Wie funktioniert die Exchange?

China will neue Märkte in Osteuropa erschließen

Der MSCI ACWI.

Gemessen an den durchgeführten Geschäften auf ihren Online-Marktplätzen ist die Alibaba Group eigenen Angaben zufolge das größte Einzelhandelsunternehmen der Welt. Ausführliches Aktienporträt der STARBUCKS CORP. REG. SHARES DL -, - WKN , ISIN US - bei wholesumfamilyfarms.info topaktuell!

ETFs sind ideal geeignet, um langfristig ein stabiles Kernvermögen aufzubauen

Eine kleine Frage hätte ich noch: Bei dem Lyxor handelt es sich um einen Swapper, der seine Erträge laut Bundesanzeiger auch brav wegswapt ;. Nun ja, Warren sagt allerdings auch, man soll nur kaufen was man versteht. Also schon, was er verspricht abzubilden, aber nicht was ich jetzt eigentlich konkret im Portfolio habe, wenn ich mir so ein Ding kaufe, erst recht nicht wenn das alles per Swap abgebildet wird. Ich lese schon den einen oder anderen Finanzblog und Du bist mit Abstand der unterhaltsamste.

Mach auf jeden Fall weiter so. Es gibt genügend informative Finanzblogs aber kaum welche die dabei auch gut geschrieben sind. Das ist mein Motivator, möchte ich nicht missen. Oben wurde Vanguard erwähnt.

Kann man überhaupt in Deutschland ETFs von denen kaufen? Ich dachte dies wäre nicht möglich bzw. Lieber Finanzwesir, Danke für den schönen und informativen Beitrag. Ich habe noch zwei Fragen:. Ich bin da völlig bei Chris. Ich hab das Teil von Lyxor in meinem Zweitdepot als alleinigen Aktienbestandteil laufen. Dieser läuft - quasi im Selbstversuch - gegen mein Erstdepot , welches nach BIP in der klassischen Bei einem Swapper hast Du immer die Muttergesellschaft mit drin, die für die Swap-Performance geradesteht.

Wenn kein Swap, dann einfach das Prinzip nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Letzendlich sollte das Sondervermögen einen Bankencrash überstehen, aber was, wenn die Fonds-Gesellschaft selbst den Bach runtergeht? Hier muss jeder Anleger und jede Anlegerin selbst entscheiden. Das ist das Problem dieser extrem breiten Indizes, sie lassen sich oft schwer Replizieren. Deshalb fangen die Dinger an zu swappen.

Das wäre auch mal einen Artikel wert. Sinnvoll wäre ein Thesaurierer um den Steuerstundungseffekt zu nutzen.

Ich habe auch letztens wieder Excel hervorgekramt und meine Ausschüttungen eingetragen und mit Stolz und Freude das Feld mit dem Namen "prozentualer Anteil am Gesamteinkommen" betrachtet.

Historisch hat BIP bis jetzt Marktapitalisierung geschlagen. Starke Volkswirtschaften lieferen auch eine starke Aktienperformance. Bleibt das so, wenn DE und JP immer älter werden? Starke Unternehmen bleiben stark. Länder mit einer starken Aktienkultur werden übergewichtet. Ich kann es nicht beurteilen und habe für mich persönlich entschieden: Ansonsten verweise ich auf Mithrandir.

Vor Kurzem haben Sie in einem anderen Artikel gesagt, wenn Sie heute noch einmal starteten, würden Sie eine 3-Fonds-Lösung präferieren? Zum Teil ja, zum Teil ist es einfach ein weiterer Schritt auf meiner Reise. Je länger ich mich mit Finanzen beschäftige, umso mehr bin ich für mich überzeugt , dass die einfachste Lösung die beste ist.

Was nicht da ist, kann nicht kaputt gehen oder Gebühren kosten. Aber es hat knapp ein Jahrzehnt gedauert, bis ich als Ingenieur diese Stufe der "Erleuchtung" erklommen habe. In den Kung-Fu-Filmen ist das die Szene, in der der weise und fusselbärtige Meister seinem Schüler zu weniger Testosteron rät, damit aber nicht gut ankommt zum Teil natürlich, weil noch 50 Minuten Film zu bestreiten sind.

Die zwei Nachkomma-Stellen sind etwas übertrieben. Ich bin mir sicher, dass diese Gewichtung bei jedem Aktualisierungszyklus leicht schwankt. ACWI bisher durchaus im Vorteil war.

Hallo Mike, im Reiter "Bestände" https: Lieber Finanzwesir, Danke für die Antwort! Ich frage mich allerdings auch, ob dieser Index überhaupt einem Zinsrisiko unterworfen ist. Immerhin ist die globale Anleihenwelt abgebildet. Was interessiert es da den Index wenn z. Andere Reginonen verhalten sich vielleicht komplett anders. Ich bin hier sehr unentschlossen. Zudem treibt mich noch eine ganz andere Frage um: Wäre es nicht sogar empfehlenswert zu raten, dass einfach der Anteil der zu einem bestimmten Termin definitiv gebraucht wird in "sichere" Anlageformen zu packen und alles andere renditestark anzulegen.

Brauche ich das Geld die nächsten 20 Jahre? Will man das für seinen risikoarmen Portfolioanteil? Wechselkursabhängigkeiten will ich zumindest nicht auch noch in meinem "sicheren Hafen" haben. Für mich wäre das alleine schon ein No-Go. Mein persönliches Motto gilt für den risikoarmen Portfolioanteil lautet: Für "Spass" habe ich meinen risikoreichen Portfoliopart.

Ich verstehe nicht ganz, warum Sie da nun gefangen sind und aus der Nummer nicht mehr rauskommen? Nur wegen Abgeltungssteuer und Transaktionskosten? Welchen Vorteil erhoffst Du Dir ggü. Ist Dir bewusst, das lt. Hallo Finanzwesir, wiedermal ein sehr informativer Artikek,danke!

Ich kann natürlich nicht für den Finanzwesir sprechen, aber ich denke wg. Das spart man sich dann lieber, wenn man das Geld nicht benötigt. Danke für eine kurze Antwort? Aber welchen soll man warum nehmen? Empfehlungen sind genau das: Sie haben sich im Allgemeinen so grob bewährt. Man macht damit in den meisten Fällen nichts wirklich falsch.

Es zählt nur eins: Wirst Du in der Krise durchhalten? Wenn Deine Risikotoleranz die Schwankungen aushält, dann leg los. Max hat das das Wichtigste schon gesagt. Bei allem, was vor ins Depot wanderte kann ich die Gewinne steuerfrei realisieren.

Wenn man sich einmal für eine Aufteilung entschlossen hat, sollte man dabei bleiben, um auch wirklich das vollständige langjährige Renditeplus mitzunehmen. Werpapierleihe machen eigentlich alle. Zumindest kenne ich keinen Replizierer, der das nicht macht. Wie man das rausbekommt? Steht im jeweiligen Fondsprospekt oder man schreibt den Support des jeweiligen Anbieters an und fragt.

Wertpapierleihe bekommt man manchmal direkt über die Webseiten der KAGs heraus z. ETF aufrufen, Reiter "Wertpapierleieh" anklicken. Der andere Weg um Wertpapierleihe herauszubekommen ist ein Blick in den Jahresbericht. Dort wird sie ausgewiesen, ebenso wie viel verliehen wurde, bisweilen auch welche Papiere konkret verliehen wurden, und welche Erträge und ggf. Damit man nicht immer jede Seite einzeln durchsuchen muss ein Tipp: Übrigens betreiben auch aktive Fonds Wertpapierleihe.

Kombination mit einem Anleihe-ETF eventuell interessant: Jedoch scheint Ihr Hinweis nur für globale Aktieninvestments Gültigkeit zu haben. In dem Morningstar-Artikel von letzter Woche, der sich ebenfalls mit dem Hedging beschäftigt, steht, dass sich die Kursschwankungen bei Investments in Emerging Markets nicht unbedingt auf lange Sicht aufheben.

Ein Blick auf die Empirie der letzten vier Jahre zeigt jedenfalls eine unterirdische Performance für die ungehedgte Variante. Auch der Anlagehorizont scheint wichtig zu sein für die Beantwortung der Frage. Danke für eine kurze Antwort. Vier Jahre sind keine lange Zeit. Die Verhältnisse schwanken zwischen 0,83 und 1, Solche Schwankungen muss man erst einmal in den Griff kriegen. Wenn Hedging mehr bringt als es kostet, dann ist es gut. Das kann man aber erst im Nachhinein feststellen.

Die müssten es ja eigentlich wissen. Wenn es trotzdem beide Varianten gibt, ist das für mich ein Zeichen, dass auch bei den Profis zwei Langer gibt. Denn die haben nichts zu verschenken. Wenn Hedging mit Sicherheit langfristig mehr Performance bringen würde, wären die nicht gehedgten Fonds längst ausgestorben. Letztendlich kann Ihnen diese Entscheidung keiner abnehmen. Das müssen Sie selbst nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Lieber Finanzwesir, Vielen Dank für die Antwort!

Die Kosten für die gehedgte und die ungehedgte Variante sind gleich, aber es ist dann wohl so wie Sie es schreiben: Es sind die Bedürfnisse der institutionellen Anleger: Höhere Rendite, stärkere Schwankungen. Entsprechend meiner Bedürfnisse kann auch ich dann wählen. Insofern habe ich die Antwort gefunden und bedanke mich nochmals! Ich habe schon längere Zeit mit dem Gedanken gespielt, meine Aufteilung zukünftig zu vereinfachen.

Was mich bis jetzt davon abgehalten hat, ist die Tatsache, dass der ETF von Lyxor swap-basierend und thesaurierend ist. Bis dahin ist alles sehr gut soweit. Das Problem hier ist die Steuerproblematik. Auf der Internetseite des Bundesanzeigers erhält man leider keine Auskunft und wird direkt darauf verwiesen, die Unterlagen beim Verlag zu beziehen Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen gemacht oder kann Tipps geben?

Welche Probleme kann ein niedriges Fondsvolumen für den Anleger verursachen? Beide Arten sind thesaurierend und nicht steuereinfach, da sie nicht-deutsch sind, verstehe ich das korrekt?

Zudem eine ganz grundsätzliche Frage, ich bitte um Entschuldigung: Insbesondere bei längeren Anlagezeiträumen generiert die Marketing-Abteilung hier traumhaft hohe Zahlen, die bei Licht besehen dann wieder relativiert werden. Was die Frage nach dem "besten ETF" angeht: Ich habe hier einmal aufgeschrieben, warum ich diese Frage nicht seriös beantworten kann: Was den Lyxor angeht: Der hat im Bundesanzeiger unter "Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge" für das letzte Geschäftsjahr Bginn: Da auch im Geschäftsjahr Aber das kann sich ändern und deshalb mein Tipp: Mail doch mal den Lyxor-Support an und frage nach.

Die werden Dir auch keine Garantie geben, aber wenn von dort die Aussage kommen würde "Wir sehen steuereinfach als wünschenswertes Feature an", dann kann man davon ausgehen, das der ETF bis auf weiteres so bleibt.

Es ist Herrn Schäuble natürlich unbenommen, die Steuergesetze seinerseits weiter zu verkomplizieren. Der ETF kann ja noch wachsen ;- Zum anderen: Manchmal wird so ein Fonds dann entweder geschlossen oder mit einem anderen passenden Fonds verschmolzen. Wenn Dir das nicht passt, verkaufst Du die Anteile.

Du musst selbst entscheiden, ob Du die 23 Millionen als zu gering ansiehst. Ich habe den Vanguard nicht und kann deshalb nur sagen: Schreib mal den Vertrieb an und sag denen, das Du gerne kaufen würdest, aber mit der Steuerproblematik haderst. Sie sollten mal zusehen, das Vanguard in den Bundesanzeiger kommt. Wenn das genug Leute machen, passiert da was.

Verkaufen wollen sie doch alle ;- Vielleicht gibt es auch eine andere Lösung und Vanguard - die ja zumindest in den USA für ihre Kundenfreundlichkeit gerühmt werden - bietet eine ganz andere und viel bessere Lösung an. Das kriegst Du nur raus, wenn Du Vanguard mal anmailst. Hallo Finanzwesir, habe gestern Deinen Blog zum ersten mal entdeckt, und bin dran hängen geblieben. Bin momentan und wohl auch in den nächsten kommenden Stunden dabei, Deine Lebensweisheiten zu studieren und möglicherweise davon zu lernen denn "Erfahrungen ist das, was man macht, wenn man keine hat".

