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Erdölgewinnung

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Budapest / Ungarn klick aufs Bild. Budapest / Ungarn klick aufs Bild. Esztergom / Ungarn klick aufs Bild. Pécs / Ungarn klick aufs Bild. Sopron / Ungarn. Beginnen wir klein. Daher daheim. Im Nordosten Österreichs, im Weinviertel. Dort erstrecken sich unter Weinbergen, Äckern und Wiesen große Öl- und Erdgasfelder.

Strategische Erdölreserven in Mio. Das klappt nicht immer, weil es einigen Mitgliedern an der Förderdisziplin mangelt. Besonders locker nehmen es Venezuela und der Iran. Für den Irak sind keine Quoten festgelegt. Dabei gefasste - oder ausbleibende - Beschlüsse haben unmittelbare Auswirkungen auf den Erdölpreis.

Bei einer Blockade folgender Seewege fallen pro Tag Prozent des Weltölhandels aus: Hätte diese Zahl gestimmt, gäbe es seit 20 Jahren kein Erdöl. Laufend werden neue Vorkommen entdeckt, so dass derzeitige Prognosen von Vorräte n bis mindestens sprechen - vorausgesetzt, es werden keine zusätzlichen Lagerstätten entdeckt und der Verbrauch bleibt auf gleichem Niveau.

Die bestätigten, wirtschaftlich gewinnbaren Ölreserven betrugen zum Bei unverändertem Weltverbrauch reicht diese Menge noch für 46 Jahre sollte. Wenn Saudi Arabien die aktuelle Produktionsmenge beibehält, reichen seine Reserven noch 80 Jahre , ohne dass eine neue Quelle angezapft werden müsste.

Wobei, es gibt auch Stimmen, welche die Erdölzukunft ganz anders sehen. Seiner Meinung nach wird die Erdölförderung den absoluten Höhepunkt erreichen, bis zu diesem Zeitpunkt wird die Hälfte aller Erdölvorkommen verbraucht sein. Der Bedarf wird jedoch weiterhin steigen. Häufig verbleiben aus technischen Gründen mehr als die Hälfte des Vorkommens in der Lagerstätte. Auch ohne Entdeckung neuer Lagerstätten.

Bei gleich bleibendem Verbrauch reichen die Vorräte noch 57 Jahre. Bei gleich bleibendem Verbrauch Förderung Sorten für Lieferungen ab frühestens 21 Tagen bis zu neun Monaten.

Ob die Preisangaben wirklich stimmen und wer welchen Preis gemeldet hat, bleibt geheim. Weltweit werden etwa Rohölsorten gefördert. Sie befüllen zuerst kostengünstige Lager am Festland, danach nutzen sie Tankschiffe als schwimmende Lager. Barrel, täglich fallen etwa Irak Südkorea Kuwait Kanada Mexiko Im Vergleich mit China Die Öl-Eigenförderung beträgt 8,94 Mio.

Fass pro Tag , der tägliche Verbrauch 21 Mio. Daher reagieren sie besonders sensibel auf jeden politischen Ausschlag in "ihren" Lieferstaaten: Stand Ende Quelle: Auf dem dortigen Kontinentalschelf werden abbaubare Ölreserven von 26 Mrd. Barrel und Gasvorkommen von 3,7 Bio. Die dort in m! Tiefe eingeschlossenen Ölmengen wurden auf 3 Mrd. Die Förderkosten auf ca. Die US-Vorräte 1,5 Bio. Mit neuen Fördermethoden können ihnen noch beachtliche Mengen entnommen werden. Zweitens bleibt noch die Hoffnung auf Aufhebung des vom Kongress beschlossenen Förderverbotes in 85 Prozent der amerikanischen Küstengewässer.

In diesem Gebiet werden 20 Mrd. Barrel Erdöl und 2. Barrel, die Hälfte davon wird importiert Juni Täglicher Ölbedarf: Barrel, davon werden 7 Mio. In Mexiko , noch fünftwichtigster Erdölproduzent, mit Mio. Barrel zur Neige. Bei einer täglichen Förderung von 2,55 Mio. Die Vorräte in den erschlossenen Lagerstätten gehen rasch zur Neige.

