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VIG (AT0000908504)

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Many translated example sentences containing "bond interest" – German-English dictionary and search engine for German translations. Wenn das so weitergeht, werden wir uns nie einen Urlaub leisten können. At this rate we won't ever be able to afford a holiday. Report {m} (Kursaufschlag bei der Verlängerung von Termingeschäften) .

10/03/ · rebell @SvenBuchholz4. Kaum haben wir Sprechen gelernt, erklärt uns jemand,was wir alles verschweigen müssen. lieber stehend sterben als kniend leben.

Danach hat sich die Zahl der Multijobber innerhalb von zwei Jahren vervierfacht. Besonders häufig sind Geringverdiener mit einem Netto-Haushaltseinkommen von weniger als Euro und Selbstständige auf eine zusätzliche Einkommensquelle angewiesen. Mehr als ein Drittel der Befragten gab an, sich einen weiteren Job neben ihrer bestehenden Arbeit zu suchen. Auch das ist ein Stück Wahrheit von der fortbestehenden Misere des deutschen Arbeitsmarkts jenseits aller schrillen Jubelmeldungen.

Staatspleiten bei Griechenland, Irland oder Portugal werden immer wahrscheinlicher. Eine geordnete Umschuldung mit Beteiligung der Gläubiger haben die Eurozonen-Regierungschefs erst ab vorgesehen, wahrscheinlich viel zu spät, um das dort taumelnde Schiff der Staatsfinanzen im Abwärtsstrudel sinkender Wirtschaftsleistungen noch abzufangen.

Das Problem ist allerdings, dass diese Regelung erst ab Sommer gelten soll. Der Mechanismus kommt damit viel zu spät. Das macht es für die Länder immer teurer, sich Geld zu leihen, in der Folge steigen die Schulden weiter und damit auch die Insolvenzgefahr.

Sie muss dringend eine Lösung für den Insolvenzfall finden. Angesichts der weltweiten Unsicherheiten und der einseitigen Exportabhängigkeit werden die Arbeitgeber weiter auf der Lohnbremse stehen und weil die freie Zuwanderung von Billigstarbeitskräften aus Osteuropa einsetzen wird. Der Niedriglohnsektor und unsichere Leiharbeitsverhältnisse werden sich mangels flächendeckender und ausreichend bemessener Mindestlöhne weiter ausbreiten.

Andererseits steigen die Gewinne der Unternehmen und die Vermögenseinkommen weiter. Viele deutsche Unternehmen schwimmen im Geld, nicht zuletzt wegen der schlechten Lohnentwicklung ihrer Arbeitnehmer bei wieder anziehenden Umsätzen.

Auch Siemens und Volkswagen haben Rekord-Kassenbestände. Die Folge solcher Verwerfungen zugunsten von Einkommen, die primär in die Spekulation gehen, wird eine ungenügende Entwicklung der Nachfrage privater Haushalte und damit der deutschen Importe innerhalb der Eurozone sein.

Weiterlesen im kommenden Wochenbrief kann hier bestellt werden. Brüderles Superboomjahr hält das Wasser nicht. Es ist eine nüchterne Analyse mit 25 Schaubildern. Vor allem sollte man warnen: Alle jetzt amtlich verbreiteten und bejubelten Wachstumszahlen des Jahres sind im Vorjahresvergleich gegen das absolute Krisenjahr gespiegelt und damit grob irreführend. Lassen Sie sich da bitte von Brüderle u. Wenn Sie die Realität sehen wollen, müssen Sie mit dem langfristigen Trend vergleichen und da blieb dieses als Superboom gepriesene Jahr erheblich unter dem Trend und konnte die Delle von gerade einmal wettmachen Abb.

Der Wochenbrief kann hier bestellt werden. Nach den Beschlüssen von Brüssel zur Eurokrise: Die letzten Beschlüsse der Eurozonen-Regierungen von Brüssel haben nichts geändert. Die verordnete Sparmedizin wird entweder als unverdaulich, weil von der Bevölkerung nicht akzeptierbar, oder als kontraproduktiv verstanden, weil sie die Volkswirtschaften in den Keller und damit die an der Wirtschaftsleistung gemessenen Verschuldungsquoten weiter nach oben treibt.

Wahrscheinlich können die Anleger in Staatsanleihen besser rechnen als die Regierungen und ziehen daher ihr Geld aus den besonders riskanten Anlagen ab oder legen es nicht neu an.

Die Länder mit den besseren Risiken werden in einem erbitterten Wettbewerb die Länder mit den schlechteren von den Märkten verdrängen. Angesichts der enormen Verschuldung helfen den drei besonderen Krisenländern auch keine Euroanleihen mehr, selbst wenn deren Zinsen niedriger ausfallen. Auf jeden einzelnen Beschäftigten entfallen dort im Durchschnitt und auf die für erwartete Verschuldung gerechnet nicht weniger als Sie berechneten den Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung in Verbindung mit der Bezugsdauer von Altersrenten.

Die Daten gelten als repräsentativ für Deutschland. Das monatliche Bruttoeinkommen wurde dem Personenfragebogen entnommen, der von allen volljährigen Personen beantwortet wurde. Einbezogen wurden vier Jahre Einkommen der Jahre bis , Sterbefälle der Jahre bis , um die Aussagekraft zu erhöhen.

Die Ergebnisse sind eindeutig: Eine komplette Auswertung der interessanten Ergebnisse dieser Untersuchung bringt mit vielen Schaubildern der kommende Wochenbrief kann hier bestellt werden. Die Wirtschafts- und Soziallandschaft zum Jahreswechsel.

Das Jahr wurde im Infoportal mit fast Rundbriefen und 85 Beiträgen der Wochenbriefe beschrieben, die dabei rund zwei Millionen Seitenaufschläge von rund 1,1 Millionen Besuchern verzeichneten. Durch diese kritischen Analysen betrachtet, war es ein weiteres "Annus horribilis", ein schreckliches Jahr, jedenfalls für diejenigen, die nicht zu den obersten zehn Prozent der Vermögens-Hackordnung zählen. Dabei gibt es einen Trost: Es hätte noch weit schlimmer kommen können, wenn der Aufstieg aus der Krisensohle nicht begonnen hätte oder wenn es zu einem weiteren Abrutschen gekommen wäre.

Doch ist es noch viel zu früh, um in ein "wir sind noch einmal davongekommen" einzustimmen. Die Bundesregierung bereitet uns darauf vor, indem sie immer wieder das sonst drohende Ende von Euro und Europäischer Union an die Wand malt.

Dabei reagieren die Exporte auf die schlechte Lage in vielen Abnehmerländern. In USA und Europa steigen die Staatsschulden erheblich und könnten mit immer weiteren Anleihen das Interesse der Anleger überfordern - erkennbar an einem beginnenden, wenn auch noch leichten Anstieg der Zinsen.

Die schweren Probleme der Kranken- und Rentenversicherung werden von der Politik weiter nur kurzfristig behandelt und dabei - siehe Kopfprämie für die Krankenversicherung - auch noch unsozial. Der Arbeitsmarkt ist noch weit von einer Normalisierung entfernt, wobei die Beschäftigung seit vier Monaten stagniert. Sein Netz an Hochgeschwindigkeitszügen ist bereits länger als das der gesamten übrigen Welt. China erlangte zusätzliche Rechte im Internationalen Währungsfond und kaufte sich Gefolgschaft durch die Bereitschaft zum Aufkauf von Anleihen der europäischen Krisenländer.

Zum Jahresende erhöhte China auch noch die Exportzölle auf seltene Erden, auf deren Zulieferung weltweit die Hightech-Industrien angewiesen sind. China widerstand dem Druck auf Aufwertung seiner weit unterbewerteten Währung.

Der Streit mit Google zeigte die Grenzen der Internetfreiheit in China auf, und das verbündete und von China total abhängige Nordkorea durfte von China nicht gehindert den Koreakonflikt verschärfen und nuklear weiter aufrüsten.

Diese Analyse soll ein kleines Kontrastprogramm sein zu den vielen Jubelmeldungen , die jetzt zum Jahreswechsel wieder über uns hereinbrechen. Auch für die weitere Entwicklung der Industriekonjunktur bleiben die Weichen auf Expansion gestellt. Der private Konsum, der sich bereits im bisherigen Jahresverlauf als Stütze der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwies, dürfte diese Rolle beibehalten.

Dabei stagniert sie bereits seit vier Monaten. Und in Deutschland ist die Vermögenskonzentration einschl. Immobilien inzwischen ähnlich ausgeprägt Abb. Inzwischen gelten 6,5 Millionen Erwachsene als überschuldet. Sie können ihre Zahlungsverpflichtungen auf absehbare Zeit nicht mehr erfüllen.

Die Bundesregierung feiert den angeblichen Aufschwung - aber bei vielen Verbrauchern kommt die wirtschaftliche Erholung einfach nicht an. Der kommende Wochenbrief vom 6.

Januar bringt eine Detailanalyse mit vielen Schaubildern kann hier bestellt werden. Dann kann sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen. Da auch die Renten und Sozialleistungen an die Entwicklung von Löhnen und Gehältern gebunden waren, verschlechterte sich die Einkommenssituation sehr vieler Haushalte immer stärker. Der Anstieg wird zum Teil damit begründet, dass sich mit der von Bundestag und Bundesrat zum 1.

Januar beschlossenen Wohngeldreform Leistungsverbesserungen für die Wohngeldbezieher ergeben haben. Doch der wesentliche Grund dürfte in der negativen Einkommensentwicklung liegen.

In diesem Jahr werden 72 Mrd Euro Abb. Alles zusammen waren Ende erhebliche Risiken von mehr als 4 Mrd Euro. Sie strebt daher schon jetzt eine Verdoppelung des Eigenkapitals an, wobei auf Deutschland 1,1 Mrd Euro entfallen werden. Die EZB wird nur dann an weiterem erheblichem Gelddrucken vorbeikommen, wenn die Regierungen der Eurozone endlich eine gemeinsame Lösung für die Eurokrise finden.

Nun droht Moody's mit einer weiteren Runterstufung des Kreditstandings Spaniens. Erstens müssen bei den besonders angeschlagenen Ländern Griechenland, Irland und Portugal die Gläubiger der Staatsanleihen in einer Umschuldung gezwungen werden, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten.

Anderenfalls haben diese Länder wegen der hohen Verschuldung keine Chance, wieder auf die Beine zu kommen und werden die betroffenen Bevölkerungen solche Belastungen auch nicht akzeptieren. Der Rettungsfond wird daher alle bisher aufgelaufenen Risiken dieser Länder garantieren müssen.