Gut, wenn man von anderen lernen kann. Nun zu diesem Artikel. Ich fand ihn sehr hilfreich, nur über die Liste der Fonds bzw. ETFs bin ich ein klein bisschen enttäuscht, und zwar, weil sie alle thesaurierend sind. Eine der Lehren, die ich für mich aus meinen bisherigen Anlagen gezogen habe, ist, möglichst keine thesaurierenden Fonds oder ETFs mehr zu kaufen, denn, "Nur bares ist wahres".

Die Ausschüttungen sind wie Dividenden oder Zinsen. Was man hat, hat man. Was soll das mit "thesaurierend" wieder anlegend? Man könnte meinen, das wäre wie Zinseszins. Ist es aber nicht. Als ich meinen Banker danach fragte, wo das Geld der Thesaurierung hinkommt, sagte er, der Kurs des Papiers würde am Tage der Thesausierung steigen.

Nur, was hab ich davon? Ich bin ein Buy und Hold Typ. Also, der Kurs geht also nach oben. Die Daytrader verkaufen und kassieren den Rahm ab.

Damit geht der Kurs wieder auf seinen vorigen Stand. Was hab ich von der Thesaurierung? Die Ausschüttung ist weg, oder richtiger, jemand anderes hat es. Also, wenn schon gut gemeinte Anlagevorschläge, dann bitte solche, die ausschütten und nicht thesaurieren. Oder hab ich da was falsch verstanden? Nun kannst Du entweder die Ausschüttung auf Deinem Konto bewundern und dann wieder neu anlegen oder aber der Fonds legt das Geld ohne die Zwischenstation Deines Kontos direkt wieder an.

Würde es sonst keine Marktbewegungen geben, wäre der Wert Deines Depots nach der Dividendenausschüttung und einer Wiederanlage durch Dich oder den Fonds auch nicht höher als zuvor. Vielmehr entstehen durch die eigene Wiederanlage nach der Ausschüttung Transaktionskosten, die du beim Thesaurierer vermeiden kannst.

Hallo Hans-Peter, Dummerchen hat es schon auf den Punkt gebracht. ETFs wenden sich vor allem an institutionelle Anleger. Wenn das mit dem thesaurierend vs. Warum gibt es dann überhaupt noch Thesaurierer? Kein vernünftiger Profi würde die Dinger kaufen.

Hallo Finanzwesir und Dummerchen, danke für Eure Rückmeldungen. Und danke für die Korrektur "mein" ;-. Ich habe gestern noch einen Punkt vergessen zu erwähnen. Für den thesaurierenden Betrag, den ich nicht in die Hand bekomme, darf ich aber girokontowendend Kapitalertragssteuern samt Soli bezahlen. Die sind dank Quellensteurabzug sofort weg, während die Erträge nicht bei mir ankommen also sozusagen auch weg sind.

Ja, durch die täglichen Kursschwankungen kann ich die Effekte der Thesaurirung nicht sehen hab's mal ohne Erfolg versucht. Ist halt so, wenn ihr so wollt, ein psychologischer Effekt, aber auch ein praktischer: Wenn ich die Erträge ausgeschüttet bekomme, liegt die Entscheidung bei mir, ob ich sie in denselben ETF oder Fond re-investiere, oder in eine andere Geldanlage, oder ob ich davon gut Essen gehe.

Ich kann wirklich nicht abschätzen, ob der Dollarkurs in einem Jahr 1: Ich denke, alles dazwischen ist möglich. Nachdem ich gestern meinen Kommentar abgeschickt hatte, habe ich den Artikel http: Wollte schon schreiben, "alles klar, Finanzwesir ist für ausschüttende ETFs.

Sonst bräuchtest Du sie ja in Deinem Blog ja gar nicht erwähnen oder zumindest sie nicht so positiv kommentenieren. Ach ja, eines noch: Vielleicht verschenke ich dadurch etwas Geld, aber ich hasse die Arbeit mit diesen beiden Anlagen. Wenn ich wegen thesaurierenden Auslandsfonds diese wieder aufüllen müsste, schreckt mich das ab.

Deshalb haben sie ja diese günstigen Gebührenstrukturen und sind über die Börse handelbar. Schau Dir die IShares-Seite doch mal an. Für den normalen Privatanleger vollkommen ungeeignet. Selbstentscheider machen so etwas mit. Die waren angeblich auch nur für Gewerbetreibende, aber wer jemanden kannte, der jemanden kannte, konnte mit dieser Karte auch als "Normalo" in diesen Märketen einkaufen und von den billigen Preisen profitieren.

War halt gut, wenn man für einen Kindergeburtstag eine halbe Tonne Gummibärchen brauchte ;-. Zusätzlich dazu möchte ich einen Sparplan auf den ETF anlegen mit den Raten, die ich bisher in die Privatrente gepackt habe.

Später folgt dann eine Stufenweise Umschichtung aufs Tagesgeld. Die Kosten eines Sparplans fallen denke ich über diesen Anlagehorizont massiv ins Gewicht, hier möchte ich jeden Cent sparen. Hier solltest Du abklären, was für Dich der beste Weg ist, das Abenteuer "Fondsgebundene Rentenversicherung" zu beenden:.

Für eine seriöse Entscheidung solltest Du Dir den Rückkaufswert, bzw. Dann kann das lustige Szenarioberechnen über Excel beginnen ;-! Zu Deiner eigentlichen Frage könnte ich kurz mit einem: Damit wäre Dir aber nur wenig geholfen. Das Kriterium "Sparplankosten" ist zwar wichtig, ich würde es aber nicht zu sehr überbewerten "jeden Cent sparen": Niemand garantiert Dir, dass ein kostenloser Sparplan auch so bleiben wird. Im Gegensatz zu diesen einmaligen Kaufkosten halt ich laufende Kosten Stichwort TER für wesentlich beachtenswerter, da diese die Rendite jährlich beeinflussen.

Dann sind die Kosten wieder halbwegs im Rahmen. Du müsstest selber hin und wieder jährlich?! Ich geb dir mal ne Angel: Zu JustETF hast du es ja schon geschafft. Mit der dortigen Suche https: Die kannst Du bei max blue mit Sparplänen umsonst umsetzen und bist, obwohl synthetisch konstruiert, gleichzeitig in 25 europäische Blue Chip-Unternehmen investiert. Bin mir noch nicht ganz Sicher, ob ich beim Lyxor bleibe und ggf. Zwischenzeitlich bin ich noch über "Netto-Rentenverträge" gestolpert, was haltet Ihr davon?

Die Unterschiede liegen vor allem in der Besteuerung: Bei der Rentenversicherung fallen während der Laufzeit keine Steuern an, sondern erst zu Rentenbeginn. Dieser Steuerstundungseffekt gleicht über lange Zeiträume die etwas höheren Kosten der Versicherung im Vergleich zum Sparplan aus. Was bei der Mehrheit der Deutschen einen Kaufreflex auslöst, lässt mich erstmal inne halten.

Zumeist erkauft man Steuervorteile mit Einschränkungen bezüglich der Flexibilität. Die schätze ich allerdings als sehr wichtig ein. Vor 10 Jahren waren ETFs noch nicht auf dem Markt, heute sind sie eine kostengünstige Alternative, in die ich wechseln konnte, weil mein Geld flexibel angelegt war. Hast du eigentlich verstanden, woher der vermeintliche Vorteil bei längeren Laufzeiten kommen soll? Bist du dir sicher, dass sich die Besteuerungsgrundlagen in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern werden und der vermeintliche Vorteil überhaupt zum tragen kommt?

Für mich sind solche Steuervorteile immer eine Wette auf die Zukunft. Wenn dir eine Steuerstundung wie beim Netto-RV wichtig ist, kannst du swapbasierte Thesaurierer mal näher unter die Lupe nehmen. Der Effekt sollte vergleichbar sein, die Kosten ggü der RV günstiger. Aus diversen Beiträgen und zugehörigen Kommentaren sind bei mir folgende Eckpunkte angekommen.

Bei dem Anforderungsprofil wurde es bei justetf. Da ich bisher meist nur von den Etablierten iShares, db-x-trackers und Co. Ist das wirklich nur der Aufpreis für den Marktführer? Auf den Zweiten leider auch nicht. Vorsicht bei den iShares ETFs. Diese sind zwar Ausschütter, haben allerdings das Jahr über auch Teil-Thesaurierungen nachzulesen im Bundesanzeiger. Phoenix Was soll diese Warnung aber bedeuten? Wo ist jetzt das Problem? Wie hoch ist der Freibetrag? Wo soll es da zu einer Doppelbesteuerung nach 20 Jahren kommen?

Vielen Dank für den Tip, Phoenix. Aber es gibt hier so viele interessante Beiträge und es ist erschreckend was man bisher nicht wusste bzw. Das Problem ist nicht die Höhe der Teilthesaurierungen oder der Freibetrag. Das Problem ist, dass man als Deutscher dazu verpflichtet ist, diese Thesaurierungen in der Steuererklärung anzugeben.

Es mag durch den Freibetrag sehr gut sein, dass man darauf nichts zahlt, aber man muss die Zahlen trotzdem recherchieren und angeben. Das alleine verursacht Arbeit und muss erledigt werden. Dort sind alle Kosten enthalten. Kosten werden auf täglicher Basis dem Fondsvermögen entnommen und mindern den Nettoinventarwert.

Konkrete Probleme sehe ich trotzdem, denn die TER zu vergleichen hilft schon ein wenig. Dies ist in meinen Augen der Fixpunkt, an dem man sich als Anleger orientieren kann. Und dies gelingt mal besser und mal weniger gut.

Deshalb sind die Tracking Differenzen nicht zu verwechseln mit dem Tracking Error - tolle Begriffsvielfalt in diesem Bereich! Aber um es an dieser Stelle auch in Hinblick auf den Fragesteller Daniel zu betonen: Wir reden hier über Winzigkeiten, die für den Anlageerfolg extrem unwichtig sind. Gerade Anfänger "vergaloppieren" sich hier im Überoptimierungswahn. Der tatsächliche Anlageerfolg stellt sich aber nur dann ein, wenn nach der finalen Depotaufstellungsentscheidung konsequent gespart und angelegt wird und mit Ignoranz und Ruhe der eingeschlagene Weg durch alle Crashs hindurch weiter verfolgt wird.

Das ist in meinen Augen der viel schwierigere Teil bei der Geldanlage. Lediglich der hohe US-Anteil irritiert mich. Hat dies mit dem Management zu tun? Grundsätzlich sind die TER ja ein wenig höher. Steuerlich sind beide wohl gleich: DAS ist im Grunde der entscheidende Schritt. Du musst selbst wissen, wie Du den Sparvorgang parallel zu einer Immobilientilgung handhaben willst. Das hat nichts mit einem Management zu tun.

Und dieser gewichten nach festen Regeln Marktkapitalisierung der Aktien. Deine konkrete Frage, ob jetzt eine 1-Fonds-Lösung der 2-Fonds-Lösung vorzuziehen ist, ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Und auch eine leicht veränderte Gewichtung des EM-Anteils wird nicht kriegsentscheidend sein. Im Grunde ist dies daher eine Diskussion über eine unbedeutsame Nichtigkeit.

Du hast bereits so viel wichtigere Entscheidungen getroffen:. Die einzigen Hebel, die Du noch in der eigenen Hand hast, sind die Investitionssummen und die Anlagedauer. Jede der beiden Entscheidungen hat ihre minimalen Vorteile. Du machst in keinem Fall einen Fehler. Triff also eine Entscheidung und fange an. Rückblickend ist das Quatsch gewesen. Vermutlich braucht man diese Phase, um dann irgendwann an dem Punkt zu landen, an dem man erkennt, dass weitere Grübeleien nichts mehr bringen.

Falls ja, leg los! Nee das hat nix mit aktivem Management zu tun, ganz im Gegenteil. Der "hohe" US-Anteil ist einfach nur der sich historisch eben so entwickelten Marktkapitalisierung amerikanischer Firmen geschuldet. Dann bleibt halt die 2-Fondslösung. Man entfernt sich dadurch natürlich immer weiter etwas von der "Einfachheit" des all-inclusive Produktes, aber da muss man eben abwägen was einem wichtiger ist, alle Regionen selbstbestimmt austarieren zu können oder sich nicht drum kümmern zu müssen und dabei auch manche Kompromisse in der Gewichtung akzeptieren.