Bei unveränderter Förderung wird Mexiko spätestens zum Ölimporteur. Barrel sollen vor der Küste in mindestens Metern Tiefe lagern. Eine Sondierungsbohrung nach diesem Schatz kostet Mio. In Öläquivalenten wird der Energiegehalt einer Fundstätte angegeben, da neben Erdöl immer auch Erdgas vorhanden ist. Nächste Erfolgsmeldung im August Barrel Öl und Gas enthalten soll. Fass Erdöläquivalente im Jahr Weit besser steht der Iran da.

Bei gleich bleibendem Verbrauch langen seine Ölvorräte noch für 90 Jahre, bei Erdgas sieht es mit Jahren noch besser aus.

Barrel bezieht Indien, das dafür 12 Mrd. Es folgen Japan 0, Mio. JBC Energy wurden 3,89 Mio. Fass werden täglich gefördert, in Krisenfällen kann die Förderung auf 12,5 Mio. Barrel ; die Lieferanten waren: Rohstoffreport Bis noch Selbstversorger, musste es 91 Mio. Fass erforderlich um den täglichen Bedarf zu decken.

Japan , mit einem Tagesbedarf von 5 Mio. Russland förderte Mio. Seit wird China mit Russland hat die EU an der Energiegurgel. Im November wurde mit 10,6 Mio. Kasachstan förderte 79 Mio. Die förderbaren Reserven des Feldes werden auf 13 Mrd. In der Anfangsphase werden Deutschland fördert aus nationalen Quellen 2,6 Mio. Die Reserven betragen 32 Mio. Afrikanisches Tiefseeöl ist leicht und schwefelarm.

Barrel ; Nigeria 46,4 Mrd. Barrel ; Angola 13,5 Mrd. Barrel ; Algerien 12,2 Mrd. Barrel ; Sudan 6,7 Mrd. Barrel ; Ägypten 4,5 Mrd. Barrel ; Gabun 3,7 Mrd. Barrel ; Kongo 1,9 Mrd. Barrel ; Äquatorial Guinea 1,7 Mrd. Dazu gehört das bereits genutzte Feld Jubilee1 vor der ghanesischen Küste mit geschätzten 1,8 Mrd.

Sofern nicht die Guerilla im Nigerdelta Erdölarbeiter entführt, Pipelines zerstört oder Förderanlagen angreift. Dann setzt sich Angola an die Spitze Im Dezember nahm Ghana seine Erdölproduktion auf. Aus dem vor der Küste gelegenen Feld Jubilee 1 wurden täglich Der Nachbarstaat Elfenbeinküste bringt es nur auf täglich Barrel weitere 2,2 Mio.

Barrel werden täglich durch den Suezkanal transportiert. Im April meldete die brasilianische Erdölagentur die Entdeckung einer Erdöllagerstätte vor der Küste Brasiliens mit einem geschätzten Volumen von 33 Mrd. Seit hat das Land seine Erdölproduktion von Seit deckt Brasilien seinen Ölbedarf aus eigenen Quellen. Eine Ausbeute von 8 - 12 Mrd. Barrel und exportierte davon 1,17 Mio. IMF förderte Libyen 64,1 Mio. Barrel Erdöl in Form von Schwerstöl. Damit liegt Venezuela in der Weltrangliste vor Saudi Arabien.

Gewinnung und Verarbeitung von Schwerstöl sind technisch aufwendig, teuer und wenig umweltfreundlich. Schwerstöl ist im Gegensatz zu normalem Erdöl schwerer als Wasser und sehr zähflüssig. China und Russland haben sich mit langfristigen Verträgen und hohen Investitionszusagen ihren Anteil gesichert.

Die steigende Nachfrage der bevölkerungsreichsten Staaten China und Indien wird auch Zukunft für hohe Rohölpreise sorgen. Auch europäische Erdölgesellschaften waren nicht von Skrupeln gequält.