Beschäftigung in der gewerblichen Wirtschaft im Oktober: Die deutsche gewerbliche Wirtschaft kommt nur sehr langsam aus dem Krisental. Falsch verstandene internationale Solidarität im Zeichen verstärkten neoliberalen Klassenkampfes.

Wir leben im Zeichen eines verstärkten globalen und internationalen Klassenkampfes. Wer das nicht glaubt, hegt Illusionen oder lebt selbst auf der Sonnenseite. Die Löhne werden überall seit Jahren gedrückt, besonders stark in Deutschland. Die Gewinne expandieren trotz wiederholter Krisen und ebenso die Vermögenseinkommen. Die derzeitige schwere globale Krise ist zu einem weiteren Instrument dieses Klassenkampfes geworden, indem der Wohlstand der Wohlhabenden sehr schnell das alte Niveau von vor der Krise wieder erreicht hat, während die Regierungen die Lasten der Krise in der Regel nicht etwa über Steuererhöhungen für Besserverdiener und Vermögende sondern über Kürzung von Sozial- und anderen öffentlichen Leistungen abwälzen.

Dabei ist sich die Klasse der Wohlhabenden international über alle Grenzen hinweg näher als ihren eigenen sozial benachteiligten Landsleuten. Über den ganzen Zeitraum seit dem Jahr bis zum 3. Die deutschen Lohnstückkosten haben sich besonders schwach entwickelt, ein Ergebnis von ausgebremsten Arbeitnehmereinkommen und steigender Produktivität Abb.

Zwischen und entwickelten sich die deutschen Lohnstückkosten stärker als im Eurozonendurchschnitt und fielen dementsprechend die deutschen Überschüsse. Dagegen stiegen sie seitdem im Zeichen einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der Lohnstückkosten stark an. Dabei ist die überdurchschnittliche Entwicklung der Lohnstückkosten in den letzten zwei Jahren im Wesentlichen durch die deutsche Kurzarbeiterregelung und die derzeitige Krise an der Eurozonenperipherie bedingt und wird sich nicht so fortsetzen Abb.

Internationale Solidarität im Zeichen eines verstärkten globalen neoliberalen Klassenkampfes kann nur bedeuten, Solidarität mit den sozial Benachteiligten über die Landesgrenzen hinweg zu üben. Der beste Beitrag, den Deutschland hier leisten kann, wäre den Niedriglohnwettbewerb gegen unsere Europartner und unsere eigenen Arbeitnehmer einzustellen und mit vernünftigen Lohnsteigerungen in Deutschland auch die Importe aus diesen Ländern zu fördern und ihnen damit einen Weg zum Schuldenabbau zu eröffnen.

Dagegen sollte es keine abstrakte Solidarität mit Staaten gegen, die ihre sozial Benachteiligten einseitig weiter in die Ecke treiben. Es sollte keine Solidarität durch Finanztransfers geben, die am Ende die eigenen Banken und ihre wohlhabenden Gläubiger stützen, wie das derzeit in der Eurozone der Fall ist.

Und es sollte auch keine Solidarität durch unbegrenzte Finanztransfers geben, deren Kosten von der Bundesregierung zu Hause über weitere Absenkungen von Sozialleistungen und anderen öffentlichen Leistungen wieder bei den ohnehin schon sozial Benachteiligten abgeladen werden. Gemessen an solchen Grundsätzen verbietet sich ein dauerhafter Transfermechanismus über Eurobonds, der in den Empfängerländern die Bereitschaft dämpft, höhere Steuern von den Besserverdienern einzutreiben, und dessen Kosten bei uns - wie gehabt - den sozial Benachteiligten auferlegt werden.

Eigenartigerweise wird gerade dieser Transfermechanismus von Vertretern der Linkspartei in Deutschland empfohlen. Dazu sagte ein hochrangiger Notenbanker am Montagabend der Nachrichtenagentur Reuters: Momentan kaufen wir zwar nur mit moderatem Tempo, aber was ist, wenn das Tempo anzieht und die Anleihen auf einmal um 30 Prozent weniger wert sind? Dagegen ist der Rettungsschirm das weit bessere Instrument für Solidarität, denn er ist an strikte Konditionen gebunden und verführt nicht zur Dauerbedienung.

Kombiniert mit einer Aufstockung und deutschem Entgegenkommen zum Abbau der Ungleichgewichte und der damit einhergehenden internen Eurozonenverschuldung, wäre das die richtige und noch am ehesten sozialverträgliche Lösung für die Eurokrise.

Noch ein Wort zur Situation im heutigen Europa, wenn es zu Hilfsaktionen kommt. Wettbewerb der Nationen im heutigen Europa - das sei grotesk. Natürlich haben wir noch Nationalstaaten in Europa, und die sind natürlich in Konkurrenz. Franzosen und Briten führen uns das jeden Tag vor. Die Idee eines europäischen Superstaats ist längst tot. Deutschland hat nach Auskunft der Bundesbank seit Leistungsbilanzüberschüsse im kumulierten Betrag von fast 1,3 Billionen Euro aufgebaut, das Meiste davon in den Jahren seit Abb.

Angesichts der langen Zeitreihe wäre der Betrag auf Zins und Zinseszins angelegt noch weit höher. Das geschah auch über den Aufbau eines gewaltigen Niedriglohnsektors, da - anders als bei unseren Nachbarn - Mindestlöhne verweigert wurden. Ich frage mich, ob es wirklich Gewinn bringend ist, andauernd Leistungsbilanzüberschüsse aufzubauen. Langfristig ist das kein Gewinn. Es bedeutet, dass man Waren verkauft und dafür nur Papiergeld erhält. Das wird später abgewertet, und man muss es abschreiben.

So hält man Güter von der eigenen Nation fern, die sonst hätten konsumiert werden können. Tatsächlich hatten die deutschen Unternehmen so wachsende Finanzierungsüberschüsse, die sie vor allem in Bankeinlagen, Aktien und den verschiedenen Formen an hochriskanten Finanzderivaten anlegten. Dabei wurden die Überschüsse mit dem Ausland entsprechend auch im Ausland angelegt. Dort ging nur ein kleinerer Teil in Direktinvestitionen mit bleibenden Werten, das Meiste dagegen in Finanztitel.

Nach den Zahlen der Bundesbank beliefen sich die Zuflüsse an Nettofinanzvermögen zwischen und auf Mrd Euro. Doch der Bestandswert stieg nur um Mrd Euro. Der Rest an noch nicht verlorenen Gutschriften für Exportüberschüsse wurde überwiegend in ausländischen Banken und Staatsanleihen angelegt.

Die Exportweltmeister von England im Denn Finanzanlagen in der Fremde sind vielen Risiken ausgesetzt: Länder, die sich auf hochwertige Industriegüter spezialisieren, sind meist in der Finanzwelt nicht zu Hause und daher ideale Abnehmer für Finanzschrott Wall Street meets Landesbanken. Und Schuldnerländer haben meist eine höhere Inflation als Gläubiger, entwerten so deren Forderungen.

Alt-Bundeskanzler Schmidt hat recht: Man hat Güter von der eigenen Nation fern gehalten, die sonst hätten konsumiert werden können. Leider begreift das die Politik nicht und fördert weiter die sinnlosen Überschüsse.

Man hat dagegen die Arbeitnehmer und sogar die Armen in Deutschland mit Senkung der Sozialleistungen ärmer gemacht. Und man verkauft uns alle ständig und jeden Tag im Interesse der Exportkonzerne für dumm oder dämlich.

Das hohe von fast allen Parteien gesungene Lied vom Exportweltmeister gehörte dazu. Wie lange will man uns noch verkaufen? Wir hätten eine phantastische Binnenkonjunktur gehabt und keine so dramatischen Verwerfungen im Euroraum, für die wir jetzt auch noch bezahlen müssen. Nicht die bösartigen Spekulanten sondern die bösartigen Risiken treiben die Anleihezinsen an der Euro-Peripherie hoch.

Der Euro ist von hinten in einen virtuellen Raum hinein ohne gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik aufgezäumt worden. Euro-Anleihen wären ein weiter Schritt ohne reale Basis in einer gemeinsamen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Man würde den Fehler wiederholen.

Denn diese Länder haben einerseits einen gewaltigen Schuldenberg zusammengetragen, der noch weiter wachsen wird und damit die Risiken selbst nach oben getrieben Abb. Und sie müssen allein im kommenden Jahr den Wahnsinnsbetrag von Mrd Euro an den Kapitalmärkten mit neuen Staatsanleihen finanzieren.

Andererseits bewirken die jetzt vereinbarten harten Sparauflagen einen starken Absturz vieler der überschuldeten Volkswirtschaften und lassen auch deshalb die Risiken höher erscheinen Abb. Die Märkte sind plötzlich nervös geworden, nachdem die bis dahin angenommene Risiko-Identität der Eurozonen-Peripherie mit Deutschland in Frage stand, weil sich angebliche und nie vorhandene Beistandspflichten in Rauch auflösten.

Das war eine total irreale Entwicklung und verführte erst recht zu einer laxen Haushaltspolitik. Es sind die Risiken, nicht eine verrückt gewordene Spekulation, die die Zinsen vor allem treiben. Deswegen wäre der Versuch, mit Euro-Anleihen zu einem Einheitszins zurückzukommen, nur ein weiter Schritt ohne reale Basis in einer gemeinsamen Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Man würde den Fehler der letzten Jahre wiederholen. Was nun vor allem nötig wird, ist die Strukturen zu ändern, die ein solches Auseinanderlaufen der Zinsen bewirken. Dazu gehört von deutscher Seite die Aufgabe der die Wettbewerbsverhältnisse in der Eurozone verzerrenden Niedriglohnpolitik, eine Verzerrung die sich normalerweise durch eine Änderung der Wechselkurse gelöst hätte. Sich da herum zu drücken und populistisch auf die bösen Spekulanten zu schimpfen, ist irreführend und verführt nur zu weiteren Fehlern.

China räumt ab und auf. Von den Exportmärkten bis zu den globalen Rohstoffvorkommen: China räumt immer mehr ab. China mit seiner Kommandowirtschaft gedeiht im Schatten der globalen Krise. Amnesty International meldete, chinesische Diplomaten hätten sogar in Norwegen ansässige Chinesen systematisch unter Druck gesetzt, sich an Protesten gegen die Nobelpreis-Zeremonie in Oslo zu beteiligen. Im Falle einer Weigerung sei den Betroffenen mit "ernsten Konsequenzen" gedroht worden.

Pekings Diplomaten würden Demonstrationen gegen den Nobelpreis organisieren, erklärte Amnesty. Deutsche Arbeitskosten seit vom 1. Das Statistische Bundesamt hat heute die in Stundenlöhnen ausgedrückten Arbeitskosten für das 2.