Gibt für beides gute Argumente, und hey, solang man nicht groben Mist baut z. Ich habe dem nichts hinzuzufügen ;-. Wir machen es seit einigen Jahren genau so. Vorzeitige Kreditrückzahlung macht wegen Vorfälligkeitsentschädigung keinen Sinn. Die jährliche Sondertilgung geht anteilig direkt jeden Monat auf ein Tagesgeldkonto.

Parallel haben wir natürlich Risikolebensversicherung sowie BU falls was passieren sollte. Ich lese hier aktiv mit und freue mich immer über neue Beiträge. Erst Geld anlegen und dann nachfragen, was man denn da überhaupt gemacht hat.

Aber da ein möglicher Schaden ja zum Glück klein ist, sag ich mal nix dazu. Na, ja, fast ;-. Dabei ist es auch relativ egal, ob Du nun einen oder mehrere ETFs auswählen würdest. Bei einer Streuung über z. Das ist aber eine Frage, die nur Du Dir beantworten kannst. Trotzdem sehe ich persönlich die Chancen als gewichtiger als die Risiken.

Macht kaum einer, da alle glauben "Viel hilft viel" und der Spieltrieb die Hoffnung, es doch irgendwie cleverer anzustellen doch zumeist irgendwann zuschlägt. Aber in der Theorie geht das ganz bestimmt. Das Fonds-Volumen liegt bei Also knapp 13 Millionen Euro wären kein Problem. Das verstehe ich einfach nicht: Warum ist hier im Profil kein Hinweis auf Nordamerika? Es handelt sich doch um genau diesen ETF: Bei dem Lyxor handelt es sich um einen Swapper synthetische Replikation.

Die Angaben beziehen sich also wohl auf sein "Trägerportfolio" - ein Blick auf die Produktseite beim Anbieter zeigt dir das genau: Um zu verstehen wie solche Konstruktionen funktionieren, hat der Finanzwesir hier schon einige Artikel geschrieben einfach mal die Suchfunktion nach Begriffen wie "Swap" oder "synthetische Replikation" durchforsten.

Guck besser direkt beim Fondsanbieter die Daten nach. Das soll dazu führen, das der ETF nicht steuereinfach ist. Leider sind dort keine Quellen als Begründung genannt worden, warum das so ist. Das ist in Stuttgart und Berlin leider nicht der Fall. Wenn jeder Punkt schon gleich bedeutend gewichtet wäre was ja u. Wird dies systembedingt in Zukunft auch so sein?

Kann man nie wirklich im voraus wissen. Es lassen sich jedenfalls berechtigte Vermutungen anstellen dass der Rebalancing-Effekt in Zukunft etwas nachlassen wird. Was nun die Zukunft bringt, musst du selbst einschätzen. Wer nicht gerade in unfähiger Schockstarre verfällt, nur weil man mal ein paar Zeilen in einem Formular ausfüllen muss, sollte damit so oder so nicht viel Zeit oder Aufwand verbringen müssen.

Beim Rebalancing solltest du auch, gerade am Anfang wenn das Depot noch kleiner ist, darauf achten die Readjustierung der Gewichte weniger mit Verkäufen der gutgelaufenen Positionen statt mit gezielten Nachkäufen der zurückgebliebenen Positionen zu machen, damit eben weniger Steuern und Gebühren anfallen. Solang dein Depot noch nicht sechstellig ist, sollte das jedenfalls für dich weniger relevant sein. Beide Fonds sind ausschüttend. Danke für Deine Antwort.

Vor allem die Möglichkeit der Ausschüttungen im Rahmen des Sparerfreibetrages, sowie Rebalancing-Effekte zu nutzen sind für mich ausschlaggebend. Die Differenz kommt daher, dass die Performances in der jeweiligen Fonds-Währung angegeben sind und der Wechselkurs sich geändert hat.

Das ist also kein Grund, auf die Fondswährung zu achten, sondern nur lausig gemacht von der Ing-Diba. Ich nutze für solche Zwecke immer justetf.

Scheint wohl eher an der ING Diba selbst zu liegen. Wenn du auch bei ein paar anderen Finanzplattformen und Brokern im Internet den Vergleich nochmal nachprüfst, sieht da alles wieder normal ähnlich aus.

Kommentars von einem gewissen Dummerchen: Da Du ja vermutlich kaum die Worte vom Finanzwesir und mir anzweifelst ;- , würde ich die "Schuld" beim Vergleich suchen.

Ich habe bei Ing-Diba mal versucht, Dein Ergebnis nachzuvollziehen und komme zu ähnlich komischen Meldungen.

Wenn Du Dir aber die Kursverläufe unterhalb der Werte anschaust, solltest Du erkennen, dass Ing-Diba irgendwie nicht ganz richtig gerechnet haben muss - die Kurse liegen schön übereinander. Sowohl justetf als auch fondsweb http: Ich muss gestehen, dass ich als dummer Handwerker jeden Tag verwirrter bin. Daher möchte ich euch um eure Meinung bitten. Ich möchte langfristig Jahre Geld anlegen. Kein Sparplan sondern einmal im Quartal kaufen.

Meiner Meinung nach bin ich der perfekte Passiv Anleger. Ich möchte einfach folgsam einzahlen und die ganze Sache vergessen. Mich stunden- und tagelang mit der Bildung eines Portfolios zu befassen treibt mir den Angstschweiss auf die Stirn.

Dabei bin ich gerne bereit etwas Rendite im Gegensatz zu hochkomplexen Portfolios liegen zu lassen. Bei weiteren Recherchen lese ich jetzt aber, dass das als alleiniger ETF viel zu gefährlich wäre.

Warum verstehe ich leider nicht. Währungsrisiko ist vorhanden aber laut mehreren Aussagen unter anderem von dieser Seite "vernachlässigbar". Ich möchte den Zinseszinseffekt mitnehmen. Daher wählte ich thesaurierend.

Physisch replizierend soll er auch sein. Das macht für mich alles total viel Sinn aber ich scheine mit Bezug auf diesen Artikel ja mit meiner Wahl daneben zu liegen. Für die Experten bin ich sicherlich schrecklich unbeholfen vorgegangen. Ich folgte dem Finanzwesir mit seiner Aussage: Ich danke im voraus für gute Beiträge und würde mich freuen, wenn niemand schreibt "Lies dich weiter ein". Nicht weil ich zu faul bin, sondern weil das einfach nicht meine Welt ist.

Wer behauptet das denn, und mit welchen Argumenten? Das ist mir zu kompliziert Die Prinzipien und Befehle sind die gleichen, der "Mehraufwand" hält sich auch in Grenzen und das ganze lässt sich mit automatisierten Sparplänen ja soweit verselbstständigen, dass man danach ja lange Zeit keine Orders mehr von hand eingeben muss. Und wenn du wirklich die komplette "Ein-Fonds-Lösung" willst, hey die Antwort steht doch gerade in dem Artikel, unter dem du hier kommentierst!

Das musst du selbst beurteilen, das kann dir niemand für dich von aussen sagen. Ich sag mal nur soweit, du musst eben selbst pro und contra durchgehen und abwägen, was dir wichtiger ist. Wenn du eine eigene Antwort auf die Sinnfrage gefunden hast, ist es ja nicht schwer eventuell noch auf den ACWI umzusteigen dein Depotanfang ist ja noch ganz jung, da entsteht also nicht viel "Schaden".

Du bekommst mehrere angezeigt und kannst nach deinen Kriterien weiter filtern. Wie im Artikel schon gesagt gibt es auch noch eine IMI-Variante also mit einem Schuss Smallcaps, was sich langfristig leicht positiver auf die Rendite auswirken kann , allerdings noch mit kleinem Fondsvolumen. Spreads sind jedenfalls im Rahmen. Warum soll ich das kaufen? Ausserdem muss ich ständig entscheiden in welchem Verhältnis ich die beiden ETF dann "bespare. Gefällt mir eigentlich ganz gut.

Wobei sich mir die gleiche Frage wie bei 1. Rendite ist schlechter als beim World. Zumindest die letzten Jahre. Währung allerdings auch in Euro. Zumindest was die Rendite angeht Oder sollte ich das so nicht sehen? Dann sehe ich immer nur drei Sterne von Morningstar Wie wichtig sollte mir das sein?

Ich verlinke dazu einfach mal meine Antwort, wo ebenfalls jemand gefragt hatte "warum überhaupt in EMs investieren, die liefen doch die letzten Jahre nicht so gut? Wenn du wirklich langfristig anlegen willst, solltest du auch eine wirklich langfristige Sichtweise entwickelt haben - zum Beispiel eben auch den langfristigen Wertverlauf des MSCI EM also seit Beginn kennen, nicht nur auf die letzten Jahre blicken, sondern lieber Jahrzehnte nach vorn.

Keine Ahnung wie wichtig für dich das Sterne-Rating von Morningstar sein sollte, für mich spielt es jedenfalls weniger eine Rolle. Ich habe einfach meine Zielkriterien und suche mir danach meine ETFs aus, ohne auf die Sterne zu achten sieh's mal so, wenn ein ETF 5 Sterne hat, aber eben nicht meinen Kriterien entspricht, dann nehme ich ihn eben nicht.

Wenn dich etwas genauer interessiert was die Sterne überhaupt aussagen, hier: Liegt hpts einfach daran dass der Handel an den Börsen der Schwellenländer noch etwas ineffizienter ist als in den fortgeschritteneren Industrieländern. Jakarta ist halt nicht die Wall Street. Gib am besten einfach mal folgende Stichworte in die Suchfunktion des Blogs, oder generell Internet ein: Kurz gesagt, du legst einmal eine Verteilung der Gewichtung von World und EM in deinem Portfolio fest, und sorgst den Rest der Zeit eigentlich nur dafür, dass die auch durch unterschiedliche Kursentwicklungen bedingte Abweichungen im Rahmen eingehalten werden.

Zum Beispiel durch gezielte Fokussierung der Nachkäufe auf eben die Position, die grad am meisten hinter dem "Soll" zurückgeblieben ist. Oder, wenn dir das eben alles schon zuviel Aufwand ist, bleibt halt die Ein-Fonds-Lösung ACWI und du musst dich damit weniger beschäftigen, weil alles innerhalb des ETFs der Marktkapitalisierung selbst überlassen wird.

Zur vernünftigeren Einordnung der Rendite hatte ich ja schon was gesagt. Die Währung ist in Euro. Auch der Anteil von Rohstoffen hat für mich seinen Charme. Fragt mich nicht warum. Allerdings bremst mich etwas der Gedanke 20 Jahre mein Geld in etwas zu investieren, was irgendein Professor ausgeheckt hat, der in 10 Jahren wahrscheinlich schon tot ist.

Das Prinzip ist eigentlich immer das gleiche - für Leute, die sich nicht mit der selbstständigen Zusammensetzung eines Portfolios mehrerer Anlagen befassen wollen oder können, werden hier mehrere ETFs in spezifischer Verteilung quasi in einem Ober-ETF als Einzelprodukt zusammengefasst.

Natürlich steht auf der anderen Seite der Medaille der Einfachheit auch die Tatsache, dass man eben mit der angebotenen Allokation auch zufrieden sein muss kein Einfluss, das ist ja grad das was sie einem abnehmen sollen und für die Extraportion Bequemlichkeit natürlich noch mal ein paar Extragebühren bezahlt.

Analog dazu bieten auch immer mehr neumodische "Robo-Advisor" die Portfolio-Zusammenstellung und -Verwaltung als automatisierte Dienstleistung an. Lies dir einfach mal folgende Artikel durch und schau ob du da für dich einen Mehrwert erkennst: Achja und was den Satz mit dem toten Professor angeht Wenn ein fundiertes, regelbasiertes Konzept dahintersteht wie z.

Dazu muss man halt die theoretischen Hintergründe der verschiedenen Anlage-Ansätze etwas studieren und verstehen, um zu entscheiden was davon für einen selbst wirklich Sinn macht und was nicht. Wie gesagt, manchmal ist eine etwas höhere TER eben auch gerechtfertigt bzw lässt sich einfach nicht vermeiden.

Ceteris paribus würde sie schon ins Gewicht fallen, allerdings gibt es auch einige andere Faktoren die mehr in die Wertentwicklung reinspielen als die TER allein.

