Audi A5 als Gebrauchtwagen kaufen

Moslems machen Schulmädchen zu Huren

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Die Firma Auto Kügler in Höflein ist Ihr Spezialist für Auto Ersatz- und Gebrauchtteile des Fahrzeugherstellers Nissan. Vom kaputten Starter über die alte Lichtmaschine bis hin zum defekten Motor finden Sie in unserem großräumigen Lagerbestand Nissan Ersatzteile für alles, was Ihr Fahrzeug braucht und Ihr Herz begehrt. Angefangen hat alles während der großen Schneekatastrophe im Jahr mit dem Kauf des ersten eigenen Autos: einem 56er Käfer, für ,- DM und mit noch einem Jahr TÜV.

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Wir haben nicht viel Geld, und manchmal reicht das Essen nicht. Deshalb kommen wir hierher. Der Doktor hat meine Kinder schon oft geheilt. Doktor Aroldo Ixcot empfängt die Kinder in einem schlichten Büro, das vor Jahren mit Spendengeldern des deutschen Hilfswerks Adveniat ausgestattet wurde. Die Armut ist extrem. Während der Erntesaison suchen vor allem Arbeiter der Kaffeeplantagen unsere Hilfe. Dort kommen sie mit Pestiziden in Berührung, mit Chemikalien. Es wäre sicher sinnvoll, zu überprüfen, woher das kommt.

Sie ist eine resolute, zupackende Frau. Wenn es darum geht, hungernden Kindern zu helfen, ist sie engagiert bei der Sache. Deshalb haben wir mit einem Ernährungsprogramm begonnen. Den Hauptgrund für die Unterernährung der Kinder sehen wir bei den Müttern, die selber Hunger leiden.

Nach der Geburt haben sie nur wenig Milch. Die trocknet schon bald aus, so dass die Säuglinge schnell unterernährt sind. Alles ist grün, der Boden fruchtbar. Eigentlich sollte niemand Hunger leiden müssen. Zudem steigt die globale Nachfrage nach den braunen Bohnen stetig. Doch den wirklichen Profit machen nur sehr wenige Personen.

Die meisten Kleinbauern verfügen nur über kleine Grundstücke in kargen Bergregionen. Miguel trägt keine Schuhe, dafür aber eine Schirmmütze, auf die in dicken Lettern der Werbeslogan einer politischen Partei geschrieben steht: Ich denke, unser Leben sollte nicht so sein. Er findet es nicht in Ordnung, dass kleine Kinder in der Hitze stehen und Kaffee ernten müssen.

Die Besitzer der Kaffeefelder behandeln uns wie Hunde, aber wir wissen, dass wir alle gleich sind im Leben. Die Einhaltung von Mindeststandards müsste kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass die Arbeit zu Gesundheitsschäden führt. Ihre beiden Töchter haben eine feste Anstellung, die eine als Putzhilfe bei einer wohlhabenden Familie, die andere in einer Schneiderei.

Heute ist sie eine junge Frau, der die Last der Verantwortung ins Gesicht geschrieben steht. Es geht ja nicht anders. Das tut mir weh, aber so ist das Leben. Er ist 64 Jahre alt, hat graues Haar und einen auffällig dicken Bauch. Aber er ist fitt und unternehmungslustig. Seine Familie wohnt in einem exklusiven Viertel der guatemaltekischen Hauptstadt.

Er selber verbringt seine Zeit lieber auf einer seiner sechs Fincas. Der kleine Miguel hat den Mann, für den er arbeitet, schon öfter gesehen. Er schimpft mit den Leuten und manchmal tritt er nach ihnen. Wer ihn um Arbeit bittet, den nennt er einen Dieb. Wenn er glaubt, jemand habe von ihm gestohlen, droht er mit einem Gewehr. Vor bald hundert Jahren hat er die erste Kneipe der Gegend eröffnet. Er hat Bier verkauft, aber weil die meisten nicht zahlen konnten, haben sie sich verschuldet.

Auf diese Weise hat er sehr viel Land bekommen. Dort betreibt er auch eine Weiterverarbeitungsanlage für Kaffee, von der aus jedes Jahr rund fünfzigtausend Sack Kaffee in die Welt geschickt werden. Trotzdem wissen die Leute, dass hier das Hoheitsgebiet von Jaime Bonifaz beginnt. Die schmale Sandpiste führt kilometerweit vorbei an Kaffeefeldern soweit das Auge sehen kann. Plötzlich eröffnet sich der Blick auf eine riesige Wiese.

Zwischen den Kaffeefeldern liegt eine Meter lange Graspiste, auf der ab und zu Don Jaimes jüngster Sohn mit seinem Privatflugzeug landet. Während der Erntezeit kommt Don Jaime oft auf die Finca, um mit einem seiner Geländewagen über die verschlungenen Wege zwischen den Kaffeefeldern zu fahren und die Arbeit der knapp tausend Tagelöhner zu begutachten.

Sein Wohnhaus, die Hacienda, liegt hinter Stacheldraht inmitten der Finca. Miguel erzählt, er habe seinen Vater schon einige Male auf das Anwesen begleitet: Die Wächter lassen niemanden ohne Erlaubnis rein.

Sie haben Gewehre und verstecken sich. Wochenlang hatte ich mich erfolglos um ein Gespräch mit Jaime Bonifaz bemüht. Auch zahllose Telefongespräche mit seiner freundlichen Privatsekretärin in einem Bürogebäude der Hauptstadt blieben ohne Ergebnis.

Deshalb entschloss ich mich, in Santo Tomas auf ihn zu warten. Endlich fährt er in einem blitzsauberen, neuen Geländewagen an mir vorbei. An einer Kreuzung muss er halten. Ich klopfe an sein Fenster, stelle mich vor und bitte ihn um ein Interview. Und was sie über das Essen sagte, das bring ich auch nicht aus dem Kopf! Also klar lieber Helmudi, ich will dir nur sagen, ich hätte 50 Geschichten und es würde immer peinlicher werden, aber ich mach das jetzt mal ein wenig vorsichtiger, damit du nicht noch mehr explodierst.

Nur wird es langsam Zeit, dass du auch mal die andere Seite erfährst und nicht erst dann wenn mein Buch herauskommt und mir noch mein Buch sperren lässt. Von deiner Oma könnt ich dir auch ein paar Sachen erzählen, aber da muss ich noch einmal genau recherchieren und den Erzähler darauf hinweisen, dass es stimmen muss. Die Ainringer Stammtischler kennen die Geschichten genau und wenn sie 40 Jahre immer gleich erzählt werden, dann werden sie schon wahr sein.

Die Sache mit dem Hackstock übrigens, da hab ich 3 Zeugen, das kann man ja auch nicht erfinden und ich erfinde nichts. Nach Ainring kommt noch das bayerische Amtsgericht, demnächst wird bestimmt wieder ein Wirtshaus leer stehen, wo man den Gerichtssaal machen könnte.

Es ist genau 7 nach 10 und ich muss noch für den Högl Rehragout und Hirschbraten machen. Hansi ist noch nicht da, er war gestern in Straubing bei einem Auftritt. Er rief mich heute früh an, komm erst um Papa machst du das? Ich mach es sehr gerne! Und wenn ein Junger zu den Alten sagt, bittschön mach mir den Schweinsbraten oder das Rehragout dann hab ich auch Freude. Hab noch schnell beim Lenzei bei der Rosi angerufen, denn die ist halt der Rehragout-Spezialist und für die alte bayerische Küche gibt es keinen besseren Berater als die Erna, die über 40 Jahre bei uns war und die Lenzner Rosi.

Jetzt bekomm ich wirklich Tränen in die Augen, denn heute werd ich wieder einen Test machen, ob die Oma anspringt wenn wir sagen sie muss uns helfen. Die Lenzeis kommen heute zur Taufe, dann ist sie eh aus dem Häuschen. Schnell noch zum Neuwirt und den damaligen Geschäften, der Stammtisch war bestimmt 15 Meter lang und es waren Vormittags, gegen Mittag schon 25 Mann am Stammtisch.

Es ist nur schade, dass der Gomei Hermann nicht mehr lebt, er wäre ein guter Zeuge und würde sich auch trauen richtig auszupacken. Er wusste ganz genau, wer sich beim Helmut, beim Neuwirt, bedient hat, wer da gestohlen hat und ganze halbe Rinder hinten raus getragen hat. Ich glaube ich hab es ja schon mal erzählt, wie mein Bruder, der Helmut dem Kaibe Luk Und der Bierpreis war so, dass man auch nicht viel verdiente.

Es gab ein paar Bedienungen die sicher mehr verdienten wie mein Bruder Helmut. Ich seh jetzt gerade die roten Köpfe der Damen, die sich bedient haben. Wie leichtfertig man mit dem Geldbeutel von meinem Bruder umging. Am nächsten Tag wurde dann abgerechnet was im Kassierbeutel noch drin war. Freilich sagen jetzt alle, da ist er doch selbst schuld gewesen. Ja es war halt so, man vertraute. Man glaube auch nicht, das die hochangesehenen, katholischen Damen alles schwarz machten und so viel schwarz machten, dass man heute auf der Stelle eingesperrt würde.