Hinzu kommt die relative hohe Produktivitätsentwicklung in Deutschland. Was spricht eigentlich gegen gemeinsame Euroanleihen? Das klingt gut, doch die meisten Menschen in Deutschland können wahrscheinlich die Probleme mit solchen Anleihen nicht durchschauen. In Deutschland setzt sich das Mitglied des Sachverständigenrats Prof. Bofinger für E-Bonds ein hier zitiert aus seinem Interview mit der Südwestpresse vom 3. Nach dem von ihm vorgeschlagenen Modell würden alle Anleihen der Eurostaaten, die fällig werden, durch Euro-Anleihen ersetzt, die die Währungsgemeinschaft insgesamt garantiert.

Das Modell wäre begrenzt auf die Anleihen, die bereits im Umlauf sind. Für Anleihen, die neu ausgegeben werden, müssten die einzelnen Staaten weiter selbst gerade stehen. Dann hätten alle Euroländer wieder eine Chance, sich zu niedrigen Zinsen zu verschulden.

Man könnte sogar so weit gehen, und alle Anleihen des Jahres , die mit einer hohen Verzinsung begeben wurden, nur zu 80 oder 90 Prozent auszutauschen. Das dürfte kaum Panik unter den Anlegern auslösen, denn 95 Prozent des Anleihebestandes stammen aus der Zeit vor , als es überhaupt keine nennenswerten Zinsunterschiede zwischen den Euroländern gab.

Er stellt nicht auf die Eurozone sondern die gesamte EU ab und sieht vor, einen Anleihemarkt in E-Bonds von der Tiefe des amerikanischen zu schaffen und damit das Zinsniveau - ähnlich wie in USA - dramatisch zu drücken Abb. Mit solchen Vorschlägen sind rechtliche Probleme einer Änderung der EU-Verträge verbunden, auf die hier nicht eingegangen werden soll. Was sind dann die Probleme mit solchen E-Bonds? Niedrige Zinsen für Schwachländer könnten zu weiterer unverantwortlicher Aufnahme von Schulden statt notwendiger Reformen verführen, die damit in die Zukunft verschoben würden.

In der Tat wurden in der Vergangenheit selbst in guten Zeiten hohe Schuldenberge gehalten, weil die Zinsen viel zu niedrig ziemlich einheitlich auf dem Niveau der deutschen Staatsanleihen lagen, bis die Krise diesen unnatürlichen Zustand beendete. Im Übrigen haben auch in Deutschland selbst bei einheitlicher Wirtschafts- und Finanzpolitik Anleihen von Bundesländern teilweise höhere Renditen als Bundesanleihen z.

Die Vorschläge zu E-Bonds diskreditieren den gerade erst beschlossenen Rettungsschirm, der auf Garantien der Regierungen beruht, und dessen Volumen erhöht werden könnte.

Sie würden damit den Umschuldungsbedarf vieler Länder eher wahrscheinlicher machen. Der Haupteinwand gegen E-Bonds ist wahrscheinlich die Verschleppung einer schon jetzt ohne weiteren Verzug dringend notwendigen Umschuldung einer Reihe von Schwachländern mit gewaltigen zusätzlichen Kosten, da die Schulden gegenüber meist ausländischen Banken und anderen Gläubigern weiter hoch verzinst würden.

Gleichzeitig würden die Anleihemärkte weiter verunsichert, da sie nicht wissen, welche finanzielle Lastenbeteiligung eines Tages auf sie zukommt. Der Vorschlag von E-Bonds verkennt wahrscheinlich die besonders prekäre Situation, in der sich schon heute viele Schuldnerländer befinden, zumal wenn sie, wie zuletzt Irland, gleichzeitig gezwungen werden, weiter die Schulden ihrer Banken auf die Schultern ihrer Steuerzahler und Sozialleistungsempfänger zu legen. Gesamtwirtschaftsentwicklung, Nachfrage privater Haushalte und die Investitionen gehen jetzt schon in die Knie, bevor die einschneidenden Sparprogramme noch richtig greifen Abb.

Lateinamerikas Wiedergeburt und moderne Wachstumsdynamik entfalteten sich erst wirklich, nachdem der Brady-Plan massive Schuldenabschreibungen in der gesamten Region organisierte. Eine ähnliche Umschuldung ist in Europa das plausibelste Szenario.

Europas Schuldenprobleme sollten eigentlich ganz gut in den Griff zu bekommen sein - sofern erforderliche Abschreibungen und Umschuldungen vorgenommen werden. Indem es private Schulden verstaatlicht hat, folgt Europa dem Verlauf der lateinamerikanischen Schuldenkrise der 80er-Jahre. Auch dort "bürgten" die Regierungen für die Schulden des Privatsektors und konnten sie dann nicht zahlen. Die meisten Analysen der Lateinamerikakrise deuten darauf hin, dass allen besser gedient gewesen wäre, wenn sie sich früh auf einen Teilschuldenerlass geeinigt hätten.

Lateinamerika hätte sein Wachstum schneller wiederaufnehmen können. Die Gläubiger hätten unter Umständen sogar mehr bekommen. Während die europäischen Politiker versuchen, sich von einem Stadium des Leugnens zum nächsten zu hangeln, sollten sie sich eingestehen, dass Europa ein Problem hat. Zusätzlich zu den Defiziten in den Staatshaushalten werden die Volkswirtschaften dieser Länder daher noch für viele Jahre zusätzliche neue Schulden machen müssen.

An einen baldigen und dauerhaften Ausgleich der Leistungsbilanzsalden ist nicht zu glauben, zumal der derzeitige starke und krisenhafte Einbruch bei den Einfuhren nicht durchzuhalten sein wird und da andererseits Deutschland von seiner Seite wenig tut, um mit angemessenen Lohnsteigerungen die Kluft zu verkleinern.

Die politische Diskussion zu den E-Bonds wird inzwischen heftig. Die Bundesregierung hat sie abgelehnt. Man lehne seinen Vorschlag ab, bevor man ihn studiert habe. Diese Art, in Europa Tabuzonen zu errichten und sich gar nicht mit den Ideen anderer zu beschäftigen, wundere ihn sehr. Mit seinem Vorschlag käme es mitnichten zu einem einheitlichen Zinssatz, wie Bundeskanzlerin Merkel kritisiert habe. Stattdessen würde nur ein Teil der nationalen Schuld auf europäischer Ebene gebündelt und mit Euro-Anleihen bedient werden.

Siehe dazu auch Gedanken zur Zeit vom 9. Deutschlands Schüler landen in der heute bekannt gegebenen neuesten Pisa-Studie, in der die Lesefähigkeit im Vordergrund stand, wieder nur im Mittelfeld und weit hinter einigen asiatischen Ländern und wie immer Finnland Abb.

Ein wichtiger Grund für dieses nicht besondere Abschneiden ist die in Deutschland besonders enge Verbindung von schulischer Leistung und sozialem Hintergrund. Sozial benachteiligte Schüler sind auch schulisch benachteiligt. In kaum einem anderen Land ist der Zusammenhang so eng wie in Deutschland Abb.

Wie der soziale Hintergrund mindert auch der Immigrationsstatus die schulische Leistung, was ebenfalls besonders in Deutschland der Fall ist. Einwandererkinder, deren Eltern beide nicht in Deutschland geboren wurden, schneiden weiter deutlich schlechter ab als ihre Mitschüler - der Abstand beträgt 56 Punkte bei Pisa betrug er allerdings 90 Punkte und hat sich somit deutlich verkleinert.

Die gleiche Entwicklung gibt es bei Schülern, die zu Hause nicht Deutsch sprechen. Ihr Rückstand auf andere ist um die Hälfte zurückgegangen - liegt allerdings immer noch bei 60 Punkten und ist damit hoch. Hinzu kommen weitere Umstände. So hat, wer auf eine Schule in einem schwachen Umfeld geht, mehr als Pisa-Punkte Rückstand auf Jugendliche, die - bei gleichen sozialen Voraussetzungen - in einem günstigen Umfeld zur Schule gehen.

Eine Gesamtanalyse des neuen Pisa-Ergebnisses folgt im Wochenbrief, der hier bestellt werden kann. Für ein Land wie Deutschland mit einer vergleichsweisen alten Bevölkerung, in dem entsprechend viele auf Renten und andere Sozialleistungen angewiesen sind, und mit einem besonders hohen Anteil an Langzeitarbeitslosen und dann noch in den Genen einzementierter Erinnerung an die Hyperinflation des vergangenen Jahrhunderts ist Inflation das Schreckgespenst Nr.

Das mühsam Ersparte könnte dadurch aufgezehrt werden, fürchtet vor allem die abstiegsbedrohte Mittelklasse, und Altersarmut wäre die sichere Folge.

Die DM war beliebt, weil sie besonders wenig Inflation versprach. Wachstum zählte, nicht Inflation. Mit Ausnahme von wenigen Anlegern in einem weniger regulierten Umfeld wie etwa Family Offices oder mit einem sehr langen Anlagehorizont wie Staatsfonds, präferieren die meisten Investoren in Europa und Asien regulierte, liquide und transparente Anlagevehikel.

Diese Fonds bieten zahlreiche Vorteile: Erstens ist ihre Struktur von den europäischen Regulierungsbehörden festgelegt.

Dies bedeutet, dass sie im Gegensatz zu nichtregulierten Fonds Offshore-Fonds unter bestimmten Bedingungen in der gesamten EU uneingeschränkt vertrieben werden dürfen. Sie bieten von daher ein Niveau an Liquidität, das für Anleger viel günstiger ist. Dazu kommen in der Regel niedrigere Verwaltungsgebühren als bei Offshore-Fonds, die zudem weiter sinken.

Es wird eine andauernde Debatte darüber geführt, ob bei der Rendite Abstriche gemacht werden müssen, um von den genannten Vorteilen zu profitieren. Derzeit sprechen die Zahlen dagegen. Folglich führt der Bedarf an Diversifizierung und Umschichtung von Anlagen innerhalb der Portfolios in Europa zu einer hohen Nachfrage nach alternativen Strategien. Hedgefonds-Manager, die sich einerseits an die Präferenzen der Anleger z. Es liegt somit an uns Branchenprofis, die besten dieser Portfoliomanager für unsere Kunden zu erkennen und auszuwählen.

Indeed, although Chair Janet Yellen noted signs of improvement in growth from a slow first half, the Fed today reduced both its and long-term growth forecasts to 1. Wages have picked up, but only modestly. As expressed by the Phillips curve , it appears that the historical link between higher inflation and lower employment has been broken. Not all the indicators look bad. Also, some key global risks that helped delay Fed action have receded, including Chinese growth prospects, currency volatility and weakness in emerging markets.