Ich hatte dazu mal was geschrieben: Ist synthetisch steuerlich besser oder schlicht nur einfacher? Ich habe verstanden, dass ich nur einmal dick Steuern zahlen muss, wenn ich das Depot auflöse. Beim physischen muss ich jedes Jahr die Erträge versteuern.

Hachja das ewige Thema Steuern Auch hier wurde das im Blog schon mehrfach behandelt, zB. Das "Problem", was ich schon eine ganze Weile habe, ist mir zu überlegen wie tief ich mich mit deinem Anliegen auseinandersetzen soll wenn du eingangs eigentlich gesagt hast "ich möchte es möglichst einfach haben, mich wenig damit beschäftigen und keine doofen Antworten ala nur 'lies dich halt weiter ein' ". Sorry, aber ohne etwas eigenen Willen zur Grundbildung gehts irgendwie wirklich nicht weiter.

Ein bischen Beschäftigung mit dem Thema muss schon sein, und die Antworten stehen ja eigentlich alle schon längst da, man muss sie nur auch wahrnehmen. Andersherum gesagt, du bist ja auch nicht der erste oder einzige, der sich genau die selben Fragen hier stellt - gerade deshalb hat der Finanzwesir ja schon die ganzen Erklär-Artikel zu dem Thema geschrieben, damit man nicht jedes mal das gleiche immer wieder neu beantworten muss, sondern einfach auf den Artikel verweisen kann.

Es ist also nicht böse gemeint, wenn man dir den entsprechenden Link gibt, sondern sogar besser, weils der Wesir in den Artikeln schon viel ausführlicher erklärt hat als ein kümmerlicher Kommentar es könnte. Man muss halt auch nur bereit sein, die Artikel zu lesen. Die Artikel sind nur die halbe Miete. Die Kommentare unter den jeweiligen Artikel machen die Sache erst rund. Du bist schon viel zu tief eingestiegen, um jetzt noch aufzuhören. Das ist der übliche Weg, den wir hier alle durchgemacht haben.

Das solltest Du doch aus Deiner Ausbildung kennen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber wer nicht aufgibt hat das Zeug zum Meister. Ich bedanke mich erneut insbesondere bei CHrisS für die investierte Zeit. Das Ganze bringt mich vorwärts. Ich denke mir halt, dass es etwas geben muss, was halbwegs für mich passt und einfach ist. Die Brot und Butter Lösung. So einfach scheint es nun doch wieder nicht zu sein. Der Wesir hat es angesprochen. Wenn man nur stückchenweise weiter einsteigt, wächst mit dem Verstehen auch die Anforderung.

Es beginnt sich eine Teufelsspirale zu drehen. Nach wie vor bin ich nicht daran interessiert, tagelang irgendwelche Portfolios zu basteln um das letzte halbe Prozent irgendwo heraus zu bekommen. Andererseits ist mir schon klar geworden, dass Fragen zu den Steuern und weitere Basics von mir selbst einfach ergründet und beantwortet werden müssen. Wenn da nur die Sache mit dem kleinen Fondsvolumen nicht wäre. Das kann ich schon wieder nicht bewerten. Das gibt es auch.

Aber es ist eben für jeden etwas anderes. Wie oben angesprochen, alles eine Sache der Definition. Seit wann schlappt der Held einmal durch die Szenerie, erschlägt den Drachen, heiratet die Prinzessin und gut ist.

Diese "Quests der Erleuchtung" sind nicht umsonst mindestens Seiten dick. Ich bin gerade auf der Suche nach einer 1x ETF sie zu knechten Ich glaube es wird der Vanguards. Liegt das daran, dass der ETF nicht diversifiziert ist? Das kann bei der Waffenindustrie ja egal sein, weil es immer Krieg geben wird. Wie stehst du dazu? Was sollte man beachten wenn man in diese Branche investiert?

Du hast zu diesem Thema leider noch nichts veröffentlicht, deswegen frage ich dich. Für eine Sektorenwette ist "moderat" doch eine sehr defensive Wertung. Es sind immerhin Aktien. Was die Renditen angeht: Rüstungsgeschäft ist immer politisch. Das ist kein freier Markt, sondern ein hochregulierter, oftmals sehr grauzoniger Markt bei dem sich der durchsetzt, der das Game of Thrones am besten beherrscht.

US-Rüstungsaktien sind da sicher gut postioniert. Ja, ich habe mir auch lange Gedanken über die Moral an diesem Geschäft gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: Krieg gab es immer, gibt es und wird es immer geben, das ist der Missstand der Menschheit der nicht zu beseitigen ist bis der Mensch sich wohl eines Tages selbst ausrottet und es dann tatsächlich Frieden gibt. Um den Willen Krieg zu führen zu beenden, müsste man dafür sorgen, dass es keine Konflikte mehr gibt und die gibt es in der Politik doch immer.

Garten Eden ist doch nichts weiter als eine graue Einöde, nur unsere rosarote Brille der Hoffnung macht diesen Ort schön. Der Krieg hört doch nicht auf nur weil ich nicht in diesen investiere. Und auch hier müsste man eigentlich wieder genauer nachfragen, absolute oder relative dh. Die mangelnde Diversifikation ist in der Tat wieder ein ganz eigener Risikofaktor man macht sich halt stärker abhängig von Wohl und Wehe einer Branche - das kann gut sein wenns funktioniert deswegen gehen ja die Anleger auch bewusst diese Investition ein, weil sie an die Überrendite des Sektors glauben oder schlecht wenn man sich halt geirrt hat , aber das ist an sich ja kein Problem was nur die Rüstung speziell betreffen würde, sondern bei jedem Nischen-Investment ähnlich.

Naja, es lassen sich eigentlich für fast jede Branche "no-brainer" Argumente wie "geschossen wird doch immer" finden. Da hat jeder so seine persönlichen Steckenpferde und es mangelt ja heutzutage auch nicht mehr an Fondsvehikel um sie umzusetzen. Da kann man sich nun versuchen aus allem möglichen seine Lieblingsideen und entsprechende -branchen rauszusuchen, oder man bleibt einfach gleich beim ganzen Breitmarkt und profitiert an allen ein bischen, ohne dazu jetzt speziell noch Prognosen abgeben zu müssen, welche Trends sich am Ende als die richtigen und welche als Nieten herausgestellt haben werden.

Eine Rüstungsindustrie lebt davon, Waffen zu verkaufen. Sie lebt nicht davon, Aktien zu verkaufen. Die hat sie längst verkauft. Jeder trifft seine Anlageentscheidungen nach seinem eigenen moralischen Kompass. Jeder Firmeneigentümer Aktionär trägt jedoch auch die Verantwortung für die Produkte die seine Firma vertreibt. Wenn ein Dickschiff wie der Norwegische Staatsfond auf ethisch zweifelhafte Anlagen verzichten kann, sollten Kleinanleger wie wir dies zumindest in Erwägung ziehen.

Warum ist Coca Cola ethischer als Lockheed Martin? Wenn die F richtig trifft ist man tot. Wer sich das nicht leisten kann muss mit den schlammigen Resten im Brunnen vorlieb nehmen und erkrankt an allen möglichen ekligen Krankheiten und stirbt langsam. Das ist alles nicht einfach und diskussionswürdig und vielleicht auch nicht immer auflösbar.

So ist das Leben eben. Aber ich bin beim Immo-Anleger, wenn er sagt. Selbst das Imperium Romanum hat irgendwann das Zeitliche gesegnet. Du bist 20, kannst 80 oder 90 werden. Werden die USA bis oder gar bis Supermacht bleiben? Das ist auch korrekt. Frauen gehören an den Herd und Wahlrecht brauchen sie auch nicht. Das war schon immer so, das ist die gottgegebene Regelung. Bis eine aufstand und gesagt hat: Es macht einen Unterschied! Der Schwarze braucht einen Massa. Bis einer aufstand und gesagt hat: Beschäftige Dich weiter mit Aktien, kauf die Fonds, die Du für richtig hälst.

Experimentiere und lerne dazu. Wenn ich mich nicht irre, dann stammt diese Auswertung von Blackrock. Die Volatilität wurde mitberücksichtigt. Dröseln wir mal genau auf was iShares denn mit "moderate risk" meint - Based on the 1 year standard deviation of the fund. Standard deviation measures how dispersed returns are around the average.

A higher standard deviation indicates that returns are spread out over a larger range of values and thus, more volatile or risky. Es gibt andere Branchen, die liegen noch darunter, und andere die drüber liegen "moderat" ist also immer relativ , dh.

Das ist ja irrsinnig hoch. Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege. Wenns dir "nur um Dividenden" geht, auch da würde ich nicht behaupten dass der Rüstungssektor da die höchsten und stabilsten Dividenden ausspuckt.

Wie gesagt, keine Ahnung was du da untersucht hast, aber allein schon die simple Methode "auf die iShares USA Seite gehen und sich einfach alle ihre Aktienbranchen-ETFs nach Yield sortieren" zeigt dass es viele Sektoren mit höheren Ausschüttungsrenditen gibt. Von denen kann man sich dann auch noch einige genauer zur Beurteilung der "Stabilität" anschauen.

Oder warum überhaupt sich um spezielle Branchen kümmern, wenns doch eigentlich nur um Dividenden geht egal woher - such dir einfach ein paar dezidierte Dividenden-ETFs davon gibts auch nicht wenige mit einem Auswahlkonzept die dir gefallen, und fertig ist die übernehmen dann auch die Branchensuche, wo es die höchsten Dividenden zu holen gibt, auch ganz automatisch für dich unter der Haube.

Ja da kann ich doch gleich in die USA investieren, die machen ja eh nie pleite. Wenn die knapp bei Kasse sind, dann klauen die halt mal wieder irgendwelche Rohstoffe in Nahost und ballern nebenbei noch ein bisschen durch die Gegend. Wir hören hier ja auch oft, das für viele Anleger schon " gefühlt zuviel Amerika im World ist", die tun sich dann eben noch individuell mehr Europa etc dazupacken. Die "Gefahr" bei solchen no-brainer Geschichten ist halt immer, dass man sich auch lange genug dran halten muss und nicht bald wieder durch die nächste neue Story die Strategie ändert.

Aber wie gesagt, jedem das seine - mach was dich überzeugt, und viel zu diskutieren also ausser natürlich wenns um objektiv nachprüfbare Faktenaussagen wie zB Dividendenrendite geht gibts da eigentlich auch nicht.. Geld arbeitet nicht, Menschen arbeiten.

Ich will dritte Welt, 16 Stunden Tage, Kinderarbeit. Ich will Landminen, Streubomben, Atomkraftwerke. Da musste ich gerade schmunzeln, vor allem als ich den letzten Satz mit "machen Sie mich noch reicher" las. Irgendwie ist das erschreckend wahr. Völlig egal was passiert, Hauptsache ich bekomme massig Kohle Finanzwesir Ja, da ist schon was dran.

Dinge können sich unerwartet und schlagartig ändern, oftmals zum eigenen Ungunsten. Dann kann ich anfangen zu investieren. Ich habe mich da versehen wie mir gerade aufgefallen ist.

Ich hab mir schon gedacht, das ist doch zu schön um wahr zu sein: Danke für den Tipp, werde mich da mal erkundigen. Ich möchte mich nicht auf Branchen versteifen. Es muss natürlich nicht Rüstung sein, ich dachte da nur, dass diese Branche am meisten ausspuckt. Ok schön dass das doch erstmal geklärt ist und wir dem Kapitalisten etwas die Raubtierzähne ziehen konnten: Denn zum Beispiel der ganze Themenkomplex von "warum überhaupt spezielle Dividendenanlage, tut's nicht auch ein einfacher normaler Breitmarkt-Ansatz?

Einfach die Suchfunktion des Blogs nutzen, da findest du gut geschriebene Sachen die das ganze leichtverständlich aus mehreren Perspektiven mit pro und contra beleuchten und du kannst eine Meinung dazu bilden. Danach stellst du dann entweder fest dass du doch keine besonderen Dividenden-ETFs "brauchst" und bleibst einfach beim normalen Breitmarkt, oder wenn du doch Dividenden machen willst, kannst du das ja im Kommentarbereich unter den designierten Dividenden-Artikeln im Blog weiter ausdiskutieren.

In den letzten Jahren kommen diese "Finanzblogs" immer mehr in Mode. Der Kurs spielt ja hier eig. Hallo Marcel, mit 18 Jahren schon an die Altersvorsorge zu denken ist wirklich sehr vorausschauend.