Die Nägel waren so harmlos, dass sie gar nicht die Rede wert sind. Glaubt ihr wirklich, dass mein Vater das nicht wusste oder mein Bruder, wer alles geklaut hat? Das Fass kam einfach zum Überlaufen und ich gebe zu, aus gesellschaftlichen Gründen traute ich mich auch nicht! Aber irgendwann ist einfach Schluss! Nein, im Endeffekt ist es doch so: Obwohl es alle selbst erlebt haben und am Stammtisch besprachen, wie lange ich mir das wohl noch Gefallen lasse wie hier einer Jahrzehnte lang abzockt.

So jetzt ist alles raus was mich heute Nacht beschäftigt hat und die beteiligten müssen wissen, ich habe keine Angst und ich lass mir auch von einem Pidinger Anwalt nicht Angst einjagen. Ich werde ihm nicht einmal antworten! Ich freu mich nur auf eine Gerichtsverhandlung, wo sie live dabei sein können wo 2 Damen und ein Herr aussagen.

Jemand der ein Buch schreibt, ist ja auch künstlerisch unterwegs und bei Künstlern hat man einen bestimmten Freiraum. Man muss das so sehen wie bei der Figur in Ainring. Die gleich in der Nähe steht, auch an das kann man sich gewöhnen. Ich finde es einfach gut, dass unsere Nachkommen nachlesen können, was so in einem Dorf alles los war.

Und Glück gehabt das man ihnen einen Bauernhof mit viel Baugrund vermachte. Mit der Arbeit wären sie sowieso vielleicht Harz 4 Empfänger. Airning war ein gutes Pflaster für Baugrundstücke und wer das Glück hatte, dem sei es gegönnt, doch immer mit dem Finger auf einen zeigen, der es sich mit Arbeit verdiente, das will ich mit meinem Buch beweisen. Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.

Ich freu mich heute über Reservierungen am Ulrichshögl. Es werden sicher Leute die zu uns kommen. Wenn die Ainrigner heute erzählen, da geht keiner rein, dann ist das gelogen und wer es nicht glaubt soll heute mal schaun wie viele Autos vorm Haus stehen. Da gibt es auch 2 Speziallisten, meine Würstl-Freunde, die jeden Samstag mit dem Auto kommen und schaun wieviel Gäste wir haben. Aber damit hab ich abgeschlossen ich mag Leute nicht, die einen nur mögen wenn man gibt.

Ich hab jahrzehntelang gegeben. Ich hab lange gegeben und jetzt ist Schluss. Das ganze haben wir jetzt in 20 Minuten geschrieben, bin stolz auf meine Mitarbeiter, ob einer jetzt deutsch spricht oder nicht.

Man muss nur verstehen sie richtig einzusetzen. Das muss die Politik noch lernen, da gibt es so viele die lügen und uns jeden Tag neues Caos bringen. Unser einem würden sämtliche Konzessionen entzogen und dürften nie wieder ein Geschäft führen.

Bin von unserer Politik schwer enttäuscht. Das hat mich aufgeregt. Gestern hat einer gemeint, ich soll mal was über die Flüchtlingssituation schreiben, das kann ich nicht. Da schlagen 2 Herzen. Aber was Seehofer und Merkel tun ist unverständlich. Man hätte reagieren müssen, als die ersten Schiffe in Griechenland eintrafen, aber da hatte man gesagt uns geht es gut die Griechen und Italiener müssen sich kümmern.

Das sagte mir vor kurzem ein sehr intelligenter Mensch. Ich glaube er hat Recht, wir hätten sie nicht losmarschieren lassen dürfen, in dem Glauben, das es bei uns so wunderbar ist. Mit den Fotos im Kopf, die sie auf ihren Handys von Deutschland bekamen.

So, jetzt hab ich noch 5 Minuten und bevor ich die Geschichte vergesse, muss ich sie euch noch schreiben: Alle lachten wenn mein Bruder nicht 2 sondern 3 Stufen nahm und über die Treppe hinaufstürmte, weil seine liebe Frau klopfte. Es gab kein Haustelefon, aber ein Heizungsrohr vom Zimmer in die Küche und wenn das vibrierte, musste Helmut los und die Madame bedienen.

Der Helmut wurde halt ausgelacht, weil er ein guter Kerl war und so verliebt war, arbeitete wie ein verrückter und die Madame musste nur klopfen und er kam mit Jägertopf und allem was dazu gehörte. So einige Werbesprecher und Chefs der Werbefirmen hatten schon Platz genommen und kümmerten sich um die Madame. Welche Madame es ist, schreib ich nicht, damit nicht wieder Unfrieden entsteht.

Es gab ja mehrere Madames im Bergerleben. Der Stammtisch wusste, dass mein Bruder, wenn er Essen hatte, sagte er hätte gehabt. Da kam einer von den Speziallisten auf die Idee, den Helmut anzurufen. Sie würden mit Leuten, mit 5 Bussen kommen. Heute Abend um 17 Uhr. Fragen sie die Ainringer, ob das stimmt, sie können alle nur mit ja antworten. Der alte Echei, der Gommei und noch 2 hatten diese Idee. Einer, der gut die Stimme verstellen konnte, rief an: Kurz noch den Preis ausgemacht und Helmut war glücklich, sprang in die Gaststube und schrie mit lauter Stimme: Ich glaub es war der Donei.

Wir kommen grade vom Essen. Bis die Bedienungen sagten, ich glaube, die haben uns rein gelegt. So waren Sie halt und hätte Helmut was gesagt oder geschimpft oder vielleicht noch einen beleidigt, was hätten sie gesagt? Das kenn ich gut!

Gott sei Dank haben wir es geschafft, dass ich keine Angst mehr haben muss. Högl ruft schon an wo ich bleibe. Schönen Sonntag ich hoffe ich habe euch ein bisschen Freude gemacht. Des einen Freud, des andren Leid. Das hat die Lolita schon immer gesungen. Ich durfte sie für 20 Jahre begleiten und wie ich gestern den Silbereisen gesehen habe und die Lolita dastand und ich meiner frau sagte was ich alles mit ihr erlebt hatte… Ja das gibt ein anderes Buch.

Wenn man mit jedem Wochenlang unterwegs war. Ich glaube 2 Bücher, aber ich hab zu wenig Zeit. Jetzt mach ich erst mal die Ainringer Geschichten weiter. Ich hoffe, dass der Gemeinderat am Dienstag die 5 Chalets genehmigt, die ich sofort bauen möchte. Aber es ging nicht anders, weil mein super Aushilfsmetzger Helmut nur am Samstag Zeit hat. Er ist 75 und ich kenne keinen Jungen, der Ihm das Wasser reichen kann.

Was der kann, da kann man nur staunen. Wir 2 arbeiten gerne zusammen. Obwohl er Metzgermeister ist, steh ich am Kutter und er an der Spritze, aber wir sind ein Team und bei uns wird nix geredet. Nur ab und zu erzählt er mir von Reichenhall und der Wirtin. Passt zu meinen Geschichten. Die Reichenhaller wissen schon was ich meine, aber ich hab selbst genug Sorgen und muss schaun, dass meine Hütten alle laufen.

Am Freitag bereiteten wir uns vor für 3 Hochzeiten, Hausgäste und dann noch mindestens 50 Ausflugsbusse und was alles sonst noch so daher kommt. Waren wohl weit über 2. Da braucht man schon Material. Der Hansi macht den Einkauf wie kein Zweiter. Es geht uns fast nichts aus, alles ist immer da. Am Samstag bin ich in die Metzgerei. Beim runterfahren fällt mir ein, dass alle Messer von Kutter und Wolf beim Schleifen sind.

Sonst mach ich das selbst, aber ich wollte sie einmal einschicken und schaun, ob der das besser kann. Gott sei Dank lag ein Paket auf dem Metzgereitisch und dann war ich schon mal froh.

Normal suchen wir solche Pakete einen Tag. Ich baute dann die Kuttermesser ein. Das ist nicht einfach und auch gefährlich. Es reicht, sowas hatten wir ja noch nie! Siehst du nicht was mir der Chef da angetan hat? Ich verreck, ich kann nicht mehr! Unsere Konditorin hat nur die Böden gebacken. Torten waren noch nicht belegt und noch nicht fertig gemacht. Das meistert der Hansi in gerade mal 30 Minuten.

Langsam wird alles gut. Unsere Hausgäste bestehen auf die feine Mettwurst. Hausgemacht und immer frisch! Ja das ist für uns auch der Wahnsinn, was unsere Gäste so erleben und ertragen müssen. Er brauchte über 6 Stunden.

Als er dann sauer wurde lies der Beamte ihn alles ausräumen. Die Gäste müssen das auch mal lesen, was so ein Wirt alles erlebt. Um 20 Uhr ging ich aus der Küche. Kurz vor meinem Auftritt um Ich ging zu den Herren und sagte, zuerst sehr freundlich, sie möchten bitte beim Kellner bezahlen. Wir bekamen 2 EZ zu wenig, Ihr seid Betrüger! Ich hab noch nicht ausgesprochen, da hat mir der eine Fahrer ein volles Glas mitten ins Gesicht geschüttet.

Ich war so narrisch. Wie ich von einem Fahrgast der Gruppe erfuhr, war von den Beiden nur einer Busfahrer und der, der mich angeschüttet hat, ist ein katholischer Pfarrer.

