Herausfinden der Zahlungsdiskrepanz

Kapriolen am Ölmarkt

Chinesische Eisenbahn setzt auf Linux.

Einer Prognose der Internationalen Energieagentur zufolge wird die USA womöglich schon in diesem Jahr zum weltgrößten Ölproduzenten aufsteigen - dank der umstrittenen Fördertechnik Fracking. Einer Prognose der Internationalen Energieagentur zufolge wird die USA womöglich schon in diesem Jahr zum weltgrößten Ölproduzenten aufsteigen - dank der umstrittenen Fördertechnik Fracking.

WTI Rohöl NYMEX Rolling Rohstoff

Der gestiegene Ölpreis hat diese Entwicklung enorm beschleunigt. Die Aussicht, dass die Opec-Gespräche auf eine diplomatisch motivierte Drosselung hinauslaufen könnten, quittierten die Marktteilnehmer am Donnerstag mit weiteren Kursverlusten: Damit sank der Preis kurzzeitig unter die Schwelle von 60 Dollar. Das setzt allerdings voraus, dass sich die Ölförderung weiter lohnt. Ähnlich schnell kann es in die andere Richtung gehen.

Erst als sich die Preise wieder erholten, fuhren die US-Schieferunternehmen ihre Produktion wieder hoch. Die Fracking-Industrie steht zwar heute deutlich robuster da als damals, die Kosten für die Technologie sind deutlich gesunken, aber es gibt eine Schmerzgrenze.

Dann wird es auch für die Schieferöl-Produzenten bedrohlich. Trumps Rechnung ist also riskant. Wegen der hohen Ölpreise in den vergangenen Wochen dürften die US-Fracking-Unternehmen ihre aktuelle Produktion noch gut abgesichert haben, erklärt der Experte.

Doch allen "laufenden und künftigen Produktionsausweitungen droht das Aus, sollte der Preis für WTI weiter rasant fallen". Börsianer treibt noch eine weitere Sorge um. Im Falle einer erneuten Pleitewelle könnten diese wie schon in Serie ausfallen. Der Markt habe den Ölpreisrutsch bis jetzt eingepreist. Bis hierhin halte er ihn als Stimulus für das Wirtschaftswachstum für gut. Wir stehen also an einem Wendepunkt am Ölmarkt. Es könnte sehr gut sein, dass Trump schon bald twittert: Wie sollen — oder wie werden — die Ölförderstaaten auf den Niedrigpreis reagieren?

Wie viel Barrel sollen sie künftig fördern, um die Preise wieder nach oben zu treiben? Und wo liegt nun eigentlich der langfristig angemessene Preis für den wichtigsten Rohstoff der Welt? Zuerst einmal muss man erklären, woraus der Kurseinbruch im Oktober überhaupt resultierte: In den vergangenen Wochen nämlich befürchteten die Ölproduzenten ein Überangebot des schwarzen Goldes auf dem Markt. Sie hatten erst zur Jahresmitte im Juli die Fördermengen stark ausgeweitet, weil sie vor einem halben Jahr noch drohende Engpässe bei der Rohstoffversorgung befürchteten.

Im Sommer waren die Lagerbestände unter den fünfjährig üblichen Durchschnittsmengen gefallen. Gleichzeitig lief die Konjunktur auf Hochtouren, daher glaubten die Produzenten, der Ölmarkt könne angesichts der steigenden globalen Nachfrage bald austrocknen. Und die steigenden Preise sprachen ja auch für ein knapper werdendes Angebot bei wachsender Nachfrage. Also förderten die Erdölländer mehr.

Denn grundsätzlich sind steigende Preise zwar für die Produzenten gut, dennoch haben zumindest die Opec-Staaten kein allzu hohes Interesse an überhohen Ölpreisen. Denn sie begünstigen stets auch die Investition in unrentable Abbauprojekte und nützen zudem der vorwiegend amerikanischen Fracking-Industrie. Und sie beflügeln den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit. An allen drei Effekten ist den klassischen Erdölförderländern nicht gelegen. Also drehten sie den Hahn auf.

Aber natürlich sah auch Amerikas Ölindustrie nicht tatenlos zu. Das Öl schwappte also wieder reichlich in Fässer und Lager, deshalb fürchten die Produzenten aus Nahost inzwischen wieder eine neue Ölschwemme. Der rasante Preisabsturz bestätigt das ja. Bei ihrer jetzigen Sitzung will sich die Opec daher darauf einigen, die Fördermenge spätestens zu Beginn wieder zu drosseln. Aus Sicht der saudischen Machthaber sind nämlich zu tiefe Ölpreise genauso kontraproduktiv wie zu hohe. Ein stabilerer — und wieder höherer — Ölpreis wäre also ein Gewinn, weil er wieder mehr Geld in den Staatshaushalt des Königreichs spülen würde.

Auch Vertreter des Oman und der Vereinigten Arabischen Emirate bekundeten jüngst öffentlich, dass sie ebenfalls ein Drosseln der Fördermengen befürworten würden. Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Fracking soll die ultimative Waffe gegen die Abhängigkeit von den Russen sein? Schon ganze Landstriche wurden mit dieser fragwürdigen Methode der Energiehebung verseucht.

Beides ist derzeit weder in Berlin noch in Brüssel erkennbar. Dies hat den dortigen Energiemarkt erheblich verändert und mündete in einem aktuellen Erdgas-Überangebot mit Preisverfall auf dem US-Markt, so dass die Rentabilität des Verfahrens bereits in Frage gestellt wurde.

Tankschiffe für den Transport zu uns! Ferner gibt es in der EU nicht genug Anlagen, um das Gas wieder um zu wandeln, um es einspeisen zu können. Aber wie sagte Präsident Obama so treffend: Aha, ein Schelm, wer böses denkt! Zölle und ähnliches wären auch ohne Abkommen zu streichen, aber es geht hier um Lobbyinteressen!

Also daher weht der Wind. Die Sorge um die Krim war doch wieder vorgeschoben, um Putin madig zu machen. Um selber den Ölramsch zu verkaufen. Daher weht der Wind. Auch weil die Europäer gierig zugreifen werden. Der europäische Kurzdenkpolitiker ist nunmal so.

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