Als 18jähriger hast Du die Zeit voll auf Deiner Seite. Du kannst über Jahrzehnte den Zinseszins-Effekt nutzen. Deshalb ist es klug, früh anzufangen und die gesamten Erträge wieder anzulegen.

Bis Du 38 bist, wird sich Deine Altersvorsorge nicht besonders doll entwickelt haben. Dann aber hast Du zwei sehr lukrative Jahrzehnte vor Dir und sitzt dann hoffentlich mit 68 auf einen ordentlichen Geldhaufen. Damit kommen wir zu Punkt 2: Ausschüttende ETFs beziehungsweise dividendenstarke Aktien.

Lohnst sich das für einen so jungen Menschen? Um wie viel Geld geht es in absoluten Zahlen? Du musst aber die entsprechenden Freistellungsaufträge stellen und das in der Steuererklärung angeben.

Es sei denn, Du siehst das als Experiment und möchtest es einfach mal ausprobieren. Oder, ein anderer Grund: Selbst wenn Du nur 5 Euro an Dividenden bekommst, motiviert Dich das weiterzumachen. Dann kauf, was immer Du magst. Ich persönlich würde mit den beiden ETFs weitermachen, bis ich Das Wichtigste ist ja sowieso die Ausbildung gut zu beenden und dann einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden.

Dagegen verblasst alles andere. Bitte gebt mir eine Hilfestellung bevor ich mich später ärgere. Was spricht gegen bzw für diesen ETF. Hallo Reisender, den Arero hat der Finanzwesir schon mal diskutiert, schaust Du hier: Ich wollte den Kram nicht haben und bezweifele, dass es viele gibt, die das Konstrukt ausser dem Emittenten verstehen. Aber wie und was? Weil ich es so will. Es ist das Zweier-Depot mit einer leichten Europa-Übergewichtung. Ich glaube, dass Europa trotz der ganzen Krisen auf einem guten Weg ist und möchte deshalb meinen Heimatkontinent stärker gewichten.

Servus Finanzwesir, erstmal Hut ab! Ich lege selber seit so ähnlich an und denke ebenfalls, dass das kein schlechter Weg ist. Warum finden sich in deinem persönlichen Wunschdepot das Dreierdepot, dass Du in Zukunft wählen würdest keine Rohstoffe z. Was hältst Du davon? Wichtig ist das aber eh nicht, denn die Aufteilung ist sehr viel wichtiger als der konkrete Anbieter des Index. Kann man so machen. Hallo Finanzwesir, ich bin heute über deine Seite gestolpert und habe mit Interesse einige Artikel gelesen, da ich seit einiger Zeit dabei bin, mir etwas mehr Finanzwissen anzulesen, um mein Geld nicht nur auf dem Tagesgeldkonto zu parken Folgendes ist mir aufgefallen: Staatsanleihen, Unternehmensanleihen mit aufzunehmen als "Sicherheitskomponente".

Bei den Artikeln, die ich bislang auf deiner Seite gelesen habe, war davon keine Rede. Darf ich fragen, warum? Wenn Du nicht so viel Geld hast, dass du die Für den Sparplan zahle ich keine Depotgebühren und nach Auslaufen der Aktionen hat die Comdirect immer noch annehmbare Gebühren.

Daher habe ich mich auch dafür entschieden. Dort bin ich froh um jedes weitere Jahr kostenlose Einzahlungen, kräme mich aber nicht, wenn das Aktionsangebot dennoch ausläuft. Market Timing auf die Performance im vgl. Daher werde ich nach dem Auslaufen der Aktionen ebenfalls auch quartalsweise Sparen umsteigen. Es bleibt sowieso dabei: Änderungen, seien es die Ordergebühren, Replikationsmethode, Steuergesetze o.

Auch wenn das Kontrahentenrisiko jetzt nicht verteilt ist Such Dir ein nettes Aktionsangebot, z. Auch ich versuche mich am Vermögensaufbau u. Volumen recht gut befüllt ist und lt.

Bundesanzeiger steuereinfach zu sein scheint. Dies kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen, warum das so gemacht wurde keine nähere Infos. Schau Dir dazu mal folgenden link an: Fonds, die dort beheimatet sind, können sich aufgrund zahlreicher Doppelbesteuerungsabkommen eher Quellensteuer zurückholen. Vom Kontrahentenrisiko habe ich immer nur bei Swappern gelesen.

Der UBS ist aber Replizierer bzw. Das hört sich ja interessant an. Danke für den Hinweis, werde mich da nochmal in den Artikel einlesen! Ich habe zu meiner Frage schon Dummerchen auf https: Ich habe mir jetzt gedacht, dass die Frage eigentlich auch gut hierhin passt und mich auch deine Meinung dazu interessiert.

Grundsätzlich möchte ich mein ETF Portfolio möglichst simpel halten. Im Moment beschäftige ich mich damit, eine Soll-Gewichtung zu finden, welche ich für die nächsten Jahre: Aufgrund meiner bisherigen Lektüren, würde ich auch gerne einen Mittelweg zwischen Marktkapitalisierung und BIP nehmen.

BIP-Gewichtung und Marktkapitalisierung sind für mich beides -ich nenn sie jetzt mal so- dynamische Ansätze. Die Gewichtung verändert sich über die Jahre, je nachdem wie wie sich halt die Marktkapitalisierung bzw. Diese Dynamik der Gewichtung finde ich sinnvoll.

Grundsätzlich sind ja Szenarien möglich, bei denen ich plötzlich eine Gewichtung habe, welche nicht mehr zwischen BIP und Marktcap liegt oder sogar weit entfernt von beiden sind, was mich irgendwann verunsichern würde. Übertrieben gesagt zum Verdeutlichen , was mache ich jetzt aber, wenn in 30 Jahren bspw. Oder wenn sich die Marktkapitalisierungen plötzlich so verändern würden, dass mein USA Anteil schlussendlich tiefer ist, als ihre entsprechende Marktkapitalisierung und ihr BIP.

Um den Rebalancierungsvorteil zu nutzen, sollte man ja seine einmal gewählte Gewichtung über den ganzen Anlagehorizont beibehalten.

Darum meine Frage an dich, du hast dich ja auch für einen Mittelweg zw. Wie sieht dieser aus und hat er statische Komponenten? Oder siehst du meine Problematik gar nicht als Problem? Ich sehe das Ganze nicht als Problem. Wenn sich die Welt verändert, dann darf sich dein Portfolio doch auch gerne ändern. Du musst es ja nicht jedes Jahr aufs Zehntel genau nachziehen. Ich gehe persönlich für mein Depot sowieso davon aus, dass es nicht mal 10 Jahre so bestehen bleibt. Wer kannte denn vor 10 Jahren bitte schon ETF?

Wie der Wesir selber immer sagt: ETF sind nicht die Goldrandlösung, sie sind nur im Moment! Dann sind insgesamt Denn wir haben dann Euro, Euro und Euro. Hier der Link zur Ing-Diba. Das bestimmte Märkte zB. Regression zum Mittelwert halt dh. Ich beschäftige mich jetzt ca. Warum ist das eine "Unsicherheit" für dich? Jetzt musst du dir selbst die Frage beantworten Es gibt Leute, die sind mit der Fondslösung schon am zufriedensten, und es gibt welche die lieber an zwei dutzend Positionen bis zur dritten Nachkommastelle herumtüfteln wollen.

Da gibt es auch nicht wirklich ein allgemeines "richtig" oder "falsch", sondern jeder soll dass machen, womit er sich am wohlsten fühlt und vom Management-Aufwand noch vernünftig und wirtschaftlich umsetzen kann. Was, denkst du denn, "fehlt" dir noch in deiner Aufteilung, bzw. Oder zusätzlich Smallcaps und Faktoren wie Value etc. Kann, wie gesagt, aber nicht muss - eben je nachdem, was jeder selbst davon hält.

Oder meintest du eher Streuung über weitere verschiedene Anlageklassen? Anleihen, Rohstoffe, Immobilien unternehmen ;- , und so weiter?

Kann man machen, klar - wie gesagt, das ist individuell jedem Anleger nach eigenen Ermessen selbst überlassen und es kann da kein allgemeines "das musst du machen! Am besten ist es, du liest dir selbst die Argumente für und gegen diese Anlageklassen selbst durch und entscheidest am Ende, was dich davon überzeugt und was nicht. Warum dir niemand "von aussen" was zu deinem speziellen Fall vorsagen kann, wird auch klar, wenn man eigentlich mal überhaupt erst auf die Basics zu sprechen kommt, bevor es danach um die Anlageklassen und deren Verteilung geht: Viel wichtiger ist ja doch überhaupt dass du dir erst Gedanken machst, was für ein Anlageziel du hast, welchen Anlagehorizont, welche Risikotoleranz usw Deswegen also als erstes daraus zB.

Mit was für genauen ETFs du dann deinen Risikoanteil im einzelnen bevölkern willst, ist dann erst die Kür nach der Pflicht. Ein Tip, auch wenn das erstmal vllt blöd klingt - dann schau dir die Charts doch auch einfach nicht mehr an?

Wenn es dir zB. Ha, klappt meist doch eh nicht, denn wer schon vorher so vorsichtig rangeht, hat doch gerade im Crash wenn alle Schlagzeilen vom Weltuntergang schreien erst Recht nicht die Nerven, dann All-In zu gehen "was, wenn es noch weiter runter geht? Einfach immer eine bestimmte Summe in einem bestimmten Zeitintervall investieren egal wie die Kurse grad stehen und situationsbedingt rebalancen um die Allokation auf Kurs zu halten.

Das wird natürlich nie die im Rückblick ;- allerbeste Methode sein, aber eben auch nicht die allerschlechteste, und für die meisten Menschen wohl auch immer die entspannteste. Die Erfahrung zeigt ja auch, dass die Risikobereitschaft bei Privatleuten mit steigendem Vermögen oft tendenziell eher nachlässt, weil sich die Gedanken dann immer mehr zuerst mal um die Bewahrung der mühsam zusammengearbeiteten Lebensleistung drehen.

Deswegen, siehe Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen und dann einfach nur noch stur dran halten. Mit was für ETFs du dass am Ende umsetzt, ist eigentlich fast schon das unwichtigste in der ganzen Kette - aber falls du zu deinem speziellen Vorschlag zum Schluss noch einen Kommentar willst World, Europa, EM, klar kann man so machen, da wird dir hier sicher niemand prinzipiell wiedersprechen.

Ach, und im Ernst: Es gibt nicht den richtigen Einstiegszeitpunkt. Du kannst Dir viele tolle Vorgehensweisen überlegen und z. Deine Einzahlungen auf je 10 Monate zu je 10TE aufteilen. Wenn es dann am Ende des Schläfst Du hingegen besser, wenn Du eher in kleineren Tranchen anlegst, ist da auch ok.

Du wirst es eh nicht perfekt machen - musst Du zum Glück aber auch nicht. Kleine Lektüre zum Thema: Oder hast Du im Vorfeld schon an der Börse investiert, jedoch nicht passiv? Es sei denn die TE sind für dich eher Peanuts, die Du in den nächsten Jahren immer wieder anlegen kannst. Dann ist das natürlich was anderes. Wenn dies wirklich Deine Erstinvestition in Aktien ist, würde ich entgegen meiner persönlichen Vorgehensweise eher zu einer schrittweisen Anlage raten.

Dann bist Du nicht von heute auf morgen mit der vollen Investition den "Gezeiten" ausgesetzt. Vielen Dank für deinen für mich sehr hilfreichen Kommentar und den Link, der der ja exakt auf meine Situation passt.

Nach einer Nacht drüber schlafen, werde ich schrittweise investieren - nimmt mir jedenfalls etwas von dem Hin und Her im Kopf. Und ich werde hier einen Alarm setzen, wenn ich loslege.

Eine Auswahl meiner früheren Unbedarftheit um nicht zu sagen Dämlichkeit und meine Glücks:. Nicht zu vergessen, der an meine BU Versichung gebundene Fonds, der zehn Jahre brauchte, um die Verwaltungsgebühren wieder einzuspielen ist seit einigen Jahren auf Eis gelegt.

Ich bin ja eher Europa orientierter, wenn später noch mehr hinzu kommen sollte würde ich dann noch einen für den US-Markt hinzunehmen. Naja, es geht noch nichtmal ums rentieren an sich, sondern überhaupt erst ums möglich-sein. Die Broker haben Mindestbeträge für ihre Sparpläne https: Also auch wenn natürlich alles besser als nichts ist, wäre es prinzipiell schon besser wenn du deine Sparrate erhöhen könntest.

