral zu informieren; es sei denn, es ist ein Kommentar, der als solcher gekennzeichnet ist. Vor Wahlen ist es ganz schlimm, oder vor Euro-Rettungsschirmen Nein, heutzutage ist nichts komplizierter und auch die Orientierung ist nicht schwieriger, nur weil es online ist.

Ich empfinde solche Aussagen als Beleidigung meiner Intelligenz. Nebenbei, das Problem des Spiegels ist nicht Meinungsmache. Das könnt ihr und das sollt ihr ruhig auch tun. Das Problem ist Recherche.

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Nachdem er zuvor in diversen Punk- und Indie-Bands spielte, präsentiert sich der Jährige von nun an solo.

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