Fass , täglich werden 5 Mio. Fass , täglich werden 1,2 Mio. Fass gefördert und in Brasilien - bis zu km vor der Küste wurden Vorkommen zwischen 50 und Mrd. Fass in mehreren, km voneinander entfernten Felder n entdeckt. Sie lagern bis m unter Meeresniveau, unter einer 1 bis 2 km dicken Salzschicht. Nach dem derzeitigen Stand der Technik sind sie noch nicht förderbar. Der Irak versteigerte im Dezember 30 Mrd.

Interessenten mussten bekannt geben, wie viel Fass sie fördern wollen und welchen Betrag pro Fass sie vom Irak dafür haben wollen. Für jedes Barrel, das über der Jännerförderung von Sie mussten sich verpflichten, innerhalb der nächsten 20 Jahre die Produktion auf 2, Mio.

D as kleinere Ölfeld Halfaja 4,1 Mrd. An der Gruppe sind auch Petronas und die französische Total beteiligt. Dieses Konsortium forderte vom Irak die höchste Gebühr: Barrel , für sich ausgehandelt haben. Saudi Arabien - 35 Milliarden Tonnen bzw.

Kanada - 24 Milliarden T bzw. Iran - 17 Milliarden T. Gleichzeitig wird Luft zugeführt. Die Luftbläschen binden sich an die Bitumentröpfchen wodurch diese an die Oberfläche steigen. Dort wird der Bitumenschaum abgeschöpft, in Zentrifugen gegeben und Lösungsmittel zugesetzt. Danach wird das Bitumenöl in Raffinerien in leichtere Fraktionen Öle getrennt. Pro Liter Öl werden 2 bis 6 Liter Wasser benötigt. Wegen starker Verschmutzung durch Schwermetalle und Chemikalien muss das gebrauchte Wasser in riesigen Becken Jahre lang stehen.

Erst dann sind alle toxischen Bestandteile auf den Beckenboden gesunken und dass Wasser kann wieder aufbereitet werden. Aus zwei Tonnen Ölsand wird ein Barrel Öl gewonnen. Bei Sanden in tieferen Schichten wird Wasserdampf in Bohrlöcher eingepresst und nach einigen Wochen die erweichte Masse nach oben gepumpt. Das macht die Sache teurer. Die momentane kanadische Tagesproduktion von 2,7 Millionen Fass - davon 1,2 Mio. Barrel auf 4,5 Mio. Barrel , davon entfallen auf Öl aus Ölsand 1,2 Mio.

Ein Viertel aller bisher nicht entdeckten Erdölvorräte der Welt werden in der Barentssee vermutet. Sie liegt im Hoheitsgebiet von Norwegen und Russland. Streitigkeiten über den Grenzverlauf gibt es seit !

Noch weiter nördlich öffnen sich weitere Hoffnungslagen. Barrel, die Erdgasreserven mit 48 Billionen m 3. Die Vorräte sollen hauptsächlich in Küstennähe lagern.

Barrel , was dem Weltbedarf für zehn Jahre entspricht. Fass befinden sich in Westsibirien Baschenow-Formation. Rangliste der technisch förderbaren Schieferölreserven: China siehe oben und Indien investieren in den Erdölsektor, um sich Förderrechte zu sichern. Die Schweiz bezieht fast ein Drittel ihres Rohölbedarfs aus Afrika. Die Mietkosten für eine Hubbohrinsel betragen bis Oder man kauft sie.

Das geht ordentlich ins Geld. Tägliche Fixkosten einer Plattform: Sie werden durch riesige Ankerketten oder mit Hilfe von Wasserturbinen in Position gehalten. Die aufwendigere Technik schlägt sich im Preis nieder, der bis zu Mio. Die Schiffe sind so konstruiert, dass sie sich um den Bohrturm drehen können. Dadurch bieten sie starken Strömungen und Stürmen keinen starren Widerstand.

Häufig sind sie als Katamaran gebaut, ihre Schwimmer können geflutet werden, was die Stabilität erhöht.

Bei ihrer Suche nach Öl können Bohrschiffe 3. Was kostet ein Drillship frisch aus der Werft? Der überwiegende Teil älter als 25 Jahre.