Einen Vollrausch, ein unsympathischer Mensch! Ich hab wirklich sowas noch nicht erlebt! Um 20 nach ging ich auf die Bühne und wieder ohne zahlen verschwanden die beiden.

Ich will gar nicht länger schreiben was heute früh dann passiert ist, aber Ihr seht mal was alles passieren kann. Samstag schau ich mir immer die Menschen der Woche bei Frank Elsner an. Da war der Mittermaier aus Dorfen der Komiker.

Er lies tolle Sätze los, er sagte, Menschen, die man nicht mag, denen muss man es sagen. Ich glaube mit meinen Geschichten, schrieb ich es sogar wen ich nicht mag und was ich nicht mag und wie Menschen oft ungerecht und böse sein können. Dass der Fahrer mich mag und mir wieder alles erzählt hat und sogar bezeugen würde, was die alles wusste.

Ist eigentlich mein Kerzenständer wieder in der Kirche? Schreibt mir eine Mail. Einer ist ja verschwunden und seit ich beweisen konnte, dass der Kerzenständer von mir gemacht wurde, könnte es sein, dass er nicht mehr in der Kirche sein darf.

Wirtshausgeschichten werden immer wieder von meinen Freunden gefordert. Nur die Leute ausrichten, kehr zuerst mal vor deiner eigenen Tür. Das hab ich schon ein paar Mal gesagt. Der dann sagte, ich geh zu dir nicht mehr rein! Auf manche Gäste muss man einfach verzichten können man wird ruhiger und es ist unbeschwerter.

Wir freuen uns über jeden Gast. Da war ich 16, aber den Satz hab ich mir schon gemerkt! Ich habe schon lang das Gefühl gehabt, dass der aufhören will und mit den Gedanken ganz wo anders ist. Ainring kann sich nur glücklich schätzen, dass ich dafür gesorgt habe, dass wir bei diesem Verein nicht mehr sind und wir nicht jedes Jahr Jetzt wird eine neue Idee gebraucht, um eine Daseinsberechtigung zu finden.

Sie haben für unsere Region weder einen Gast noch eine Gruppe gebracht. Erst der Hedecker hat Berchtesgaden zu dem gemacht was es jetzt ist.

Politiker kommen und gehen. Nur wir Hoteliers bleiben. Ich mach mit dem Thema vielleicht heute noch weiter. Ich muss jetzt in die Küche und zum Högl. Da muss ich heute noch alles vorbereiten, denn unsere Buchhalterin braucht ab morgen ein neues Büro, die darf nicht mehr gestört werden, auch nicht vom Chef. Jetzt wird ein Gästezimmer ohne Telefon ausgeräumt, wo sie von dem ganzen Zirkus nichts mehr mitbekommt. Ich denke oft nach, wie es das gibt, dass so viele Leute ins Berchtesgadener Land kommend.

Die Nachfragen sind unbegrenzt und mit den Chalets, da hab ich auch wieder was Neues entdeckt, aber das sag ich euch nicht. Nur, normal haben wir an einem Tag auf der Bayern Chalets Seite bis Zugriffe, nach meiner Idee, jetzt täglich über bis Zugriffe und in den letzten 24 Stunden haben 6 Chalets gebucht.

Jetzt bauen wir einen Hundeplatz. Wer kann mir da helfen? Bitte schreiben Sie mir! Habt ihr heute schon die Zeitung gelesen? Ziemlich langer Bericht, man könnte das eigentlich viel kürzer machen, aber wer meine Geschichten liest, der kennt ja das Problem.

Ob ich die Chalet baue oder ob zum Beispiel Wohnwägen mit Vorzelt dastehen, ich glaube diese Dachflächen geben 10 mal mehr Dachfläche wie 15 oder 18 Chalets. Aber lassen wir es gut sein es gibt ja Gutachter. Wir brauchen sowieso überall ein Gutachten. Mich würde mal interessieren, wie das früher alles ohne Gutachter gebaut werden konnte.

Haben die Griechen Gutachter gehabt oder die Römer? Welcher Gutachter wird jetzt entscheiden wie viel Flüchtlinge wir aufnehmen können? Mir tun sie auch leid, aber wenn sie alle kommen und eingeladen werden, müssen wir auch halten was wir versprechen. Mehr will ich dazu nicht schreiben, denn es geht ja um Wirtshausgeschichten und aktuelles gibt es ja mit mir oder unserem Betrieb genug. Das sagt immer der Hias vom Musikantenstadl zu mir. Heute sagte ein gescheiter Mensch, der geht bis zum Bundesgerichtshof, alles klar, alles gut.

Da werden sich die Högler wieder freuen, die werden jetzt alle wieder kommen wenn sie erfahren was ich vor hab.

Momentan haben sie abgemacht, keiner geht mehr rein. Alle machen da nicht mit, aber die paar kann man wirklich verkraften, weil die schreien eh so, dass ich einen anderen Gast nicht halten kann.

Nur noch eine kleine Geschichte von meinem Bruder Helmut, er war in der Schweiz als Koch, in Garmisch und nicht zuletzt in Petershofen. Gesehen hat er viel und er war als Koch schon an guten Plätzen. Einmal war die Freu Teufenbach alleine und es gab als Aboessen Jägertopf, sie beschwerte sich immer über die Schreihälse am Stammtisch und Sie wollte gern ins kleine Stüberl.

Helmut sagte, geht nicht, Werbe-bus. Sie soll in der Gastsubn hocken bleiben. Mein Freund der Kaibe Luk erzählte uns immer was die Marianne für ihn gekocht hat es gab Ente, Rossbraten, Nudelsuppe und Gulasch, er wär so voll und alle lachten, denn er war noch gar nicht daheim.

Freu Teufenbach beobachtete ich als Schüler ganz genau. Ich musste die Flaschen raus räumen und ich war stolz, dass Sie bei und gegessen hat. Auf einmal sprang sie auf und ging Richtung Küche. Das Beschwerdegespräch mit Helmut dauerte länger. Nie mehr wieder schreit weiter, aber ohne mich! Seine Frau war nicht vom Fach, kam aus Hammerau. Die lies er bestimmt beim Zeller mitgehen, so viel konnte ich gar nicht nageln was der an Nägeln anlieferte.

Leute es stimmt jedes Wort und meine Sekretärin könnte bezeugen, wie ich jetzt lachen muss. Seine Frau war die Chefin vom Verkehrsamt und über sie schreib ich demnächst aber nur gute Sachen sie war eine tolle Frau. Ihr Mann war Polizist und Lebensmittelkontrolleur.

Der schnappte sich den Helmut und seine Frau und machte richtig Zunder zwecks Sauberkeit in der Küche. Beschlagnahmt hat er den Hackstock vom Neuwirt, der war nicht gerade, der hatte eine Mulde und zwar 10 cm Höhenunterschied. Zum Schnitzlklopfen musstest du dich schräg stellen.

Ich sehe Helmut heute noch wie er die Schnitzel an der Seitenwand nieder geschlagen hat. Stragula, bemalte Dachpappe, auf den Hackstock genagelt. Der Stragula war nur leicht gebraucht. Es war der herausgerissene Boden vom Personalzimmer Petro. Der erste Ausländer in Ainring, aus Spanien, der bei uns gearbeitet hat. Als der Petz kam, holt er meinen Vater und ich vergesse nie mehr, wie der geschrien hat. Zur Strafe für meinen Vater wurde dann ein Zaun gebaut und der kleine Helmut durfte nicht mehr in den Rupertihof.

Enkelentzug, das war die Lösung. Leider spricht der Sohn von meinem Bruder bis heute nicht mehr mit meinem Bruder Helmut, der auch schon 75 ist und dem es sehr weh tut. Mir fällt grade noch ein meine Mutter wurde 85 und da war die Musikkapelle Ainring da.

Viele junge Musikanten, die ich zum Teil auch gar nicht kenne. Der Lackner Hias erzählte mir am nächsten Tag, dass ein junges Mädchen zu ihm sagte wer ist das denn alles am Ehrentisch?

Er sagte Ihr die Namen und dann sagte sie und wer ist das? Ja das ist dein Opa, der Berger Helmut. Aber wahrscheinlich hat er von seinen 2 Opas genug von unseren gemeinsamen Erlebnissen gehört und oft wird einer der beiden Opas sagen, was wir alles mit dem Berger erlebt haben kannst du dir nicht vorstellen!

Hansi fragt mich auch immer, was war, was habt ihr gemacht? Alles kann ich ihm nicht erzählen, weil wir waren schon Deppen! Wir sind aber auch nicht heiliggesprochen worden wie andere. Jetzt muss ich in die Küche, wir haben 60 Tiroler, die standen 3 Stunden im Stau. Bis morgen 12 Uhr hat er Frei und ich bin wieder Küchenchef. Sei es Ihm gegönnt wir hatten jetzt wirklich sehr viel Arbeit!

Geheimtipp, gestern gingen wir um den Altaussee es war ein Wahnsinn! So schönes Wetter, kein Mensch da, das ist ein Kraftplatz! Auch Bad Aussee ist ein toller Ort und zum Grundlsee nicht weit. Herr Sommerbauer ist der Direktor, er war schon in der Schweiz und am Wörthersee bei uns als Hoteldirektor ich muss jetzt aufhören, wir bauen auch noch gerade das neue Rückhaltebecken es müssen ja jetzt 2. Brot selbst mitbringen, Senf haben wir da, Getränke nur Wasser von der Gemeinde, das ist ja noch sauber.