Even Brexit fears have eased as U. Looking ahead, the Fed has its credibility to consider. Multiple board members have shifted back and forth across the dovish-hawkish spectrum as economic data has become more mixed, contributing to confusion over policy direction.

With two more meetings in the works, the anticipation could increase market volatility between now and the end of the year. But a December 14 rate hike would put the market on notice and set up an expectation for increases at least every 12 months. That said, much depends on the data. Right now FOMC members anticipate one rate increase this year and two more in But their median expectation for the terminal Fed Funds rate continues to drift downward. Ende Juni verunsicherte der überraschende Ausgang des Brexit-Referendums die Börsen und sorgte für zwischenzeitlich erhebliche Turbulenzen.

Die Verluste an den Aktienmärkten hielten jedoch nicht lange an. Auch die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe, die unmittelbar nach der Abstimmung in negatives Terrain rutschte, hat wieder ein positives Vorzeichen aufzuweisen. Sollte Donald Trump gewinnen, könnte es ein politisches Erdbeben geben. In dessen Folge könnten auch die Kapitalmärkte heftig in Mitleidenschaft gezogen werden, so die Meinung vieler. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auch dieses Ereignis, unabhängig von seinem Ausgang, die Börsen nur kurzfristig beeinflussen wird.

Selbst Trump wird als Präsident nicht schalten und walten können, wie er es im Wahlkampf angekündigt hat. Fraglich ist, ob beide Kammern des Kongresses, Senat und Repräsentantenhaus, mehrheitlich auf der Seite des neuen Präsidenten stehen. Sollte dies nicht der Fall sein, sind gerade umstrittene Reformen und Gesetzesänderungen nur nach langwierigen Verhandlungen und in abgeschwächter Form durchsetzbar. In Europa hingegen steht erneut eine Abstimmung vor der Tür, die viel eher das Potenzial hat, für Turbulenzen zu sorgen.

Ende des Jahres findet in Italien eine Volksabstimmung über eine von Ministerpräsident Renzi angeschobene Verfassungsreform statt. Geplant ist eine Beschneidung der Befugnisse des Parlaments bzw. Für den Fall einer Ablehnung hat Renzi seinen Rücktritt angekündigt, was potenziell sogar zu Neuwahlen führen könnte. In diesen könnten europakritische Parteien deutliche Stimmenzugewinne erhalten, die wiederum ein Referendum über einen möglichen Austritt Italiens anstreben könnten.

Schon heute gibt es auch in Finnland ernstzunehmende Überlegungen, ob es dem Land ohne Euro nicht besser gehen würde.

Hinzu kommen weiter überbordende Haushaltsdefizite und Schuldensalden vieler Euro-Staaten, stockende Reformen, der wachsende Einfluss europakritischer Parteien und anstehende Wahlen in den wichtigen Teilnehmerstaaten Frankreich Juni und Deutschland Oktober Allerdings besteht die Gefahr, dass sich angesichts der Unruhe, in der sich sowohl die EU als auch der Euro-Währungsraum befinden, einige kleinere Ereignisse eine Kettenreaktion auslösen können.

Ein turbulenter Herbst an den Börsen ist somit nicht unwahrscheinlich. Die Notenbanken sind seit Jahren die wichtigsten Taktgeber an den internationalen Kapitalmärkten. Angesichts des schwächelnden globalen Wachstums, der nicht vorhandenen Inflationsgefahren und eben der anstehenden politischen Unwägbarkeiten, dürfte sich dies auch nicht zeitnah ändern.

Es ist davon auszugehen, dass dieses Thema nur verschoben und nicht aufgehoben wurde. Unter taktischen Gesichtspunkten ist es jedoch sinnvoll, einen weiteren expansiven Schritt anzukündigen, wenn die Börsen eine Beruhigungspille benötigen.

Das war im September noch nicht der Fall. Was bedeutet das alles für die Kapitalanlage? Die Zinsen werden strukturell extrem niedrig bzw. Daher sollten bei einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont auch andere — nicht verzinsliche — Anlageklassen berücksichtigt werden.

Wer sein Kapital langfristig real, also nach Inflation, erhalten möchte, kommt an Anlagen in Sachwerten, z. Die Aktienmärkte werden jedoch weiterhin heftigen Schwankungen unterliegen, weshalb entsprechende Positionen im Depot mit einer Risikoabsicherung versehen und aktiv gemanagt werden sollten.

Der Terminmarkt signalisiert, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung noch in diesem Jahr zunimmt. Das belastet die Rohstoffpreise. Industriemetalle verzeichneten in der letzten Woche anhaltende Abflüsse in Höhe von insgesamt 15 Mio.

Die Märkte preisen in dieser Woche zwar eine niedrigere Wahrscheinlichkeit ein, doch ist die implizite Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts im Dezember gestiegen. In der Frage, in welche Richtung sich der US-Dollar entwickelt, sind die Anleger trotz der zunehmend wahrscheinlicheren Zinsanhebung nach wie vor geteilter Meinung. In Long-Positionen flossen 5 Mio.

Kupfer traf es am härtesten, bei dem sich die anhaltenden Abflüsse in der letzten Woche auf 13 Mio. USD und im Monat auf 36 Mio. Verantwortlich für die schlechte Stimmung waren neben den steigenden Lagerbeständen wohl die Befürchtungen, Chinas Wachstum könnte sich verlangsamen und sein Immobilienmarkt abkühlen. Sein Angebotsdefizit geht nun ins siebte Jahr, und die Investitonskürzungen der Bergbauunternehmen werden die Versorgungssituation weiter verschärfen. Die negative Stimmung erscheint übertrieben, da der Metallbedarf unseres Erachtens weiter zunehmen wird.

Wichtige Ereignisse in der nächsten Woche. Es wird allgemein erwartet, dass die Notenbank die Zinsen unverändert lässt, doch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt in diesem Jahr nach der Veröffentlichung unerwartet starker Inflationszahlen gestiegen.

Zuvor steht die Zinsankündigung der Bank of Japan an, wobei wir mit weiteren geldpolitischen Anreizen rechnen. Nachdem Athleisure sich bereits zum Modetrend des Jahres mauserte, deutet pünktlich zur Fashion Week in London und Mailand alles darauf hin, dass der Look auch in diesem Herbst der Liebling der Designer und Verbraucher sein wird.

Mit dem Athleisure-Phänomen sieht die Expertin einen entscheidenden Wandel für die Modeindustrie einhergehen: Das Wellness-Geschäft profitiert von dieser neuen Mentalität, und auch Modelabels haben erkannt, dass sie sich nicht länger auf ein Segment der Branche, wie etwa Businesskleidung, Abendgarderobe oder Sportswear, festlegen müssen. Die dortige Regierung plädiert für mehr sportliche Betätigung, um ernährungsbedingten Krankheiten entgegenzuwirken, die in der Volksrepublik verbreitet sind.

Besonders die zwischen und geborene Millennial-Generation scheint ihre Kaufkraft bereitwillig für Gesundheit und Wohlbefinden einzusetzen.

Die Rechnung geht auf: Die Kunden stehen stundenlang Schlange, um limitierte Kollektionen zu ergattern, die von niemand geringerem als Isabel Marant und Karl Lagerfeld entworfen wurden. Huang Sun rät Anlegern jedoch, nicht blind in den Athleisure-Trend zu investieren. Die Marken Nike und adidas hat die Managerin dabei besonders im Blick.

Nike etwa wird durch die Erweiterung seines Angebotes auf Training-Apps, kostenlose Fitnesskurse in Sportgeschäften, Laufvereine und Spotify-Playlists in vielen Lebensbereichen der umworbenen Kundschaft präsenter. Das Konkurrenz-Unternehmen adidas investiert ebenfalls massiv in die weibliche Kundschaft.

In Zusammenarbeit mit Stardesignerin Stella McCartney entwirft es figurumspielende Sportkleidung, die Lust aufs Trainieren macht, ohne dass Frau sich ihres Outfits schämen muss, wenn ihr in der Mittagspause ein Kollege im Sportstudio über den Weg läuft. Der Sportdress ist schnell gekauft. Die Aufwärtstendenz der Aktienkurse kontinuierlich zu halten, ist schon etwas schwieriger.

Die Vermögensverwalter werden von einem umfassenden weltweiten Vertriebsnetz unterstützt. Die Gruppe verwaltet per Eine einheitliche Wetterlage gab es bislang nicht.

Das traf - wenn man so will - auch auf den Finanzmarkt zu. Eine Assetklasse nach der nächsten stieg im Wert trotz weltweit stagnierendem Wirtschaftswachstum und schwächelnden Unternehmensgewinnen.

Warum treiben Investoren den Markt nach oben? Die extrem akkommodierende Geldpolitik der Zentralbanken ist die plausibelste Erklärung. Das ist der seit Jahren offensichtlichste Beweis dafür, dass Investoren Anleihen durch Aktien ersetzen. Es gibt zwei wesentliche Gründe warum Aktien jedoch kein Ersatz für Anleihen sind. Dazu zählt erstens die relative Volatilität beider Asset-Klassen.

Aktien sind im Vergleich zu Anleihen etwa dreimal so volatil. Zweitens sind Dividendenzahlungen an Aktionäre nicht obligatorisch.

Nicht selten bleiben Dividendenzahlungen bei den ersten Anzeichen von Problemen eines Unternehmens aus. Aktieninvestoren sollten besonders auf mögliche wirtschaftliche Wendepunkte Acht geben.

Die Geschichte zeigt, dass die Märkte immer dann besonders euphorisch reagieren, wenn der kritischste Punkt im Konjunkturzyklus erreicht ist. Ein durchschnittlicher Wirtschaftszyklus liegt allerdings bei fünf Jahren. Der Aktienmarkt hat bislang seinen Höhepunkt immer sechs bis acht Monate vor dem Beginn einer Rezession erlebt, wenngleich die Vorhersagen von Rezessionen natürlich nicht ganz einfach sind. Wenn Rezessionen eintreten, fallen Unternehmensgewinne und auch Aktienmärkte im Schnitt um etwa 26 Prozent.

Lässt man sich als Investor also auf eine spätzyklische Euphorie ein — kann das am Ende sehr teuer werden, insbesondere dann, wenn man aus den falschen Gründen in Aktien investiert hat. Statt im späten Wirtschaftszyklus auf Aktien zu setzen, sollten renditehungrige Investoren Unternehmensanleihen in Erwägung ziehen.