Zwei der wichtigsten Offshore-Bohrunternehmen , Transocean Inc. Das Unternehmen hat Bestellungen über 9 Ultra deepwater Schiffe für Tiefen ab m und 5 spezialisierte Bohrinseln getätigt. Jahresbericht veröffentlicht am 1. Jahresbericht veröffentlicht am Der Zubehörspezialist Cameron war Hersteller der nicht funktionierenden Sicherheitsventile, die Firma Halliburton hatte kurz vor der Explosion Hohlräume am Bohrloch mit Zement verfüllt.

Fass waren ins Meer geflossen. Fass Die Menge entspricht der Ladung zweier Juli Weltweit gab es Bohrschiffe, 90 befanden sich im Bau. Einsatz von Öl- oder Taucherfirmen engagiert werden.

Sie sind weltweit unterwegs, ihre Arbeit verrichten sie in Meerestiefen bis Meter. Mit einem Tagesverdienst von bis 1.

Sie verlegen und kontrollieren Pipelines, verankern und montieren Bohrtürme, bringen Ventile an Gas- oder Ölquellen an. Sie teilen sich ein Marktvolumen von mehr als 40 Mrd. Wem gehört der Meeresgrund? Ihre Nutzung Bodenschätze und Fischfang steht nur der Nation, der sie vorgelagert ist, zu. Schiffen anderer Nationen muss die Durchfahrt erlaubt sein darüber hinaus folgt das zum "gemeinsamen Erbe der Menschheit" erklärte Gebiet: Sie gilt für 15 Jahre und ist natürlich kostenpflichtig.

Weitere 12 Jahre vergingen, bis der Vertrag in Kraft treten konnte. Seither Stand haben ihn Staaten unterzeichnet. Auf der Website der ISA http: Im September unterzeichneten der russische Präsident und der norwegische Ministerpräsident ein Abkommen über den genauen Grenzverlauf in der Barentssee.

Damit konnten die beiden Staaten mit der Suche nach den in diesem Gebiet vermuteten umfangreichen Gas- und Ölvorkommen beginnen. Unterirdische Pipelines werden entlang ihres Verlaufs mit gelben Erdgas oder orangefarbenen Erdöl und Mineralölprodukte Hütchen markiert. Das Betreiben von Pipelines ist ein einträgliches Geschäft.

In Österreich dürfen Pipelines nicht einfach so in der Gegend verlegt werden, sondern die Bauvorhaben müssen veröffentlicht und den Betroffenen ist Gelegenheit zum Einspruch zu gegeben: Die Oberösterreichische Ferngas Aktiengesellschaft Die oben angeführte Erdgas-Hochdruckleitungsanlage berührt die Gemeindegebiete der nachstehend angeführten Gemeinden Jedermann kann innerhalb der sechswöchigen Auflagefrist an den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Am Felbertauern überquert die Pipeline ihren höchsten Punkt 1.

Bestens geeignet für die Nutzung durch ein Kraftwerk. Als erstes weltweit ging es in Betrieb. Jahrhunderts wirtschaftlich sinnvoll, erlebte in Nordamerika geradezu einen Boom. Der Ölpreisverfall im Zuge der Weltwirtschaftskrise im darauf folgenden Jahrzehnt stoppte die Ausweitung der unkonventionellen Förderung allerdings vorerst wieder. Die sogenannte Ausbeutequote bezeichnet den einem Ölfeld real entnommenen bzw. Das Ölfördermaximum ist die maximale Förderrate, die ein Ölfeld im Laufe seiner Bewirtschaftung erreichen kann.

In der Regel steigt die Förderrate sehr schnell bis zum Erreichen des Fördermaximums an und danach fällt sie relativ langsam und mehr oder weniger kontinuierlich wieder ab. Sowohl Ausbeutequote als auch Förderrate sind extrem stark vom Lagerstättentyp abhängig. In konventionellen Lagerstätten kann es sein, dass das Öl allein durch den Ortsdruck mit sehr hoher Förderrate durch das Speichergestein zum Bohrloch und an die Oberfläche getrieben wird durch Rohrleitungen und eingebaute Ventile steuerbar.