Morgen hat meine Sekretärin frei, am Samstag werd ich mich mal melden. Momentan fällt mir so viel ein weil wenn ich an den Neuweit denke, könnt ich ein Buch schreiben. Über den Neuwirt und über die Leute die uns damals belogen, betrogen und bestohlen haben, nicht mich, aber meinen Vater. Wie man einen ganzen Bullen durch den Gulli entsorgt, das werd ich euch mal schreiben.

Der Bulle war vom Rimann aus Ainring hatte 18 Zentner. Ein paar leben ja noch und von denen die nicht mehr da sind, soll man es nur wissen, dass sie auch nicht heiliggesprochen werden. Personal- oder Familienangelegenheiten sind eigentlich Privatsache, aber wer verteilt muss auch einstecken können und darum hab ich mir überlegt bis zu einem gewissen Grad auch hier Auskunft zu geben.

Bevor manche wieder Misst erzählen und Unwahrheiten verbreiten, schreib ich es euch wies wirklich ist! Ich habe kurz erwähnt, dass mein Sohn Thomas aufgehört hat, nicht so wie man aufhört, wie man sich das so als Chef oder Vater vorstellt.

Thomas macht es einfach nach seinem Kopf und seinen Vorstellungen. Vor 14 Tagen hätte er Dienst im Kuhstall gehabt und hätte den Geschäftsführer vertreten müssen. Um 11 Uhr ruft mich der Koch an, kein Kellner da, kein Thomas da. An diesem Tag erfuhr ich, dass nicht nur seine Mutter plus Luise Oma den Aufweckdienst haben und Ihn jeden Tag aus dem Bett holen, sondern jetzt auch Hansi eingesetzt ist wenn er zum Beispiel um 10 Uhr nicht da ist muss der Rupertihof wecken.

Der Hansi hat sogar ohne meines Wissens den braven Matthias eingesetzt, ein Pole, ein wirklich absoluter Spitzenmitarbeiter, der muss dann nach Thundorf, den Thomas persönlich wecken. Um 12 Uhr hab ich das an diesem bewussten Tag erfahren, um 1 Uhr hatte ich noch keinen Kellner für den Kuhstall, der Geschäftsführer musste vom Frei zurück und einer von Ainring war unterwegs. Ich sagte nur, er soll sofort nach Reit im Winkl und nicht mehr in den Rupertihof kommen.

Ich war der Meinung, er ist als zweiter Kellner in Reit im Winkl und der Geschäftsführer kann frei machen dann ruft mich die Buchhaltung an, Gästehaus Irene steht sein Auto, er hätte alle Schlüssel abgegeben, er mag nicht mehr. Dann kam ein neuer Knaller, den ich einfach nicht erzählen will. Ja das Leben ist nicht einfach. Er ist 19, er muss jetzt selbst auf seinen Beinen stehen.

Ich denke nur noch an ein Beispiel wie ich, die Sekretärin von der Grundschule ist Zeugin, ihm mal das Mofa weg nahm, weil er auch wieder was angestellt hat wo die ganze Schule sich aufregte. Am nächsten Tag erfuhr ich von Hansi, die Mama hatte ihm ein neues Mofa gekauft, er fährt schon wieder.

Ohne Helm oder den Helm nur bis zur Stirn. Wer in Thundorf wohnt kennt die Helmstellung von Thomas. Muss euch aber noch eine Geschichte erzählen von meinem verstorbenen Bruder Hansi, auch im Gästebuch steht, ich soll da mal Auskunft geben.

Bis gestern konnte ich das nicht. Denn wenn man einen Bruder durch Selbstmord verliert, das belastet einfach wahnsinnig und je älter man wird, desto öfter denkt man nach, ob man da nichts machen konnte. In den nächsten Tagen werd ich halt mal so Geschichten schreiben was da alles passiert ist. Das besprach er oft mit dem Moor Sepp und dem Moor Pauli. Als Kind habe ich aber sehr viel miterlebt, was in der Gastronomie Kind und Kindheit betrifft, wenn man dann Erwachsen wird und mit anschauen muss, was in diesem Job alles läuft, dann ist es wirklich ein Wunder wenn man diesen Job mit so viel Freude macht wie ich.

Sie können meinen Bruder Helmut fragen der würde nie über meine Mutter ein schlechtes Wort kommen lassen, auch mein Bruder Hansi verstand sich mit meiner Mutter weit besser als mit seinem Vater. Die Einheimischen wissen wo das Zimmer war, denn dort in der Bude ist ja einiges passiert.

Ein Ainringer wird jetzt aufschrecken, hoffentlich schreibt er das nicht! Beim Neuwirt war die Metzgerei. Mein Vater war Zuckerkrank, 2 Herzinfarkte, aber er hat dann auch zu viel getrunken und die Sauferei die hab ich als Kind schon nicht gemocht.

Hansi war auch stolz wenn er erzählte, wie er mit dem Eschei über eine halbe Schoppen Wein und Bier trank. Das war halt die Zeit wo sie beim Neuwirt viel zu viel gesoffen haben.

Verschlafen war fast täglich und die Frau Oscter war der Weckdienst. Hansi sprang aus dem Bett, lief zum Neuwirt, schaltete alle Maschinen ein die er nur einschalten konnte und tat so als würde er schon lange arbeiten. Dieser Trick ist ihm geglückt und der Vater sagte es würde ihm leid tun, er hätte alle Scheiben eingeschlagen.

Er war auch ein guter Wirt, nur war er leider selbst der beste Gast. Alles kann ich nicht schreiben, aber ein paar gute Sachen hab ich schon auf Lager. Vor kurzem hat mich ein Gemeinderat angerufen zwecks der Ampel, warum ich mich da einmische, ich hätte doch sowieso keine Ahnung. Vielleicht hat er ja Recht, aber mir würde eine Ampel in Perach gut gefallen. Aber grade ist mir eine nette Geschichte eingefallen, vom Kaibe Luk.

Ich war 10 und er war halt schon Ja er war mein Lehrer, mit 12 konnte ich eine Kuh auf kg schätzen. Luk hat mir alles erklärt, er war ein feiner Kerl, leider halt zu viel getrunken. Durst hatte er immer und er war bei uns wie zuhause. Was hat das mit der Ampel zu tun? Das will ich euch sagen! Luk sagte Schnull, er nannte mich so, weil ich ziemlich lang nen Schnuller hatte, den hat er mir auch abgenommen. Ich muss zum Metzger Hirschei. Damals wurde man sogar eingesperrt, wenn man das zweite Mal mit Trunkenheit erwischt wurde.

Früher war da keine Ampel über die Bahnüberführung, die war neu, zwecks Gegenverkehr. Aus der Halben wurden 3 ca. Das geht doch nicht! Ich hab so gelacht! Und das zur Ampel von Perach. Die Polizei dein Freund und Helfer. Am Samstag beim Brand war ein Polizist da, der lieber nicht auf die Menschen losgelassen werden sollte. Aber wahrscheinlich war er nur beleidigt weil er Blütenstaub vom Ölfilm vom letzten Ölunfall nicht auseinanderkannte, da hat er mit mir gewettet und verloren.

Aber er ist sowieso nicht mein Freund und ich hoffe, dass er nicht mehr auftaucht und wenn er kommt dann red ich mit diesem fränkischen Dorfpolizisten sowieso nicht mehr ich hoffe man kann auch ein Gespräch ablehnen und macht sich dann nicht strafbar wenn man jemandem sagt, mit Ihnen red ich nicht mehr.

Ich hoffe er liest das. Heute waren 2 Polizisten am Campingplatz, zwecks Zirkus mit einem Camper. Man hatte nicht das Gefühl wie beim Franken, dass sie einem was Böses wollen und das wünscht man sich als Bürger. Ich hoffe auch, dass sich die Gemeinderäte nicht mehr von dem Nachbarschaftszirkus beeinflussen lassen, dass das Wasser über den Berg hinunterläuft und nicht rauf ist bewiesen, dass es weiterlaufen soll und nicht bei einem stehen bleibt, ist eigentlich auch klar.

Aber das zu beweisen hat mich Ich habe 3 Mal vor Gericht gewonnen und ich hoffe, dass es jetzt losgehen kann. Vielleicht noch einen Punkt, es gibt einen Busfahrer vom Omnibus Hogger, einen gewissen Herrn Huber, der bei uns auf dem Campingplatz wohnt, er erzählt gewaltige Geschichten und zur Zeit ist mein Anwalt mit Ihm beschäftigt, er schreibt mir aber auch was bei den Vereinsausflügen so manche Ainringer über mich sagen.

Herr Huber war auch beim Bürgermeister und bei der Zeitung. Herr Huber hat auf dem Campingplatz ein Holzhaus errichtet oder ein Holzhaus von einem Camper gekauft ein riesen Schwarzbau. Jahrelang hab ich sie unterstützt und ich glaube sagen zu können, herzlich und menschlich gehandelt, auch jetzt beim Chaletbau helfen wir alle zusammen, um die schwierigen Fälle unter zu bringen und nicht vom Platz, wie Herr Huber behauptet, zu verjagen.