Investoren finden attraktive Anlagemöglichkeiten bei den Unternehmensanleihen, zumal die Renditen vergleichbar sind mit den zu erwartenden Dividenden bei einer Anlage in Aktien, jedoch weniger Volatilität mit sich bringen. Die Zentralbanken haben neue Mittel und Wege gefunden, die weltweiten Anleihenmärkte zu stützen, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die Inflation zu stimulieren.

Meiner Meinung nach gehört es nicht zu einer fundierten Investment-Strategie zu antizipieren, wohin die Geldpolitik der Zentralbanken als nächstes führt. Um Kapital zu erhalten und gleichzeitig Wachstum zu generieren müssen die Fundamentaldaten immer im Blick behalten werden.

Emotionalen Marktschwankungen sollte man nicht folgen, vor allem wenn schnelles Geld die Märkte anheizt, die Fundamentaldaten parallel dazu jedoch fallen. MFS verfolgt einen einzigartigen partnerschaftlichen Ansatz, um Mehrwert für seine Kunden zu schaffen.

Der Investmentprozess hat drei Säulen: Juli verwaltete MFS ,9 Mrd. Knoblauch aus China und Erdäpfel aus Ägypten sind nur zwei Beispiele aus dem täglichen Leben, die zeigen, wie stark vernetzt die internationalen Warenströme in den letzten Jahrzehnten geworden sind — auch was Lebensmittel betrifft.

Im Gegensatz dazu kann lokale Beschaffung eine Antwort auf die übertriebene Komplexität der Lieferkette sein. Die Sinnhaftigkeit lokaler Beschaffung ist wohl am einfachsten erklärbar, wenn es um Nahrungsmittel geht. Ein mit der lokalen Beschaffung verwandtes Thema ist die Saisonalität von Lebensmitteln. Frisches Obst und Gemüse wird das ganze Jahr über nachgefragt und konsumiert, unabhängig von der lokalen Ernte.

Ein nicht an die lokale Produktion angepasster Konsum kann — wie die globale Beschaffung — zu erhöhten Umweltbelastungen durch die damit verbundene Transportintensität führen. Das Nachhaltigkeitsteam von Raiffeisen Capital Management hat sich die Branche Lebensmittelhandel genauer angesehen und den Unternehmen Fragen zu den Themen Regionalität und lokale Beschaffung gestellt.

Ein wichtiges Argument für die Globalisierung der Warenströme ist die Erwartung, dass mehr Handel und eine verstärkte Arbeitsteilung zu Wohlstandsgewinnen führen könnten. Arbeitsteiliges Wirtschaften und die — manchmal sehr kurzfristig orientierte — Kostenoptimierung der Prozesse haben aber nicht nur Vorteile. Es gibt auch negative Aspekte der Globalisierung wie die durch die Optimierung der Lieferkette hervorgerufene Absiedelung von ganzen Industrien oder Zulieferbetrieben und damit verbundene Arbeitsplatzverluste.

Ebenso sind durch erhöhte Transportvolumina negative Umwelteffekte zu erwarten. Für den Konsumenten bedeutet das, dass man ihm die Frage nach der tatsächlichen Herkunft von in mehreren Schritten hergestellten Waren kaum mehr beantworten kann. Rund um die Globalisierung und die Optimierung des Produktionsprozesses entstehen Phänomene wie Auslagerungen von Produktionsschritten oder der gesamten Herstellung und eine zunehmende Unübersichtlichkeit der Produktion.

Zulieferer auf verschiedensten Ebenen erhöhen die Komplexität der Beschaffung spürbar. Auch was die Herstellung von Nahrungsmitteln betrifft, ist eine zunehmende Komplexität der Lieferkette zu beobachten.

Vorfälle wie der Pferdefleischskandal zeigen die umfangreichen Verflechtungen in der Beschaffungslogistik. Damals enthielten als Rindfleisch deklarierte Produkte Beigaben von Pferdefleisch. Das von einem französischen Nahrungsmittelunternehmen bezogene gehackte vermeintliche Rindfleisch wurde von einem ebenfalls französischen Handelsunternehmen erworben, welches das Fleisch von einem zypriotischen Händler bezogen hatte, der wiederum im Eigentum einer auf den British Virgin Islands ansässigen Gesellschaft stand.

Neben derartigen Beispielen für kaum mehr kontrollierbares Lieferketten-Management führen Auslagerungen von Produktionsprozessen aber auch zu weiteren Risiken.

Denn die Entscheidung der Unternehmen, verstärkt auf die Alternative des Outsourcings zu setzen und die eigene Fertigung zu reduzieren, basiert auf der Annahme eines freien Warenverkehrs.

Was frische Lebensmittel angeht, so treffen die aufgezählten Argumente und Kritikpunkte rund um die Länge und Ausgestaltung der Lieferketten ebenfalls zu.

Der Unterschied besteht darin, dass eine direkte Konkurrenzierung vorliegt und nur bei verarbeiteten Lebensmitteln eine Lieferkette samt diversen Produktionsentscheidungen einzuhalten ist. Äpfel, Kartoffeln oder auch Fleisch können also direkt auf Basis ihrer Herkunft verglichen werden.

Bereits vor einigen Jahren entschlossen sich daher etwa britische Supermärkte dazu, den CO2-Abdruck der Produkte in ihren Regalen zu kennzeichnen.

Lokale Beschaffung setzt im Gegensatz zu Global Sourcing auf den bevorzugten Kauf bei Lieferanten, die sich in geografischer Nähe des Unternehmens befinden. Verschiedenste Studien zeigen, dass Konsumenten, vor allem was Frischwaren betrifft, eine regionale Herkunft der Produkte vorziehen. Potenzielle Vorteile des Local Sourcings ergeben sich aus einem positiven Image-Effekt durch die Bevorzugung lokaler Anbieter und die Sicherung von Arbeitsplätzen mit den damit verbundenen gesellschaftlichen Vorteilen.

Dazu kommen eine Risikoreduktion im Transport — wie im Fall einer Einschränkung des freien Warenverkehrs — sowie geringere Transportkosten.

In vielen Fällen kann aufgrund höherer Standards vor Ort von einer im Vergleich zum Zukauf aus Billiglohnländern ökologisch vorteilhaften Herstellung ausgegangen werden.

Auch die Produktqualität und die Produktsicherheit profitieren von lokal hohen Mindestlevels. Aspekte wie eine unreife Ernte und Nachreife während des Transports unter Zuhilfenahme von Chemikalien können durch den Kauf lokaler Produkte vermieden werden. Das Thema der nachhaltigen Produktionsweise hat zwar mit lokaler Beschaffung zunächst nichts zu tun. Überdurchschnittlich strenge gesetzliche Regelungen und Standards bezüglich nachhaltiger Faktoren schaffen aber eine gute Basis.

Generell werden die Themen Regionalität und lokale Beschaffung vor allem von den europäischen Unternehmen als wichtig eingestuft. Die Bedeutung ist dabei allerdings von Produktkategorien abhängig. Die Einzelhandelskonzerne wälzen die Verantwortung für Themen wie Regionalität und lokale Beschaffung zum Teil auf ihre Lieferanten, etwa multinationale Konzerne, ab.

Leider ist eine wirkliche Priorisierung von lokalen Lieferanten, beispielsweise im Fall von etwas höheren Einkaufspreisen, für Einzelhändler bisher kaum ein Thema. Auch der Ausschluss von Lieferanten wegen überlanger Transportwege wurde bis jetzt von keinem der befragten Unternehmen in Betracht gezogen.

Generell besteht rund um das Thema der lokalen Beschaffung das Problem einer gewissen Unschärfe, da der Begriff der Regionalität nicht klar definiert ist. Auch der australische Retailer Woolworth sieht die nationale Ebene im Vergleich zur regionalen als wichtiger an. Tesco markiert alle Produkte deutlich mit dem Herkunftsland. Es gibt aber auch Faktoren, welche die Möglichkeit für den Einzelhandel, regional zuzukaufen, einschränken. Dazu zählt etwa die Problematik, dass kleine regionale Lieferanten die erforderlichen Qualitätssicherungsstandards zum Teil nicht erfüllen.

Was die Nachfrageseite betrifft, erwarten nicht alle Kunden, dass die komplette Produktpalette über das gesamte Jahr hindurch angeboten wird. Dieser Schritt könne den Markt mit zusätzlichen rund Dieser fiel auf die wichtige Unterstützungsmarke von 1. Sollte diese Marke fallen, könnte das ein Signal sein, dass sich die Abwärtsbewegung weiter in Richtung 1. Silber befände sich hingegen trotz der jüngsten Korrektur im Bullenmarkt.

Den vollständigen Rohstoffkommentar auf Englisch mit Grafiken finden Sie links. Derzeit rechne der Markt bis Ende lediglich mit einer Leitzinserhöhung um 36 Basispunkte und bis Ende nur mit weiteren zehn Basispunkten. Und bis Ende läge die Wahrscheinlichkeit für einen unveränderten Zinssatz immerhin bei 18 Prozent. Drei schrittweise erfolgende Erhöhungen, die sich auf insgesamt 75 Basispunkte summieren, seien gerade einmal zu 17 Prozent eingepreist. Grund für diese pessimistische Haltung sei die Erfahrung aus der Vergangenheit: Mittlerweile hätte sich dieser Indikator allerdings erholt und auch der weitere Ausblick sei positiv.

Die Ängste vor einer Rezession seien zurückgegangen. Somit bestehe noch das zweite Problemfeld der Fed, die Inflationsrate. Zudem deuteten zwei andere Indikatoren auf eine Fortsetzung des Aufwärtsdrucks bei der Inflationsrate hin: Der Dollarwechselkurs liege aber derzeit unter seinem Höchststand von Anfang , während sich zugleich die Rohstoffpreise erholt hätten. Sentiment towards the AUD has turned bearish as iron ore prices retreat to two-month lows. The global iron ore market looks set to stay well supplied in as major producers honour high production targets.

Please find the full comment with charts attached on the left. In our last piece on the AUD we outlined a case for the currency to maintain its upward momentum, emphasising the importance of rising commodity prices in supporting its rally and the longer term risks associated with this dynamic.

Over coming months it looks increasingly likely that iron ore prices will resume their decline, as news of increased supply on the international market continues to compound bearish sentiment. With the Reserve Bank of Australia RBA looking increasingly neutral and recent manufacturing data falling for the first time in a year, the AUD looks likely to succumb to downward pressure from falling export prices.

Together these firms are responsible for approximately three quarters of the global seaborne market, making their contribution significant for the price of the mineral on the international stage.