Ich würde den Leuten umso mehr noch, wenn sie ja Anfänger sind generell raten, lieber mehr als weniger zu streuen, und die Basis gleich mit einem ETF auf die ganze Welt zu legen.

Das wird bei den kleinen Raten wohl eh nicht wirtschaftlich vernünftig umzusetzen sein, für den Sicherheitsanteil des Kapitals reicht erstmal schon eher ein Tagesgeldkonto. Aber lieber jetzt beginnen als nie denke ich mir.

Der Rest kommt eigentlich immer auf mein Tagesgeld Konto! Danke, dass ihr eingesprungen seid Stefan: Von meiner Seite ist da nichts mehr hinzuzufügen.

Ich finde es sehr gut, dass Du anfängst. Heute mit 25 Euro anzufangen ist besser als in einem Jahr mit Euro zu starten. Du sammelst Erfahrungen, stellst fest, was geht und was nicht. Ganz oft habe ich festgestellt: Der Appetit kommt mit dem Essen. Es würde mich nicht wundern, wenn Du in einem Jahr Bilanz ziehst und sagst: Könnte aber mehr sein. Basics oben, Verlustgrenze und Verteilung der Risikoklassen definieren, Investitionsplan erstellen.

Hat sich in den letzten Jahren an dieser grundlegenden Einstellung etwas geändert, oder würdest du persönlich auch im Jahr ein ETF-Depot so strukturieren?

Ich hatte mich nur etwas gewundert, da du letztens zwischen den Zeilen für den sogenannten risikofreien Teil Gold und Anleihen-ETFs als Ersatz für hohe Tagesgeldkonten in Betracht gezogen hattest, falls ich mich da richtig erinnere.

Daher hätte es ja auch sein können, dass du auch den rsikobehafteten Teil inzwischen anders strukturieren würdest. Aber falls es irgendwann soweit kommt, wirst du sicher einen neuen Artikel schreiben,. Halb richtig ;- Gold - niemals. Gold ist kein Ersatz für Tagesgeld, sondern für ganz schlimme Zeiten, wenn das Internet abgeschaltet ist und wir unsere Kartoffeln im Vorgarten ziehen.

Ja, wenn Du mehr als Dann greift die Anlagensicherung nicht mehr so richtig. Du bist dann in so einem blöden "Dazwischen". Es geht dann nicht mehr darum Zinsen zu erhalten, sondern im Falle eines Falles das Geld nicht zu verlieren. Die Bundesrepublik Deutschland als solche ist hoffenlich pleiterobuster, als die Banken der Republik.

Diese Überlegung steckt dahinter. Moin Felix, da gehen die Geschmäcker immer auseinander. Ich persönlich finde, dass solche "Quality", high dividend, low volaitility etc. Varianten der Indices nur wieder das verwässern, was ich eigentlich will: Diese Rosinenpickerei hat dagegen wieder den heimlichen Hintergedanken den "breiten Markt" durch irgendwelche Tricks doch noch zu schlagen. Das kostet aber Gebühren und es leidet natürlich die Marktbreite Titel statt ca.

Ich hatte mal eine Artikelserie zu den ganzen neumodischen aufkommenden "Smart Beta"-ETFs geschrieben, unter anderem auch in einem Kapitel den Quality-Faktor genauer vorgestellt. Link unten mitgeliefert, kannst ja mal lesen wenns dich interessiert. Womit ich persönlich noch Probleme hätte, ist dass du meinst in Quality zu investieren, weil du es irgendwo bei einer Autoritätsperson oder was man dafür hält mal "gehört" hast.

Das reicht eigentlich nicht. Wurden denn auch verständliche und überzeugende Argumente mitgeliefert, warum Quality besser sein soll? Wenn nicht, hätte sich die Sache entweder a gleich erledigt oder b sollte wenigstens zum Anlass genommen werden eigene Nachforschungen zum Sinn und Zweck dahinter anzustellen. Gut, du fragst wenigstens hier nach und hast damit schonmal die Hälfte der Recherchearbeit delegiert, aber trotzdem solltest du dir immer noch verschiedene unabhängige Argumente von Dritten pro UND contra besorgen.

Hier ist soweit alles im Rahmen. Die dabei verwendeten Kriterien sind Eigenkapitalrendite, Schwankung des Gewinnwachstums und Verschuldungsgrad. Prinzipiell ist mir das ja alles recht sympathisch, denn ich würde mich ja auch nicht freiwillig gern bei unprofitablen und hochverschuldeten Firmen engagieren - aber in der Praxis gibt es auch bei jedem noch so gut klingenden System mehr oder weniger immer gewisse Einschränkungen, die man vorher wissen muss um damit umgehen und es richtig einsetzen zu können.

Das dazu investierbare Produkt von iShares https: Das wichtigste aber, was man verstehen muss, ist dass es dieses historische langfrist-Renditepremium inwieweit du dran glaubst, dass das auch in Zukunft bestehen bleibt, ist wieder die nächste Frage nicht einfach so "umsonst" gab, sondern quasi nur als "Belohnung" dafür, dass man mittelfristig auch mal Phasen der Unterperformance also schlechtere Renditen als der Standardindex aushält und durchsteht.

Smart Beta ist kein "heiliger Gral" und die klassischen Tugenden der Kapitalanlage, besonders die langfristige und geduldige Herangehensweise, werden auch hier wieder, vielleicht mehr denn je, benötigt.

Aber das kann dir wohl auch keiner "von aussen" mal einfach so für dich sagen weder Frau Schwarzer noch Herr Kommentator-Chris. Am Ende ist es dein Geld, und nur du musst ja mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen leben. Damit du die Entscheidung dann auch wirklich souverän triffst und dich auch lange daran halten kannst , ist es eben essentiell, durch eigene Bildung ein wirklich informiertes Abwägen der Pro- und Contra-Argumente zu erreichen. Auf dem Blog von ChrisS gibt es hierzu diesen Artikel: Das war ja auch so beabsichtigt.

Der will Aufmerksamkeit und sein Buch verkaufen. Klappern gehört zum Handwerk. Nicht als Widerspruch, aber vielleicht als Ergänzung zu deiner Ergänzung: Das ist ja schon trivial-definitorisch so: Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde. Das allein wäre für mich noch kein Problem an sich, denn im Prinzip geht es ja nur darum, was man mit der Auswählerei überhaupt beabsichtigt zB.

Dass das nicht leicht ist, zeigen ja die aktiven Fonds, die im Prinzip alle das gleiche Streben nach Überrendite durch "Rosinenpickerei" der vermeintlich besten Aktien versuchen und in der Masse den Index langfristig auch nur unterperformen.

Dass es dabei in der Praxis immer zu Kompromissen kommen muss, die auch zu optimistische Zukunftserwartungen dämpfen sollten, ist hoffentlich jedem Benutzer klar, ansonsten werden sie eben auch nur wieder bald von der Realität enttäuscht.

Diversifikation generell ist sinnvoll, aber ab einem gewissen Punkt spielt auch die reine Anzahl der Einfluss einzelner Titel verwässert sich also ins unmerkbare weniger eine Rolle als die Art und Charakteristika der wichtigsten Aktien an sich. Ein Index mit Unternehmen, die alle der selben Branche angehören ist so auch weniger diversifiziert als ein Index mit vielleicht "nur" 20 Firmen, die aber alle aus unterschiedlichen Bereichen sind. Die vermeintlichen Rosinen entpuppen sich dann als verschimmelte Trauben.

Wenn man einfach nur eine populistische Definition von "krisensicher" verwenden will, also "macht in Börsenkrisen weniger Verluste als andere", kann man sich schon auf die Suche nach verschiedenen Konzepten machen indem man historische Börsenkrisen untersucht und schaut ob es gemeinsame Merkmale von Aktien gibt, die sich dort besser als der Marktdurchschnitt geschlagen haben.

Denn auch das stimmt: Meist treffen sie unterschiedliche Branchen eben unterschiedlich besonders ja auch wenn die Krise gerade mit einer bestimmten Branche ursächlich zu tun hat. Sowas bezeichnet man dann gern als "defensiven" Sektor. Auch das "Quality"-Konzept an sich muss nicht weniger krisensicher sein, nur weil es "Rosinenpickerei" mit weniger Aktien betreibt.

Im Gegenteil, schaut man sich die langfristige Performance an, hat er sich in Jahren, wo der normale World negativ war, stets ein paar Prozentpunkte besser geschlagen als der Standardindex, und auch die langfristige Standartabweichung ist immer etwas geringer gewesen. Macht ja auch ganz intuitiv schon Sinn - wo möchte ich denn auch in einer Krise eher investiert sein, lieber in Firmen mit hohen Profitmargen, stabilen Gewinnen und niedriger Verschuldung, oder in unprofitablen Schrottfirmen die kurz vor der Pleite stehen?

Man muss sich nur mal die Performance des DivDax anschauen, dann weiss man was dieser Versuch einer Dividendenstrategie gebracht hat. Das der DivDax kein gutes Konzept ist, können dir sogar auch ausgewiesene Anhänger von Dividendenstrategien schon sagen. Das liegt noch nichtmal daran, weil er "zuwenig" Unternehmen enthält, sondern weil die Auswahlkriterien zu "stumpf" sind.

Erfolgreiche Dividendeninvestoren schauen eben nicht nur auf die reine Höhe der Dividende allein im Gegenteil, oft ist dann eine zu hohe Dividende schon eher "suspekt" , sondern bezieht eine ganzheitliche Unternehmensbetrachtung mit ein. Dividendenbeständigkeit und -Wachstumsrate, Ausschüttungsquote sowie allerhand weitere Bewertungszahlen, Umfeld und Entwicklung spielen da noch eine Rolle. Gerade die gering gewichteten Unternehmen werden dann vernachlässigt.

Hast du eine Vorstellung, wie viele von den ca. Wo wird die sinnvolle Grenze gezogen? Ehrer bei oder eher bei Unternehmen? Ich glaube wir sind in unserer Ansicht nicht weit auseinander, aber in einem Punkt sehr wohl: Ich glaube man kann den Markt nich schlagen und daher ist marktbreit für mich eben doch das Nonplusultra. Alle klugen Bewertungsmethoden scheitern daran, dass sie a nur die Vergangenheit betrachten können b auch in der Statistik gerne Rosinienpickerei betreiben.

Heute sind es die Underperformer überhaupt. Auch Eisenbahngesellschaften haben fast Jahre gute Gewinne gemacht. Bis es mit dem Aufkommen des Automobils eben vorbei war damit. Und natürlich kann man das auch mit Zahlen belegen. Aber das sagt ja nix über die reale Rendite aus. Denn in den Blütejahren steigen sie natürlich auch nie so hoch wie die grade angesagten Branchen.

Schönes Beispiel ist zB. Zurückgerechnet hat der laut Eigenwerbung seit jedes Jahr alle anderen Indices der Welt outperformt. Das klingt beeindruckend und zumindest der Rechenaufwand der notwendig sowas überhaupt auszurechnen ist es vermutlich auch. Aber dennoch ist das ein rein rückwärtsgewandets Rechnen, das sind reine Fingerübungen. Aber was sagt mir das über die Börsenentwicklung bis ? IMO absolut gar nix.

Puh, wenn sich da also "unsere Ansichten unterscheiden", impliziert das ja das Ich daran glauben würde. Grad nochmal meinen Text überflogen, ob das irgendwo so stehen würde, nee da liegt wohl mehr Unterstellung vor.

Mit einem Streitgespräch kann ich leider auch nicht dienen, wenn es um Positionen geht die ich garnicht habe. Warum ist das wichtig?

Nun, nehmen wir bsp einfach mal den Begriff "Value". Was ist das überhaupt? Was macht eine Aktie zu einer Value-Aktie und andere nicht? Welche Unternehmenskennzahlen nehme ich, um Value zu "beschreiben" und zu messen?

Kann ich mit den jeweiligen Kennzahlen überhaupt den Faktor effektiv "einfangen"? Ob zB ein Low Volatility -Subindex auch tatsächlich eine langfristig dauerhaft niedrigere Volatilität als sein Mutterindex hat, kann nicht einfach so trivial als gegeben angenommen werden, sondern muss auch immer noch hinterher überprüft werden.