Nur Festeinbauten und Vorzelte wie ein Wohnhaus mit Dach und fest eingebauten Wänden und fast 80qm Wohnfläche, das geht nicht. Nächste Wochen sind alle Fälle gelöst und wer vernünftig ist, sieht auch ein, dass es so wie es war einfach nicht mehr geht. Mit ein paar Bierkisten beim Platzwart zu bezahlen, die Zeiten sind halt vorbei.

Der neue Platzwart trinkt nichts. Jetzt muss ich los. Gott sei Dank ist der politische Krimi in Ainring nach 3 Tagen beendet worden. Ich hoffe nur, dass es dabei bleibt, bin mir nicht sicher, dass das schon alles war. Wenn gute Freunde zu Feinden werden, da muss man aufpassen, hab ich alles selbst erlebt.

Jetzt schau ma mal was draus wird, wenn Fliesenleger oder halb Fliesenleger es besser wissen. Lassen wir uns überraschen, meine Meinung ist, man sollte sich an Fachleute halten. Jedem kann man es sowieso nicht recht machen. Zum Burschenverein Ainring, ich hab das ganz vergessen, vor ca.

Ich sagte, Jungs alles ok, aber es muss danach wieder sauber sein. Heute, Sonntag 13 Uhr schlafen noch alle, Hansi war auch um 10 Uhr noch bewusstlos, Thomas war nicht dabei aber der kam auch erst um 13 Uhr.

Dann konnte ich doch noch eine Stunde schlafen. Aber ich war auch gestern bewusstlos und schlief mit Popmusik ein. Ein super netter Mann mit Erfahrung und ist sogar Maler und Baumeister. Ich hab mich so richtig gefreut viele haben über meine Annonce gelacht, aber wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Allein für das Wassergutachten hab ich Das hängt auch mit dem Kanonenrohr zusammen, warum das so teuer wurde. Aber laut Wasserwirtschaftsamt ist alles jetzt klar und den Prozess haben wir nicht nur einmal sondern zweimal gewonnen. Bei der vorletzten Gemeinderatssitzung wurde die zweite Auflegung des Bebauungsplans beschlossen die muss aber, wie seit mehr als 50 Jahren, an den Anschlagtafeln in der Gemeinde ausgehängt werden.

Ein absoluter Spitzenmitarbeiter der Gemeinde, zuverlässig und ein wirklich netter und angenehmer Mensch der Riedl Alois musste die Zettel aufhängen. Sein Vater war 30 Jahre bei mir und den Alois schätz ich seit ich Ihn kenne, hatte den Auftrag die Zettel an die Anschlagstafel zu hängen.

Bekanntmachung irgendwas mit Kindergarten, irgendwas mit Feldkirchen und der dritte Zettel war Bayern-Chaltedorf Bebauungsplan. Laut Gesetz und Gemeindeordnung müssen die Zettel ausgehängt werden. Der schlaue Fuchs aus Ainring auch Horstl genannt hat sich bei der Gemeinde beschwert die Auslegung des Bebauungsplans wär nicht rechtens, die Gemeinde sagte, warum? Er meinte weil die Zettel nicht an der Anschlagtafel hängen. Jetzt geht der ganze Zirkus von vorne los 4 Wochen Verspätung vielleicht sogar 6, das hat der Fuchs erreicht.

Dabei sei bemerkt, dass es hier mitnichten um die Beseitigung einer kleinen Undichtigkeit oder gar um eine notwendige Reparatur geht.

Vielmehr möchte ich bei strahlendem Sonnenschein unter meinem Lieblingsspielzeug im Schatten liegen und Schrauben drehen und die Maschinerie streicheln. Und wer es noch nicht erlebt hat, ein abendliches Weizenbier schmeckt am besten, wenn die Hand, die das Glas festhält, noch ein wenig nach Motoröl und Handwaschpaste riecht Den Panhardstab der Vorderachse, den Unterfahrschutz und auch das Ölfiltergehäuse muss man abbauen.

Zum Vorschein kommt herrlicher christlich, abendländischer und blitze blanker Maschinenbau aus Süddeutschland.

Der OM ist eben ein richtig ehrlicher Reihensechszylinder, wie er sein muss und wie ihn ein kleines Kind malen würde. Das Herz des Ullimog präsentierte sich in bestem Zustand.

Die Nockenwelle hatte gar keine Einlaufspuren, die Pleullager waren alle spielfrei und auch die Laufbuchsen der Zylinder zeigten alle noch das Kreuzmuster vom Hohnen. Ich denke dieser Motor wird Ulli und mich und sämtliche geplanten Reisen des Ullimogs überleben. Zumindest gefällt mir dieser Gedanke. Die abgerissenen Schrauben gingen zum Glück ohne Linksausdreher raus und wurden durch die Stiftschrauben ersetzt, wie im Bild schon zu erkennen ist.

Der Flansch für den Peilstab bekam neue Dichtungen. Richtig sauber wurde die Wanne an der Stelle nur mit der Fächerscheibe. Dabei litt der Lack ein wenig und wurde, nach dem Zusammenbau mit aushärtender Dichtmasse, lokal ersetzt. Die neue Ölwannendichtung besteht nun nicht mehr aus vier Einzelteilen.

Vermutlich ging MB auf Probleme an den Übergängen ein. Ich richtete die teils verzogenen Bohrungen mit Hartholz und einem Hammer. Da hat es einer mit der Dichtheit tatsächlich zu gut gemeint und praktisch jedes Loch trichterförmig verzogen. Bei diesen Dichtungen muss man behutsam vorgehen und "fester" bedeutet nicht "dichter". Die Klebemassen aus dem Werkstatthandbuch verwendete ich nicht.

Wannenseitig strich ich das ganze mit Dirko-HT, einer aushärtenden Masse ein. So bleibt die die Beilage im Falle einer weiteren Demontage an der Wanne.

Auf die Oberseite kommt einfach nicht aushärtendes Hylomar. Wichtig ist nun, dass alles "nass in nass" verbaut wird, da sich der Kram erst bei der Montage richtig positioniert. Unsere Schwingsitze haben sich aller bestens bewährt, doch die veränderte Familiensituation erforderte den Rückbau auf 3 Sitzplätze im Führerhaus des Ullimog. Deshalb möchte ich hier ausführlich darüber berichten. Nur zu gut erinnerten Ulli und ich uns an die Rückenschmerzen. Das Platzangebot im Fahrerhaus des ist nicht gerade üppig.

In der Breite sind für die beiden Passagiere maximal 90 cm vorhanden. Zwei vollwertige Sitzplätze sind also leider vorneweg ausgeschlossen. Das Online-Angebot dieser aktuell verbauten Teile ist reichlich und man kann sich sogar die Farbe und das Wunschmaterial aussuchen.

Die Breite eines rechten Stuhls und eines Mittelsitzes liegt bei 87 cm. Im folgenden habe ich den Einbau von zwei Touransitzen siehe Bild dokumentiert um einerseits die Vorarbeit zugänglich zu machen und eventuell einen Anreiz zu schaffen, selbst einen solches Unterfangen anzugehen.

Selbstverständlich handelt jeder dabei höchst eigenverantwortlich. Ich möchte ausdrücklich davor warnen diese Informationen anders als nur zur Unterhaltung zu nutzen. Zuerst geht es darum einen Hilfsrahmen zu bauen, der die Stühle aufnimmt. Dabei wollte ich mich an die Konstruktion des originalen Gestells halten und auch die entsprechenden Punkte zu Krafteinleitung in die Kabine verwenden.

Als Ausgangsmaterial wählte ich 35mm Stahl-Quadratrohr in der Stärke 2mm. Diese Dimensionierung entspricht im wesentlichen dem Mercedes Rahmen und hat nebenbei noch den Vorteil, dass jeder Spraydosenboden Durchmesser 69mm inklusive Stiftbreite zu einer Radienleere wird.

Nur so als kleiner Schlossertrick am Rande. Somit setzt sich das Bauteil aus 4 Positionen zusammen: Diese Sammlung heftete ich in dem gezeigten Schema zusammen. Hilfreich ist dabei eine Kartonunterlage, auf der das Bauteil abgezeichnet ist. Der Brocken wird ohne angebohrte Hohlräume gebaut. Hinten ist das schon der Fall, vorne ist etwas mehr Aufwand nötig. Mit dem Dosenboden z. Brenner-Antihaftmittel bekommt man den Radius perfekt hin.

Dann ein 2 mm Blech angepunktet und rumgehämmert. Jetzt kann alles zusammen gebraten werden. Das geht bei der Materialstärke aus einer 16 A Steckdose problemlos. Dieser Beschlag leitet die Kräfte in das Rohr des Hilfsrahmens ein und bildet jeweils im Paar eines der beiden vorderen Lagerungen der Sitze.

Ginge vielleicht auch ohne aber der eigene Anspruch ist eben hoch und das Ziel ist es nicht möglicht effektiv einen Minimalrahmen herzustellen. Das bleibt dem Kommerz überlassen. Als Daumenregel ist im Crashfall mit 20 g zu rechnen und die auftretenden Kräfte sind enorm. Daher möchte ich einen soliden Unterbau, der das abkann und schön gebaut ist. Insgesamt braucht man 8 Stück der gezeigten Teile. Theoretisch reicht dafür 3mm Stahlblech, da das Gegenstück am Sitz auch nur 3 mm stark ist.