The Australian Department of Industry, Science and Innovation, in its June resource outlook, predicted that Australian and Brazilian exports of iron ore will grow on average by 6. This makes the prospects for iron ore and AUD increasingly bearish in the months ahead. The RBA has increasingly projected signs that it remains satisfied with current economic conditions and intends to maintain a neutral monetary policy stance.

The speech complemented strong trade data from China in providing an improved outlook for the Australian economy, thus reducing the case for further rate reductions in Einmal mehr wurde explizit erwähnt, dass die SNB nicht davor zurückschreckt, im Währungsmarkt zu intervenieren, sollte sie dies wieder für notwendig halten.

Und auf der politischen Seite schaut die Welt selbstverständlich gebannt auf die Präsidentschaftswahlen in den USA, und in Europa birgt das Verfassungsreferendum in Italien Spannungspotenzial. All diese Faktoren könnten den Euro bedeutend abschwächen — vor allem wenn sie in Kombination eintreten — und die SNB in eine missliche Lage bringen in Bezug auf ihren Einfluss auf den Schweizer Franken. Die Inflationsrate in der Schweiz bewegt sich langsam aber sicher wieder in positivem Gefilde, was den Effekt hat, dass reale Renditen noch extremer ins Negative stürzen und somit den Franken vor weiterer Aufwertung schützen beziehungsweise dem Wechselkurs zum Euro eine gewisse Stütze bieten.

Gleichzeitig bringt das ein ähnliches Ergebnis wie eine monetäre Lockerung, was zunehmend ungerechtfertigt ist, da die jüngsten wirtschaftlichen Daten des Landes durchaus positiv waren. Überraschend starke Wachstumszahlen sowie der Widerwille der SNB, den Schweizer Franken weiter aufwerten zu lassen, sollten für den Franken eine relativ enge Handelsspanne vorgeben für die kommenden Wochen und hoffentlich Monate. Im September scheint es nun ein bisschen Luft zum Durchatmen zu geben — die SNB musste bis dato noch nicht eingreifen.

Der Entscheid, den Zinssatz bei -0,75 Prozent zu belassen, kommt derweil nicht überraschend, zumal auch die Europäische Zentralbank EZB sich letzte Woche dazu entschieden hat, vorerst mit Zinsanpassungen abzuwarten.

Die Kombination aus rückläufigen Margen und schnellerem Lohnwachstum dürfte in der weiteren Entwicklung die Rentabilität der US-Unternehmen belasten, während gleichzeitig das schwache Lohnwachstum in Europa den Druck auf die Margen mildern dürfte. Europäische Aktien konnten das Vertrauen der Marktteilnehmer nicht gewinnen, da die steigende Zahl notleidender Kredite im italienischen Bankensystem und das Brexit-Referendum die Stimmung der Anleger belasten.

Eine moderate Gewinnsaison im zweiten Quartal, ein solides Kreditwachstum und insgesamt erfolgreiche Stresstests im Bankensektor lassen jedoch auf eine positive Entwicklung hoffen. Somit sehen wir in Europa ein starkes Potenzial für eine Erholung, wenn die Sorgen um den kommenden Brexit nachgelassen haben. Der zugrundeliegende Trend beim vierteljährlichen Wachstum der europäischen Konjunktur präsentiert sich auch weiterhin erfreulich, gestützt durch starke Daten aus Deutschland, Spanien und den Niederlanden.

Ein ähnlicher Trend in der Peripherie dürfte zur Neutralisierung von Leerkapazitäten auf Gesamtebene beitragen. In der historischen Betrachtung haben sich die Aktienmärkte in der Frühphase einer Erholung in der Regel besser entwickelt als in späten Erholungsphasen. Die Erholung wurde vor allem durch das Brexit-Referendum, die Abkühlung der Konjunktur in den Schwellenmärkten und die schleppenden Fortschritte bei Strukturreformen in Europa erschwert.

Die unterdurchschnittliche Entwicklung der europäischen Unternehmensgewinne betraf alle Sektoren, insbesondere Energie- und Finanzwerte. Einen positiven Beitrag leisteten lediglich Konsumgüter und der Gesundheitssektor. Parallel dazu markierten die Ergebnisse für das zweite Quartal in den USA das erste Mal seit der Finanzkrise, dass die Zahlen in fünf aufeinander folgenden Quartalen hinter den Vorjahreswerten zurückblieben. Somit stellt dieser Faktor kein nennenswertes Risiko für die Rentabilität der europäischen Unternehmen dar.

Das unterschiedlich starke Lohnwachstum eröffnet ein starkes Erholungspotenzial am europäischen Aktienmarkt, der zusätzlich von niedrigen Zinsen und der konstruktiven Geldpolitik der EZB profitiert. Die Erholung der europäischen Konjunktur begünstigt auch die Festigung der europäischen Unternehmensgewinne, und die entsprechenden Prognosen lassen ab dem kommenden Quartal allmählich wieder positive Werte erwarten.

Somit sehen wir hier langfristiges Potenzial für europäische Aktien. Im Vergleich zu US-Unternehmen bieten europäische Namen eine höhere Dividendenquote und eine höhere Dividendenrendite, was ihre Attraktivität im aktuellen Niedrigzinsumfeld zusätzlich steigert. Die Kombination aus günstigeren Bewertungen und höheren Dividenden machen europäische Aktien zu einem lohnenswerten Investment für Anleger auf der Suche nach Rendite.

Die starken Umfragewerte populistischer Parteien in Europa sprechen für ein höheres Risiko bei europäischen Aktien. Obwohl die politischen Entwicklungen mit den Märkten kollidieren könnten, sehen wir in Europa das Potenzial für eine Erholung der Unternehmensgewinne, bedingt durch bessere BIP-Daten, die Ausweitung des Kreditvolumens und den schwächeren Lohndruck.

Ängste vor dem Inflationsgespenst gibt es in der Eurozone schon lange nicht mehr. Der Grund dafür liegt vor allem an dem für viele unerwarteten Ergebnis der Brexit-Abstimmung vom Die Bank of England versucht unterdessen mit allen Mitteln, sich gegen diesen negativen Trend zu stemmen.

Zudem wurde das bestehende Anleihenkaufprogramm um 60 Mrd. Pfund auf insgesamt Mrd. Pfund erweitert und ein neues Refinanzierungsprogramm für Banken implementiert. Zusätzlich soll der Kauf britischer Unternehmensanleihen im Wert von 10 Mrd. Pfund der Wirtschaft Aufschwung verleihen oder sie zumindest vor dem Abschwung bewahren.

Der Grund dafür ist die starke Abwertung des Pfunds, welche die Preise importierter Güter und Serviceleistungen steigen lässt. Dieser Effekt trat in der Vergangenheit bereits mehrfach auf. Dagegen folgte der seit andauernden Aufwertung des britischen Pfunds eine Phase bis heute anhaltend niedriger Inflation. Für Anleger, die bereits in britischen Staatsanleihen investiert sind oder einen Teil ihres Portfolios vor Inflation schützen möchten, ist eine teilweise Umschichtung von britischen nominalen Staatsanleihen in ihre inflationsindexierten Pendants sinnvoll.

Deren Cashflows — also Preise, Stückzinsen, Coupons und Tilgungen — sind an die Veränderungen des Verbraucherpreisindexes gebunden und profitieren damit vom steigenden Preisniveau. Wir rechnen auch kurz- bis mittelfristig mit einer anhaltenden relativen Stärke inflationsindexierter Staatsanleihen gegenüber ihren nominalen Pendants.

Sie sollten bei britischen Staatsanleihen sowohl nominal als auch real die Kosten der Währungsabsicherung berücksichtigen. Im Sommer blieben die Anleger cool: Sowohl im Juli als auch im August lag ihre Risikobereitschaft auf mittlerem Niveau. Der durchschnittliche Cap der Discounter notierte im August 7,88 Prozent unter dem jeweils aktuellen Stand. Damit waren die Anleger vergleichsweise zuversichtlich. Denn der rollierende Zwölfmonats-Mittelwert notiert aktuell bei 9,23 Prozent. Dies könne auch damit zusammenhängen, dass die US-Notenbank Fed keine eindeutigen Aussagen dazu gemacht habe, wann sie den Leitzins wieder anheben will.

Obwohl Aktien in der Vergangenheit jährliche Renditen von etwas über 6 Prozent lieferten, waren die kurzfristigen Erträge unsicherer und sowohl für positive als auch für negative Überraschungen anfällig. Diese Kombination hat sich gut bewährt: August bis zum 1.

August eine annualisierte Rendite von 6,5 Prozent. Heute erscheint das Aufwärtspotenzial beider Anlageklassen begrenzt. US-Staatsanleihen notieren mit extrem niedrigen Renditen. Bei den Aktien sei die Liste der — kurz- und langfristigen — Störfaktoren lang.

Darüber hinaus seien die Bewertungen nicht günstig und das politische Umfeld verstärke die Unsicherheit der Anleger zusätzlich. Beobachtungen sind, unabhängig davon wie konstant sie über einen langen Zeitraum ausfallen, keine Regel.

Je länger die Fed ihre zweite Zinsanhebung aufschiebt, desto besser ist das für Gold. Silber profitiert weiterhin von seinem Status als sicherer Hafen.

Das Interesse an breit aufgestellten Engagements in Rohstoffen hält an. In Frage kommen dabei insbesondere Rohstoffe, die für ihre Diversifizierungsvorteile bekannt sind. Governor Carney hatte bereits in der letzten Woche angedeutet, dass eine Zinssenkung erst wieder im November auf der Tagesordnung stehe.

Eine steigende Anzahl von Anleihen weist negative Renditen auf. Den Aufstieg so genannter Bond Proxies, also von defensiven Aktien, die in einer Niedrigzinsphase als Ersatz für Anleihenengagements dienen sollen, sieht Webster kritisch. Daher müssten sich Anleger die Frage stellen, was sie bereit sind, für die Wahrnehmung einer Anleihen-ähnlichen Sicherheit zu zahlen.

Webster betont, dass die Marktbewertungen zurzeit das Risiko-Ertrags-Verhältnis nicht angemessen widerspiegeln. Manche Stimmen sprächen sich angesichts historisch niedriger Anleiherenditen und Zinsen und trotz der kontinuierlichen Neubewertungen für Käufe im Aktiensegment aus. So sei beispielsweise kürzlich in einem Artikel der Financial Times die Frage aufgeworfen worden, ob es sich Investoren überhaupt noch leisten könnten, nicht in Bond Proxies investiert zu sein.

Aussagen wie diese hätten die Diskussion angeheizt, und obwohl es zahlreiche Warnsignale gebe, würden die Aktienpreise dies nicht reflektieren. Qualität, Management und Bewertung. Während die Erwartungen für den Gewinn je Aktie von Februar bis August immer weiter sanken, stieg im gleichen Zeitraum der Aktienkurs an.