Unkonventionelle Lagerstätten weisen trotz spezieller, aufwändiger Fördermethoden eher geringe Förderraten auf. Bei der Offshore-Förderung , der sehr kostenintensiven Bewirtschaftung von Ölfeldern auf See, ist eine möglichst hohe Förderrate wichtiger als an Land, wo geringere laufende Kosten anfallen.

Reife Onshore-Felder wie sie in der Erdölförderung in Deutschland existieren haben für gewöhnlich ein breites Fördermaximum und eine lange Förderabnahmephase, offshore-betonte Ölförderländer wie Norwegen weisen hingegen sehr schmale Fördermaxima und kurze Förderabnahmephasen auf. Kartelle der Ölproduzenten versuchen, mit ihren individuellen Förderraten das Angebot auf dem Ölmarkt und damit den Preis zu steuern.

Zusammen mit der Öl nachfrage durch alle Öl verbraucher ergibt sich der traditionell in Dollar gehandelte Ölpreis auf dem Weltmarkt , der seit an Rohstoffbörsen ausgehandelt wird und auch spekulativen Einflüssen unterworfen ist. Preise und Verfügbarkeit von Endprodukten wie Treibstoffen und petrochemischen Produkten sind aber auch von den anfallenden Kosten bei der Ölraffination wie auch von politischen Faktoren wie z. Durch steigende Nachfrage und entsprechend steigenden Preis sowie den technischen Fortschritt stieg und steigt die Menge, die offiziell als global förderbare Ölreserven ausgewiesen wird, seit Beginn des Industriezeitalters mehr oder weniger kontinuierlich an.

Mittlerweile ist sie aber auf über 50 Jahre gestiegen. Aktivitäten in der Öl- und Gasindustrie werden in upstream und downstream unterschieden. Downstream findet näher am Verbraucher statt zum Beispiel das Raffinieren von Rohöl zu petrochemischen Produkten, Vertrieb, Marketing usw.

Die erste Phase besteht im Aufspüren von Erdöllagerstätten , der sogenannten Prospektion. Sie ist eine kombinierte Aufgabe für Geologie und Angewandte Geophysik.

So tritt aus seicht liegenden Lagerstätten ständig Erdöl in geringen Mengen aus. Ein Beispiel dafür ist die seit dem Jahrhundert bekannte, aber mittlerweile versiegte St. Die Suche tief liegender Ölvorkommen erfolgte früher durch eine eingehende Analyse der geologischen Verhältnisse eines Landstrichs geologische Kartierung.

In der Folge wurden dann an ausgewählten Orten Probebohrungen niedergebracht. Mit der Zeit wurden aufwändige Prüfungsmethoden entwickelt, die eine Darstellung der Bodenschichtung ermöglichen.

Das am weitesten verbreitete Verfahren ist heute die Reflexionsseismik. Aus den Laufzeiten und Charakteristiken der reflektierten Signale lassen sich Schichtenprofile errechnen. Dabei wird mit Gruppen von üblicherweise drei bis fünf Spezialfahrzeugen, die Schwingungen einer definierten Frequenz über eine Art Rüttelplatte in den Erdboden übertragen, eine Messstrecke abgefahren.

Das systematische Befahren eines Gebiets mit sich kreuzenden Messstrecken erlaubt die Errechnung eines dreidimensionalen Modells der Bodenschichtung. Befindet sich die Erdöllagerstätte nahe der Erdoberfläche sogenannte Ölsande , kann das Öl im Tagebau gewonnen werden Beispiel: Aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden.

Lagerstätten im Meeresbereich werden von Bohrinseln erschlossen und ausgebeutet, die ein Bohren und Fördern mitten im Meer ermöglichen.