Dass ein Faktorkonzept dann auch erst "erweisen" muss, ob damit der Markt langfristig und nachhaltig geschlagen werden kann, ist selbstverständlich. Ohne Beweis müsste man ja tatsächlich nur dran "glauben", anstatt historisch belegbare Fakten zur realistischen Orientierung seiner Annahmen zu haben. Andersherum gesagt, was würdest du denn auch als Beweis, dass der Markt "langfristig geschlagen" werden kann, überhaupt akzeptieren? Was ist langfristig, was ist geschlagen?

Wenn du dich wirklich offen damit auseinandersetzen willst, wirst du auch in der akademischen Literatur hunderte Studien zu den genannten Aktien-Faktoren finden, die sie in einer Vielzahl von Marktsituationen und Zeitperioden untersucht haben, alles nur ein paar Googleklicks entfernt. Wenn du nichts davon akzeptierst, kannst du auch eine eigene Studie betreiben, um sie zu widerlegen.

So kommt ja durch ständiges gegenseitiges Überprüfen die Wissenschaft als ganzes voran, nicht mit Dogmatik. Zu studieren, "was gewesen war" ist absolut nützlich, denn das gibt uns eine realitätsbasierte Orientierung, um unsere Annahmen über die Zukunft entsprechend zu verbessern die denn auch woher sonst informiert sein sollen, einfach aus der Luft gegriffen? Nicht, weil man das einfach so naiv fortschreiben kann, sondern um Zusammenhänge und Prozesse zu erkennen, daraus Modelle zu formulieren, und diese dann in der weiteren Zukunft auf die Probe zu stellen.

Niemand sagt, dass dabei alles absolut und ohne Einschränkungen ist, aber über das Wesen und die Grenzen der Empirie haben sich schon seit einigen Jahrhunderten vor uns viele nicht allzu dumme Leute Gedanken gemacht. Das ist jedenfalls kein besonderer "Denkfehler", der dir als einziger aufgefallen wäre.

Wenn du beispielsweise glaubst, dass der Markt nicht zu schlagen ist, woher nimmst du dann auch diese Überzeugung?

Puh, also damit ich dich richtig verstehe, wie glaubst du dass beispielsweise der Quality-Index überhaupt funktioniert? Dass er sich etwa nur einmal vor hundert Jahren seine Aktien ausgewählt hatte, und seitdem nicht wieder angeschaut hat?

Verständnis ist Vorraussetzung zur qualifizierten Kritik am Konzept, zum Beispiel mit einem Blick in die frei verfügbaren Methodologies https: Nach einem halben Jahr wird das Ganze wieder getan, und Firmen, die im Peervergleich unprofitabler oder verschuldeter geworden sind werden entfernt zugunsten neuer Aufsteiger. Du hast doch zuerst die "Krisensicherheit" infrage gestellt, nicht Rendite ;- Und so schlecht haben sich CS dort auch langfristig nicht geschlagen, sondern den SP insgesamt outperformt.

Wenn der CS-Sektor in Krisen weniger fällt als andere Branchen, hat er ja auch danach einen viel geringeren Renditeverlust wieder aufzuholen, sondern kann sich einfach gemütlich weiterentwickeln und trotzdem oder gerade deshalb insgesamt vorne liegen. Muss man auch nicht wissen. Es ging eigentlich nur darum, wie "krisensicher" der CS-Sektor generell ist oder allgemein, dass es überhaupt Beispiele für "krisensicherere" Aktien als der Gesamtmarkt gibt.

Wieviele Krisen es in Zukunft noch geben mag ist dabei bolle, sondern eher dass sich aus der Vergangenheitskrisenperformance des CS-Sektors die Annahme nicht Garantie, falls man gleich wieder ins Extrem überspringt berechtigen lässt, dass er die eventuellen zukünftigen Krisen wahrscheinlich er, also relativ auch wieder weniger Verlust erleidet als der Gesamtmarkt. Naja, wenn ich so mal schnell die Methodology des BDCI überfliege, finde ich da auch keine allzu megakomplizierte Rechenarbeit dass es da schon einen Supercomputer bräuchte, prinzipiell ist das für jeden noch in der heimischen Tbk mit ein paar Skripten machbar.

Obs was taugt, kann ich nicht sagen, aber Zertifikate interessieren mich langfristig generell eh nicht, ebensowenig das penetrante Privatanleger-Marketing, und ob die bei ihren Backtests doch mit Lookahead-Hindsight Bias geschummelt haben, wird sich schon zeigen wenn das Papier ein paar mehr Jährchen Praxistest hinter sich hat.

Auch fehlen rigorose akademische Studien, wie es sie eben für die bekannten Faktoren gibt, um das Konzept dazu auch von unabhängigen Dritten zu replizieren und eben auf "Stringenz und Validität" in vielen verschiedenen Märkten und Zeiträumen zu untersuchen, was mir ja lieber ist ;-.

So da hätten wir also wieder den Kreis zum Anfang geschlossen, und ich beende das ganze mal mit einer Rest-Synthese:. Dass der marktkapitalisierte Standardindex beim Investieren das "Nonplusultra" wäre, würde ich nicht behaupten, aber einfach nur weil es für mich generell keine Nonplusultras gibt, sondern immer nur ausreichend gute Kompromisse um seine jeweiligen individuellen Ziele zu erreichen davon ist der MK also einer, aber nicht unbedingt nur der einzige.

Nach gut einer Stunde uff! Durch eure Beiträge und den Artikel haben sich schon viele Fragen geklärt - erste Sahne! Hier also nun meine Fragen:. Anlagehorizont Jahre oder länger. Ich habe auch stundenlang gegrübelt und mir Gedanken gemacht, welche Gewichtung ich wähle und mich dann so entschieden, wie ich mich letztlich einfach am wohlsten fühle.

Anstatt noch viele weitere Monate zu grübeln und immer wieder nicht zu investieren, sollte man am besten einfach mal "mutig" mit einem breit gestreuten Depot loslegen und spüren, wie sich die möglichen hohen Schwankungen anfühlen!

Die Theorie ist das eine, mit echtem Geld bekommt man bestimmt noch ein ganz anderes Gefühl. Von daher vielen Dank für den Blog und die Ratschläge der ganzen Vorposter sowie gutes Gelingen bei den jeweiligen Depot-Entscheidungen! Aber menschlich ist eben jeder unterschiedlich in seiner Situation und Veranlagung, wichtiger ist also dass der Betrag zu dir "passt" und du ihn langfristig diszipliziniert genug durchhalten kannst.

Am Ende ist das langfristige Besparen von ein paar Welt-ETFs sogar eine ziemlich "langweilige" Angelegenheit, sobald die anfängliche Aufregung verflogen ist, und so soll es ja auch sein. Man schickt dort eben sein Geld hin und gut is', und der Depotstand muss dann auch nicht mehr zwanghaft aller paar Tage gecheckt werden. Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht!

Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut. Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh. Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart.

Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen? Danach wieder von vorne, d. Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus?

Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen. Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt. Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst. Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast. Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab.

Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen. Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da?

Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht? Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird. Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist.

Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein. ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel.

Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst? Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen. Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird.

Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht. Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar. Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch.

Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist. Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben. Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen. Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst".

Das alleine ist der Zinseszinseffekt. Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt. Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen. Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs.

Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation. Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden.

Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein? Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln. Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene. Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen.

Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten.

Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:. Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:. Und jetzt kommt das Entscheidende: Die Diversifikation "Weltportfolio" ergibt sich aus deinem Depotbestand.

Ich habe mein Verständnisproblem nun glaube ich erkannt. Daher kann ich auch mehrere Sparpläne ausführen. Ich werde nun schauen dass ich mit drei Sparplänen in drei ETFs investieren werde, dann sollte ich erstmal meine Ruhe haben ;.

Zur Geburt möchte ich unserem Sohn ein Einstandgeschenk machen: Ich glaube zwar, dass ich auch darüber schon mal - hier? Meinst du damit nationale deutsche? Ob das "Sinn" macht ist eigentlich eine relativ sinnfreie Frage: Sinn für Wen, und Sinn Wozu? Der Historie und akademischen Theorie nach haben Smallcaps langfristig etwas Überrendite ggü Standardwerten gebracht mit den üblichen Disclaimern, die ich schon öfter wiederholt hab: Höhere Rendite gibts auch nur aufkosten von höherer Volatilität, phasenweise gibts auch Unterperformance, und ob das alles für die Zukunft genauso gilt, sei jedem selbst überlassen.

Das wird in dieser Dosis deine Gesamtportfoliorendite vllt nur um ein paar hundertstel oder zehntelprozentpunkte aufpimpen, aber haja wenn du sie willst brauchst du dich von niemanden hier abhalten zu lassen.

International also richtig Global-Smallcaps ist eigentlich immer der "kleindeutschen" Lösung vorzuziehen, weil diversifizierter.

Nö, du scheinst ziemlich davon überzeugt zu sein und willst es durchziehen, darauf kommt es an, nicht das sich jeder um ein paar unwichtige Details streitet. Nimm deine Motivation und halte damit auch lange genug deine Allokation durch, damit du nach einiger Zeit die Früchte davon siehst. Na solange der Broker das mitmacht und die Gebühren im Rahmen bleiben, mach was dich glücklich macht: Naja, es geht weniger um konkrete Produktempfehlungen ist ja auch immer so ne Sache ;- , sondern ums allgemeine Prinzip.

Hier mal ein Beitrag zum Thema Investieren fürs Kind: Nur mal so ein paar grundlegende Gedanken dazu: Du kannst für dein Kind eigentlich maximales Renditepotential fahren - es wird ja wohl noch mindestens 18 Ansparjahre geben also Zeit für Wertaufbau , auf Krisensicherheit die nur Rendite kostet muss da eher weniger Wert gelegt werden, da ja im Ggs zur eigenen Altersvorsorge zum Beispiel dein Kind ja anderweitig also durch dich konkret abgesichert ist und nicht das Depot schon zum Leben braucht.

Schick da einfach jeden Monat stur das Geld zB Kindergeld drauf und du brauchst eigentlich überhaupt nicht mehr draufschauen. Zu den ganzen Artikeln freue ich mich auch immer besonders auf Kommentare von euch, da diese immer sehr ausführlich und verständlich geschrieben sind.

Vielen Dank also dafür! ThomasG Den hast du gesucht: Breit streuen, Kosten niedrig halten. Hallo MirkoR, In einem nicht genannten Forum würdest du bei dieser Frage mehr oder weniger freundlich auf die Suchfunktion verwiesen. Es ist eine Art Standardfrage. Da wir hier den guten Ton pflegen, wird dir aber gerne geholfen: Hast du schon diesen Artikel gelesen und verstanden: Deine Nachfrage zur Laufzeit verrät mir, dass dir vermutlich der Zusammenhang zwischen Kurs und Zins einer Anleihe noch nicht ganz klar ist.

Lies dir mal den Artikel durch. Es gibt auch eine Podcastfolge, die sich nur mit dem Thema Anleihen beschäftigt. Dieses Wissen gepaart mit der Vermutung! Die Festgeldzinsen sind zwar auch gering, aber zumindest noch positiv. Hallo MircoR, Dummerchen hat recht. Umschichten kannst Du immer noch. Nicht besser, anders ;- RK1 bedeutet risikoarmer Anteil.

Eine Laufzeit von Jahren ist einfacher abzusehen, als 10 Jahre. Deutschland wird mit ziemlicher Sicherheit nicht pleite gehen in den nächsten Jahren. Gibt's dann den Euro noch?

Deshalb sind kurze Laufzeiten mehr RK1 als lange Laufzeiten. Für andere Zwecke sind sicherlich auch 10jährige eine gute Option. Wiederverkauf der Wohnung mit Alternative ETF eingesetztes Kapital Warum sollte man die Alternative 2 wählen, zumal die Wette auf eine Erzielung um 20 Prozent höhere Verkaufserlöse sichtlich valider ist, als 12 Prozent jährliche netto Rendite unter Berücksichtigung des Risikoverhältnis der beiden Alternativen. Ob es Fälle geben kann, in denen Immobilien lukrativer sind als Aktien?

Ob es Immobilien auch weniger lukrativ sein können als Aktien? Oder möchtest Du eine ganz allgemeine Diskussion Aktien vs. Immobilien vom Ast brechen? Das führt zu heftigen Diskussionen, in denen mit Zahlen argumentiert wird, die heute niemand vorhersehen kann.