Mit einer Hebelschere und einer Bügelsäge geht das gerade noch. Dazu ein wenig Geduld, eine Schruppfeile und in einer Stunde sind die 8 Mopeds raus gebissen. Wieder ein kleiner Trick: Ein Muster bauen und in die Blechrohlinge das 8 mm Loch bohren.

Schlosser ist nämlich ein schöner Beruf, jawohl. Der Beschlag liegt innen bündig an dem Rahmen an und fungiert somit zusätzlich als Knotenblech.

Dabei ist die innere Kehlnaht des Gestells ein wenig im Wege und die wird gefälligst in Ruhe gelassen. Lieber geht es dem Beschlag ans Leder. Mit dem H-Winkel kontrolliert man die senkrechte Stellung und die Ausrichtung des fertig verbundenen Lagers.

Wenn nötig "hilft" mit dem Hammer etwas nach. Solche Brocken verziehen sich immer ein wenig. Deshalb sollte ruhig ein kleiner Spalt zwischen Rohr und dem inneren, zweiten Blech entstehen. Für eine parallele und konzentrische Positionierung sorgt ein kleines Stück 12 mm Sperrholz in welches zuvor ein 8 mm Loch mit der Ständerbohrmaschine gebohrt wurde.

Alles noch mit einem 8 er Bolzen ordentlich verspannt und die Ausrichtung sollte stimmen. Nach dem Abkühlen einfach ein paar Schläge mit dem Hammer. Die hintere Rastung übernehmen 8 er Bügelschrauben. Bei der ganzen Konstruktion, die mal schwarz lackiert oder pulverbeschichtet werden soll, wollte ich alle Bauteile, deren Oberfläche einer gewissen Abnutzung ausgesetzt ist, verzinkt ausführen.

Das gilt natürlich auch für die Bolzen vorne. Die genauen Positionen der Bohrlöcher kann ich hier nicht angeben. Die bestimmt man am Besten beim Zusammenbau auf Probe. Die Toleranzen bei Schlosserarbeiten dieser Art liegen doch im Millimeterbereich und da hilft nur selbst anpassen.

In der Mitte bleibt dann ein 1 cm breiter Spalt. Ein kleiner Fehler ist mir allerdings unterlaufen. Selbstverständlich hat sich das vordere Rohr nach oben verzogen. Die noch kommenden Nähte werden das zwar wieder ausgleichen, die Anpassung an das Fahrzeug wird dadurch jedoch erschwert. Die Befestigung auf der Beifahrerseite sieht so aus. Beides ist für den Sitzkomfort wichtig und die Höhe von 24,5 cm Bodenblech zu Unterkante Sitzrahmen ergab sich aus mehreren Versuchen.

Es bleibt ein Kompromiss und wir haben so unseren gefunden. Die Kopffreiheit ist durch die Luke an der Fensterseite etwas besser. Diese kleine Konstruktion nutz zudem die Gewinde, die am Bodenblech der Beifahrerseite sowieso schon drin sind. Die Löcher für die 10er Schrauben bohre ich immer in 11 mm. Dann bleibt die spätere Farbe drauf und die Montage geht leichter. Das Bild zeigt die Anpassung an den Ullimog.

Der Flansch wird später auch die Gurtrolle für den Mittelsitz aufnehmen. Die Höhe des Rahmens über der Mittelkonsole ist glücklicherweise ausreichend, dass das Staufach zugänglich bleibt.

Der Anschluss erfolgt waagrecht und auf gleicher Höhe. Dieser Arbeitsschritt kostet viel Rennerei und viel Zeit. Das ganze soll ja auch vernünftig aussehen und schief laufende Rohre will ich nicht haben. Wenn alles soweit angepasst ist, kleide ich das Fahrerhaus mit Kartons und Brettern aus und mache das Anheften vor Ort.

Die Trägerplatte für die Ganghebel, den Hauptschalter, den Kaltstarter, die Handbremse und den Nullförderknopf sieht richtig vergammelt aus und ist dazu noch nato-oliv. Ich beschloss im Zuge des Sitzgestellbaus die Sanierung, da der Weg zum Sandstrahler und zum Pulverbeschichter sowieso anfällt.

Jetzt kann alles zusammen zum Sandstrahler. Die Wartezeit wird genutzt und sämtliche verschlissenen Gummiteile werden ersetzt, die umlaufende Dichtung inbegriffen. Das Lager des Ganghebels ordentlich gereinigt, diverse angeranzte Teile frisch lackiert und auch sonst schön gemacht.

Das Bild zeigt das Gestell frisch beschichtet in der Abendsonne auf dem rohen Estrich unserer Terrasse. Da freut sich der Papa und hat sich auch gleich ein Bier aufgemacht. Die Platte mit den sanierten Hebelagen ist wieder wie neu. Ich kann es gar nicht abwarten, sie wieder im Ullimog zu verbauen. Saukalte Finger, eine Elendsfummelei und Kriecherei unter dem Eismog aber irgendwann hatte sie einfach verloren. Der sonnige Samstag Nachmittag neigt sich dem Ende zu.

Ich bin durchgefroren und sämtliche Brocken sind wieder an ihrem Platz. Jetzt kann die Nachmittagsausfahrt zu dritt in den Odenwald kommen.

Das Projekt Sitzvermehrung ist abgeschlossen. Auf der Zulassungsstelle sind vermutlich weitere Euros fällig. Aber so ist das in Deutschland, das teuerste beim Bau dieser Sitzkonsole war weder das Material, noch die Beschichtung Trotzdem hat alles reibungslos geklappt und die Kleine kann hochoffiziell auf einem eingetragenen Sitz nebst Konsole mitfahren.

Das haben wir natürlich sofort ausprobiert. Das schau ich mir nun schon eine Weile mit Sorge an und habe nun beschlossen, das endlich zu reparieren. Irgendwie scheinen diese teilbaren Billigersatz-Gummimopeds aus dem Interblöd nichts zu taugen. Die "alte" der Vorderachse sieht deutlich besser aus, obwohl sie 30 Jahre auf dem Buckel hat.

Hinten nässt es inzwischen heftig und ich vermute einen verschlissenen Wellendichtring. Um an das Teil im Getriebe heran zu kommen, muss am Mog einiges runter. Dann kommt man angeblich an das Kreuzgelenk für den Antrieb und letztendlich an das Plastikteil.

Dabei will einem der Unimog die Finger abzwicken und man muss höllisch aufpassen. Vielleicht klemme ich einen Holzbalken dazwischen oder so etwas. Jedenfalls ist das zunächst der Plan für die kommende Aktion. Samstag war es endlich soweit. Sämtliche Hausbaustellen können ruhen, die Kleine schläft und der Papa kann am Samstag am Unimog schrauben.

Als erstes braucht es einen stabilen "Bock", da ich den schweren Karren hinten unterstützen will. An einem Vormittag sind die Eisen auch herausgesägt und zusammen gebraten.

Von dem Sitzkonsolenbau war sowieso der Keller noch voller Baustahl. Es reichte ganz genau und um Mittag war das Gestell fertig.

Der Tag fing also gut an und hätte ich geahnt was mir bevorstand Ich malte mir eigentlich ganz gute Chancen aus, den besagten Wellendichtring am Abend in der Hand zu halten. Aber schon an dem ersten 20er Bolzen biss ich mir die Zähne aus. Meine ganzen Tricks mit Kriechöl, "drehen und drücken" versagten kläglich.

Ich bog mein dickes Montiereisen krumm, als ich versuchte den Bolzen geben das Achsrohr herauszuhebeln. Warm machen geht hier leider auch nicht. Das einzige was half, war ein Aluminiumblock, den ich zwischen Mutter und Achse klemmte und dann die Mutter losdrehte.

So kam der Kopf wenigstens ein Stück heraus. Leider funktioniert das nicht endlos weiter so, weil das Gewinde irgendwann im Loch verschwunden ist. Inzwischen nahm ich die Angelegenheit persönlich und beschloss es der Drecksau heimzuzahlen. Die Zeit der Streicheleinheiten ist nun endgültig vorbei und es wird in diesem Krieg nur einen einzigen Sieger geben Kurzerhand baute ich eine Aushämmerhilfe aus Stahlresten, die noch im Schrottkasten lagen.

Drehen bringt nebenbei gar nichts, da sich das Gummi beginnt im Dämpfer zu drehen, lange bevor sich am Metall etwas tut. Bei ihrem Kumpel auf der anderen Seite hatte ich es nicht so leicht.

Da bewegte sich absolut gar nichts und beim Drücken mit der Mutter auf den Alublock und das Achsrohr, begann sich das 6er Blech an der Achse zu verbiegen.

Ich beneide an dieser Stelle alle Defender, Toyotas und ihre Allradverwandten, weil as an diesen kleinen Mühlen gar keine 20er Bolzen gibt. Eine 30er Schlüsselweite hat da maximal die Lenkrandschraube. Aber ich habe nun mal ein dickes Fullsize-Abendlandeisen aus Gaggenau und dann ertrage ich auch alles was da kommt. Dummerweise sind zwei Schnitte erforderlich. Es ging nicht besser weiter. Erst machst Du an jeder Schraube eine Stunde rum, um sie dann in 10 Minuten durchzusägen.