Zum Bohren werden Hohlbohrer verwendet, damit das dabei entstehende Bohrklein aus dem Bohrloch zutage transportiert werden kann. Das Bohrwerkzeug besteht aus Stahlrohren, die zu einem immer längeren Rohrgestänge, dem Bohrstrang, aneinandergeschraubt werden können. Andere Bauformen haben keine beweglichen Teile, sondern sind zum Bohren härterer Gesteine mit Diamanten , Schneidkeramiken oder Hartmetall besetzt. Gelingt dies nicht, muss einige Meter oberhalb des abgebrochenen Werkzeuges eine neue Bohrung angesetzt werden, die die Schadensstelle umgeht.

Bei früheren Bohranlagen erfolgte das Drehen des Bohrstranges über einen Drehtisch, während neue Anlagen zumeist über einen Top Drive am Flaschenzug des Bohrturms verfügen. Um das Bohrklein herauszufördern und die beim Bohren entstehende Reibungswärme abzuführen, wird eine Bohrflüssigkeit durch das Bohrrohr eingepresst, die an der Bohrkrone austritt und im Ringraum zusammen mit dem Bohrklein wieder nach oben gedrückt wird.

Die Bohrflüssigkeit muss ein hohes spezifisches Gewicht und eine hohe Viskosität aufweisen, damit sie durch das hohle Bohrgestänge eingepresst und durch den Ringraum wieder ausgepresst werden kann und damit das Bohrklein dabei mitgerissen wird.

Sie besteht aus Wasser, das unter anderem gelöste Polymere und suspendiertes Baryt -Mehl enthält. Dieser Ausdruck deutet darauf hin, dass das Erdöl schon früh zu Beleuchtungszwecken diente. Dies ist die erste nachweisbare staatliche Regulierung von Erdöl. Das Wort Petroleum ist seit dem Angelehnt an Petroleum wurde Erdöl im Deutschen anfangs auch Berg- oder Steinöl genannt, bevor sich die heutige Bezeichnung im Erdöl ist bereits seit einigen Tausend Jahren bekannt. Dort wandelt sich das normalerweise relativ dünnflüssige Öl durch die Reaktion mit Sauerstoff und den Verlust leicht flüchtiger Bestandteile in eine teerartige Substanz, sogenanntes Bitumen oder Asphalt , um.

Diese Substanz war schon vor Die Menschen nutzten sie unter anderem im Schiffbau zum Kalfatern: Gesner in den USA erteilt wurde. Die Herstellung von Petroleum als Leuchtmittel blieb bis zum Aufstreben der Automobilindustrie in den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts der Hauptzweck der Erdölförderung.

Heute ist Erdöl einer der wichtigsten Rohstoffe der Industriegesellschaft. Es ist der bedeutendste Energieträger, insbesondere als Rohstoff für die Herstellung von Treibstoffen , sowie Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie, wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch Medikamente.

Als Folge von Gesners Entdeckung begann in der zweiten Hälfte des Man wusste zwar bereits, dass bei einigen Tiefbohrungen nach Sole für die Salzgewinnung Erdöl in die Bohrlöcher eingesickert war, aber gezielt nach Erdöl gebohrt hatte bis dahin noch niemand.

In Wietze befindet sich heute das Deutsche Erdölmuseum. Weltberühmt wurde die Ölbohrung, die Edwin L. Drake bohrte im Auftrag des amerikanischen Industriellen George H. Daher gelten der August und Titusville als die historisch bedeutenderen Daten bzw. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser nahe dem Meeresboden ruhig ist und sich nur sehr selten mit Wasser aus geringeren Meerestiefen mischt.

Dadurch können sich in der betreffenden Meeresbodenregion leicht sauerstoffarme oder -freie Bedingungen einstellen. Diese verhindern die vollständige Zersetzung der Algenbiomasse — ein Faulschlamm entsteht. So bilden sich über einige Jahrmillionen hinweg mächtige Sedimentfolgen mit hohem Anteil an organischem Material.

Im Laufe weiterer Jahrmillionen werden die biomassereichen Abfolgen, durch Überdeckung mit weiteren Sedimenten und der kontinuierlichen Absenkung der Sedimentstapel in etwas tiefere Bereiche der oberen Erdkruste Subsidenz , erhöhten Drücken und erhöhten Temperaturen ausgesetzt.