Für die Aktivität auf einem Blog kann das ganz sinnvoll sein - "willst Du Traffic schreib was über Immobilien". Aber ich habe noch keine Diskussion zu dem Thema erlebt, in der auch nur ein Befürworter der einen Seite sich hat von der anderen Seite hat überzeugen lassen. Warum also noch eine solche Diskussion? Die Zukunft wird anders aussehen - Inflation, Marktentwicklungen sowohl im Aktien- als auch im Immobilienmarkt, persönliche "Einschläge" im Leben - das alles kennst Du heute nicht.

War München nicht die Stadt, in der die Preise schon exorbitant gestiegen sind? Geht das da immer so weiter? Woher kennst Du eigentlich die konkreten Risiken bei beiden Anlageformen? Risiko gering, weil keine Kursschwankungen sichtbar?

Aktien haben immer ein höheres Risiko, weil die ja so böse schwanken? Dazu kommen die weichen Argumente wie Zwangssparen, finanzielle Flexibilität, etc. Wie willst Du da zu einem vernünftigen Ergebnis kommen? Also nochmal zur Ausgangsfrage: Was genau möchtest Du hier beantwortet wissen? Ob Deine Rechnung korrekt ist? Ob die Annahmen realistisch sind?

Somit ist es relativ unwahrscheinlich das in 20 Jahren, in Städten wie München oder Hamburg einen signifikanten Einbruch an Mietpreisen respektive Kaufpreise geben wird. Ich spekuliere eher auf Zürich , London oder Moskau Verhältnisse. Diese Studie Link in der Randspalte http: Und München ist nicht gleich München.

In Riem ging es massiv aufwärts nach dem Auszug des Flughafens, aber ob Hasenbergl oder Neuperlach jetzt so die Burner waren, was die Rendite angeht. Bei einer Immobilie kann man einfach Glück haben und einen enormen Wertzuwachs haben. Aber dass muss nicht so sein. Ich bin mir sicher, auch in München gibt es Ecken, die unterdurchschnittlich prosperieren. Was die anderen Städte angeht: Vor der Wende war Hamburg richtig billig.

Ich bin vorsichtig mit solch absolutistischen Aussagen im Stil von: Es wird ziemlich sicher so oder so sein. Aber mehr auch nicht. Nun nach dem ich die Kommentar überfolgen und durchgelesen habe, möchte ich dich auch um deine Meinung bitten.

Ich bin 18 Jahre alt, und wollte etwas Geld fürs Alter oder für Später sparen. Sparrate im Moment ca. Europe Stoxx geraten. Meine Frage was ist bei meinem Alter und Budget sinnvoller. Wenn mal weniger Geld vorhanden ist, ist es schlauer, dann nur den World zu besparen oder lieber seltener alle in dem Verhältnis. Sie haben mich jetzt davon überzeugt den ETFs mal eine Chance zu geben und nicht wieder in Betongeld zu invertieren..

Anlagedauer sind circa 20 Jahre. Dein Aktienanteil finde ich ok. Im Detail kann man sich natürlich immer streiten. Insgesamt eine riskante Aufstellung mit einem hohen Anteil an Smallcaps. Und über Dividendenstrategie kann man ja genug Pro und Contra lesen.

Etwas Sorge bereitet mir der Anleihenanteil! Die haben ein erhebliches Zinsänderungsrisiko. Ist Dir das bewusst? Auch das ist nicht entfernt irgendwie sicher. Dieser Mechanismus wirkt umso starker je länger die Laufzeit der Anleihen ist. Kannst Du nicht Festgeld in Betracht ziehen? Oder sprengst Du dann die Einlagensicherung? Eigentlich habe ich mir über die Anleihen keine Gedanke gemacht , ich habe die Anleihen nach der Performance der letzten 5 Jahre ausgesucht , Volumenstarke etfs ,performance jährlich über 5 Prozent , würde auch andere Anleihen nehmen.

Festgeld interessiert mich nicht. Über den Sinn oder Unsinn, sich dazu noch extra einen dezidierten Europa-ETF mit dazuzuholen, könnte ich wieder lange Absätze schreiben, aber egal was man davon hält, es ist zumindest für den Anfang nicht essentiell notwendig Europa ist ja auch schon im World mit drin, man "verpasst" da also eigentlich nichts, und fügt keine neuen Firmen hinzu, sondern nur Doppelungen und Übergewichtungen bereits bestehender Firmen - und wenn man schon selbstständig an der Regionengewichtung herumdoktern will, soll man halt gleich ein richtiges Regionensplit-Portfolio fahren.

Mhm, ich würde lieber darauf achten, das ganze von Anfang an schon so zu strukturieren, dass man garnicht erst in die Bedrängnis kommt, dass mal kein Geld für eine Sparrate da ist. Dass sollte relativ stur, konsequent und langfristig durchgezogen werden das vielbeschworene automatisierte "zwangssparen" , denn je einfacher es ist, mit etwas aufzuhören auch wenn es nur mal ein kurzes "aussetzen" ist , umso schwieriger wird es dann ja auch nur wieder reinzukommen, so sind halt die Menschen.

Also bei Geldmangel würde würde ich eher erst bei vielen anderen Bereichen kürzen wollen als bei meinen Investitionen, aber klar ich gebe auch gern zu da wohl eher zur fundamentalistischeren Fraktion zu gehören, denn nur mit solcher Konsequenz habe ich mir ja über die ganzen Jahre und Jahrzehnte mein ganzes Vermögen überhaupt aufgebaut.

Da du aber keine konkrete Frage o. Wir könnten uns jetzt zum Beispiel drüber unterhalten wie vernünftig es ist beim aktuellen Zinsniveau noch in langlaufende Anleihen zu investieren, aber ich gehe mal davon aus dass du dir zu jeder Position schon deine eigenen Gedanken gedacht hast und selbst wenn nicht, hey ist am Ende ja auch nur dein Geld.

Ausbauen kannst Du später noch immer. Würdest Du solche Quoten fahren, wenn Aktien seit 5 Jahren abwärtsgehen würden? Ich hänge mich mal an die Anleihen-Diskussion dran. Ich habe im Moment nämlich auch das Luxusproblem, dass ich den Versprechen der Einlagensicherung für den Ernstfall nicht genug vertraue, um mehr als insgesamt Bleibt die Frage, wie ich das restliche Geld möglichst risikoarm anlege. Dazu noch eine gewisse Diversifikation, in der Hoffnung, dass unterschiedliche Anlageklassen sich im Krisenfall auch unterschiedlich verhalten mögen.

Den entsprechenden Artikel des Finanzwesir http: Im Moment sind folgende Positionen vorhanden, teils geerbt, teils selbst gekauft, alle mit mehr als Die Ausschütter sind deshalb mit an Bord, weil er bisher den Sparerfreibetrag nicht nutzt. Von der Übergewichtung Europas halte ich nichts.

Irgendwie ja wieder auch eine regionale Wette, die man da eingeht. Wie ist dazu die Meinung? Das ist ein guter Weg um sein Geld zu versenken und damit genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was man prinzipiell und ganz besonders mit diesem Teil der Anlage erreichen will.

Dein Portfolio ist zu kompliziert, nicht ausgewogen und zu riskant. Dafür reicht eigentlich schon sich die Website vom Finanzwesir zu Gemüte zu führen. Vielleicht änderst du dann deine Meinung. Ich denke auch, wenn Du solche Summen am Start hast, warum nicht einfach mal ein Finanzcoaching des Finanzwesirs nutzen? Unternehmensanleihen und EM-Bonds sind vom Risiko her aktienähnlich.

Du würde so mancher deshalb eher nicht zum risikoloseren Teil zählen. Prinzipiell muss ich sagen , ich habe keine Ahnung was ich kaufe. Banken beraten leider nicht zu ETFs. Die Münchner Bank hat mir geraten Geld von meinem Girokonto irgendwo anzulegen.

Gibt es hier auf der Webseite irgendwo Musterdepots mit ausführlichen Begründungen. Es soll schon Risikoreich. Das depot soll die Möglichkeit haben zwischen 5 und 15 Prozent Jährlich zu performen. Ziel ist es das Kapital mindestens nach 15 bis 20 Jahren zu verdoppeln.

Gibt es Spezialisten im Raum München die meine Risikobereitschaft bewerten und mich beraten und mein Depot zusammenstellen. Einige würden jetzt wohl sagen: Weniger Pazifik, mehr EM. Von daher, wenn du dich mit der Gewichtung wohl fühlst, warum nicht Gerade bei den Unternehmensanleihen bin ich mir unsicher, was die Krisenfestigekit angeht. Wenn wir mal gegenüberstellen, was deine selbstformulierten Ziele daran wirklich sind " Dazu noch eine gewisse Diversifikation Apropos Immobilien, dass du die zwei Immofonds bei dir zum risikoarmen Anteil zuzählst, wäre vielleicht auch mindestends diskussionsbedürftig - es gibt bestimmt nicht wenige Leute, auch hier, die genug Horror- Stories erzählen können, was passiert wenn sich so manche sicher geglaubte Anlage in der Krise als Rohrkrepierer herausstellt.

Aber haja, alles eigene Ermessenssache. Krisensicherheit ist ja auch immer relativ zu sehen - kommt eben immer auf Art und Umfang der der jeweiligen Krise an, und ich würde auch nicht behaupten, dass es da nur die EINE Sicherheits-Anlage gibt, die einem immer und zuverlässig und am besten noch mit Gewinn aus jeder Krise gleichzeitig retten kann.

In der Diskussion um die "Hierarchie" von Sicherheitsanlagen sind deutsche Staatsanleihen oft weit oben, mit durchaus einleuchtenden Argumenten sagen wir mal so, alles andere muss schon viel weiter gefallen sein, ehe der deutsche Staat auch nur eine Anleihe platzen lassen würde.

Das "Zinsrisiko" ist genauer gesagt eigentlich das "Zinsänderungsrisiko". Steigende Zinsen sorgen für fallende Kurse der bestehenden, dann schlechter verzinsten Anleihen - verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Wahl der jeweiligen Laufzeit, welche quasi wie als "Hebel" wirkt, je länger umso sensibler.

Für Leute denen es also nicht noch um das zusätzliche Herauskitzeln von Rendite durch taktische Zinsspekulation geht, sondern um relative Wertstabilität und geringe Schwankungen, sollten sich also lieber an die kürzeren Laufzeiten halten. Klar, die Rentabilität ist grad bei Null oder sogar leicht darunter, deswegen muss man halt individuell abwägend einschätzen das ist also von Typ zu Typ unterschiedlich und da gibt es keine Allgemeingültigkeiten , was für ihn attraktiver ist: Wenn das bei euch damit der Fall ist, kann man nur sagen: Manche sagen ja, manche sagen nein Man liest sich halt die Argumente pro und contra durch und trifft daraus eine individuell abgewogene Entscheidung.

Ein Beispiel dafür kann dieser Artikel und die Diskussion darunter geben: In zwischen ist aber eine Überarbeitete Variante Online, bei der klar ein entweder oder erkennbar ist. Mit 18 und in einem FÖJ ist es leider schwer abzusehen ob ich in Zukunft noch genug Geld haben werde.

Warum sind eigentlich die smallcaps für die meisten hier so uninteressant , die können den Reditevorschprung bringen, gegenüber anderen Depots die nur in world und EM investiert sind? Ist es sinnvoller in ausschüttende oder therausierende ETFs zu investieren , Sollte man die Euro Jährlich mitnehmen und ausgeben oder wieder investieren zum rebalancing oder lieber auf ausschüttend verzichten und laufen lassen Sofern das Geld nicht benötigt wird.

Ziel ist es nach 20 Jahren in Festgeld oder Staatsanleihen zu investieren und sich monatlich eine Rente von bspw. Die Kursgewinne in den letzten Jahren sind deshalb zustande gekommen, weil die Zinsen gesunken sind.

Dies lässt sich nicht einfach so in die Zukunft fortschreiben. Das wäre so, als wenn man die Durchschnittstemperaturen von März bis Juni ermittelt, feststellt dass diese gestiegen sind, und deshalb nun glaubt die Temperaturen steigen bis Dezember weiter. Du solltest Dich etwas näher mit dem Thema "Anleihen" beschäftigen.

Einen besseren Rat kann man da nicht geben.

Wie lange muss man auf die Verifizierung warten?

Hallo Finanzmisere und vielen Dank für die informative Seite und guten Anregungen. Oktober bis

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Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen

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