Dabei weist Webster darauf hin, dass noch weitere Faktoren wie Wechselkurs oder Akquisitionen auf diese Zahlen wirken. Um es ganz deutlich zu machen: Diese Frage kann am Markt laut Webster niemand beantworten, weil es weiterhin eine Rotation in Marktsegmente gebe, in denen die Aktienkurse sich von den Fundamentaldaten entkoppelt hätten.

Die Geschichte habe gezeigt, dass das Platzen von Anlageblasen gewöhnlich nur eine Frage der Zeit sei. Derzeit setzt er verstärkt auf Aktien von Firmen aus der Finanzbranche, die über eine gute Kapitalbasis verfügen und attraktive Dividendenrenditen aufweisen.

Selbst wenn es momentan nicht in Mode ist, den Fokus auf Value-Aktien und Fundamentaldaten zu richten, wird das nicht für ewig anhalten. Nach Jahren der quantitativen Lockerung und beispiellos niedriger Zinsen konnten die Zentralbanken dennoch nicht verhindern, dass das Wachstum seit acht Jahren fast überall auf der Welt Jahr für Jahr enttäuschend ausfällt. Aus dem Scheitern der Geldpolitik ergeben sich drei Schlussfolgerungen.

Die erste ist noch die harmloseste: Die Zentralbanken sind gezwungen, an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten. Das freut die Märkte. Das Problem für die Realwirtschaft ist allerdings, dass der positive Effekt sinkender Zinsen mehr und mehr nachlässt, wenn bereits ein extrem niedriges Zinsniveau erreicht ist. Die zweite Konsequenz ist ein Anstieg des wirtschaftlichen Risikos. Selbst wenn die Zinsen ewig niedrig blieben, wäre es aufgrund des fehlenden nominalen Wachstums nicht möglich, die finanziellen Ungleichgewichte in den Ländern zu reduzieren.

Gleichzeitig ist das Geschäftsmodell der Banken ins Wanken geraten. Die Frage der Schuldentragfähigkeit und die Schwäche des Bankensektors stellen angesichts des schwachen Wachstums letztlich ein erhebliches Risiko für die Finanzstabilität weltweit dar.

Dieses Risiko wird noch durch die Gefahr für die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken verstärkt, die ihr Heil in einer unkontrollierten Flucht nach vorn suchen. Dies führt zur dritten Konsequenz des Scheiterns der Zentralbanken: Der Druck auf die Regierungen, das Heft in die Hand zu nehmen und mit ihrer Haushalts- und Steuerpolitik für Impulse zu sorgen, nimmt zu.

Das Wirtschaftswachstum dürfte vor dem Hintergrund der zahlreichen anstehenden Wahlen ins Zentrum der politischen Debatten rücken. Für die Anleihe- und Aktienmärkte wäre dies ein Paradigmenwechsel nach acht Jahren, in denen die Preise von Finanzanlagen hauptsächlich durch die Geldpolitik der Zentralbanken bestimmt wurden.

Dieses, bisher noch hypothetische, Szenario sollten Anleger daher im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigen. Da dieselben Ursachen die gleichen Wirkungen erzeugen, gibt es keinen Grund, in nächster Zeit von einer Erholung der Investitionen auszugehen.

Der Konsum könnte hingegen allmählich unter den steigenden Mieten und Gesundheitskosten leiden, wobei ein geringeres Verbrauchervertrauen zu einem Anstieg der Sparquote führen könnte. Es überrascht daher nicht, dass Hillary Clinton ein Wirtschaftsprogramm mit öffentlichen Investitionen in Höhe von Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von fünf Jahren vorgelegt hat, um die schwachen privaten Investitionen auszugleichen.

Das Gleiche gilt für die Aussage von Donald Trump, es sei notwendig, ein neues Konzept für die gesamte Infrastruktur des Landes zu entwickeln. Diese Bemerkung Trumps steht zwar im Widerspruch zu seinem Versprechen, die Steuern drastisch zu senken. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Volumen tatsächlich realisiert wird. Es handelt sich aber in jedem Fall um einen fundamentalen Wandel der Prioritäten. Was Deutschland betrifft, könnte sich die Konjunktur des Landes schon bald abschwächen.

Dies und die Ermutigungen durch Institutionen wie dem IWF könnten die Regierung Merkel dazu veranlassen, ihre historische Abneigung zu überwinden, ihre Steuerzahler und damit auch die Wähler im nächsten Jahr etwas mehr an den Früchten der guten Haushaltsführung teilhaben zu lassen. Zu denken ist hier an Steuersenkungen oder Ausgabenerhöhungen. Diese Verlagerung der Unterstützung von der Geld- zur Fiskalpolitik ist jedoch noch lange nicht vollzogen.

Dies ist vor allem der Fall, wenn die Republikaner bei den Kongresswahlen, die ebenfalls im November dieses Jahres stattfinden, wieder die Mehrheit erringen. In Europa und Japan würde eine stärkere Abkehr von der orthodoxen Finanzpolitik einen politischen Mut erfordern, den wir nicht mehr gewohnt sind. Diese Skepsis zeigt sich auch an den Anleihemärkten: An den Aktienmärkten lässt die Outperformance von Industriewerten und zyklischen Titeln nach den Tiefständen von Januar und Februar hingegen hoffen.

Im Falle einer enttäuschenden wirtschaftlichen Entwicklung dürften sich die Anleihemärkte positiv entwickeln. Bei den aktuellen Niveaus wäre das Potenzial für weitere Gewinne allerdings sehr begrenzt.

An den Aktienmärkten würden zyklische Werte leiden und defensivere Titel stärker nachgefragt. Es besteht daher zurzeit eine für die Anleihemärkte ungünstige asymmetrische Verteilung der Risiken.

Andererseits bleiben die Aussichten für die Aktien- und Anleihemärkte bei einer Fortsetzung der sehr expansiven Geldpolitik und angesichts möglicher Konjunkturpakete weiterhin günstig. Aus diesem Grund halten wir auch weiterhin an unserem Exposure in diesen Märkten fest. Dennoch ist zu beachten, dass diese Anlageklassen in Mitleidenschaft gezogen würden, falls die Zinsen unter Druck geraten sollten.

Vor diesem Hintergrund werden wir in den nächsten Monaten besonders aufmerksam auf die Entwicklungen im Bereich der Geld- und Fiskalpolitik blicken. Over a month-rolling period we still experience good results for emerging markets and disappointing results for US managers see chart. Europe managers performance was in line with the longer term average.

In July, the energy and utilities sectors strongly underperformed the broader market and the majority of the European funds are underweight in these two sectors. In addition to that, small- and mid-caps outperformed large caps in most regions.

Since the beginning of the year, the majority of managers in all the regions underperformed their benchmarks net of fees. The underweight of energy, materials and utilities stocks has hurt as those sectors have recovered strongly YTD. Please find the full ifund research news for August with a summary of manager meetings attached on the left. Die Unruhe nach dem Brexit scheint sich erst einmal gelegt zu haben, Märkte und Investoren haben sich anscheinend mit der Situation abgefunden.

Rowe Price, ist der Meinung, dass der Brexit und seine Folgen die Weltwirtschaft noch auf vielfältige Weise beschäftigen werden. Das gilt insbesondere für den Handel mit Finanzdienstleistungen. Noch stärker seien dem Experten zufolge aber die Auswirkungen auf das politische Klima: Der Brexit habe weltweit die Unsicherheit erheblich erhöht.

Anlegern, die die Unsicherheit über die zukünftige Gestalt der Europäischen Union und des Euro-Währungsraums teilen, rät der Ökonom daher mit Investmententscheidungen eher abzuwarten, bis mehr Klarheit herrsche. Dies ereigne sich vor dem Hintergrund eines ohnehin schwierigen Umfelds für die Weltwirtschaft: Das globale Wachstum sei nach wie vor sehr langsam.

Ein immer wichtigerer Grund dafür sei die verhaltene Kapitalbildung. Zum einen verlangen Investoren aufgrund der gestiegenen Unsicherheit höhere Eigenkapitalrenditen. Für diese Unsicherheit gibt es eine Vielzahl von Quellen: Grundsätzlich würden Unternehmen ihre Investitionen bei starken Gewinnzuwächsen erhöhen und sie herunterfahren, wenn das Gewinnwachstum abnehme. Die Gewinne seien unter anderem zurückgegangen, weil sich in den Industrienationen einige Wirtschaftsbereiche bereits in einer späteren Phase des Konjunkturzyklus befänden, wo die Kosten für die Produktion typischerweise schneller stiegen als die Preise für die Endprodukte.

Die Ausweitung der Margen komme so zum Stehen. In anderen Teilen der Welt habe das Ende des Bergbau-Booms Reallokationsprozesse über Sektorengrenzen hinweg erfordert — was Arbeitsproduktivität und letztlich die Gewinnmargen belastet habe.

Zu den Treibern der Event-Driven- Strategien gehörten unter anderem relativ sicher erachtete Transaktionen. Die Ursprünge des Unternehmens reichen bis ins Jahr zurück. Die Man Group unterstützt weltweit die Vergabe von Auszeichnungen, darunter auch die Sponsorschaft für den Man Booker Literaturpreis, sowie zahlreiche wohltätige Organisationen und Initiativen.

Ausschusses für ausländische Investitionen in den USA. Niedrige Risikoprämien stellten an sich bereits ein finanzielles Risiko dar, weil eine Rückkehr zu fundamental besser nachvollziehbaren Bewertungen immer eine Möglichkeit sei, so der Experte weiter.

Risikomanagement wird daher künftig noch wichtiger. Aber auch Sorgen um die grundsätzliche Stabilität des Finanzsystems sind gerechtfertigt. Iggo fügt hinzu, dass die Auswirkungen einer steigenden Marktvolatilität angesichts des aktuell herrschenden extrem niedrigen Renditeniveaus besonders schwer wiegen könnten.

Dies sei auch deshalb interessant, weil die Volatilität sowohl am Markt für US-Staatsanleihen als auch am Markt für deutsche Bundesanleihen zuletzt sehr niedrig gewesen sei, wenn man von der pessimistischen Reaktion auf die Aussagen der EZB in der vergangenen Woche einmal absehe.

Der August war von relativ geringen Handelsvolumina und nur verhaltener Volatilität in den meisten Anlageklassen gekennzeichnet. Dies in Kombination mit saisonal bedingt niedrigen Handelsvolumina führte in den wichtigsten Anlageklassen zu einer verhaltenen Performance und Volatilität. Eine erwähnenswerte Entwicklung war im August unter anderem ein Kursanstieg im Energiesektor als Reaktion auf Gerüchte über ein bevorstehendes Einfrieren der Ölproduktion.