Ulli brachte mir zwischendurch eine Schale Erdbeeren, weil sie meine Flüche entsprechend interpretierte. Den Ablauf dieser Reparatur habe ich auch zig langweiligen Autofahrten oder in nicht endenden Meetings hunderte Male in Gedanken durchgegangen. Würde es wirklich alles so hinhauen, wie ich mir das gedacht habe? Alles ist irgendwie improvisiert und natürlich möchte ich mich auch nicht in Lebensgefahr bringen.

Soll meine Tochter in ein paar Jahren in der Schule folgendes erzählen? Wir kommen noch zusammen aber womöglich nicht so bald".

Dann kam das Stützgestell unter den Rahmen und die schwere Karre wurde darauf abgelassen. Die Schrauben des Schubkugelgehäuses gingen zur Abwechslung mal prima heraus.

Da kommt man bestens heran, wenn das Ersatzrad ausgebaut ist. Wenn ich die Achse gleich nach hinten ziehe, dann fällt das Schubrohr einfach herunter. Um das zu verhindern klemmte ich mit Schraubzwingen eine kleine "Fang-traverse" an den Rahmen. Das Schubrohr ist von Hand kaum zu halten und da geht das als Solo-Heimwerker eben nicht anders.

Ein Eimer sollte unbedingt darunter. Die Hinterachse lässt sich mit einem mittelstarken Spanngurt weit genug zurück ziehen um diese Reparatur durchzuführen. Die erforderliche Kraft ist nicht so hoch, wie ich befürchtete.

Das eine Ende des Gurtes befestigte ich an dem Differenzialgehäuse und das andere Ende an der Hecktraverse. Da hatte ich zunächst meine Zweifel und hoffte, die Achse möge einfach ein kleines Stück zurück rollen. Sie tat es, wobei ich natürlich vorher die Lösevorrichtung der Feststellbremse aufgehämmert hatte. Das geht mit eine Dachlatte und einem Fäustel mit einem einzigen, kurzen Schlag.

Stück für Stück ratschte ich die Achse vom Getriebe weg. Um die Antriebswelle abzuflanschen reichen etwa cm. Dann erreicht man die 4 Schrauben am Kreuzgelenk des Antriebs.

Die Schrauben sind kurz und mit einem Ring-Gabelschlüssel geht das wunderbar. Es ist gar nicht nötig mit den Fingern dazwischen zu gehen. Mit einem Hammerstil drückte ich die Antriebswelle wenige Zentimeter nach hinten und zurück in das Achsrohr. Somit kann das Schubrohr nach unten abgelassen werden. Dazu entfernte ich die Hilfstraverse und stützte das Rohr zentral mit dem Wagenheber.

Hurra, der Fieg ift mein, mein ift der Fieg. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert. Hier wollte ich eigentlich hin. In wenigen Minuten werde ich den Getriebe-Wellendichtring in den Händen halten. Aber was ist das? Die braune Brühe, die in dem Eimer steht, übersteigt die 2 Liter Marke und sieht eigentlich mehr nach Achsöl als nach Getriebeöl aus. Moment mal, so viel fehlt niemals aus dem Hauptgetriebe und da ist doch glasklares ATF drin.

Dessen Ölstand befindet sich seit 8 Jahren knapp unterhalb der Füllschraube. Also schaute ich in das Differenzialgehäuse, welches ich erst vor wenigen Wochen auffüllte. Ha, hier fehlt der braune Saft und irgendwie bestätigt sich mein Verdacht.

Das Zeug kommt aus der Achse. Nur wie kommt das denn das Schubrohr nach oben gekrabbelt? Ganz einfach, fährt man mit dem Mog steil bergab, läuft das Öl nach vorne und bleibt in den Taschen des Gehäuses und der Manschette hängen und tropft dann ab.

Also ist der Wedi hinten im Rohr kaputt. Ich hatte das Gefühl ein Fass ohne Boden geöffnet zu haben. Ja, ich traue mich so ein Bild von mir ins Internet zu stellen. Da gibt es sowieso schon tausend Grimassen schneidende Trottel und da kommt es auf einen mehr nicht an. Die Antriebswelle vorsichtig aus dem Stahlrohr ziehen und eine Schraube nach der anderen heraus drehen. Fluchend wühlte ich in den Eingeweiden des Ullimog und sah mit einem gewissen Unbehagen einen schweren Brocken nach dem anderen auf den Hof fliegen.

Ist das die Achse, fragte Ulli. Schubrohr also auch ab. Nach einer weiteren Stunde schaute ich in die nächste gähnende Höhle. Glücklicherweise lies sich alles recht einfach demontieren. Als ich das sackschwere Schubrohr auf dem Buckel um unser Haus schleppte und wankend die Ecken nahm, sprach mich unser Nachbar über den Zaun an.

Ich brachte kein Lächeln hervor und lud das Sauding stöhnend auf der Werkbank ab. Sofort sah ich den total verschlissenen Wellendichtring, der zu allem Überfluss auch noch eingerissen war. Aha, da ist also der Hund begraben. Laut Werkstatthandbuch ist an dieser Stelle wieder mal ein Sonderwerkzeug von Nöten. So etwas mag ich immer besonders. Mit dem Kunststoffrad eines Werkzeugwagens, einem Rundstahl und einem Bohrfutter baute ich einen Austreiber.

Ein paar kurze Schläge und alles flog heraus. Jetzt lies sich das Elend aus der Nähe betrachten. Vermutlich wurde der Ring bereits bei der Montage beschädigt. Wie sich heraus stellt, ist der Zusammenbau in der Tat nicht einfach und erfordert ein weiteres Sonderwerkzeug. Diesen Ring zu tauschen ist jedoch mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Wieder müsste mit mehreren Sonderwerkzeugen der Triebling auseinander gebaut werden. Dann braucht es eine neue Stauchhülse um die Vorspannung der beiden Kegelrollenlager einzustellen.

Da aber die Lager spielfrei und sauber liefen, entschied ich mich für die Alternative: Ich spannte den Flansch des Antriebs in den Schraubstock, umwickelte die Welle mit Schaumstoff und Klebeband und stülpte einen Steckdosenbohrkopf darüber.

Mit der Bohrmaschine lies ich das Gebilde rotieren und entferne mit er Schleifleinen binnen Minuten jede Einlaufspur. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn mich dafür professionelle Mechaniker auslachen und als "Pfuscher" abstempeln.

Der Wellendichtring befindet sich bei der Montage bereits wieder tief im Schubrohr. Dieses schwere und höchst unhandliche Monstermoped auf den Triebling zu fummeln ist wirklich ganz schön schwierig. Da bleibt der neue Wedi schnell mal an einer der vielen Kanten hängen. Natürlich gibt es von Mercedes-Benz wieder ein schönes Sonderwerkzeug Nr.

Ich sehe wieder einmal nicht ein, für einen einmaligen Vorgang dieses Werkzeug anzuschaffen. Das geht leichter als es aussieht. Dann noch ein Loch in den Deckel gebohrt und eine Schnur durchgesteckt. An diese Schnur kommt zum Schluss eine 12er Mutter. Ölt man das Teil zusätzlich dünn ein, flutscht der Wellendichtring von der Schwerkraft getrieben in seine Endposition. Im richtigen Leben kommt das Konstrukt auf den Wellenstummel, der beim Zusammenbau aus dem Differenzialgehäuse heraus steht.

Die Schnur wird durch das Schubrohr gefädelt. Die Schrauben des Flansches setzen und als nächstes an der Kordel gezupft. Flasche raus und die lange Antriebswelle wieder rein in das Schubrohr Wenn ich im nächsten Leben ganz schnell ganz reich werden will, dann melde ich das Gefummel zum Patent an und nenne es: Kaufen sich also nicht Sonderwerkzeug Nr.

Und wenn sie gleich bestellen, erhalten sie die Präzisions-Mutter plus Weltraum-Schnur kostenlos dazu. Vorsicht nur noch wenige Exemplare verfügbar!!! Eine Unimog-Geschichte mit ohne Sonderwerkzeug. Bei dieser Gelegenheit mach ich natürlich die Nachrüstung des berühmten Schmiernippels am Gehäuse.

Das ist auch im eingebauten Zustand möglich und für all jene, die das machen wollen, versuche ich nun die richtige Position für die Bohrung zu beschreiben: Der Schmiernippel sollte gut erreichbar sein und nicht unbedingt am tiefsten Punkt positioniert werden. Ich halte das Feld auf etwa 8 Uhr des Flansches für geeignet. Dann landet das Kernloch für das 10 x1 Gewinde exakt in dem Hohlraum, der zwischen dem vorderen und dem hinteren Lagerschalenpaar entsteht.

Am Fahrzeug wären die Bohrspäne kein Problem, da Guss eher bröselt und alles schön nach unten heraus fällt. Das Feingewinde geht schön rein und nun ist endlich nachgeholt, was vor Jahren versäumt wurde. Ein wenig Rätselraten gibt es bei der Montage des neuen Wellendichtringes.