Das meiste heute geförderte Erdöl ist stattdessen aus dem immer noch relativ lipidreichen Kerogentyp II Exinit hervorgegangen, der typisch für marine Ablagerungsräume ist. Es entsteht zwar weiter Gas, aber kein Öl mehr, sondern ein fester Kohlenstoffrückstand.

Bei der natürlichen Niedrigtemperatur-Reifung der Kerogene zu Kohlenwasserstoffen fungieren offenbar zudem die Tonminerale im Sediment als Katalysatoren.

Dies entspricht im Regelfall einer Versenkungstiefe von bis Metern. Somit ist aus dem einstigen biomassereichen Sediment ein kohlenwasserstoffführender Tonstein oder, im Fall dass ein relativ hoher Anteil des Planktons aus Kalkalgen bestand, ein kohlenwasserstoffführender Mergel oder Mergelkalkstein geworden.

Solche feinkörnigen Gesteine, deren Kohlenwasserstoffgehalt auf einen ursprünglich hohen Gehalt an Biomasse zurückgeht, werden als Erdölmuttergesteine engl.: Die meisten Erdölmuttergesteine entstammen dem Zeitraum von bis Millionen Jahren vor heute Unterdevon bis Unterkreide. Letztgenannte werden als unkonventionelle Lagerstätten bezeichnet, weil die Ölförderung aus diesen Gesteinen mit althergebrachten konventionellen Methoden nicht rentabel ist.

Ab dem Austritt der Kohlenwasserstoffe in das Nebengestein, auch als primäre Migration bezeichnet, spricht man traditionell von Erdöl bzw. Innerhalb des Porenraumes des Nebengesteins wandern Öl und Gas dann aufgrund ihrer relativ geringen Dichte in Richtung der Erdoberfläche. Grundwasserströme sorgen hierbei auch für einen seitlichen lateralen Transport. Öl und Gas können auf ihrem Weg nach oben auf undurchlässige, weil geringporöse, Gesteinsschichten treffen. Sind diese Teil einer geologischen Struktur, die aufgrund ihrer Form eine weitere Wanderung auch in seitlicher Richtung verhindert, reichern sich Öl und Gas unterhalb dieser abdichtenden Gesteinsschicht an.

Die entsprechende Struktur wird als geologische Falle bezeichnet. Solche Fallen entstehen beispielsweise durch den Aufstieg von Salzstöcken.

In den höchsten Bereichen der Lagerstätte befindet sich aufgrund der geringsten Dichte das Gas. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Gaskappe. Unterhalb des ölgesättigten Bereiches der Lagerstätte wird der Porenraum des Speichergesteins von dem Grundwasser gefüllt, das ohnehin im Porenraum von Sedimentgesteinen stets vorhanden ist, und das von Öl und Gas aus dem Bereich der Lagerstätte verdrängt worden ist.

Ein geringer Wasseranteil ist jedoch auch im öl- und gasgesättigten Bereich der Lagerstätte noch vorhanden. Dieses wird als Lagerstättenwasser bezeichnet. Da das geringporöse Deckgestein engl.: Im Fall, dass Erdöl durch diese so genannte tertiäre Migration an oder bis dicht unter die Erdoberfläche gelangt, entstehen Ölsande sowie Asphalt - bzw. Bei untermeerischen Gasaustritten kann sich bei geeigneten Bedingungen an diesen Stellen im Meeresboden Methanhydrat bilden. Nach Bildung einer Lagerstätte in einer Fallenstruktur kann das darin enthaltene Erdöl, z.

Dabei wird das Öl in Gas vorwiegend Methan und Bitumen überführt. Alternative Hypothesen zur Entstehung von förderwürdigen Erdgas- und Erdölvorkommen verneinen, dass diese in geologischen Zeiträumen aus sedimentärer Biomasse hervorgegangen sind. Die deshalb auch unter der Bezeichnung abiotische oder abiogenetische Hypothesen zusammengefassten Ansätze gehen überdies davon aus, dass es sich bei Erdöl und Erdgas nicht um fossile Energieträger handelt, sondern um juvenile und regenerative Energieträger.