Die Indizes für die einzelnen Strategien entwickelten sich hingegen uneinheitlich. Anthony Lawler bemerkt dazu: Dabei handelte es sich insbesondere um Anleihen, deren Renditen wieder etwas anstiegen, um den Devisenmarkt, wo der US-Dollar stärker tendierte, und um die Rohstoffmärkte, an denen die Rohölpreise anzogen und Edelmetalle billiger wurden.

Sie profitierten von anhaltend günstigen Bedingungen an den Aktien- und Kreditmärkten. Im vergangenen Jahr und im Januar hatten sie wegen überlaufener Positionen noch erheblich unter Druck gestanden. Die geringen Handelsvolumina und die verhaltene Volatilität, die den August gekennzeichnet hatten, setzten sich Anfang September fort. Lawler ist jedoch der Ansicht, dass Katalysatoren und Wachstumserwartungen nun stärker in den Fokus der Märkte rücken werden. Alle Angaben auf US-Dollarbasis.

Wo stehen wir im Schwellenländer-Zyklus? Die jüngsten Zuflüsse deuten es an: Das Pendel der Investoren scheint in Richtung Optimismus auszuschlagen.

Die Volkswirtschaften der Schwellenländer haben einen harten Anpassungsprozess durchlaufen. Der Rohstoffpreisverfall, der starke USD, die geldpolitische Straffung sowie eine restriktivere Finanzpolitik führten zu einem tiefen Anpassungsprozess.

Inzwischen stabilisiert sich aber das Wirtschaftsumfeld und wichtige Volkswirtschaften wie China oder Indien haben einen glaubwürdigen Reformkurs eingeschlagen. Auch in Brasilien können wir beobachten, dass nun ernsthafte Reformen angegangen werden. Insgesamt erscheint uns heute das Wachstumsfundament deutlich solider als noch vor einigen Jahren. Lediglich die Ausweitung der Verschuldung, vor allem in China, macht uns noch Sorgen.

Das Land verfügt jedoch über genügend wirtschaftliche Flexibilität, um dieses Problem lösen zu können, und den politischen Willen, dies auch zu tun. Die Kapitalrenditen der Schwellenländerunternehmen durchliefen ebenfalls eine Anpassungsphase und stabilisieren sich. Das Gewinnwachstum der Schwellenlandunternehmen hat sich sowohl absolut sowie relativ zu den entwickelten Ländern verbessert. Unter Berücksichtigung der niedrigen Bewertungen, der Untergewichtung der Investoren und des niedrigen Gewinnniveaus macht deshalb aufgrund unserer Analyse jetzt ein erhöhtes Engagement in den Schwellenländern Sinn.

Allerdings haben sich die Fundamentaldaten der Schwellenländeraktien aus unserer Sicht noch nicht so stark verbessert, dass von einem neuen Bullenmarkt gesprochen werden sollte. Hierfür müssten die Verschuldung abgebaut und die Produktivität gesteigert werden. Bis dahin sollten bei der Übergewichtung der Vermögensklasse vor allem ausgewählte, widerstandsfähige Unternehmen im Mittelpunkt stehen, die aufgrund ihrer Strategie auch die schwierigen Bedingungen in einigen Ländern der Region wie Brasilien nutzen können.

Comgest praktiziert dies bereits seit 30 Jahren über seinen Qualitätswachstumsansatz. So ist der Comgest Growth Emerging Markets heute in 43 Unternehmen investiert, die eine optimale Kombination aus vorhersehbarem Wachstum, hohen Renditen und niedriger Verschuldung zusammen mit einer angemessenen Bewertung bieten. Im Folgenden wollen wir drei Unternehmen skizzieren, die unserem Anforderungsprofil an ein Investment entsprechen: Während die Branche aufgrund der Korruptionsbekämpfung schrumpfte, gelang es Chinas führendem Spirituosenhersteller, den Umsatz sowie die Gewinne zu halten und Marktanteile hinzuzugewinnen.

Dies belegt die Stärke der Marke und die Qualität des Managements. Mittlerweile verzeichnet Kweichow Moutai wieder zweistellige Wachstumsraten, und die Preise seiner Premiumprodukte steigen. Wir konnten die Position in der zweiten Jahreshälfte erhöhen, als der brasilianische Aktienmarkt sehr schwach war.

Kurzfristig profitiert das Unternehmen von den gesunkenen langfristigen Zinsen in Brasilien, eine direkte Auswirkung der politischen Veränderungen der letzten Monate.

Langfristig profitiert das Unternehmen von Investitionen in Autobahnen der letzten Jahre, die bereits in den kommenden Monaten zu höheren Umsätzen und Gewinnen beitragen werden. Infrastrukturinvestitionen sind für den klammen Staat Brasilien wichtig, d. In den gut 20 Jahren, für die ein öffentlicher Track Record vorliegt, lieferte der von Comgest gewählte Qualitätswachstumsansatz Erträge, die deutlich über dem Marktniveau liegen, obwohl das Risiko niedriger ist. Angesichts des weiterhin unsicheren Umfelds der Schwellenländer dürfte dies eine Beruhigung für Investoren sein, um gleichzeitig von den langfristigen Wachstumsperspektiven der Region zu profitieren.

Über Comgest Comgest wurde gegründet und ist ein unabhängiger, international agierender Vermögensverwaltungskonzern mit Hauptsitz in Paris und Investmentgesellschaften in Dublin, Hongkong, Tokio und Singapur. Auf dieser Basis ist Comgest in der Lage, Unternehmen mit bewährten Qualitätsmerkmalen und soliden Aussichten auf ein nachhaltiges Wachstum herauszufiltern. Mit über Mitarbeitern aus 20 verschiedenen Ländern betreut Comgest weltweit einen breit diversifizierten Kundenstamm und verwaltet Kundengelder in Höhe von 20,7 Mrd.

Hochwertige Staatsanleihen gehörten bisher zu den besser rentierenden Anlageklassen. Der Beschluss der weltweiten politischen Entscheidungsträger, eine Deflation mit Wertpapierkaufprogrammen und anhaltend niedrigen Zinsen zu bekämpfen, ist nicht wirklich ein neues Phänomen.

Während wir Märkte mit Negativzinsen wie Deutschland und Japan gemieden haben, haben unsere Positionen in US-amerikanischen, australischen und neuseeländischen Staatsanleihen beachtliche Gewinne eingefahren, als die Renditen zurückgingen. Nach einer starken Wertentwicklung seit Jahresbeginn beschlossen wir im Juli, bei unseren Positionen in US-Staatsanleihen Gewinne mitzunehmen und haben unser Engagement in und jährigen Papieren aufgelöst.

Dabei haben wir die Duration des Portfolios von rund 6 auf 4,5 Jahre verringert. Unsere Entscheidung wurde dabei von mehreren Faktoren beeinflusst. Aus technischer Sicht ist uns bewusst, dass der politikgetriebene Renditerückgang, der bereits stattgefunden hat, die Chance auf weitere Kursanstiege begrenzt hat. Im Gegenzug sind wir auch wachsam in Bezug auf die potenziellen Auswirkungen, die ein vorübergehender Renditerückgang - wie der kurze Absturz von deutschen Bundesanleihen im letzten Sommer - auf das Portfolio haben könnte.

Die Auswirkungen eines solchen Absturzes am langen Ende der Kurve wären auf diesem niedrigen Zinsniveau erheblich. Die jüngsten Daten legen nahe, dass die US-Wirtschaft nach einer schleppenden ersten Jahreshälfte jetzt Fahrt aufnimmt. Die Arbeitslosigkeit liegt bei unter 5 Prozent und die Einkaufsmanagerindizes im herstellenden Gewerbe haben sich stark erholt, während der Wert für den wichtigen Dienstleistungssektor robust bleibt. Das hat der US-Notenbank Fed den erhofften Spielraum verschafft, eine erneute Zinserhöhung in Erwägung zu ziehen, nachdem sie die Marktschwankungen zu Jahresbeginn dazu gezwungen haben, ihre Pläne auf Eis zu legen.

Folglich schien es vernünftig, das Risiko etwas zu senken. Wenn wir noch weiter vorausblicken, liefert die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl im November Anlegern unseres Erachtens keine klaren Indizien, in welche Richtung sich die Fiskalpolitik bewegen wird. Unserer Meinung nach ist es möglich, dass beide Kandidaten die Regierungsausgaben erhöhen könnten. Seine populistische Ausstrahlung hat jedoch zu Spekulationen geführt, dass er möglicherweise zu Ausgabenerhöhungen tendiert, indem er ein höheres Haushaltsdefizit in Kauf nimmt.

Was noch besorgniserregender ist: Beide Faktoren beeinflussen während der Dauer des Wahlkampfes unsere vorsichtigere Haltung im Hinblick auf die Duration.

Die Tonlage der globalen politischen Entscheidungsträger hat sich in den Wochen seit dem Brexit-Referendum unserer Meinung nach geändert. Wenn die politischen Entscheidungsträger schlussfolgern, dass den Zentralbanken dieser Welt in der Tat die Munition ausgegangen ist, besteht die Möglichkeit, dass eine expansive Fiskalpolitik - die bisher in zahlreichen Industrieländern als schlechte Option galt - in Erwägung gezogen werden könnte.

Wenn solchen Phrasen Taten folgen, könnte der technische Druck auf die Renditen von Staatsanleihen über erhöhte Staatsanleiheemissionen steigen - ein weiterer Grund, warum wir die Portfolioduration reduziert haben. Wichtig ist auch noch eine weitere Anmerkung: Hochwertige Staatsanleihen spielen innerhalb unserer Strategie weiterhin eine wichtige Rolle. Wir haben aktuell eine beachtliche Position in länger laufenden Anleihen in Märkten, in denen unserer Meinung nach Raum für weiteres Aufwärtspotenzial besteht.

Einer dieser Märkte ist Australien, wo die Zentralbank jüngst die Zinsen um weitere 25 Basispunkte auf 1,5 Prozent gesenkt hat.

Was bedeutet das alles für die Kapitalanlage? Sie würden damit den Umschuldungsbedarf vieler Länder eher wahrscheinlicher machen.

Closed On:

Für die Anleihe- und Aktienmärkte wäre dies ein Paradigmenwechsel nach acht Jahren, in denen die Preise von Finanzanlagen hauptsächlich durch die Geldpolitik der Zentralbanken bestimmt wurden. Deutschland wird zahlen müssen.

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