Dieser ist ersetzt worden und nun gibt es den Abstandsring A und den Wellendichtring A Der neue Wellendichtring ist nämlich deutlich schmaler und so gleicht dieser Abstandsring die Breitendifferenz aus und positioniert die Dichtlippe an der gewohnten Stelle. Das geht selbstverständlich auch ohne das Sonderwerkzeug. Der eingefettete Wellendichtring geht mit Gefühl auch mit der Hand und ohne Werkzeug rein. Das Schubrohr erinnert mich total an den mm Mörser aus meiner Wehrdienstzeit. Da passt die Länge, das Kaliber und sogar Kugel an einem Ende.

Möge es im Schubrohr niemals so knallen, wie im Mörser. Die schönen "neuen" Teile liegen montagefertig auf der Werkbank. Alles ordentlich sauber gemacht und schön aufgestellt. Dieser Teil der Schrauberei ist immer der beste. Ulli spricht in dem Zusammenhang sogar von Therapie.

Alle an der Aktion beteiligten Schrauben werden gereinigt, die Köpfe lackiert und alles fein säuberlich und in Montagereihenfolge auf der Werkbank aufgestellt. Mit Molykote BR2 schmierte ich die blitze-blanke Schubkugel ein und nehme mir lange Zeit für die einfachsten Arbeiten. Das schwere Schubrohr mit intaktem Wellendichtring unter dem Unimog zu montieren ist alleine einfach sch Alle beide hatten richtig Lust auch mal Hand an schwere Maschinerie zu legen und gingen enthusiastisch an Werk.

Freitag Nachmittag trafen wir uns unter dem Ullimog zum Einbau der schweren und unhandlichen Brocken. Ulli wollte unterdessen lieber ein gutes Abendessen für die Mechaniker-Mannschaft kochen. Als erstes galt es, die Einstellung der Schubkugel zu überprüfen. An dieser machte der Ullimog bisher keine Probleme. Die Kugel knarrte nicht und hatte auch kein merkliches Spiel.

Zur Sicherheit und da nun sowieso alles zerlegt ist, wollte ich die Vorspannung dennoch überprüfen. Als überaus hilfreich erwies sich ein kleiner Zurrgurt, den wir über ein Querrohr des Rahmens schlugen um das Moped hinten hoch zu halten.

Zum Schutz des gereinigten Flansches und des verflixten Wellendichtringes verschloss ich die Hinterseite mit einer Plastiktüte. Als Ausgangsposition für die Prozedur des Ausdistanzierens wählten wir natürlich die ursprünglich verbauten Distanzringe. Das Eigengewicht war gerade so nicht mehr ausreichend, um die vorne geklemmte und in Nylonschalen gelagerte Stahlröhre in waagrechter Position zu halten.

Langsam glitt das Schubrohr stets in die Gurtschlaufe zurück. In jeder weiteren Bewegungsrichtung zeigte es einen ähnlichen, konstanten Widerstand.

Ich entschied, dass diese Einstellung "gut so" ist und wir bauten alles wieder ab. Nun folgt der eigentliche und wesentliche Teil der Prozedur, die hoffentlich endgültige Montage. Die Distanzscheiben zur Ausdistanzierung des Antriebsradsatzes werden mit dauerelastischer Dichtmasse bestrichen und achsseitig auf den Flansch geschoben. Das Bild zeigt die erste Scheibe in Position.

Neben dem Triebling sieht man meine Kartonunterlage, auf der ich mir alle notwendigen Anziehmomente der beteiligten Schrauben notiert habe. Der Antrieb ist da wo er hingehört.

Die Montagehilfe, die ich aus einer PET-Flasche gebaut habe, wurde über den Wellenzapfen gestülpt und tüchtig eingefettet. Mit einer kleinen 12er Schraube sicherten wir das Teil gegen herausrutschen. Während des Aufschiebens ist unbedingt die korrekte Ausrichtung die Flucht zu beachten.

Zu dritt und mit einigen Zurufen hatte das sperrige und schwere Rohr aber irgendwann verloren. Die 8 Bolzen gingen gut rein und erhielten ihre 90 Nm. Die Schnur, die wir vorher durch die Röhre führten, brachte mit einem kleinen "Plopp" die Flasche wieder zum Vorschein. Mir fiel ein weiterer Stein vom Herzen. Nun war das Schubrohr festgesetzt und ich machte mir tagelang Sorgen, die Ausrichtung mit den Achsstreben könnte nach dem Anziehen der Flanschbolzen nicht mehr stimmen.

Das erwies sich aber als völlig unbegründet. Das bewiesen die Spuren, die die Langlöcher hinterlassen haben. Die Schrauben an den Achsstreben, die nur durch Klemmung das Schubrohr mit der Achse verbinden, benötigen ein riesiges Anzugsmoment. Mit einem Hebel und einer Federwaage knallten wir die Dinger mit den erforderlichen Nm an.

Auch das klappte prima und die Verzahnung fand "ineinander". Die Hinterachse zogen wir mit dem Spanngurt wieder zurück um die Gelenkwelle am Getriebe anzuschrauben. Wir schoben das Schubkugelgehäuse auf dem Rohr nach hinten und entnahmen die vorderen Lagerschalen. So schafft man sich Platz für die Antriebswelle. Ich machte diese Arbeit selber und achtete peinlich darauf, nie die Hand in den Gefahrenbereich zu stecken. Das ist nicht zu schwierig, auch wenn es länger dauert als einfach die Schrauben von Hand hineinzudrehen.

Mit einem Seil an der Federwaage plus Schraubenschlüssel zogen wir die Schrauben fest. Holger fixierte den Schlüssel von unten und ich las die Kraft von der Federwaage ab und brüllte diese Stefan zu. Die Halbschalen gingen prima wieder hinten in das Gehäuse. Leider fehlen auch bei komplett entspanntem Gurt, etwa 3 cm um das Schubkugelgehäuse am Getriebe festzuschrauben.

Auch ziehen und zerren brachte keinen Erfolg. Holger hatte die Idee mit zwei langen 10 er Bolzen das Gehäuse gegen das Getriebe zu ziehen. Es funktionierte bestens und nach und nach wanderten die Flansche aufeinander zu. So soll das sein. Das überholte und glänzende Schubrohr wirkt richtig fremd bei dem ganzen Dreck wie ein Fremdkörper.

Dabei war der immer schon dort, gehört da hin und wird sich hoffentlich auch in Zukunft nicht mehr weg bewegen. Schön zu sehen ist der nagelneue Schmiernippel.

Das andere Ende kann sich ebenfalls sehen lassen. Alles wieder in der Reihe und topfit. Das feierten wir natürlich mit einem kleinen Festessen, welches Ulli gekocht hatte und Weizenbier. In der reisefreien Zeit kümmert man sich um den Kleinkram. Beim Starten rückte dieser anständig ein und begann den Motor zu drehen. Die Maschine sprang auch prompt an und lief ein paar Takte. Dabei spurte der Anlasser wieder aus und drehte sich weiter, worauf der Motor wieder abstarb.

Natürlich interessierte ich mich auch für die genaue Funktion des Starters und daher zerlegte ich ihn aus reiner Neugier. Ich tippte auf eine defekte Haltewicklung was auch angesichts des folgenden Schaltschemas logisch erscheint.

Zu meiner Überraschung präsentierte sich der Anlasser aber in bestem Zustand und selbst die Kohlen sahen nagelneu aus. Die Haltewicklung hatte Durchgang und funktionierte einwandfrei.

Aus dem folgenden Schema geht hervor, dass sie zwischen Klemme 50 und Gehäuse geschaltet ist und die Masseanbindung über die gezeigten Kontaktflächen besteht. Das Zerlegen ist schon recht aufwendig, also mache ich in jedem Fall den restauratorischen Rundumschlag.

In diesem Fall kosten die Ersatzteile bei Mercedes ein Vielfaches. Der Wechsel des Ritzels ist der schwierigste Part. Auf der Rotorwelle befindet sich vorne ein Anschlagsring, der durch einen Drahtring auf der Welle gehalten wird. Diesen muss man mit einem geeigneten Werkzeug in Richtung Ritzel schlagen. Bei mir ging das mit einem 17er Steckschlüssel. Wenn der Anschlagsring nun lose auf der Welle liegt, lässt sich der Drahtring mit einer Wasserpumpenzange herunterpopeln.

Den Drahtring wieder in den Anschlagsring zu bekommen geht nur mit einem kleinen Trick: Um dieselbe nicht zu zerstören, umwickelte ich sie mit einem Handtuch und klemmte zusätzlich Holzkeile mit ein.

Diese Prozedur ist etwas knifflig und daher gibt es keine Bilder. Mit meinen Drecksfingern hätte ich nur die Kamera versaut und alles vor Wut verzittert. Den Rotor wieder ordentlich einzusetzen ist auch nicht ganz einfach. Wer hat schon vier Hände um die Kohlen gleichzeitig zurück zu halten?

Also lieber gleich richtig gemacht und alle Kohlen samt Federn mit ausgebaut. Und wieder schreitet die Sanierung ein Stück fort.

Ihr Spezialist für Nissan Ersatz– und Gebrauchtteile in Köflein

Ich habe Carol versprochen, den Baum zurück zu schneiden. Heute bin ich um sechs Uhr aufgestanden und nahm den Zug um 7.

Closed On:

In den letzten Tagen habe ich viel im Garten gearbeitet. Meist wird vor dem Folieren kurz gefragt, wie das folierte Auto danach gepflegt werden muss.

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