Frühe moderne abiogenetische Thesen wurden im Während Mendelejew annahm, dass das Erdinnere aus Eisencarbid bestehe, das mit Grundwasser zu Kohlenwasserstoffen reagiere, postulierten Humboldt und Gay-Lussac, dass Kohlenwasserstoffe aus vulkanischen Quellen stammten.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts lassen sich zwei Schulen unterscheiden: Beiden Schulen gemein ist, dass sie den Ursprung der Kohlenwasserstoffe im oberen Erdmantel verorteten, von wo aus diese entlang tiefreichender Störungen , wie sie beispielsweise in Grabenbrüchen auftreten, in die oberen Bereiche der Erdkruste einwanderten. Hinzu kam, dass aus der Präsenz organischer Verbindungen in Chondriten und dem Nachweis geringer Mengen von kurzkettigen n-Alkanen Methan, Ethan, Propan, Butan in ultramafischen Gesteinen geschlossen wurde, dass im Erdinneren ein stark reduzierendes chemisches Milieu herrsche, das die Bildung von Kohlenwasserstoffen generell erlaube.

Jahrhunderts wurde von der nächsten Generation der Verfechter der russisch-ukrainischen Hypothese Jack F. Kenney, Wladimir Kutscherow zudem ins Feld geführt, dass einerseits die Umwandlung von Methan in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik nur unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels günstig sei, andererseits die Umwandlung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen, wie Kohlenhydrate , die Hauptbestandteile pflanzlicher Biomasse, in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik generell ungünstig sei.

Einer Arbeitsgruppe um Kutscherow gelang zudem der experimentelle Nachweis, dass Methan unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels teilweise zumindest in kurzkettige höhere n-Alkane überführt wird.

Das vermutlich wichtigste Argument gegen die abiogenetischen Thesen ist, dass der obere Mantel sehr wahrscheinlich kein reduzierendes, sondern ein schwach oxydierendes chemisches Milieu aufweist. Das Mengenverhältnis der verschiedenen Kohlenstoffverbindungen in Fluideinschlüssen in Mantelgesteinen zeigt, dass Kohlenstoff im oberen Mantel, wenn nicht in Reinform als Diamant , dann weit überwiegend in Form von Kohlendioxid bzw.

Karbonat vorliegt, und dass er auch in dieser Form in die obere Kruste und an die Erdoberfläche gelangt. Überdies erfolgt der Transport des Kohlendioxids nicht als reines Gas bzw. Fluid, sondern stets gelöst in aufdringendem Magma. Die Präsenz wirtschaftlich förderbarer Kohlenwasserstoffvorkommen in Kristallingesteinen lässt sich mit modernen, erst in den er Jahren entwickelten Modellen zur Migration von Fluiden in Krustengesteinen erklären.

Hierbei spielt die Permeabilität der Kristallingesteine eine entscheidende Rolle. Ausreichend geklüftetes, relativ oberflächennah liegendes Kristallin im Randbereich eines Sedimentbeckens kann demnach sehr wohl als Speichergestein geeignet sein für biogenetisch entstandene Kohlenwasserstoffe, die aus tief versenkten Muttergesteinen in zentraleren Beckenbereichen stammen.

Auch besagt die biogenetische Hypothese, dass sich Erdöl und Erdgas nicht aus frischer, sondern aus bereits teilweise biotisch, teilweise diagenetisch veränderter Biomasse bilden, sogenannten Kerogenen. Insbesondere in diagenetisch veränderten, ursprünglich biomassereichen marinen Sedimenten , den wahrscheinlichsten Kandidaten für Erdölmuttergesteine, ist das Verhältnis von Sauerstoff zu Kohlenstoff wesentlich kleiner als das Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenstoff, sodass in diesen Sedimenten durchaus thermodynamisch günstige Bedingungen für die Entstehung von Kohlenwasserstoffen herrschen.

Das Gas-Überangebot atomisierte die Preisbindung. Seit hat das Land seine Erdölproduktion von

Closed On:

Der Erdgasverbrauch Estlands beträgt 0,7 Mrd.

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